Bistum-Essen RSS Feed - https://www.bistum-essen.de de-de Bistum Essen Fri, 04 Dec 2020 00:06:52 +0100 Fri, 04 Dec 2020 00:06:52 +0100 TYPO3 news-19148 Thu, 03 Dec 2020 16:16:13 +0100 Neuer Domkapellmeister für den Essener Dom https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/neuer-domkapellmeister-fuer-den-essener-dom Professor Steffen Schreyer, bislang Münsterchordirektor in Konstanz, wechselt zum 1. Januar nach Essen. Am Dom übernimmt er die Koordination der Chöre sowie die Leitung des Mädchenchores und des Domchores. Als neuer Domkapellmeister wechselt der bisherige Direktor des Konstanzer Münsterchors, Professor Steffen Schreyer, zum 1. Januar an den Essener Dom. Schreyer übernimmt damit die Koordination der Chöre an der Essener Kathedralkirche und wird selbst den Mädchenchor und den Domchor leiten. Professor Raimund Wippermann, Gründer und bisheriger Leiter des Mädchenchors, beendet in diesen Tagen seine Tätigkeit am Essener Dom und wechselt in den Ruhestand. Als Domkapellmeister folgt Schreyer auf den vor fünf Jahren verabschiedeten Georg Sump. Seinen ersten Einsatz hat er am Neujahrstag um 18 Uhr beim Pontifikalamt mit Bischof Franz-Josef Overbeck.

Dompropst Zander: „Ein hervorragender Kirchenmusiker und Dirigent“

Das Essener Domkapitel hatte sich nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren für Schreyer entschieden, der in den vergangenen elf Jahren als Münsterchordirektor in Konstanz tätig war und zuvor unter anderem vier Jahre als Dommusiker an der schwedischen Domkirche St. Erich, der Kathedrale des Bistums Stockholm, gewirkt hatte. Nun freut sich Dompropst Thomas Zander über Schreyers Zusage: „Mit ihm erhalten wir einen hervorragenden Kirchenmusiker und Dirigenten“. Schreyer werde „die erfolgreiche Arbeit mit dem Mädchenchor am Essener Dom fortsetzen und ebenso den Domchor leiten und weiter aufbauen“, so Zander. Nun freue er sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Domkapellmeister und den anderen Musikern der Essener Dommusik.

In Konstanz legten „zahlreiche, stets gut besuchte Veranstaltungen in Liturgie und Konzert Zeugnis ab vom guten Ruf, den die Ensembles der Münstermusik wie Münsterchor, Vokalensemble, Choralschola, Männerchor oder die Kinder-und Jugendkantorei unter seiner Verantwortung festigen konnten“, sagt der Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing über seinen neuen Kollegen.

Auszeichnung der Musikalischen Akademie in Stockholm

Der 1968 im bayerischen Gerolzhofen geborene Schreyer studierte Kirchenmusik und Konzertfach Orgel in Regensburg und München. Das Fach Chordirigieren vertiefte er durch ein Meisterklassenstudium in Stockholm und wurde zu seinem Abschluss für außergewöhnliche Leistungen als erster Dirigierabsolvent überhaupt mit dem Belöningsjeton, der Medaille der Musikalischen Akademie, ausgezeichnet.

Schwerpunkt ist das Musizieren mit Jugendlichen und Kindern

Wesentlicher Schwerpunkt Schreyers Arbeit ist das Musizieren mit Kindern und Jugendlichen. So gründete er im Herbst 2001 den Kinderchor St. Gregorius in Aachen und führte seine Konstanzer Ensembles binnen kurzer Zeit zu hohen Ehrungen bei Chorwettbewerben wie dem Deutschen Chorwettbewerb in Weimar 2014, dem Landeschorwettbewerb 2017 und dem Deutschen Chorwettbewerb Freiburg 2018. Sein aus der Kinder- und Jugendchorarbeit am Konstanzer Münster hervorgegangenes Ensemble VoiceMix wurde zudem mit dem Sonderpreis der Volks- und Raiffeisenbanken in der Kategorie „Vokalensemble“ ausgezeichnet. Mit diesem Chor war Schreyer vor zwei Jahren auch im Rahmen der sommerlichen Lunchkonzerte am Essener Dom zu Gast.

Auch beim Singen mit Erwachsenen zählt Schreyer zu den profilierten Chorleitern. So war er Chefdirigent des Slowenischen Kammerchores und konzertiert weiterhin mit seinem Profi-Ensemble, den Europäischen Vokalsolisten. Regelmäßig führt ihn seine Arbeit zudem mit Persönlichkeiten wie dem Schauspieler Klaus Maria Brandauer oder der Sopranistin Emma Kirkby zusammen.

