Bistum-Essen RSS Feed https://www.bistum-essen.de de Copyright Tue, 24 Apr 2018 16:00:02 +0200 Tue, 24 Apr 2018 16:00:02 +0200 TYPO3 news-17451 Tue, 24 Apr 2018 15:08:34 +0200 „Lust auf Sinn“-Reihe startet in Essen https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/lust-auf-sinn-reihe-startet-in-essen/ Vom 3. Mai bis 8. Juni veranstaltet das Bistum Essen wieder die Reihe „Lust auf Sinn“ – diesmal in Essen. An fünf verschiedenen Orten der Ruhrmetropole können Interessierte ihre Sinne schärfen. Der Auftakt ist am Donnerstag, 3. Mai, in der Kapelle der Haus-Berge-Klinik. Spannende Angebote zum Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken und Hören stehen im Mittelpunkt, wenn das Bistum Essen im Mai und Juni zu einer Neuauflage seiner Veranstaltungsreihe „Lust auf Sinn“ lädt. An fünf Orten in Essen gibt es vom 3. Mai bis 8. Juni Angebote, die jeden der fünf Sinne ansprechen. Neben den Erfahrungen an den Sinn-Orten soll ein biblischer Impuls anregen, über das Erlebte zu sprechen. Nach Veranstaltungen in Bochum, Gelsenkirchen und Oberhausen gibt es „Lust auf Sinn“ in diesem Jahr bereits zum vierten Mal.

In Essen startet die Reihe am Donnerstag, 3. Mai, um 19 Uhr in der Kapelle der Haus-Berge-Klinik im Stadtteil Bergeborbeck mit dem Thema „Sehen“. Weitere Veranstaltungen sind „Fühlen“ mit einem Trommellehrer im Unperfekthaus, „Schmecken“ mit zwei Bierbrauern im Kolpingkeller, „Hören“ im Essener Dom mit Domorganist Sebastian Küchler-Blessing und „Riechen“ in der Bäckerei Peters. Jeder Abend kann individuell besucht werden, der Eintritt kostet jeweils sieben Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung über die Internetseite von "Lust auf Sinn" erforderlich.

Bis Juni gibt es in der Reihe „Lust auf Sinn“ die folgenden Veranstaltungen:

  • Donnerstag, 3. Mai, 19 Uhr: „Sehen“ in der Kapelle der Haus-Berge-Klinik (Germaniastraße 3, 45356 Essen) mit Künstlerin Gabriele Wilpers
  • Dienstag, 15. Mai, 19 Uhr: „Fühlen“ im Unperfekthaus (Friedrich-Ebert-Straße 18-26, 45127 Essen) mit Trommellehrer Nobert Düwel
  • Donnerstag, 24. Mai, 19 Uhr: „Schmecken“ im Kolpingkeller (Bernestraße 5, 45127 Essen) mit den Bierbrauern Dennis Pfahl und Michael Kesseböhmer
  • Dienstag, 29. Mai, 19 Uhr: „Hören“ im Essener Dom (Burgplatz 2, 45127 Essen) mit Domorganist Sebastian Küchler-Blessing
  • Freitag, 8. Juni, 19 Uhr: „Riechen“ in der Bäckerei Peters (Zur Schmiede 13, 45141 Essen) mit Bäcker Michael Husemann
]]>
news-17444 Mon, 23 Apr 2018 10:59:00 +0200 Das Zukunftsland NRW https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/das-zukunftsland-nrw/ Akademieabend rund um Fragen zu Energieversorgung, Digitalisierung und Teilhabe in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ Um die Industrieregion NRW und ihre Fragen im Blick auf eine nachhaltige Zukunft geht es am Donnerstag, 3. Mai 2018, in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim, Falkenweg 6. Unter dem Titel „Chancen müssen genutzt werden! Das Zukunftsland NRW“ tagt dort um 18.30 Uhr der Rat für Wirtschaft und Soziales im Bistum Essen und bespricht Fragen zur Energieversorgung, zur Digitalisierung und zur Teilhabe der Menschen in der Region. Auf dem Podium sitzen Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Prof. Dr. Thomas Bauer, Vorstandsmitglied RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Dr. Christian Lüdtke, Geschäftsführer etventure Corporate Innovation GmbH, Thomas Schlenz, der Sprecher des Rates für Wirtschaft und Soziales, sowie Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum.

Anmeldungen nimmt die „Wolfsburg“ unter Telefon 0208 / 999 19 981 entgegen oder per E-Mail: akademieanmeldung@bistum-essen.de. Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben.

]]>
news-17419 Sun, 22 Apr 2018 07:08:00 +0200 Impuls: Hirtin https://www.bistum-essen.de/index.php?id=1312 news-17449 Fri, 20 Apr 2018 13:12:34 +0200 Acht neue Küster im Bistum Essen ausgebildet https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/acht-neue-kuester-im-bistum-essen-ausgebildet/ Acht Männer und Frauen haben den Küsterkurs am Essener Dom absolviert. Nun können sie in ihren Heimatgemeinden im Bistum Essen und Bistum Münster dafür sorgen, dass in ihren Kirchen alles für einen würdigen Gottesdienstablauf vorbereitet ist. Das Ruhrbistum freut sich über neue Küsterinnen und Küster. Nach einer dreimonatigen Qualifikation am Essener Dom haben die acht Teilnehmer – davon zwei aus dem Bistum Münster – am Dienstag, 24. April, ihre Urkunden erhalten. In ihren Heimatgemeinden St. Gertrud und St. Laurentius mit der Fürstin-Franziska-Stiftung in Essen, Herz Jesu in Oberhausen und St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer sowie St. Antonius in Herten werden die neuen Küster künftig dafür sorgen, dass in ihren Kirchen alles für einen würdigen Gottesdienstablauf vorbereitet ist.

Fünf Frauen und drei Männer haben den diesjährigen Küsterkurs absolviert. Dabei sind sie nicht nur mit dem kirchlichen Kalender und den jeweils geltenden liturgischen Farben vertraut gemacht worden, sondern zum Beispiel auch mit den Mess- und Gebetbüchern. Den praktischen Umgang mit den Gewändern für Priester oder Messdiener haben die Teilnehmer bei einem Besuch in der Domsakristei erlernt. Zudem standen die Feier der Sonntagsmesse ebenso auf dem Stundenplan des Kurses wie die hohen kirchlichen Festtage Ostern und Pfingsten – oder die Besonderheiten des Blasiussegens. Eine praxisnahe Einheit zum Umgang mit Blumenschmuck rundete das Kursprogramm ab.

]]>
news-17448 Fri, 20 Apr 2018 12:31:28 +0200 Elf ehrenamtliche Gottesdienst-Leiter im Bistum Essen ausgebildet https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/elf-ehrenamtliche-gottesdienst-leiter-im-bistum-essen-ausgebildet/ Nach einem dreimonatigen Kurs haben am Samstag, 21. April, 11 weitere Männer und Frauen ihre Zertifikate erhalten und bieten künftig in ihren Pfarreien Wort-Gottes-Feiern an. 11 weitere ehrenamtliche Frauen und Männer werden künftig in ihren katholischen Kirchengemeinden Gottesdienste leiten und so das Gottesdienst-Angebot vor Ort erweitern. Nach einem dreimonatigen Qualifizierungskurs haben die neuen Leiter für Wort-Gottes-Feiern im Bistum Essen am Samstag, 21. April, im Kardinal-Hengsbach-Haus ihre Zertifikate erhalten.

Grundlagen für Organisation und Leitung

Die Kursteilnehmer aus Duisburg, Essen, Hattingen, Meinerzhagen, Mülheim und Witten hatten in vier Wochenendkursen die Grundlagen erlernt, um eine Wort-Gottes-Feier, ein Abendlob oder eine andere gottesdienstliche Feier vorbereiten und leiten zu können. „Wir haben uns mit verschiedenen Formen von Wort- Gottes- Feiern befasst und in praktischen Übungen Zugänge zu biblischen Texten, aber auch zu religiösen und alltäglichen Symbolen, bekommen“, erläutert die Liturgie-Referentin des Bistums Essen, Jennifer Reffelmann. Außerdem lernten die Teilnehmer, welche Anforderungen der liturgische Raum für ihre Feier erfüllen muss und wie sie selbst durch Sprache und Körperhaltung der Gemeinde begegnen.

