Konsequenzen aus der Studie zum sexuellen Missbrauch (MHG)

In der MHG-Studie heißt es: „Das Risiko sexuellen Missbrauchs von Kindern innerhalb der Strukturen der katholischen Kirche ist kein abgeschlossenes Phänomen. Die Problematik dauert an und verlangt konkrete Handlungen, um Risikokonstellationen zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu minimieren.“

Die katholische Kirche im Bistum Essen will alles dafür tun, sexualisierte Gewalt in ihren Einrichtungen zu verhindern und aufzudecken, die Opfer wirksam zu schützen, ihnen Hilfe zu geben und die Täter konsequent zu bestrafen. Sie will sich mit den systemischen Hintergründen und Ursachen auseinandersetzen, die dazu beigetragen haben und möglicherweise immer noch dazu beitragen, dass es zu sexualisierter Gewalt und auch zu anderen Formen des Missbrauchs von Menschen kommen konnte und immer noch kommt – und mit aller Konsequenz daran arbeiten, die erkannten Ursachen zu beseitigen und zu verändern, was in Strukturen und Inhalten zu Missbrauch und Gewalt geführt hat. Eine Kultur der Achtsamkeit und gegenseitigen Wertschätzung soll unsere Kirche prägen und dazu beitragen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in allen Bereichen unserer Kirche zu schützen. Im Wort von Bischof Franz-Josef Overbeck zum 1. Januar 2019 wurde angekündigt, dass es – unabhängig davon, was nur mit den übrigen deutschen Diözesen oder der Weltkirche möglich ist – im Bistum Essen konkrete Handlungsoptionen geben soll. Mit dem vorliegenden Konzept sollen diese Handlungsoptionen und Maßnahmen in verschiedenen Projekten erarbeitet werden.

In allen Projektgruppen (vgl. Grafik) werden Mitarbeitende des Bistums als auch externe Berater/innen zusammenarbeiten, damit eine Fülle von unterschiedlichen und unabhängigen Perspektiven gesichert ist.

Konkrete Projekte im Bistum Essen

Auftrag:
Um eine größtmögliche Sensibilisierung für sexualisierte Gewalt sicherzustellen, müssen die bestehenden Präventionsmaßnahmen und Schutzkonzepte wirksam und lückenlos sein. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  1. Es wird ein Verfahren entwickelt, das die Anwendung und Durchsetzung zentraler Präventionsmaßnahmen (Schutzkonzepte, Verhaltenskodizes, Führungszeugnisse, Schulungen etc.) überprüft und koordiniert, so dass es weder Lücken noch Überschneidungen gibt.
  2. Es wird ein Verfahren entwickelt, das die Wirkung der Maßnahmen evaluiert.
  3. Das Angebot und die Koordination der Schulungen für hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeitende werden weiterentwickelt. Dabei ist sicherzustellen, dass die regelmäßige Teilnahme konsequent überprüft wird, und die Schulungen unterschiedliche, variierende inhaltliche Schwerpunkte setzen, damit alle Teilnehmenden auf einem jeweils aktuellen und breiten Kenntnisstand sein können. Dabei ist insbesondere das Thema Haltung zu, Kenntnis über und Verhalten gegenüber Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. Das Angebot zielgruppenspezifischer Schulungen ist zu prüfen. Der Blick auf Systeme (z.B. katholische Schulen, Gemeinden und Pfarreien) ist zu berücksichtigen: Wie entwickelt sich eine Kultur der Achtsamkeit und Sprachfähigkeit zum Thema sexualisierte Gewalt? Die Vereinbarungen der NRW-Bistümer hinsichtlich einheitlicher und verbindlicher Regelungen werden dabei berücksichtigt. Es wird ein Konzept erarbeitet, das beschreibt, wie diese Regelungen in den verschiedenen Einrichtungen im Bistum Essen umgesetzt werden. Die Konzepte im Blick auf die Koordination und das Controlling von Schutzkonzepten und Präventionsschulungen werden kommuniziert; ihre Umsetzung wird festgelegt.