Chorleitungsklasse an der Freiburger Musikhochschule

Sein Wissen und seine Begeisterung für die Chormusik gibt Steffen Schreyer zudem seit langem als Professor für Chordirigieren weiter. In diesem Fach wirkte er an der Aachener Kirchenmusikhochschule Gregoriushaus und an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Außerdem leitet er seit zehn Jahren eine Chorleitungsklasse an der Freiburger Musikhochschule. Absolventen seiner Klassen sind Preisträger von Dirigierwettbewerben und arbeiten deutschlandweit als Kirchenmusiker auf hervorgehobenen Stellen. 

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news-19147 Thu, 03 Dec 2020 11:43:57 +0100 Minister Reul will Polizei-Betreuung von Verkehrsopfern stärken https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/minister-reul-will-polizei-betreuung-von-verkehrsopfern-staerken Gespräch mit Polizeiseelsorgern und Verkehrsopferschützern im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus. Minister sagt bessere Unterstützungsangebote für Polizisten zu, die sich um Verkehrsopfer sorgen – und setzt dabei auch auf die Polizeiseelsorger. Verbeuteltes Blech, Blut, Splitter und Kreidestreiche auf der Straße – wenn nach einem schweren Unfall die Toten geborgen und die Verletzten ins Krankenhaus gebracht wurden, bleiben andere Betroffene zurück: Zeugen am Straßenrand, trauernde Hinterbliebene oder Unfallbeteiligte, die sich nun schwere Vorwürfe machen. Wenn es gut läuft, klingelt bei diesen Menschen ein paar Tage später das Telefon, und die Polizistin oder der Polizist in der Leitung bittet nicht um eine Zeugenaussage, sondern fragt als erstes: „Wie geht es Ihnen?“ Bei Unfällen mit Toten, Schwerverletzten oder zahlreichen Beteiligten schalten sich Verkehrsopferschützer ein. Einzige Aufgabe dieser spezialisierten Polizisten: den Menschen beizustehen und ihnen – wenn nötig und gewünscht – Hilfe zu vermitteln.

Die Betroffenen reagieren dann ausschließlich positiv mit Dankbarkeit und oft Überraschung, dass die Polizei auch diese Aufgabe übernimmt, heißt es von Verkehrsopferschützern. In der Öffentlichkeit und selbst bei vielen Polizeikollegen sei dieser besondere Service hingegen kaum bekannt. Das soll sich ändern, waren sich NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), Verkehrsopferschützer aus zahlreichen Polizeibehörden und die Polizeiseelsorger im Bistum Essen am Mittwoch bei einem Gespräch im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus einig. Zudem soll die Betreuung von Verkehrsopfern landesweit besser strukturiert und tendenziell ausgebaut werden, kündigte Reul an. Und über Supervisionen, Gruppengespräche und ähnliche Angebote soll es eine bessere Unterstützung der Polizisten geben, die sich in diesem Bereich engagieren. 

„Die Polizeiseelsorge ist ein Riesengeschenk für uns“

Minister Reul gab zu, dass er selbst erst durch den dienstlichen Kontakt zu Unfallopfern bei der Polizei auch die wertvolle Arbeit der Opferschützer kennengelernt habe. Nun lässt er landesweit erfassen, wie diese Betreuungsarbeit in den Polizeibehörden strukturiert ist und wie passgenaue Unterstützungsangebote aussehen können. „In der Polizei, dieser Organisation der starken Männer und Frauen, brauchen wir noch viel mehr Menschen, die helfen und sich kümmern“, sagte der Minister. Er wolle „aus der Polizei keine sozialpädagogische Einrichtung machen, aber man muss doch einsehen, dass wir es in der Polizei mit Menschen zu tun haben und nicht mit Maschinen.“ Bei der Unterstützung der Verkehrsopferschützer setze er auch auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Polizeiseelsorgern: „Dass es die Polizeiseelsorge gibt, ist ein Riesengeschenk für uns“, so Reul. In einem bistumsweiten Netzwerk stehen spezialisierte Seelsorger des Ruhrbistums Polizisten als Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem vernetzen die Seelsorger Beamte wie die Verkehrsopferschützer miteinander, die Themen mit einer besonderen Nähe zur Seelsorge betreuen.

Anders als die polizeiliche Betreuung von Kriminalitätsopfern klagen die Verkehrsopferbetreuuer in der Runde unisono über zu wenig Bekanntheit und Wertschätzung für ihren Dienst, auch durch das Ministerium. Reuls Verkehrsreferentin Maria del Carmen Fernandez Mendez, selbst Mitglied im nordrhein-westfälischen „PSU-Team“, das Polizisten nach belastenden Einsätzen psychosoziale Unterstützung (PSU) anbietet, entgegnete, dass sie den Verkehrsopferschutz in ihrem Haus im kommenden Jahr zu einem Schwerpunktthema machen will.