Vielfalt an gottesdienstlichen Feiern an Werktagen

Rund 130 Männer und Frauen hat das Ruhrbistum mittlerweile in Kursen zu ehrenamtlichen Gottesdienst-Leitern qualifiziert. In Absprache mit dem Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat beleben sie durch ihre Wort-Gottes-Feiern an Werktagen die Vielfalt an gottesdienstlichen Feiern in ihrer Pfarrei – ein wichtiges Anliegen, das das Bistum auch mit seinem Zukunftsbild-Projekt „Viefalt der Gottesdienstformen“ verfolgt. Die Teilnehmer des aktuellen Kurses werden in den folgenden Pfarreien tätig sein: St. Johann und St. Judas Thaddäus in Duisburg, St. Antonius in Essen, St. Peter und Paul in Hattingen, St. Maria Immaculata in Meinerzhagen, St. Maria Hilf in Mülheim und St. Peter und Paul in Witten.

]]>
news-17447 Fri, 20 Apr 2018 10:33:11 +0200 Diskussion über Dietrich Bonhoeffer als Impulsgeber für moderne Kirche https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/diskussion-ueber-dietrich-bonhoeffer-als-impulsgeber-fuer-moderne-kirche/ Um die Schriften von Theologe und NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer als Impulse für eine Erneuerung der Kirche geht es in einer Podiumsdiskussion in der Evangelischen Marktkirche in Essen am Donnerstag, 26. April. Während seiner Haft beschäftigte den evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer die Frage zur Zukunft der Kirche. Er ging davon aus, dass man einer religionslosen Zeit entgegengeht. „Worauf warten wir noch?“, fragte er drängend. Angesichts der gegenwärtigen Lage der Kirchen und ihrer Umbrüche gewinnt seine Frage trotz gänzlich anderer gesellschaftlicher Umstände neue Aktualität.

Unter dem Motto „Worauf warten wir noch?“, diskutieren auch Sabine Bobert, evangelische Theologin der Universität Kiel, Klaus Pfeffer, Generalvikar des Bistum Essen, Michael Schlagheck, Direktor der Katholischen Akademie Die Wolfsburg, und Frank Vogelsang, Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland über die Schriften Dietrich Bonhoeffers als Impulse für eine Erneuerung der heutigen Kirche.

Die Diskussion beginnt am Donnerstag, 26. April, um 18.30 Uhr in der Evangelischen Marktkirche Essen, Markt 2. Die Teilnahme kostet 15 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Veranstaltung endet um 21 Uhr. Anmeldungen sind unter Telefon 0208/999 19 981 oder per E-Mail unter akademieanmeldung@bistum-essen.de möglich.

]]>
news-17446 Thu, 19 Apr 2018 20:36:38 +0200 Sieben neue ehrenamtliche Begräbnis-Leiter https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/sieben-neue-ehrenamtliche-begraebnis-leiter/ Feierlicher Abschluss des vierten Qualifizierungskurses in Essen und Abschied von Liturgiereferentin Nicole Stockhoff, die die Qualifizierungskurses geleitet hat – sie wechselt ins Bistum Münster. Mit einem Gottesdienst im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus sind am Donnerstagabend sieben neue ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter von Begräbnisfeiern im Bistum Essen für ihren Dienst beauftragt worden. Nach dem mittlerweile vierten Qualifizierungskurs übernehmen nun insgesamt 30 Ehrenamtliche in verschiedenen Pfarreien des Ruhrbistums die Leitung von katholischen Begräbnissen. Diese Feier gehöre zu den besonderen seelsorgerlichen Aufgaben der Kirche, betont Nicole Stockhoff, die als Liturgiereferentin den Kurs mit konzipiert und gemeinsam mit Pastor Christian Böckmann geleitet hat. „Die Gemeinde als Ganze ist aufgerufen, sich um Kranke und Sterbende zu sorgen, an der liturgischen Feier des Begräbnisses teilzunehmen und die Trauernden zu begleiten“, so Stockhoff. Aus diesem Grund – und weil für die hohe Zahl von Begräbnissen immer weniger hauptamtliche Seelsorger zur Verfügung stehen – qualifiziert das Bistum Essen seit 2015 auch Ehrenamtliche für diese Aufgabe. Am Donnerstag konnte der Pastoraldezernent des Bistums, Michael Dörnemann, drei Frauen und vier Männer für den Begräbnisdienst beauftragen. Sie werden künftig in den Pfarreien St. Michael in Duisburg, St. Cyriakus in Bottrop, St. Lambertus in Essen, Christus König in Halver, St. Marien in Schwelm, St. Pankratius in Oberhausen und St. Peter und Paul in Hattingen, tätig sein.

Liturgiereferentin Nicole Stockhoff wechselt nach Münster

Zugleich wurde in dem Gottesdienst Liturgiereferentin Stockhoff verabschiedet, die nach mehr als sechs Jahren im Ruhrbistum ins Bistum Münster gewechselt ist. Dort leitet sie das Referat Liturgie und die Fachstelle Gottesdienst. Dörnemann betonte Stockhoffs große Begeisterung für die Arbeit mit Ehrenamtlichen: „Sie hat zahlreiche Frauen und Männer im Küsterdienst, zu Leiterinnen und Leitern von Wort-Gottes-Feiern und für den Begräbnisdienst qualifiziert“, erinnerte Dörnemann und betonte, wie sehr Stockhoff so in ihrem Bereich zur Umsetzung des Zukunftsbildes des Bistums Essen beigetragen habe. Seit 2015 habe Stockhoff zudem die Leitung der beiden Zukunftsbild-Projekte „Vielfalt der Gottesdienste“ und „Rückmeldungen zu Gottesdiensten“ übernommen. „Wir danken Nicole Stockhoff für ihr engagiertes Wirken in unserem Bistum!“ Gerade im Bereich vielfältiger Gottesdienstformen habe sie deutlich zur Weiterentwicklung des Ruhrbistums beigetragen. Beispielhaft erwähnte Dörnemann den von Stockhoff im vergangenen Jahr veröffentlichten „Sterbesegen“, der auf großes Interesse gestoßen sei. Für ihre neue Tätigkeit im Essener Nachbar- und Stockhoffs Heimatbistum Münster wünschte Dörnemann seiner Mitarbeiterin alles Gute und Gottes Segen.

]]>
news-17445 Thu, 19 Apr 2018 13:58:13 +0200 Die „Integrationsmaschine Arbeit“ fördert Potential im Ruhrgebiet https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/die-integrationsmaschine-arbeit-foerdert-potential-im-ruhrgebiet/ „Die Wolfsburg“ diskutierte über Zuwanderer-Startups, überwundene Probleme, aber auch verpasste Chancen für Migranten in der Region. Lieber auf die Erfolgsgeschichten schauen, als dem Zusammenleben zwischen deutschstämmiger und zugewanderter Bevölkerung im Ruhrgebiet zu misstrauen: Unter diesem Blickwinkel rückten „Die Wolfsburg“ in Mülheim und der Initiativkreis Ruhr am Mittwoch, 18. April, das Potential der Migration für die Region in den Mittelpunkt eines Akademieabends.

Dass Migranten heute besser gebildet sind und seltener arbeitslos, dass man aber natürlich die Verlierer der vergangenen Jahrzehnte mitnehmen müsse in die „Integrationsmaschine Arbeit“, wie es Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck formulierte, darüber war sich die Runde unter der Moderation von Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck einig. Suat Yilmaz, Talentscout an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, verwies auf die eigene Biographie: „In meinem anatolischen Dorf sind die Menschen noch an Blinddarmentzündung gestorben. Heute stehe ich vor Ihnen als studierter Sozialwissenschaftler. Da muss dieses Land schon einiges richtig gemacht haben.“

Die Probleme nehmen ab, aber die Konflikte nehmen zu“, urteilte Jadranka Thiel aus dem Blickwinkel des NRW-Integrationsministeriums. Grund dafür sei, dass Zuwanderer heute viel selbstverständlicher als früher Teilhabe einforderten, was bei der ansässigen Bevölkerung auf Abwehr und Abgrenzung stoße. Stattdessen regte Thiel an, lieber das Potential dieser Leute für die Region zu sehen, die mehrsprachig seien, sich in unterschiedlichen Kulturkreisen selbstverständlich bewegten und in der Regel gewohnt seien, Schwierigkeiten auf dem Weg nach oben zu bewältigen.