Leitung: Dr. Markus Hein, Leiter des Stabsbereichs Personalentwicklung und Gesundheit im BGV

Auftrag:
Betroffene sexualisierter Gewalt finden zu wenig Gehör. Das macht auch die MHG-Studie deutlich. Zugleich wird offenbar, dass Verbrechen nicht oder nicht einheitlich sanktioniert wurden. Im Bistum Essen gibt es klare Regelungen für den Umgang mit Anschuldigungen und Fällen sexualisierter Gewalt. In den letzten Jahren zeigt sich, dass durch die öffentliche Kommunikation und die vielfältigen Präventionsmaßnahmen die Hinweise auf mögliche Fälle von sexueller Gewalt, aber auch auf unangemessenes, übergriffiges Verhalten zugenommen haben. Dies erfordert eine Weiterentwicklung der Bearbeitung von solchen Hinweisen sowie ein professionelles Fallmanagement. Dazu liegen inzwischen Empfehlungen für NRW-weite Regelungen vor bzw. werden noch weiter ausgearbeitet. Ziel dieses Projektes ist es, die im Bistum Essen bestehende Praxis zu prüfen und zu professionalisieren. Dabei werden die Erfahrungen des Beraterstabes sowie der Missbrauchs- und Präventionsbeauftragten besonders berücksichtigt. Konkrete Ziele sind u.a.:

  1. Es wird eine passende Umsetzung der Vereinbarungen und Empfehlungen der NRW-Bistümer zum Zueinander von Präventions-, Interventions- und Missbrauchsbeauftragten für das Bistum Essen erarbeitet. Damit ist die Errichtung einer Interventionsstelle verbunden.
  2. Regelungen für die Zusammenarbeit und den Umgang mit Betroffenen werden weiterentwickelt und transparent gemacht: Ansprechbarkeit, Unterstützung im Verfahren, weitergehende Gesprächsangebote, Betroffenenbeirat u. ä.
  3. Weitergehende Regelungen für den Umgang mit Täter/innen werden erarbeitet und transparent gemacht: Straf- und kirchenrechtliche Konsequenzen, Nennung von Namen, Zuzahlung zu Anerkennungszahlungen u. ä. Die Konzepte werden kommuniziert; ihre Umsetzung festgelegt.

Leitung: Stefan Ruhl, Referent in der Stabsabteilung Recht im BGV

Auftrag:
Die MHG-Studie betont im Anschluss an die eigenen Ergebnisse und die evaluierten wissenschaftlichen Studien, dass eine emotional und sexuell reife Persönlichkeitsentwicklung eine entscheidende Voraussetzung ist, um sich auf eine zölibatäre Lebensform einzulassen und den Herausforderungen eines seelsorglichen Berufes gerecht werden zu können. Es wird deutlich hinterfragt, ob dies in der Ausbildung von Priesteramtskandidaten und in der weiteren Begleitung von Priestern hinreichend berücksichtigt wird. Des Weiteren wird vermutet, dass eine defizitäre persönliche und sexuelle Entwicklung in Verbindung mit Phänomenen von berufsbedingter Überforderung, Einsamkeitserfahrungen sowie mangelnder Unterstützungsinstrumente in Krisenzeiten zu sexuellem Missbrauch beitragen kann. Daher richtet dieses Projekt einen kritischen Blick auf die priesterliche Lebenssituation in Ausbildung und Dienst.

  1. Die Projektgruppe prüft die Ausbildung der Priesteramtskandidaten im Blick auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Entwicklung der sexuellen Reife und erarbeitet Vorschläge für Form, Inhalt und Methodik (in) der Ausbildung hinsichtlich des genannten Fokus. Auch hier ist das Thema Haltung zu, Kenntnis über und Verhalten gegenüber Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. Vernetzt mit der Projektgruppe aus dem Prozess „Pastorale Dienste im Gespräch“ ist hier die Idee der gemeinsamen Ausbildung aller pastoralen Dienste zu berücksichtigen.
  2. Die Projektgruppe identifiziert spezifische Herausforderungen und Bedarfe im Berufs- und Alltagsleben von Priestern, die zu Krisen führen können. Es werden Vorschläge erarbeitet, die die Sprachfähigkeit z. B. auch über Sexualität, die Resilienz und zufriedene Lebensführung systematisch unterstützen. Die Umsetzung wird geprüft, in die Wege geleitet und kommuniziert.