Qualität der Betreuung kann von der Straßenseite abhängen

Zudem solle bereits in den kommenden Wochen eine Abfrage zur jeweiligen Struktur der Verkehrsopferbetreuung bei den Polizeibehörden starten, kündigte Fernandez Mendez an. Auf deren Basis soll dann nicht nur die künftige Betreuung dieser Einsatzkräfte organisiert werden. Die Verkehrsexpertin aus dem Innenministerium kündigte auch einen wachen Blick auf einzelne Polizeidirektionen an: „Wenn wir eine Behörde haben, in deren Bereich es im Straßenverkehr viele Tote und Schwerverletzte gibt, und die sich kaum im Opferschutz engagiert, dann stimmt da etwas nicht.“ Wie unterschiedlich Polizeibehörden mit dem Thema umgehen, wusste der Diözesanbeauftragte für Polizeiseelsorge, Marcus Freitag, zu berichten: „In manchen Städten des Ruhrgebiete kann es eine Frage der Straßenseite sein, welche Polizeibehörde zuständig ist.“ Entsprechend unterschiedlich könne nach einem Unfall die Betreuung durch Opferschützer ausfallen.

Freitag beschrieb zudem, dass der Verkehrsopferschutz oft in der gleichen Abteilung wie die Verkehrserziehung organisiert sei: Puppenspielen im Kindergarten auf der einen, Gespräche mit Schwerst-Traumatisierten Unfallbeteiligten auf der anderen Seite. „Die Dramatik, die sich dahinter verbirgt, wird oft nicht gesehen“, sagt Freitag. Mancher Polizist nimmt sie offenbar bewusst in Kauf. „Für mich ist das der perfekte Ausgleich“, sagt eine Polizistin, die in beiden Bereichen der Verkehrsabteilung ihrer Behörde tätig ist.

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news-19146 Wed, 02 Dec 2020 14:48:52 +0100 Erfolgreiche Ausbildung beim Bistum Essen https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/erfolgreiche-ausbildung-beim-bistum-essen Generalvikar Klaus Pfeffer spricht Azubis los und gratuliert den fertig ausgebildeten Köchen und Kaufleuten für Büromanagement zu ihren guten Leistungen. Im kommenden Sommer bietet das Bistum zudem Ausbildungen im Bereich Hauswirtschaft sowie zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Digitalisierungsmanagement an. Der erfolgreiche Abschluss ihrer Ausbildung liegt zum Teil schon Monate zurück, mit coronabedingter Verspätung konnten sechs ehemalige Azubis des Bistums Essen nun auch offiziell losgesprochen werden. Generalvikar Klaus Pfeffer gratulierte den jungen Leuten zu ihren guten Abschlüssen und wünschte ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen. Alle ehemaligen Azubis sind nach wie vor beim Ruhrbistum tätig, konnten aus unterschiedlichen Gründen aber nicht alle persönlich bei der Lossprechung dabei sein.

Losgesprochen wurden Daniel Maskow und Ruth Barnes als Köche in der Mülheimer Bistumsakademie „Die Wolfsburg“ sowie die Kaufleute für Büromanagement Mona Issel, Felix Maschler, Valentina Schulte-Staade und Cassandra Weber.

Weber hat ihre Ausbildung mit einer sehr guten Note samt IHK-Auszeichnung abgeschlossen. Maschler und Schulte-Staade konnten ihre Ausbildung angesichts ihrer guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzen und bereits im Januar beenden – nun folgte die offizielle Gratulation.

Kaufmännische und hauswirtschaftliche Ausbildungen

Wie die sechs losgesprochenen Auszubildenden erhalten auch alle aktuellen und neuen Azubis beim Bistum Essen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung im Regelfall mindestens einen einjährigen Anschlussvertrag oder einen Vertrag der mindestens bis zum Ende des dualen Studiums läuft. Für den Ausbildungsstart im kommenden Sommer sucht das Bistum unter anderem angehende Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement sowie Menschen, die sich zu Hauswirtschaftern oder Köchen ausbilden lassen möchten. Alle Informationen dazu liefert die Karriereseite des Bistums Essen: www.kirche-kann-karriere.de

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news-19145 Wed, 02 Dec 2020 13:28:00 +0100 Namen und Daten | 02.12.2020 https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/namen-und-daten-02122020 Heinrich Kempkens Heinrich Kempkens ist am Montag, 30. November 2020 im Alter von 82 Jahren verstorben.

Die Totenvesper wird am Donnerstag, 03.12.2020 um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef, Himmelpforten 13 in 45359 Essen gebetet.

Das Requiem wird gefeiert am Freitag, 04.12.2020 um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius, Dionysiuskirchplatz 16 in 45355 Essen. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf der Priestergruft des katholischen Pfarrfriedhofs an der Hülsmannstraße in Essen.

Mitbrüder, die am Begräbnisamt teilnehmen, werden gebeten, Chorkleidung zu tragen und sich vorab bei Pfarrer Benedikt Ogrodowczyk bis Donnerstag, 03.12.2020, per E-Mail anzumelden: ben.ogr@dionysius.de.