Gelungene Beispiele gibt es allerorten: Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck verwies auf die hohe Selbständigen-Quote der Migranten von neun Prozent, die ebenso hoch sei wie die der Deutschstämmigen. Suat Yilmaz regte an, diese positiven Beispiele besser zu vermarkten, „anstatt immer nur die Troublemaker zu sehen“. Die Gründerallianz Ruhr, an der unter anderem der Initiativkreis Ruhr und die RAG-Stiftung beteiligt sind, fördert die Startup-Kultur junger Leute. „Wir müssen junge Migranten nicht eigens darauf ansprechen, sich an diesem effektiven Programm zu beteiligen. Sie sind hochmotiviert und kommen von selbst zu uns“, sagte Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung und Bildungsbeauftragte des Initiativkreises Ruhr. Aktuell habe die Stiftung einen Betrag von insgesamt 16,5 Millionen Euro für Bildung, Wissenschaft und Kultur bereitgestellt.

Dennoch gibt es Nachholbedarf an Integration, so etwa an den Schulen im nördlichen Ruhrgebiet, die schon schwierige Lernbedingungen hatten, bevor sie zusätzlich eine große Zahl an geflüchteten Kindern aufgenommen haben, oder angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in der Region. Um kulturell auf Augenhöhe zu reden, regte Yilmaz an: „Wir reden zu viel mit Funktionärs-Männern. Wir müssen aber an die Mütter ran, denn die transportieren die Kultur – auch die rückständige.“ Das sei auch Aufgabe der Christen, so Bischof Overbeck, „so integrierend zu wirken, dass Mauern im Blick auf Privilegien, Mobilität und Freiheit abgebaut werden können“.

Einen kleinen Erfolg konnte der Abend in der „Wolfsburg“ am Ende bereits verzeichnen: Eine junge Syrerin aus dem Publikum, die derzeit auf der Suche nach einem kaufmännischen Ausbildungsplatz ist, fand noch im Auditorium Kontakt zu Suat Yilmaz‘ Talentscouts.

]]>
news-17437 Wed, 18 Apr 2018 14:45:00 +0200 Bistum möchte Schüler für Konfliktbewältigung interessieren https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/bistum-moechte-schueler-fuer-konfliktbewaeltigung-interessieren/ Neue Internetseite für Lehrer weiterführender Schulen orientiert sich an Bochumer Denkmal „Stiepeler Mauer“. Mit passgenauem Material können Lehrer mit ihren Schülern nun zu den dort dargestellten Grundkonflikten arbeiten. Festakt zur Eröffnung mit Bischof Overbeck und NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Bei einem Festakt im Bochumer Zisterzienser-Kloster Stiepel haben der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstagabend ein Internetportal gestartet, das Lehrer dabei unterstützt, das Thema Konfliktbewältigung im Unterricht zu behandeln. Ausgehend vom Denkmal „Stiepeler Mauer“, das ein Stück Berliner Mauer in einer Glaswand mit fünf Konfliktlinien verbindet, dreht sich das neue Online-Angebot „Mauern-ueberwinden.de“ um die Frage, wie Konflikte gelöst werden können.

Dabei „lassen sich die großen Konflikte von Gesellschaften und Menschen nicht in einzelne Unterrichtsfächer einordnen“, betonte Bischof Overbeck bei der Eröffnung. Das neue Angebot richte sich daher nicht nur an Religions-, sondern zum Beispiel auch an Geschichts- und Politiklehrer. „Wir wollen mit dieser Webseite Lehrerinnen und Lehrern aller Fächer eine Hilfe anbieten, Informationen zu gewinnen, Konflikte zu thematisieren, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und Empathie für Andersdenkende zu entwickeln.“, so Overbeck.

Schüler sollen lernen, Gegeneinander durch Miteinander zu ersetzen

Unter dem Motto „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ lädt die „Stiepeler Mauer“ seit 2015 Besucher ein, sich mit fünf Grundkonflikten, ihren Wurzeln und möglichen Lösungen zu beschäftigen. Diese wichtige Auseinandersetzung wollen Bistum und Kloster gezielt in die Schulen tragen. Junge Menschen sollen frühzeitig lernen, wie sich Gegeneinander durch Miteinander ersetzen lässt, erläuterte Harald Gesing, kommissarischer Schuldezernent im Bistum Essen. „Wie können wir das wirksam befördern? Am besten mit einem Medium, das praktische und kompetente Hilfestellung bietet – nicht nur für Religionslehrer“, so Gesing. Daraus entstand das neue Online-Tool. Ausgehend von den Konfliktlinien der „Stiepeler Mauer“ – Arm – Reich, Ost – West, Ethnien, Religionen und Geschlechter – wählen die Lehrer aus, was sie mit ihren Schülern bearbeiten wollen. Dann erhalten sie die jeweils passenden Antworten auf die zentralen didaktischen Fragen und ein umfangreiches Angebot an Unterrichtsmaterialien. Zudem gibt es die Möglichkeit, für den praktischen Einsatz in der Klasse ein Modell der „Stiepeler Mauer“ auszuleihen.

Schulministerin Yvonne Gebauer zeigte sich überzeugt, dass die Einrichtung der Internetplattform „bestehende Angebote ergänzen und bereichern“ werde. „Das Mahnmal in Stiepel wird so zugleich zu einem Lernort“, lobte sie und wünschte dem Projekt viel Zuspruch.

Internetseite soll sich weiter entwickeln

Klar sei, dass heute niemand wisse, „welche Konflikte die jungen Menschen in einigen Jahren beschäftigen werden“, sagte Overbeck. Deshalb sei die neue Internetseite für Lehrerinnen und Lehrer kein geschlossenes System, „sondern wird offen bleiben für Weiterentwicklungen, neue Konfliktlinien, weitere Materialien und neue Ideen“, kündigte der Bischof an. Ausdrücklich dankte er nicht nur den Zisterziensern um Prior Pater Andreas Wüller für die Zusammenarbeit bei diesem Projekt, sondern auch der Essener Agentur smply.gd, die die grafische und technische Gestaltung der Seite betreut, sowie der Bank im Bistum Essen für die finanzielle Unterstützung.

]]>
news-17439 Wed, 18 Apr 2018 10:24:39 +0200 Essener Citypastoral lädt zu Kinoabend in Lichtburg ein https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/essener-citypastoral-laedt-zu-kinoabend-in-lichtburg-ein/ Die Gedanken der Gottesdienstpredigt am Sonntag, 29. April, mit der aktuellen Familienkomödie „Nur wir drei gemeinsam“ vertiefen – das bietet die Essener Citypastoral mit ihrer Aktion „Kirche geht Kino“ in der Lichtburg. Bei Kinofilmen über die eigenen Sehnsüchte und Lebensfragen nachdenken – dazu lädt die Citypastoral am Essener Dom wieder nach der Messe am Sonntag, 29. April, in die Lichtburg ein. Um 20.30 Uhr wird im Kinosaal „Sabu“ unter dem Motto „Kirche geht Kino“ der Film „Nur wir drei gemeinsam“ gezeigt - eine Familienkomödie um die wahre Geschichte eines geflüchteten Iraners in der Pariser Vorstadt der 1970er Jahre.

Jeden letzten Sonntag im Monat lädt die Citypastoral zum gemeinsamen Kinoabend ein. Der Gottesdienst im Dom beginnt jeweils um 19 Uhr. Die ausgewählten Filme haben einen Bezug zum Gottesdienst und vertiefen Gedanken der Predigt. Der Eintritt zum Film kostet 7 Euro, bei einigen Filmen plus Überlängenzuschlag.