Leitung: Stefanie Zunft, externe Trainerin und Coach, Schwerpunkt Organisations- und Personalentwicklung

Auftrag:
Eine intransparente und in sich abgeschlossene Personalarbeit und Versetzungspraxis hat, so eine Einschätzung der MHG-Studie, zu einem unangemessenen Umgang mit Hinweisen auf Fehlverhalten von Priestern, zur Vertuschung strafbarer Handlungen, zu Versetzungen von Missbrauchstätern und anderen fehlerhaften Vorgehensweisen geführt, die fortgesetzten sexuellen Missbrauch ermöglichten und förderten. Darum sind Grundsätze und Strukturen der Personalarbeit der Priester, Diakone und der weiteren pastoralen Mitarbeitenden zu überprüfen. Im Rahmen dieses Projekts soll die Personalarbeit für das pastorale Personal – und insbesondere für Priester und Diakone – durch externe Fachkräfte evaluiert werden. Dabei ist auch der Blick auf die Zusammenhänge mit der übrigen Personalarbeit im Bistum Essen zu richten. Auf Basis der daraus folgenden Erkenntnisse und Empfehlungen werden die strategische Personalarbeit, die Verfahrenswege und Standards für Personalentscheidungen aller Art weiterentwickelt.

Leitung: Stefan Hergemöller, Leiter der Hauptabteilung Personal und Verwaltung im BGV

Auftrag:
Die MHG-Studie kennzeichnet Problemfelder im Blick auf sexualisierte Gewalt in kirchlichen Einrichtungen, denen mit weiteren unabhängigen Forschungen nachzugehen ist. Eine wissenschaftliche Studie soll Fallverläufe, Verhalten von Verantwortlichen, Strukturen und Mechanismen im Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Vergangenheit im Bistum Essen untersuchen. Projektpartner für eine Studie werden gesucht; eine Abstimmung mit dem Sekretariat der Bischofskonferenz wird angestrebt. Die Ergebnisse der Studie werden publiziert und gehen als Hinweise in die Präventions-, Interventions- und Personalarbeit ein.

Leitung: Klaus Pfeffer, Generalvikar

  • Sexuelle Identitäten und Sexualmoral
  • Selbstverständnis des Weiheamts
  • Macht, Partizipation und Gewaltenteilung
  • Geschlechtergerechtigkeit 

Zu allen vier großen Themen finden öffentliche Foren statt, zu denen eingeladen wird. Ziele sind dabei:

  1. Eine gute argumentative theoretische (= nicht nur, aber immer auch eine theologische) Grundlage zu erarbeiten
  2. Eine möglichst breite thematische Bearbeitung und ein hohes Maß an Partizipation innerhalb des Bistums Essen zu ermöglichen. Die Foren werden von Projektgruppen vorbereitet. Im Anschluss an die Foren wird in Projektgruppen weitergearbeitet. Diese können identisch mit den Vorbereitungsgruppen sein, aber auch ergänzt werden durch weitere Interessenten aus den Foren. Zu allen vier Themen sollen konkrete Empfehlungen für die Praxis im Bistum Essen erarbeitet werden (Was lässt sich auf diözesaner Ebene verändern?) und/oder in den synodalen Weg der bundesdeutschen Kirche (öffentlich) eingespeist werden.