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es nur eine begrenzte Platzkapazität in der Kirche; außerdem besteht Maskenpflicht. Die Beisetzung auf dem Friedhof kann nur im engen Kreis erfolgen.

Der Verstorbene, der mit seiner Frau in Essen gewohnt hat, wurde am 9. Mai 1938 in Essen-Borbeck geboren und am 15. Mai 1976 in Essen zum Diakon geweiht.

Diakon Kempkens hat in den 1950er-Jahren eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann bei der Firma Ottens in Essen absolviert. Nach seiner Ausbildung war er als kaufmännischer Angestellter bei der Firma Hohlmann, in der Karstadt-Hauptverwaltung, bei der Ferrostaal AG und bei der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH Düsseldorf tätig. Im Jahr 1975 wechselte er zum Sozialdienst katholischer Männer e.V. in Gelsenkirchen in den Dienst des Caritasverbandes.

Die Ausbildung zum Ständigen Diakon absolvierte er in den 1970er-Jahren; somit gehörte er zu den ersten Diakonen im Ruhrbistum Essen.

Nach seiner Weihe war Heinrich Kempkens als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei St. Dionysius in Essen-Borbeck eingesetzt. Dabei übernahm er u.a. liturgische Dienste und war zugleich mit einem diakonischen Schwerpunkt in der Altenseelsorge tätig. Im Jahr 1978 wechselte er als Diakon in den Hauptberuf und wurde für die Gemeinde St. Thomas Morus in Essen-Bergeborbeck-Vogelheim beauftragt. Von 1997 bis zum Eintritt in den Ruhestand war er als Diakon in der Gemeinde St. Maria Rosenkranz in Essen-Bergeborbeck eingesetzt.

Im Ruhrstand übernahm er als Diakon im besonderen Dienst von 2002 bis 2013 diakonale Dienste in der Pfarrei St. Josef in Essen-Frintrop. Zusätzlich war er für die seelsorgliche Begleitung der Sinti und Roma im Bistum Essen verantwortlich.

Heinrich Kempkens stand mit seiner Berufsbiographie, seinem Berufungsweg und seinem Einsatz im pastoralen Dienst für eine diakonale, den Menschen zugewandte Seelsorge.

Über mehr als vier Jahrzehnte hat er als Diakon auf diese Weise die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündet.

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news-19144 Tue, 01 Dec 2020 14:58:31 +0100 „Love, Love, Love“: der neue Weihnachtssong vom Stoppenberg https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/love-love-love-der-neue-weihnachtssong-vom-stoppenberg Pop-Band „Orange Blossom Project“ mit Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen der Bischöflichen Sekundarschule und des Gymnasiums am Essener Stoppenberg hat unter Leitung von Schulsozialarbeiter Holger Sieg wieder ein modernes Weihnachtslied produziert. „Love, Love, Love“ – jede Menge Liebe steckt in diesem Jahr in der Weihnachts-CD des Bischöflichen Schulzentrums am Stoppenberg. Zum 6. Mal hat das „Orange Blossom Project“ von Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen unter der Leitung von Schulsozialarbeiter Holger Sieg einen von ihm geschriebenen Weihnachts-Pop-Song aufgenommen und professionell produziert. So ist das Lied nicht nur auf der Geschenke-CD der Schulen und im Youtube-Video zu hören, sondern womöglich auch wieder im Radio.

Dabei trifft der Song vielleicht gerade in diesem Advent nicht nur mit seinem Gute-Laune-Refrain, sondern auch mit dem Text in den eher nachdenklich klingenden Strophen den Nerv der Zeit. „Der Song ist gar nicht speziell mit Blick auf die Corona-Situation geschrieben worden, aber er greift viel von dem auf, um was es gerade an Weihnachten im Corona-Jahr geht“, erläutert Sieg. „Das ,wohow, we’re having a wonderful christmas time‘ im Refrain kommt einem in diesem Jahr halt doch nicht immer so leicht über die Lippen.“ Also rückt das Lied in den Strophen in den Blick, was an Weihnachten wichtig ist: Egal ob bei der Feier mit den Liebsten oder bei der tätigen Nächstenliebe für Bedürftige, immer ist reichlich Liebe im Spiel und das ein oder andere „sign from above“ (deutsch: Zeichen von oben).

Aufnahmen im mobilen Studio auf dem Schulhof

Eine besondere Herausforderung waren angesichts der Corona-Bedingungen auch die Aufnahmen für „Love, Love, Love“. Anstelle des üblichen Termins mit allen Musikerinnen und Musikern des „Orange Blossom Projects“ in einem festen Studio hatte Produzent Patrick Penot im Sommer ein mobiles Studio auf den Stoppenberger Schulhof stellen lassen. Dort konnten die Jugendlichen und Erwachsenen dann einzeln oder in kleinen Gruppen mit reichlich Abstand ihre Stimmen einsingen oder einspielen. Was auch angesichts Geräuschen aus der Nachbarschaft eine Extra-Portion Geduld erforderte: „Mal läuteten die Klosterglocken, mal wollte ein Kleingärtner ausgerechnet in diesem Moment rasenmähen“, erinnert sich Sieg. Und am Ende musste Penot aus 175 Tonspuren noch die Vogelgeräusche entfernen.