]]>
news-17438 Wed, 18 Apr 2018 09:35:34 +0200 Cityseelsorger spricht im „SinnSucherSalon“ über Bewahrung der Schöpfung https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/cityseelsorger-spricht-im-sinnsuchersalon-ueber-bewahrung-der-schoepfung/ Mit einem Klimatologen und einem der letzten Schirm-Macher-Meister Deutschlands spricht Pastor Bernd Wolharn am 26. April über die Bewahrung der Schöpfung. Im Essener Theater-Restaurant „Hayati“ gibt’s dazu ein Drei-Gänge-Menü. Unter dem Motto „Im Regen stehen?!“ spricht Pastor Bernd Wolharn, Cityseelsorger am Essener Dom, im „SinnSucherSalon“ am Donnerstag, 26. April, um 19 Uhr im „Hayati“, Theaterplatz 11, mit seinen Gästen über die Bewahrung der Schöpfung und der Umwelt. Während den Besuchern im Restaurant des Grillo-Theaters ein Drei-Gänge-Menü serviert wird, sprechen der Klimatologe Prof. Dr. Wilhelm Kuttler von der Universität Duisburg-Essen sowie Willy Schüffler, Schirm-Macher-Meister aus Essen, mit Wolharn über die Bewahrung der Schöpfung.

Zum „SinnSucherSalon“ lädt Wolharn gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk Essen ein. Besucher zahlen für das vegetarische Drei-Gänge-Menü pro Person 15 Euro. Anmeldung und weitere Informationen bei Pastor Wolharn unter Telefon 0201/2204-214 oder per Mail unter bernd.wolharn@bistum-essen.de.

Einmal im Monat bieten Cityseelsorge und Bildungswerk die Gespräche im „SinnSucherSalon“ im „Hayati“ an. Die nächsten Termine sind am 29. Mai, 26. Juni und 12. Juli.

]]>
news-17435 Mon, 16 Apr 2018 10:27:57 +0200 Christoph Werecki wird neuer Seelsorger für GleisX https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/christoph-werecki-wird-neuer-seelsorger-fuer-gleisx/ Junger Kaplan aus Schwelm folgt auf Benedikt Ogrodowczyk, der künftig Pfarrer von St. Dionysius in Essen wird. Kaplan Christoph Werecki wird neuer Seelsorger der Gelsenkirchener Jugendkirche GleisX. Er folgt auf Benedikt Ogrodowczyk, der nach gut zweieinhalb Jahren in der Gelsenkirchener Innenstadt am Sonntagabend in GleisX verabschiedet wurde. Gleichzeitig stellte sich Werecki den Besuchern des Jugendgottesdienstes vor, er wird seine neue Stelle in Gelsenkirchen nach den Sommerferien antreten. Ogrodowczyk wechselt nach Essen-Borbeck und wird Pfarrer von St. Dionysius.

Der 31-jährige Werecki wurde 2014 zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in der Pfarrei St. Marien in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal wird er der dritte Priester an GleisX. Unweit des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs macht GleisX seit Januar 2013 als „Kirche für junge Menschen“ ein seelsorgerisches Angebot, das sich primär an Jugendliche und junge Erwachsene richtet.

]]>
news-17434 Mon, 16 Apr 2018 09:52:14 +0200 Weihbischof Schepers weiht Essener Markus Nowag zum Diakon https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/weihbischof-schepers-weiht-essener-markus-nowag-zum-diakon/ Festlicher Gottesdienst in der Katernberger St.-Joseph-Gemeinde. Nowag bleibt als Diakon zunächst in der Schwelmer Pfarrei St. Marien und möchte nächstes Jahr zum Priester geweiht werden. In einem festlichen Gottesdienst in der Essen-Katernberger St. Joseph-Kirche hat Weihbischof Ludger Schepers den Katernberger Markus Nowag am Sonntagnachmittag zum Diakon geweiht. Für den 33-Jährigen, der nach der Schule zunächst eine Karriere im Einzelhandel begonnen hatte, ist diese Weihe indes nur eine Durchgangsstation: Im Sommer kommenden Jahres möchte sich Nowag zum Priester weihen lassen. „Möge für dich Christus die Kraftquelle deines Glaubens, deiner Hoffnung und deiner Liebe sein“, wünschte Schepers dem neuen Diakon in seiner Predigt. Nowag solle sich von Christus „gestärkt und in Treue verbunden“ fühlen. „Schau mit ihm nach vorn und geh mit seiner Kraft voll Vertrauen deinen Weg – im Vertrauen auf sein Wort: ,Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt‘“, so Schepers. Nach der Weihe, bei der sich Nowag flach auf den Boden der Kirche legte, erhielt der neue Diakon sein Messgewand und ein Buch mit den Texten der vier Evangelien.

Nowag, der in St. Joseph aufgewachsen ist und in der Gemeinde viele Jahre ehrenamtlich aktiv war, entschloss sich erst mit Ende 20 zur Priesterausbildung. 2013 kündigte er seinen Job als Marktleiter einer Supermarktkette und wechselte in das Studienhaus St. Lambert in Lantershofen, südlich von Bonn. Dieses spezielle Seminar ermöglicht eine Priesterausbildung auf dem dritten Bildungsweg – ohne zuvor das Abitur machen zu müssen.

Schepers betonte, wie wichtig gerade für Priester und Diakone der „Bodenkontakt“ und das „Geerdetsein“ seien. Dies habe Nowag wohl auch schon in seiner Ausbildungspfarrei St. Marien in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal erfahren, wo er als Mitglied des Pastoralteams erste Erfahrungen in der praktischen Seelsorge sammelt. Noch bis Ende 2019 wird er dort tätig sein bis Nowag – dann als Kaplan – wohl in eine andere Pfarrei des Ruhrbistums wechseln wird.

]]>
news-17432 Sat, 14 Apr 2018 16:44:34 +0200 Impuls: Wir sind mit Gott im Gespräch news-17431 Sat, 14 Apr 2018 15:48:38 +0200 500 Katholiken diskutieren über die Zukunft des Ruhrbistums https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/500-katholiken-diskutieren-ueber-die-zukunft-des-ruhrbistums/ Unter dem Motto „Gute Aussichten“ standen am Samstag beim Zukunftsforum auf der Essener Kokerei Zollverein die Veränderungsprozesse im Bistum Essen und die Herausforderungen der Digitalisierung im Fokus. Fröhliche Aufbruchsstimmung und Mut zur Veränderung trotz spürbarer Sparzwänge – wie die Katholiken im Bistum Essen künftig ihre Kirche gestalten wollen, haben am Samstag unter dem Motto „Gute Aussichten“ rund 500 Frauen und Männer auf dem Gelände der ehemaligen Essener Kokerei Zollverein diskutiert. Beim Zukunftsforum in der umgebauten Kompressorhalle sprach Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck von einem „Ort voller Energie und Dynamik“, der gut zu den dynamischen Entwicklungen passe, in denen das Bistum Essen aktuell unterwegs sei. Neben den Entwicklungsprozessen in den 42 Pfarreien des Bistums standen auf Zollverein auch die Ergebnisse der 20 Zukunftsbild-Projekte und der Dialogprozess der Seelsorgerinnen und Seelsorger im Fokus.