Steuerung der systemischen Themen:
Dr. Judith Wolf, stellv. Direktorin der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“
Sr. Mariotte Hillebrand, Pastoralreferentin in der Pfarrei Propstei St. Johann Duisburg-Hamborn
Markus Etscheid-Stams, Leiter des Stabsbereichs Strategie und Entwicklung im BGV
Dr. Andrea Qualbrink, Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung im BGV

Die einzelnen Teilprojekte:

Auftrag:
Eine unreife Sexualität und die Abwertung der eigenen Homosexualität gehören zu den Gründen, die – so die MHG-Studie – sexualisierte Gewalt begünstigen können. Im Projekt findet eine konsequente theologische Auseinandersetzung unter Einbeziehung neuer humanwissenschaftlicher Erkenntnisse mit Fragen der sexuellen Identität und Orientierung, mit heteronormativen Vorstellungen und der Sexualmoral in der katholischen Kirche statt. Lebenszeugnisse sollten Gehör finden sowie Schwierigkeiten, Wut, Trauer, Vorbehalte benannt werden. Auf dieser Basis erarbeitet die Projektgruppe Vorschläge für konkrete Maßnahmen zu einem lebensdienlichen /-förderlichen Umgang mit Sexualität und sexuellen Identitäten im Bistum Essen. Ziel ist es, eine theologische Argumentation zu formulieren, die auf einer Beziehungsethik basiert und ein innerkirchlich neues Verständnis von Sexualität entwickelt. Vorurteile und Vorbehalte sollen abgebaut und entsprechende Maßnahmen im Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten im Bistum Essen vereinbart werden.

Auftrag:
Die Verknüpfung von Weiheamt und pastoraler, juridischer, spiritueller und psychologischer Macht birgt die Gefahr, Formen von Klerikalismus zu fördern, die zu gefährlichem Missbrauch von Macht führen – insbesondere zu sexuellem Missbrauch und dessen Vertuschung. Zugleich ist das Weihepriestertum ein genuines Strukturelement der katholischen Kirche. In diesem Teilprojekt wird das Weiheamt im Zusammenhang von gemeinsamem und besonderem Priestertum sowie hinsichtlich seiner Funktion und Bedeutung in der Kirche in den Blick genommen.

Zu klärende Fragen sind u.a.: Wie ist das Weiheamt heute zu verstehen? Was trägt zu Formen der Degeneration des Weiheamtes bei (Sakralisierung von Macht/Klerikalismus)? Welche Bedeutung hat der Zölibat für das Weiheamt? Wie könnte ein Weiheamt gestaltet sein, das dem Auftrag der Kirche dient, das für deren Träger lebbar ist und Degenerationen unwahrscheinlich werden lasst? Wie kann ein Profil von Priestern und Diakonen im Gesamt der sich entwickelnden vielfältigen pastoralen Berufsrollen beschrieben werden? Welche Perspektiven im Blick auf Aufgaben, Dienste und Ämter in der Kirche zeichnen sich für die Zukunft ab?

Ergebnisse dieser Debatten und Forschungen münden in konkrete Maßnahmen für das Bistum Essen und werden ggf. in den synodalen Weg der deutschen Kirche eingebracht.

Auftrag:
Sexualisierte Gewalt ist ein Ausdruck von Machtmissbrauch. Eine fehlende Gewaltenteilung, die Sakralisierung, Immunisierung und Tabuisierung von Macht hat sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche begünstigt. Aufgabe des Teilprojekts ist daher, Macht zu enttabuisieren und zu thematisieren sowie Machtmissbrauch, fehlende Gewaltenteilung und fehlende Partizipation zu identifizieren. Es werden Vorschläge für einen souveränen Umgang mit Macht, Gewaltenteilung und Partizipation auf unterschiedlichen Ebenen vorgelegt. Ziel ist eine Struktur- und Kulturveränderung, die in konkreten Maßnahmen zu erarbeiten ist.