Die Mühe hat sich gelohnt: Das Ergebnis klingt nicht nach Sommer auf dem Stoppenberg, sondern nach bestem Weihnachts-Pop. Und wer sich das – aus vielen Einzelclips zusammengebaute – Video zum Lied anschaut, bekommt neben dem akustischen Erlebnis auch heitere optische Eindrücke angesichts der Tanz-Performance einiger „Orange Blossom Project“-Musiker.

Eigene Version des Songs für Radio Essen

Und was das Radio angeht: Die Moderatoren von Radio Essen, die das „Orange Blossom Project“ von Beginn an unterstützt haben, haben von Sieg in diesem Jahr eine eigene Version von „Love, Love, Love“ bekommen. Und sie haben das Lied bereits selbst eingesungen. Wenn alles klappt, geht der Song dann demnächst also auch mit den Stimmen des Radio-Teams „on air“. 

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news-19143 Mon, 30 Nov 2020 13:15:33 +0100 Overbeck fordert „Achtsamkeit auf die Opfer der Globalisierung“ https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/overbeck-fordert-achtsamkeit-auf-die-opfer-der-globalisierung Bundesweite Eröffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion mit mehreren Gottesdiensten im Bistum Würzburg. Katholisches Lateinamerikahilfswerk aus Essen stellt unter dem Motto „ÜberLeben auf dem Land“ die Sorgen und Nöte der armen Landbevölkerung in den Blickpunkt und ruft zu Spenden auf. Zur „Achtsamkeit auf die Opfer der Globalisierung“ hat Bischof Franz-Josef Overbeck am Sonntag in einem der feierlichen Gottesdienste zum bundesweiten Auftakt der Adveniat-Weihnachtsaktion aufgerufen. Zu den Globalisierungsopfern gehörten die Menschen in den ländlichen Regionen Lateinamerikas. „Sie mahnen uns, auf die Schöpfung achtsam zu sein, die Gesetze der Natur und des Menschen in ihrer Ursprünglichkeit zu achten“, sagte Overbeck in der Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin im nordbayerischen Stockstadt am Main. „Die ländliche Bevölkerung und die Rhythmen des Lebens auf dem Land sind gerade wegen ihrer Achtsamkeit der beste Lehrplan für unsere Zivilisation“, betonte der Adveniat-Bischof.

Passend zum Aktionsmotto „ÜberLeben auf dem Land“ wurde die bundesweite Eröffnung der Weihnachtsaktion der katholischen Kirche in diesem Jahr erstmals dezentral mit mehreren Gottesdiensten in den ländlichen Regionen des Bistums Würzburg gefeiert: in Biebelried, Hammelburg, Hofheim und Stockstadt.

Bischof Jung: „Wer Amazonien zerstört, der zerstört die Welt“

In der Hofheimer Pfarrkirche St. Johannes der Täufer forderte der Würzburger Bischof Jung „weltweite Gerechtigkeit, vor allem für die Menschen in Lateinamerika, denen das Land als Lebensgrundlage durch Enteignung oder Raubbau genommen wird“. Es sei höchste Zeit, den Weckruf Jesu zu hören, damit die Menschen auch weiterhin das gemeinsame Haus bewohnen könnten. „Denn wer Amazonien zerstört, der zerstört die Welt“, betonte der Bischof von Würzburg. Die im Einklang mit der Schöpfung lebende Landbevölkerung „sichert im Letzten auch unser Überleben im Blick auf das Amazonasgebiet und seine unersetzliche Funktion für das weltweite Klima“, sagte Jung.

Pater Heinz: „Folgen der Corona-Pandemie sind verheerend“

„In Lateinamerika sind die Folgen der Corona-Pandemie verheerend“, sagte Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz in der Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer in Hammelburg. Keine der Regierungen habe ein brauchbares Gesundheitssystem aufgebaut, ganz zu schweigen von einer sozialen Absicherung wie in Deutschland. „Die Menschen haben eigentlich nur die Wahl: entweder arbeiten und sich womöglich an Corona anstecken oder eben kein Geld, um damit Lebensmittel für die verarmte Familie nach Hause zu bringen“, sagte Pater Heinz. Die Kirche sei oft die einzige Einrichtung, die an der Basis, auch in den kleinsten Dörfern auf dem Land präsent ist. „Katecheten und Gemeindehelfer stehen ihre Frau und ihren Mann, um der Not entgegen zu treten. Sie sind da für die Kranken und Alten, für die allein Gelassenen und behinderten Menschen.“ Der Adveniat-Chef rief in seiner Predigt dazu auf: „Werden wir durch unsere Solidarität zu Hoffnungsträgern für andere.“

Ökumenischer Aufruf zur digitalen Weihnachtskollekte

Jahr für Jahr ermöglichen Millionen Christen mit ihrer Weihnachtskollekte die wichtige Arbeit von Adveniat. Neben der Kollekte am Ende der Weihnachtsgottesdienste ruft Adveniat in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit der evangelischen Aktion „Brot für die Welt“ zur digitalen Weihnachtskollekte auf. „Gerade in diesem Jahr dürfen wir all jene Menschen nicht vergessen, die unsere Hilfe am dringendsten benötigen: die Armen weltweit, die den Folgen der Pandemie kaum etwas entgegenzusetzen haben“, betont Pater Michael Heinz.