Generalvikar Klaus Pfeffer betonte, dass diese Prozesse hin zu einer modernen, zeitgemäßen Kirche auch durch Impulse von außen angestoßen wurden: „Wir würden hier nicht zusammensitzen, wenn der wirtschaftliche Druck nicht wäre.“ Doch gerade in den Pfarrgemeinden, die in diesen Wochen ihre Konzepte für die Zukunftsplanung bis 2030 festlegen, gehe es nicht um reine Sparkurse, so Pfeffer. „Wir wollen Wirtschaft und Seelsorge zusammendenken.“

„Jede Innovation entsteht, weil irgendwo ein Mangel ist.“

Dabei sei die Suche nach neuen Wegen aufgrund wirtschaftlicher Zwänge nichts Verwerfliches, hob der Zukunftsforscher Jörg Heynckes hervor: „Jede Innovation entsteht, weil irgendwo ein Mangel ist.“ Heynckes bereitete die haupt- und ehrenamtlichen Verantwortungsträger aus Pfarrgemeinden, Verbänden und den verschiedensten Einrichtungen des Bistums in seinem Gastvortrag auf „Die große digitale Transformation“ der Gesellschaft vor, sprach von den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und Robotern, moderner Mobilität und innovativen Arbeitsweisen. Alle gesellschaftlichen Regeln, Strukturen, Institutionen und Werte seien in Bewegung, sagte Heynckes und folgerte: „Nur durch Veränderung hat man eine Chance, sich weiterzuentwickeln.“ Auf die Kirche sieht er dabei nicht nur große Veränderungen, sondern auch wichtige neue Aufgaben zukommen: „Wir müssen dafür sorgen, dass der Mensch Zentrum dieser Bewegung bleibt.“

„Unser Bild von Gemeinde wird sich radikal ändern“

Heynckes warb für den Spagat zwischen digitalen Angeboten und Aktionen in den Stadtvierteln vor Ort – ein Weg, den gerade junge Leute beim „Zukunftsforum“ der Kirche empfahlen. „Wir brauchen Freiräume, um auszuprobieren, wie wir mit der Digitalisierung und einer zeitgemäßen Sprache mit Kirche und Gott umgehen“, sagte Daniela Fittinghoff, Messdienerleiterin aus Bochum-Wattenscheid. Wenn es um die Zukunft der Kirche gehe, sollten die Christen „stets die Perspektive der Generationen einnehmen, die nach uns kommen“, so Bischof Overbeck. Konkret erwarte er, dass sich „das Bild, das wir von Gemeinde gelernt haben, radikal ändern wird“. Unter anderem seien „neue Formen für kurzfristige Vergemeinschaftungen“ nötig, sagte der Bischof. Und es brauche „neue Formen zu beten. Da müssen wir von den jungen Leuten lernen“.

Bischof und Generalvikar werben für neues Miteinander im Bistum

Bei aller Unsicherheit warben Bischof und Generalvikar für ein neues Miteinander im Bistum. „Wir stehen in einem Prozess, in dem auch etwas verloren geht, in dem wir Abschied nehmen müssen“, sagte Pfeffer mit Blick auf anstehende Veränderungen und Kirchenschließungen in den Pfarreien. Er warnte davor, vor Ort „in Kämpfe zu geraten“. Es dürfe „nun keine Gewinner und Verlierer“ geben, vielmehr stünden alle Katholiken im Ruhrbistum „vor der Herausforderung, zu einem neuen Miteinander zu finden“. Dazu gebe es angesichts der anstehenden Arbeit bei der Umsetzung der zahlreichen Zukunftsprozesse in den Pfarreien, aber auch allen anderen Bereichen der Kirche im Bistum Essen reichlich Gelegenheit.

Eine innovative Form, Gottesdienst zu feiern, konnten die Zukunftsforum-Teilnehmer am Abend selbst ausprobieren: Bischof Overbeck lud in der ehemaligen Kokerei-Halle zur Messe ein – an den Tischgruppen, an denen die Katholiken den ganzen Tag diskutiert hatten, mit der modernen Musik der Pop-Kantoren, die sich zwischendurch mit dem „Heilig, heilig, heilig“ von Franz Schubert mischte und einer Predigt des Bischofs, vor der die Gläubigen zunächst in Gesprächen am Tisch ihre eigenen Gedanken zum Bibeltext austauschen konnten. Es sei „eine der wichtigsten Aufgaben der Kirche, Frieden zu halten, im Großen wie im Kleinen“, gab Overbeck den Gläubigen mit auf den Weg. Und Generalvikar Pfeffer übertrug Heynkes Zukunftsvision einer Gesellschaft, in der immer mehr Güter gemeinsam genutzt werden, auf die Kirche im Ruhrbistum: „Wer Zukunft haben möchte, muss sich vom Haben-Wollen verabschieden und loslassen.“

]]>
news-17430 Fri, 13 Apr 2018 16:21:18 +0200 Hongkonger Kardinal Zen zu Gast in Essen https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/hongkonger-kardinal-zen-zu-gast-in-essen/ Bischof Overbeck würdigt die Bedeutung der fast 60-jährigen Partnerschaft zwischen den Bistümern Essen und Hongkong. Kardinal Joseph Zen aus dem Essener Partnerbistum Hongkong war am Freitag zu Gast bei Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck. Bei der Visite im Essener Bischofshaus hob Overbeck gegenüber dem emeritierten Hongkonger Bischof die Bedeutung der fast 60-jährigen Partnerschaft zwischen den Bistümern im Ruhrgebiet und in der chinesischen Weltmetropole hervor. Nach dem Besuch einer Jugendgruppe aus dem Ruhrbistum im vergangenen Sommer wird im Frühjahr 2019 Bischof Overbeck selbst mit einer Essener Delegation zu einer Partnerschaftsreise nach Hongkong aufbrechen.

Chinesische Untergrundkirche unter Druck

Overbeck würdigte das Engagement der Katholiken in Hongkong für die von staatlicher Seite bedrängten Glaubensgeschwister in der Volksrepublik China. Anfang der Woche war der 86-jährige Zen für dieses Engagement von der Bonner Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen geehrt worden. Die Katholiken in der Volksrepublik fühlen sich entweder der „Patriotischen Vereinigung“ zugehörig – einer Kirche unter staatlicher Kontrolle – oder der „Untergrundkirche“. Diese Untergrundkirche arbeitet in den meisten Orten nicht versteckt, sondern durchaus offensichtlich, versucht sich aber dem staatlichen Einfluss zu entziehen. Seit einiger Zeit verstärke die chinesische Regierung jedoch den Druck auf die Christen in der Untergrundkirche, berichtete Kardinal Zen in Essen.

Kardinal Zen warnt vor „faulen Kompromissen“ mit China

Zen hatte zuletzt immer vor „faulen Kompromissen“ zwischen dem Vatikan und der chinesischen Regierung gewarnt. Vor allem die Frage der Bischofsernennungen in chinesischen Diözesen war in den vergangenen Jahren ein Streitpunkt gewesen, weil die chinesische Regierung mitentscheiden wollte, wen der Papst jeweils zum Bischof eines Bistums in China ernennt.

]]>
news-17429 Fri, 13 Apr 2018 16:12:59 +0200 Medienforum erhält Auszeichnung „Essen ohne Barrieren“ https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/medienforum-erhaelt-auszeichnung-essen-ohne-barrieren/ Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen würdigt das Engagement der Bistums-Einrichtung, ihr umfangreiches Angebot auch Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen zu erschließen. Gleich in allen vier Kategorien ist das Medienforum des Bistums Essen am Freitag mit dem Signet „Essen ohne Barrieren“ ausgezeichnet worden. Bei einem Festakt im Essener Colosseum hat die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen Medienforums-Leiterin Vera Steinkamp die Auszeichnung überreicht, die die Barrierefreiheit der beliebten Kultureinrichtung bestätigt. Konkret können sich nicht nur gehbehinderte Menschen dank Aufzug, Rampen und Behinderten-WC gut im Medienforum bewegen und aufhalten, vielmehr hält die Bistums-Einrichtung am Zwölfling 14 neben gedruckten auch zahlreiche Hörbücher und andere Medien für Menschen bereit, die Probleme mit dem Sehen haben. Nicht zuletzt würdigte die Arbeitsgemeinschaft den wachsenden Bestand an Medien in sogenannter Leichter Sprache, die Menschen mit mentalen Einschränkungen entgegen kommen. Steinkamp freute sich über die Anerkennung: „Uns ist es wichtig, auch Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung eine Teilhabe an unserem umfangreichen kulturellen Angebot zu ermöglichen.“

Das Medienforum ist eine öffentliche Einrichtung des Bistums Essen mit einem umfangreichen Medienbestand und den Schwerpunkten Literatur- und Leseförderung, Religionspädagogik und Förderung der bildungsbezogenen Medienarbeit. Zudem ist das Medienforum Veranstalter zahlreicher Literatur- und anderer Kulturveranstaltung sowie die Zentralstelle der Katholischen öffentlichen Büchereien im Bistum Essen.