Auftrag:
Die MHG-Studie identifiziert u. a. „männerbündische“ Strukturen und Kulturen als Hintergründe für die Entwicklung, Ausübung und Vertuschung sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche. Die starke männliche Dominanz – insbesondere aufgrund des Ausschlusses der Frauen von Weiheamt – hat in der katholischen Kirche eine Geschlechterhierarchie entstehen lassen, die es Frauen schwer bis unmöglich macht, an entscheidenden Kulturen und Strukturen in der Kirche teilzuhaben. Auch in Bereichen, die nicht an ein Weiheamt gebunden sind, lassen sich Ausschlüsse von Frauen aus Gremien, Leitungspositionen etc. beobachten. Die Projektgruppe nimmt Orte und Kontexte hierarchisierender Geschlechterverhältnisse im Bistum Essen in den Blick und erarbeitet konkrete Vorschläge für eine Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit. Ziel ist eine Struktur- und Kulturveränderung, die die Vielfalt von Menschen in der Kirche wahrnimmt und nutzt.

Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, den gesamten Prozess zu steuern, die Bearbeitung der Projekte zu sichern, inhaltlich zu beraten, Meilensteine zu prüfen, Ergebnisse zu multiplizieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie besteht aus drei externen Mitgliedern, die nicht für das Bistum Essen beruflich tätig sind, sowie zwei Mitarbeitenden des Bistums; geleitet wird sie von Generalvikar Klaus Pfeffer.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe sind:

  • Klaus Pfeffer, Generalvikar im Bistum Essen
  • Werner Meyer-Deters, Vorstandsmitglied der DGfPI (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention, bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e. V.)
  • Dorothé Möllenberg, Vorsitzende des Diözesanrats, stellvertretende Heimleitung des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth Gelsenkirchen
  • Johannes Norpoth, Datenschutz- und Präventionsbeauftragter der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH
  • Markus Etscheid-Stams, Leiter des Stabsbereichs Strategie und Entwicklung im BGV
  • Dr. Andrea Qualbrink, Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung im BGV

Resonanzgruppe

Die Resonanzgruppe begleitet die verschiedenen Projekte und Maßnahmen beratend. Sie reflektiert die Arbeit der Steuerungs- und der Projektgruppen in regelmäßigen Abständen. Die Resonanzgruppe beobachtet und evaluiert Entwicklungen, thematisiert Probleme und gibt Hinweise zur Weiterarbeit. Der Resonanzgruppe gehören gezielt Personen mit unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven an – Mitarbeitende des Bistums, Vertreter/-innen aus Räten und Gremien, aber vor allem auch externe Berater/-innen. Die Mitglieder der Resonanzgruppe werden zeitnah benannt.

Weiterführende Informationen

Die Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz (die sogenannte MHG-Studie) formuliert und fordert Konsequenzen. Diese betreffen sowohl den Bereich der Prävention und Intervention als auch systemische Fragen an die katholische Kirche. In einer Projektgruppe werden die Ergebnisse und Empfehlungen der Studie ausgewertet, konkrete Initiativen ergriffen und Arbeitsgruppen auf den Weg gebracht.

Die ganze Studie und eine Zusammenfassung finden sich auf der Homepage der DBK:

Berichterstattung über die Prävention im Bistum Essen:

29.11.2017
Neue Präventionskonzepte für Bischöfliche Schulen und Generalvikariat
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21.02.2014
Bereits rund 900 Beschäftigte katholischer Einrichtungen im Bistum Essen haben sich in den vor einem Jahr gestarteten Schulungen mit den Gefahren sexualisierter Gewalt auseinandergesetzt. Generalvikar Klaus Pfeffer: „Wir nehmen unsere Verantwortung wahr“.
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Berichterstattung über die Prüfung und Aufarbeitung von Vorwürfen sexualisierter Gewalt im Bistum Essen:

14.03.2019
Die Missbrauchsbeauftragte des Ruhrbistums erwartet, dass sich auch in den kommenden Jahren Betroffene von lange zurückliegenden Missbrauchsfällen an sie wenden werden. 2018 meldeten sich zwölf Betroffene bei ihr.
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17.11.2018
Bistum Essen übergibt Akten zu möglichem Missbrauch an Behörden
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09.11.2017
Bistum Essen und „axis“-Rechtsanwälte legen Ergebnisbericht zur Prüfung aller Personalakten von Priestern und Diakonen vor
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09.11.2017
Im Jahr 2016 gingen 24 Meldungen über sexuellen Missbrauch im Bistum Essen ein, seit 2010 insgesamt 216 Hinweise. Zudem wurden sämtliche 1.549 Personalakten lebender Priester durch eine externe Anwaltskanzlei geprüft, deren Ergebnis im November 2017 ergab, dass aus den Akten kein weiteres Verfahren aufgrund sexuellen Missbrauchs abgeleitet werden konnte.
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Das Thema in der Berichterstattung:

18.03.2019
Generalvikar Pfeffer spricht in Bochum über Missbrauchsstudie
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26.02.2019
Nach der Missbrauchs-Konferenz in Rom hat sich Generalvikar Klaus Pfeffer enttäuscht über deren Ergebnisse geäußert. In einem Gespräch mit WAZ.de sagte Pfeffer, dass er die deutliche Kritik an der Abschlussrede des Papstes gut nachvollziehen könne.
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11.02.2019
Klaus Pfeffer sprach in Würzburg auf einer theologischen Fachtagung zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.
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28.01.2019
In einem Gastbeitrag für die „Herder Korrespondenz“ beschreibt Bischof Overbeck eine gesellschaftliche „Entpathologisierung“ der Homosexualität. Nun müsse auch die Kirche ihre Sicht ändern.
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07.11.2018
Wolfsburg-Podiumsdiskussion zur katholischen Missbrauchsstudie mit Bischof Overbeck, den Wissenschaftlern Andreas Kruse und Eric Schmitt sowie der Präventionsbeauftragten des Bistums, Andrea Redeker.
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28.10.2018
Generalvikar Klaus Pfeffer diskutierte in der Runde bei „frank&frei“ in Köln mit Prof. Claudia Bundschuh, Prof. Rainer Bucher, Johannes zu Eltz und Joachim Frank über Wendepunkte für die Kirche nach Veröffentlichung der Missbrauchsstudie
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13.09.2018
Bischof und Generalvikar zu den Ergebnissen der Missbrauchsstudie: „Erschütternd und beschämend“.
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14.09.2018
Brief des Essener Bischofs an die Kirchengemeinden. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der katholischen Missbrauchsstudie Diskussion über Sexualmoral, Macht- und Hierarchiefragen in der Kirche.
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Das Thema in der Berichterstattung:

09.05.2019
Papst Franziskus hat die Kirchenrechtsnormen im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch durch Geistliche drastisch verschärft. Ein derartiger Schritt war unter anderem von Opferverbänden, Politikern und zahlreichen Bischöfen der Weltkirche gefordert worden.
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11.03.2019
Vorbericht zur DBK-Frühjahrsvollversammlung in Lingen im Emsland: Umstrittene Themen wie der Umgang mit Macht, der Zölibat oder die katholische Sexualmoral.
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30.01.2019
DBK befasst sich mit Kriterien und Standards für die unabhängige Aufarbeitung von Missbrauch
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21.02.2019
„Missbrauchsgipfel“ im Vatikan mit Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen. Bischof Overbeck: „Weltweit gleiche Standards für Prävention, Opferschutz und Priesterausbildung“
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24.09.2018
Das Thema Missbrauch steht im Mittelpunkt der Herbstvollversammlung der katholischen deutschen Bischöfe in Fulda: Ergebnisse der Missbrauchsstudie werden vorgestellt.
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20.08.2018
Papst schreibt Brief: Bitte um Vergebung wegen Missbrauch
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Für eine Kultur der Achtsamkeit - Kampagne des Diözesanrats der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen
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Ansprechpartner

Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung

Dr. Andrea Qualbrink

Zwölfling 16
45127 Essen

Persönl. Referent Generalvikar & Leiter Stabsbereich Strategie und Entwicklung

Markus Etscheid-Stams

Zwölfling 16
45127 Essen