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news-19142 Mon, 30 Nov 2020 12:19:10 +0100 Weihbischof Schepers feiert an Mariä Empfängnis Festgottesdienst im Dom https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/weihbischof-schepers-feiert-an-mariae-empfaengnis-festgottesdienst-im-dom Messe am Dienstag, 8. Dezember, um 19 Uhr Weihbischof Ludger Schepers feiert am Dienstag, 8. Dezember, um 19 Uhr im Essener Dom eine Messe zu Mariä Empfängnis. Musikalisch gestalten Domorganist Sebastian Küchler-Blessing und Kantor Jörg Stephan Vogel den Gottesdienst mit Orgelmusik und Gesängen.

Das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ zählt für die katholische Kirche zu den wichtigen Festen im Kirchenjahr. Die Katholiken feiern an diesem Tag, dass die spätere Gottesmutter Maria selbst ohne Erbsünde zur Welt kam. Nach dem Verständnis der Kirche lebte sie damit nicht unter den Bedingungen von Hass und Selbstsucht, in die alle Menschen hineingeboren werden. Der Festtag am 8. Dezember liegt neun Monate vor dem Fest Mariä Geburt. 

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news-19141 Mon, 30 Nov 2020 11:10:59 +0100 „Zeitschenker“-Aktion lädt dazu ein, sich im Advent bewusst Zeit zu nehmen https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/zeitschenker-aktion-laedt-dazu-ein-sich-im-advent-bewusst-zeit-zu-nehmen Aktion der Citypastoral-Projekte im Bistum Essen in mehreren Ruhrgebiets-Fußgängerzonen. Online-Abstimmung fragt: Wofür nehmen Sie sich Zeit? Sich selbst und anderen Zeit zu schenken – darum geht es in diesem Advent bei der „Zeitschenker“-Aktion der Citypastoral-Projekte im Bistum Essen. Zum Auftakt haben am ersten Adventssamstag Haupt- und Ehrenamtliche der Citypastoral-Projekte in mehreren Essener Fußgängerzonen und in Gelsenkirchen-Buer kleine Sanduhren und einen Text verteilt, der dazu ermuntert, gerade jetzt, „in einer durch die Corona-Pandemie sehr herausfordernden Zeit nicht zu vergessen, sich Zeit zu nehmen oder Zeit zu verschenken für das, was einem wichtig ist“, erklärt Norbert Lepping, Referent für Glaubenskommunikation im Bistum Essen, den Hintergrund der Aktion. Bei den Advents-Angeboten in Gladbeck, sind die Sanduhren in den ökumenischen Advents-Gottesdiensten Thema.

Auf dem Markt in Essen-Steele hat Gemeindereferentin Birgit Kopal die „Zeitschenker“-Päckchen am Samstag zusammen mit Unterstützerinnen von der grünen Fahrrad-Rikscha aus verteilt – dem Blickfang und Markenzeichen der Citypastoral der Pfarrei St. Laurentius. Kontaktlos und mit Corona-Abstand konnten sich die Passanten die Sanduhren von einer Wäscheleine „pflücken“ oder aus vorbereiteten Kästen bedienen. Ein Angebot, bei dem viele Steelenser fröhlich zugriffen.

In den Adventswochen geht die „Zeitschenker“-Aktion nun online weiter. Auf https://bistum.ruhr/zeitschenker kann jeder eintragen, wofür er sich im Advent besonders Zeit nehmen möchte – und dann anschließend sehen, wofür sich andere Zeit nehmen.

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news-19140 Fri, 27 Nov 2020 14:13:59 +0100 Streetart am Dom: Modernes Krippenbild als Zeichen der Nähe https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/streetart-am-dom-modernes-krippenbild-als-zeichen-der-naehe Eine moderne junge Familie steht mitten in der Essener Innenstadt am Essener Dom. Das hölzerne Krippenbild soll in der diesjährigen Weihnachtszeit vor allem eins vermitteln: Nähe und Gemeinschaft trotz Abstand. Vorsichtig breitet der junge Vater seine Arme schützend um seine Frau und das kleine Kind aus. Nah zusammen steht die kleine Familie in dem linken Steinbogen an der Außenwand des Doms an der Kettwiger Straße. Hell gelb leuchtet der Heiligenschein über dem Kopf des Babys in ihren Armen. Immer wieder bleiben Passanten an dem Krippenbild aus Holz stehen, fotografieren sich damit und reden über die Figuren und das Smartphone an der Hosentasche des Vaters, darauf zu sehen ist das grüne Symbol eines Corona-Virus.