]]>
news-17428 Fri, 13 Apr 2018 12:10:39 +0200 Rund 300 Besucher bei WDR5-Stadtgespräch über Zukunftsprozess https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/rund-300-besucher-bei-wdr5-stadtgespraech-ueber-zukunftsprozess/ Unter dem Motto „Kirche dicht und fertig?“ diskutierten die Gäste und rund 300 Besucher des WDR5-Stadtgesprächs im Pfarrheim der Essener Gemeinde St. Antonius Abbas über Widerstände und Chancen im Pfarreientwicklungsprozess des Ruhrbistums. Mehr als zwei Jahre haben über 1.200 Haupt- und Ehrenamtliche in den 42 Pfarreien im Bistum Essen seelsorgliche und wirtschaftliche Zukunftskonzepte erarbeitet. Grund genug auch für den Westdeutschen Rundfunk mit seiner Hörfunksendung „WDR 5 - Stadtgespräch“ Station in der Essener Gemeinde St. Antonius Abbas zu machen und darüber zu berichten, wie die Gemeinden im Ruhrbistum weiter lebendig Kirche sein können.

Rund 200 Besucher waren in das Pfarrheim kommen, um die Podiumsdiskussion um Kirchenschließungen und den Zukunftsprozess im Bistum Essen zu verfolgen. Weitere 100 Besucher verfolgten die Sendung über eine Liveübertragung in der benachbarten Kirche.

Kirchen als soziale Anlaufstelle und Glaubensort
„Kirche dicht und fertig?“ lautete der provokante Titel der Sendung, bei der Klaus Pfeffer, Generalvikar des Bistums Essen, Prof. Dr. Albert Gerhards, Liturgiewissenschaftler der Universität Bonn, und Dr. Magdalene Bußmann von der Basisbewegung „Wir sind Kirche“ über den Pfarreientwicklungsprozess im Ruhrbistum und die Zukunft der Gemeinden miteinander und dem Publikum diskutierten.

Ein Heimatbegriff über die eigene Gemeinde hinaus
Kirche als Heimat zu empfinden war ein Aspekt, den viele Gemeindemitglieder an diesem Abend mehrmals aufgriffen. Ein Gefühl, das auch Generalvikar Pfeffer aus eigener Erfahrung schilderte: „Ich erlebe oft, wie traurig Menschen sind, wenn sie mit ihrer Kirche etwas verlieren. Aber wir müssen auch begreifen, dass wir als Christen einen Heimatbegriff haben, der über die eigene Gemeinde und den gewohnten Ort hinausgeht.“

Transparenz im Pfarreienentwicklungsprozess
Vieldiskutiert waren ebenso die Themen Transparenz und Priestermangel. Generalvikar Pfeffer verwies darauf, dass es nicht den idealen Weg gebe, einen solchen Prozess ohne Fehler zu führen. Ein Aspekt, den Dr. Magdalene Bußmann als den Aufruf „als lernende Kirche aufzutreten“ aufgriff. Dass sich im Priestertum der katholischen Kirche bis hin zu Frauen und Laien in diesen sakramentalen Aufgaben etwas ändern und die Diskussion darüber auch in Zukunft erhalten bleiben muss, darüber waren sich alle drei Podiumsgäste einig.

Knapp eine Stunde waren die Beteiligten live auf Sendung. Zu wenig für die vielen Zuhörer vor Ort. Auch nach der Sendung wurde in dem Pfarrsaal kräftig weiter über die Zukunft der Gemeinde diskutiert. Gemeindemitglied Stefanie Sommerfeld fühlte sich am Ende bestärkt: „Ich hoffe, dass durch solche Abende und Diskussionen das Thema aufrechterhalten wird, sowohl in unserer Gemeinde aber auch in anderen Diözesen Deutschlands.“

]]>
news-17426 Wed, 11 Apr 2018 18:30:00 +0200 Hochschulseelsorge im Bistum Essen startet „Campussegen“ https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/hochschulseelsorge-im-bistum-essen-startet-campussegen/ Die Hochschulseelsorge des Bistums Essen hat ihr neues Konzept für die Standorte der Universitäten und Hochschulen im Bistum Essen vorgestellt. Unter dem neuen Namen „Campussegen“ will die Hochschulseelsorge des Bistums Essen auch in Zukunft an Universitäten und Hochschulen im Ruhrbistum präsent sein. Im Semestereröffnungsgottesdienst mit Bischof Franz-Josef Overbeck in der Bochumer Universitätskirche St. Augustinus stellte die Hochschulseelsorge ihr neues Konzept vor.

Bischof Overbeck machte in seiner Predigt auf die besondere Geschichte der Begriffe „Campus“ und „Segen“ aufmerksam und erklärte, dass der neue Name des Seelsorge deutlich mache, wie sehr auch die Wissenschaft unter dem Segen Gottes stehe. „Denn ich bin davon überzeugt, dass es heute eine große Chance gibt, alles Erkannte, alles Erforschte und alles Gelernte als befreiende Wahrheit auf einem Weg zum Guten zu integrieren, zu leben wie zu bezeugen“, sagte er.

„Der neue Name verrät ganz viel zur Haltung der Studenten gegenüber Gott. Der Campus ist ein Ort des Lernens aber auch Lebens. Wir glauben, dass Gott schon da ist und ihn jeder dort finden kann“, erklärt Stefan Wiesel, Hochschulseelsorger des Bistums.

Aktionen in der Bibliothek oder Mensa

Selbst als Lernende in die Hochschulen gehen, sich auf die Lebens- und lernwelten der Studenten und Dozenten einlassen: Das wollen die Mitarbeiter der Hochschulseelsorge in Zukunft an den Universitäten tun. Glaube und Wissenschaft bilden für Hochschulseelsorger Stefan Wiesel an den Hochschulen keinen hemmenden Gegensatz. „Theologie muss sich auch in die Wissenschaft einbringen und als Lehrender auftreten, dabei aber in den Dialog treten ohne Gegenpol zu sein“, sagt er. Vor allem bei existenziellen Fragen wollen er und sein Team die Studenten unterstützen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Geplant sind Aktionen an den Orten, an denen sich die Studenten täglich aufhalten, etwa der Bibliothek oder Mensa. Auch bei Veranstaltungen möchte er mit den Universitäten zusammenarbeiten.

Campussegen auch in sozialen Netzwerken

Unter dem Stichwort „Campussegen“ will die Hochschulseelsorge auch bei Facebook und Instagram auf sich aufmerksam machen. Auf der Website www.campussegen.de gibt es in Zukunft alle Informationen zur neu konzipierten Hochschulseelsorge.

]]>
news-17425 Wed, 11 Apr 2018 13:44:32 +0200 „Tag der offenen Klöster“ im Bistum Essen https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/tag-der-offenen-kloester-im-bistum-essen/ Klöster sind bemerkenswerte Räume – oft sind sie einfach da, nach einer langen oder kurzen Geschichte an dem einen oder anderen Ort. Am bundesweiten „Tag der offenen Klöster“ teilzunehmen, ist für viele Besucher eine gute Möglichkeit, Ordensmänner- und Frauen nicht nur als Exoten zu sehen, sondern sie in ihrer besonderen Lebensform kennenzulernen. Unter dem Motto „Gut. Wir sind da.“ öffnen am Samstag, 21. April, auch im Bistum Essen sechs Klöster ihre Türen.

In Bochum öffnet das Zisterzienserkloster Stiepel, Am Varenholt 9, seine Türen. Von 10 bis 15.30 Uhr können Besucher an einer jeweils einstündigen Führung durch das Kloster teilnehmen. Die Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser, Franziskusstraße 25, laden zwischen 15 und 17.30 Uhr zu Gesprächen beim Kaffeetrinken ein. Im Anschluss gibt es eine Vesper, ein kirchliches Abendgebet.

In Duisburg laden die Missionsärztlichen Schwestern Duisburg und Bottrop, Fahrner Straße 60, von 11 bis 19 Uhr zu Gesprächen über ihre Gemeinschaft, ihr Engagement und ihre persönlichen Berufungsgeschichten ein.