„Wir wollen Nähe und wir brauchen Nähe“

Mit dem modernen Krippenbild möchte die Citypastoral am Essener Dom gemeinsam mit der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur im Bistum Essen ihre Weihnachtsbotschaft für das Jahr 2020 vermitteln. „Überall müssen wir derzeit Abstand halten, die zentrale Botschaft an Weihnachten ist aber eigentlich das Gegenteil – wir wollen Nähe, wir brauchen Nähe“, sagt Theresa Kohlmeyer, Leiterin der Bistumsabteilung. „Gott kommt uns in diesem kleinen Kind so nah, wie es kein anderer Mensch schafft. Das steckt auch sehr stark in diesem Krippenbild.“ Das Virussymbol auf dem Smartphone der Jesusfigur ist grün wie die Hoffnung, so wie die Corona-Warn-App den Status keiner Risikobegegnung grün anzeigt. Gleichzeitig sei das Smartphone aber aktuell auch eines der wichtigsten Mittel, um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, die man aufgrund der Abstandsregeln nicht sehen kann.

„Wir wollen Weihnachten feiern unter dem Motto ‚Nähe ohne Risiko‘“, sagt Cityseelsorger Bernd Wolharn. Für ihn ist die Krippe Anlass, sich in der Adventszeit auseinanderzusetzen mit dem was kommt: „Oder besser gesagt: Mit dem, der da kommt“, sagt er und zeigt auf das kleine Baby in den Armen seiner Eltern. „Wenn Gott zu uns Menschen kommt, ist er uns ganz nah, vor allem in diesen schwierigen und verrückten Zeiten.“

Fotos mit dem Krippenbild in sozialen Netzwerken teilen

Jeder, der an dem Krippenbild in der Essener Fußgängerzone vorbeikommt, kann sich in den nächsten Wochen mit der heiligen Familie fotografieren und sein Foto oder das Foto des Krippenbilds in sozialen Netzwerken teilen oder mit einer Botschaft an Freunde und Familie schicken. Wenn Cityseelsorger Bernd Wolharn an der Kettwiger Straße unterwegs ist, können sich Passanten als Fotoaccessoire auch einen hölzernen Heiligenschein über den Kopf halten.

Gebaut und mit Sprayfarben gestaltet hat das Krippenbild der Osnabrücker Künstler Mika Springwald. Mit seinem Kunstwerk möchte er etwas Hoffnungsvolles in die aktuelle Zeit setzen, den Blick nach vorne wagen. Die grüne Farbe der Hoffnung hat er deswegen auch in der Kleidung des Babys verwendet. Er ist überzeugt: „Weihnachten ist ein Fest der Gemeinschaft. Wenn die Kirchen zu sind, muss die Krippe nach draußen zu den Menschen.“

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news-19126 Fri, 27 Nov 2020 12:21:00 +0100 Pfarreien laden zu vielen kreativen Adventsangeboten ein https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/pfarreien-laden-zu-vielen-kreativen-adventsangeboten-ein Warten auf Weihnachten im Corona-Winter: Manche Adventstradition wird umgestaltet oder erstmals digital angeboten. Offene Kirchen, digitale Gottesdienste, Freiluft-Andachten oder Online-Bestellservices für Schoko-Nikoläuse: Im ersten Corona-Advent feiern die Pfarreien die Vorbereitung auf Weihnachten vielerorts anders als gewohnt, aber nicht weniger kreativ und engagiert. Auf der Corona-Seite des Bistums gibt es unter anderem Online-Angebote für Gebete zuhause und Gottesdienste im Familienkreis. Und hier folgt eine Übersicht über ausgewählte Angebote in den Städten und Kreisen des Bistums Essen:

Bochum

  • Pfarrei St. Franziskus

Die Pfarrei öffnet täglich eine Tür an ihrem Online-Adventskalender.

Bottrop

  • Pfarrei St. Cyriakus

Insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene hat die Pfarrei einen Podcast eingerichtet, der zu einem akustischen Weg durch die Advents- und Weihnachtszeit einlädt. Die Teilnehmer sind dabei eingeladen, selbst kreativ zu werden und ihren eigenen Weg mit anderen zu teilen. Über diese und weitere Advents- und Weihnachtsaktionen informiert die Pfarrei auf einer eigenen Internetseite.

Duisburg

  • Pfarrei Liebfrauen (Innenstadt)

In den Kirchen der Pfarrei hängen in der Adventszeit „Wünsche-Schnüre“: Wäscheleinen, an denen Postkarten mit guten Wünschen hängen. Die Besucher sind eingeladen, die Wünsche durch eigene Karten zu vermehren, können sich aber auch selbst einen Wunsch von der Leine nehmen. Auf der Pfarrei-Internetseite gibt es zudem an jedem Adventssonntag einen neuen geistlichen Impuls.