In Essen können Besucher von 10 bis 17 Uhr bei den Franziskusschwestern, Laarmannstraße 26, das Kloster, den Eine-Welt-Laden und die Kreativ-Werkstatt besichtigen. Nachmittags gibt es eine Vesper mit anschließenden Gesprächen. Das Kloster B.M.V., Bardelebenstraße 9, ist von 14 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet. Nach einer Vesper um 17 Uhr laden die Schwestern zum gemeinsamen Grillen ein. Die Jesuiten im Abuna-Frans-Haus, Frohnhauser Straße 400, öffnen von 10 bis 14 Uhr die Türen zu ihrem Orden. Pater Ludger Hillebrand und Pater Lutz Müller stellen das Haus und eine Flüchtlings-WG vor. Nach einer Eucharistiefeier um 11.30 Uhr laden die Ordensbrüder zu einem Imbiss ein. (lm)

]]>
news-17424 Wed, 11 Apr 2018 12:51:52 +0200 Studierende der Bischöflichen Kirchenmusikschule singen in St. Gertrud https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/studierende-der-bischoeflichen-kirchenmusikschule-singen-in-st-gertrud/ Musikalisches Abendlob in der Wattenscheider Propsteikirche mit Chormusik aus Skandinavien am Sonntag, 15. April, um 17 Uhr. Zu einem musikalischen Abendlob in der Osterzeit laden die Studierenden der Bischöflichen Kirchenmusikschule am Sonntag, 15. April, um 17 Uhr in die Propsteikirche St. Gertrud, Auf der Kirchenburg 1, in Bochum-Wattenscheid. Die angehenden Kirchenmusiker präsentieren dort die Ergebnisse ihrer Oster-Werkwoche, bei der sie sich in den vergangenen Tagen inspiriert vom schwedischen Film „Wie im Himmel“ mit einem betont ganzheitlichen Zugang zur gemeindlichen Chorarbeit befasst haben. Zum Programm in St. Gertrud gehört daher auch Chormusik aus der skandinavischen Tradition.

Der Eintritt zu diesem musikalischen Abendlob ist frei. Nach dem Gottesdienst bitten die Veranstalter um eine Spende zugunsten der Kirchenmusik.

]]>
news-17423 Wed, 11 Apr 2018 10:47:14 +0200 Neues Pastoralteam in Mülheimer Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/neues-pastoralteam-in-muelheimer-pfarrei-st-mariae-himmelfahrt/ In der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim hat sich ein neues Pastoralteam gebildet. In einer Festmesse am Samstag, 21. April, werden die neuen pastoralen Mitarbeiter in ihr Amt eingeführt. Nach dem Wechsel von Pfarrer Pater Josef Prinz nach Bayern übernimmt Pastor Christian Böckmann die Aufgabe als Pfarradministrator. Er wird in Zukunft das Pastoralteam leiten und die Pfarrei in der Verwaltung betreuen. Auch in der Seelsorge wird er mitarbeiten. Als Beauftragter für die Krankenhausseelsorge im Bistum Essen wird er weiterhin tätig sein.

Pater Bala Kaligri wird neuer Pastor der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt, der bisher schon als Kaplan dort arbeitete. Pater Johnson Mathew besetzt die Stelle als Kaplan der Gemeinde.

Michaela Kaminski wird neue Pastoralreferentin der Pfarrei. Sie ist bereits seit Februar in der Mülheimer Pfarrei als pastorale Mitarbeiterin tätig.

Die vier neuen Mitglieder des Pastoralteams werden am Samstag, 21. April, um 18.30 Uhr in der Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt, Klosterstraße 55, in ihr Amt eingeführt.

]]>
news-17418 Sun, 08 Apr 2018 07:53:00 +0200 Impuls: Beginn einer neuen Beziehung https://www.bistum-essen.de/index.php?id=1311 news-17422 Fri, 06 Apr 2018 11:20:50 +0200 Diskussion über Migration als Wirtschaftschance für Metropole Ruhr https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/diskussion-ueber-migration-als-wirtschaftschance-fuer-metropole-ruhr/ Wie Migration als Chance für die Wirtschaft der Metropole Ruhr genutzt werden kann, darüber diskutieren Gäste der lokalen Wirtschaft in der Katholischen Akademie Die Wolfsburg. Die Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland wird oft als Problem beschrieben. Es entstünden Parallelgesellschaften, die nicht bereit zur Integration sind. Ob Migration aber angesichts des demografischen Wandels und dem Fachkräftemangel zunehmend eine Chance für die deutsche Wirtschaft sein kann und wie dieses Potenzial auch für die Entwicklung der Metropole Ruhr genutzt werden kann, ist Thema eines Diskussionsabends in der Katholischen Akademie Die Wolfsburg, Falkenweg 6.

Die Veranstaltung „Migration als Potenzial für die Entwicklung der Metropole Ruhr“ startet am Mittwoch, 18. April, um 18.30 Uhr. An der Diskussion nehmen die Gäste Serap Güler, Staatsekretärin für Integration, Bärbel Bergerhoff-Wodopia von der RAG-Stiftung, Suat Yilmaz, Talentscout und stellvertretender Leiter des NRW-Zentrums, sowie Bischof Franz-Josef Overbeck teil. Der Abend, den die Akademie in Kooperation mit dem Initiativkreis Ruhr veranstaltet, endet um 20.30 Uhr mit einem gemeinsamen Imbiss.

Anmeldungen sind unter Telefon 0208/99919981 oder per E-Mail unter akademieanmeldung@bistum-essen.de möglich.

]]>
news-17417 Fri, 06 Apr 2018 10:40:00 +0200 Markus Nowag wird in Heimatgemeinde zum Diakon geweiht https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/markus-nowag-wird-in-heimatgemeinde-zum-diakon-geweiht/ Die Entscheidung Priester zu werden, ist Markus Nowag nicht immer leicht gefallen. Die Idee war immer mal wieder gegenwärtig, schon in seiner Kindheit ist der Essener in seiner Heimatgemeinde St. Joseph in Katernberg als Messdiener aktiv. Später engagiert er sich als Lektor, dann im Pfarrgemeinderat. Auch seine Familie prägt die ehrenamtliche kirchliche Laufbahn mit. „Meine Mutter ist Putzfrau in der Kirche, mein Onkel hat in Katernberg 25 Jahre als Küster gearbeitet“, erzählt der 33-Jährige.

Nach der Fachoberschulreife beginnt Nowag zunächst eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, wird Stellvertreter und schließlich Marktleiter in einer Supermarktkette. Er wohnt mit seiner damaligen Freundin zusammen, doch die Beziehung geht nach einiger Zeit auseinander. 2010 kommt dann mit Oliver Laubrock ein neuer Pfarrer in die Essener Kirchengemeinde St. Joseph. Nowag spricht immer mal wieder mit ihm über den Priesterberuf, Laubrock erzählt ihm von der Ausbildung im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen. 2013 kündigt Nowag schließlich seinen Job und beginnt mit der Ausbildung.

„Ich hätte gedacht, etwas im Leben zu verpassen“

Freunde und Familie reagieren positiv auf seine Entscheidung. „Einige sagten mir, sie hätten das eigentlich schon viel früher erwartet“, sagt Nowag. Dass er sich erst später für den Priesterberuf entschieden hat, sieht er sehr positiv. „So hatte ich den Vergleich, habe auch die andere Lebensweise ausprobiert. Ich glaube, direkt nach der Schule hätte ich das nicht gemacht, da hätte ich gedacht, etwas im Leben zu verpassen“, sagt er.

Zur Zeit arbeitet Markus Nowag als pastoraler Mitarbeiter in St. Marien in Schwelm. „Dort bleibe ich auch noch bis Dezember 2019“, sagt er. Am Sonntag, 15. April, wird Nowag in seiner Heimatgemeinde in Essen-Katernberg von Weihbischof Ludger Schepers zum Diakon geweiht. „Das ist an diesem Ort natürlich etwas Besonderes“, sagt er. Im Juni 2019 wird er dann zum Priester geweiht – als Einziger im Bistum Essen. „Das war ja absehbar. Natürlich wäre es schöner, in einem größeren Jahrgang zu sein, aber als Einzelkind kann ich das ganz gut“, sagt Markus Nowag und lacht.

Für die Menschen da sein: eine schöne Aufgabe

In den Osterferien hat er sich nun intensiv auf die nächsten Schritte seiner Zukunft als Priester vorbereitet, ist zur Ruhe gekommen, hat Zweifel und Glauben noch einmal reflektiert und abgewogen. Seine Lebensentscheidung hat das nur bestätigt: „Ich möchte Priester werden, weil ich dann für die Menschen da sein und den Glauben in vielen verschiedenen Situationen leben kann. Ich finde, das ist eine sehr schöne Aufgabe.“

]]>
news-17421 Thu, 05 Apr 2018 16:03:00 +0200 Konzert zum Mitsingen in GleisX https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/konzert-zum-mitsingen-in-gleisx/ „GleisKlang“ - Musik, die mitreißt und zum Nachdenken anregt. Einen Abend auf das eigene Leben schauen und dazu Musik, die mitreißt, zum Nachdenken anregt und Lust macht mitzusingen – das ist das neue Angebot „GleisKlang – das Mitsingkonzert“ in GleisX, der Kirche für junge Menschen in der Gelsenkirchener Neustadt. „GleisKlang“ hält genau dieses bereit: Musik zum Hören und Mitsingen und neue Impulse für das eigene Leben. Die erfahrene Band mit Sängerinnen und Sängern rund um Popkantor Martin Drazek spielt dabei „Praise & Worship“, eingängige Melodien mit mal sanften, mal mitreißenden Rhythmen, die wie ganz normale Popmusik klingt. Die Texte der Lieder berühren durch ihre Aussagen, die den Glauben und das Leben verbinden.

Der erste Abend am 12. April steht unter dem namensgebenden Titel „GleisKlang“ und dreht sich um die Rolle von Musik im eigenen Leben. So halten nicht nur die Lieder, sondern auch die anderen Impulse des Abends unterschiedliche Geschichten für das eigene Leben bereit.

Der Abend beginnt um 19.30 Uhr und endet gegen 21.00 Uhr. Wie gewohnt, findet auch dieses Angebot in der Kirche von GleisX, Stolzestr. 3a, 45879 Gelsenkirchen statt.

Weitere GleisKlang-Termine in diesem Jahr:

Donnerstag, 07.06.2018
Donnerstag, 13.09.2018
Donnerstag, 08.11.2018

Weitere Informationen sind im aktuellen Programm von GleisX unter www.gleisx.de zu finden.

]]>
news-17420 Thu, 05 Apr 2018 15:01:24 +0200 Pfarrer Gereon Alter spricht „Wort zum Sonntag“ https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/pfarrer-gereon-alter-spricht-wort-zum-sonntag-3/ Essener Pfarrer spricht am Samstag, 7. April, in der ARD über die christliche Prägung in Deutschland Die christliche Prägung unseres Landes erhalten, ohne sie gegen andere ins Feld zu führen. Dafür plädiert Pfarrer Gereon Alter in seinem nächsten „Wort zum Sonntag“. Der Essener Pfarrer sieht „eine junge Generation von Christen heranwachsen, die genau das versucht: frei von allem Machtkalkül und von aufsässigen Missionsabsichten leben sie ihren Glauben bescheiden und überzeugend in der Öffentlichkeit.“ Zu sehen ist der Beitrag am Samstag, 7. April um 23.35 Uhr in der ARD und bereits ab 18.00 Uhr unter  www.daserste.de/wort.

]]>
news-17400 Thu, 05 Apr 2018 09:00:00 +0200 Bischof Overbeck lädt zum Maigang zur Bottroper Halde Schöttelheide https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/bischof-overbeck-laedt-zum-maigang-zur-bottroper-halde-schoettelheide/ Tradionsreicher Frühlings-Spaziergang begibt sich am Sonntag, 6. Mai, ab 14 Uhr auf die Spuren des Bergbaus. Nach einem Rundweg betet der Bischof mit den Gläubigen am ehemaligen Schacht 9 von Prosper Haniel eine Maiandacht. Der Traditionelle Maigang mit Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck nimmt in diesem Jahr die Natur an alten Bergbau-Standorten in den Blick. Knapp acht Monate bevor Ende des Jahres die letzte Tonne Steinkohle aus der Erde unter Bottrop geholt wird, macht sich der Bischof am Sonntag, 6. Mai, gemeinsam mit zahlreichen Interessenten gut 1000 Meter höher auf einen Weg rund um das ehemalige Zechengelände von Prosper Haniel, Schacht 9, und die Halde Schöttelheide. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Parkplatz des Bergwerks, Parkplatz von Schacht 9, Vossundern 11, in Bottrop. Von dort geht es auf einen rund fünf Kilometer langen Weg mit vielen Informationen über das ehemalige Bergwerksgelände und die besondere Natur in dieser Region.

Nach dem Maigang feiert Bischof Overbeck mit den Gläubigen eine Maiandacht in der alten Kauenhalle von Schacht 9. Der Nachmittag schließt mit einem geselliges Beisammensein bei Imbiss und Getränken.

Die Teilnahme am Maigang ist kostenfrei, zur besseren Planung bitten die Veranstalter um eine Anmeldung – entweder telefonisch, Tel.: 0208/999 19-981, oder per E-Mail.

]]>
news-17416 Wed, 04 Apr 2018 14:16:06 +0200 Zweites Zukunftsforum des Bistums Essen startet auf Zollverein https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/zweites-zukunftsforum-des-bistums-essen-startet-auf-zollverein/ Unter dem Motto „Gute Aussichten“ lädt das Bistum Essen am Samstag, 14. April, zum zweiten Zukunftsforum in die Grand Hall der Zeche Zollverein ein. In den Kirchengemeinden vor Ort Lösungen für die Zukunft suchen und das Bistum sowie die pastoralen Dienste weiter entwickeln: Um diese drei Prozesse geht es beim zweiten Zukunftsforum des Bistums Essen am Samstag, 14. April. Aus ihren bisherigen Erfahrungen wollen die rund 500 Teilnehmer wichtige Impulse für die zukünftige Kirchenentwicklung erarbeiten.

Kreative Ideen zur Zukunft des Bistums gefordert

Das Treffen findet von 8.30 bis 18 Uhr in der Grand Hall der Zeche Zollverein statt. Ein Ort, der laut Bistum als Denkmal für die in diesem Jahr endende Bergbau-Ära im Ruhrgebiet steht, als Ort der Kraft und Dynamik aber auch die Teilnehmer zu kreativen Ideen zur Zukunft des Bistums anregen soll.

Erstes Zukunftsforum vor drei Jahren

Bereits im Sommer 2015 hatten sich über 500 haupt- und ehrenamtliche Delegierte in Essen getroffen, um über konkrete Projektideen zu diskutieren. Weitere Informationen zum Zukunftsbildprozess „Du bewegst Kirche“ des Bistums Essen gibt es unter zukunftsbild.bistum-essen.de

]]>
news-17409 Wed, 04 Apr 2018 12:35:00 +0200 Hochschulseelsorge im Bistum Essen stellt neues Konzept vor https://www.bistum-essen.de/presse/artikel/hochschulseelsorge-im-bistum-essen-stellt-neues-konzept-vor/ Die Hochschulseelsorge des Bistums Essen hat ein neues Konzept für die 22 Standorte der Universitäten und Hochschulen erarbeitet. Es wird am Mittwoch, 11. April, in der Bochumer Universitätskirche vorgestellt. Selbst als Lernende an die Hochschulen gehen, sich auf die Lebens- und Lernwelten der Studenten und Dozenten einlassen: Das wollen die Mitarbeiter der Hochschulseelsorge des Bistums Essen in Zukunft an den derzeit 22 Universitäten und Hochschulen auf dem Gebiet des Ruhrbistums tun. „Wir möchten als Kirche an den Hochschulen präsent sein und das Evangelium dort neu entdecken“, sagt Stefan Wiesel, Diözesanhochschulseelsorger.

Das zukünftige Konzept, konkrete Aktionen und vor allem den neuen Namen verrät Wiesel am Mittwoch, 11. April, um 18.30 Uhr in einem Gottesdienst mit Bischof Franz-Josef Overbeck in der Bochumer Universitätskirche St. Augustinus, Querenburger Höhe 286.

]]>