Vertreter der Pfarrei sind im Advent auch in der Duisburger Fußgängerzone aktiv: Am Lifesaver-Brunnen verteilen sie am Barbaratag, Freitag, 4. Dezember, Barbarazweige – und am Freitag, 18. Dezember, das Friedenslicht aus Betlehem. Zudem sind am 2. und 4. Adventwochenende spirituelle Nachtwanderungen für junge Leute rund um die Karmelkirche und den Innenhafen geplant.

Vor der Karmelkirche, Karmelplatz 9, entsteht im Advent ein Labyrinth aus Tannenzweigen, das jeden Besucher einlädt, ganz für sich den Weg nachzugehen und dabei zur Ruhe zu kommen. Außerdem wächst in der Karmelkirche von Adventsonntag zu Adventssonntag eine Krippe, die mit immer wieder neuen Installationen zum Nachdenken anregen will.

  • Pfarrei St. Johann (Hamborn)

Die Pfarrei St. Johann hat ihre Informationen zu Angeboten in der Advents- und Weihnachtszeit in einem eigenen Heft veröffentlicht, das per E-Mail als PDF-Datei bestellt werden kann.

Die Gemeinde St. Barbara, Fahrner Str. 60 in Röttgersbach, lädt an den vier Adventssonntagen um 9.30 Uhr zu Familienmessen, in denen jeweils ein anderer Gast aus Erfahrungen aus seinem Leben oder seiner Arbeit spricht, wobei das Thema jeweils in Bezug zu einer Krippenfigur steht.

Anstelle eines „Lebendigen Adventskalenders“ gibt es in der Barbara-Kirche im Advent jeden Abend um 18 Uhr einen Abendimpuls.

  • Pfarrei St. Michael (Meiderich)

Auf ihrer – öffentliche zugänglichen – Facebook-Seite unter veröffentlicht die Pfarrei im Advent an jedem Sonntag kurze geistliche Impulse.

  • Pfarrei St. Judas Thaddäus (Buchholz)

Auf Herbergssuche ziehen Maria und Josef als Krippenfiguren im Advent durch den Duisburger Süden. Unter dem Motto „Zimmer frei?“ sind die Figuren an jeden Tag in einem anderen Haushalt zu Gast – bevor sie am nächsten Abend weitergereicht werden. Außerdem verteilt die Pfarrei „Adventstüten“, lädt zu Spätschicht-Gottesdiensten und anderen Aktionen ein.

Die Kirche der Gemeinde St. Peter und Paul, Albertus-Magnus-Straße 1 in Huckingen, wird an jedem Freitag im Advent von 17 bis 20 Uhr durch eine aufwändige Illumination in farbigem Licht erstrahlen und so in einen besonderen Ort der Einkehr und Besinnung verwandelt.

Alle Advents-Infos aus der Pfarrei St. Judas Thaddäus gibt es auf einer eigenen Internetseite.

Ennepe-Ruhr-Kreis (Dekanat Hattingen/Schwelm)

  • St. Peter und Paul (Hattingen)

Ein breites Angebot mit besonderen Adventsgottesdiensten für verschiedenste Zielgruppen hat die Pfarrei in einer eigenen Online-Übersicht zusammengestellt.

Um trotz der Corona-Pandemie im Advent ein Zeichen der Zusammengehörigkeit zu setzen, lädt die Gemeinde St. Josef, Kortenstraße in Sprockhövel-Haßlingshausen, am Samstag, 5.Dezember, um 17 Uhr, zu einer Lichterkette um ihre Kirche ein.

An den Mittwochabenden 2., 9. und 16. Dezember, feiert die Gemeinde St. Josef jeweils um 18 Uhr Roratemessen bei Kerzenschein.

  • St. Marien (Schwelm)

Besondere Komplet-(Nacht-)Gebete im Advent, Adventsfenster in Senioreneinrichtungen und zwei Krippenfiguren, die im Advent bei den Einzelhändlern von Schwelm von einem Schaufenster zum nächsten ziehen – ihr Advents- und Weihnachtsprogramm hat die Pfarrei St. Marien auf einer eigenen Internetseite zusammengestellt.

Essen

Der Essener Dom lädt unter anderem zu Orgelmeditationen und musikalisch besonders gestaltalteten Abendmessen an den Adventswochenenden ein. Außerdem gibt es in diesem Jahr zwei musikalische Abendgebete mit dem Mädchenchor am Essener Dom.

  • Pfarrei St. Gertrud (Innenstadt)

Vom 29. November bis 6. Januar veröffentlicht die Pfarrei täglich auf ihrer Internetseite einen Satz aus der jeweiligen Tageslesung, der in Verbindung gestellt wird zu einem Satz oder Abschnitt aus der jüngsten Enzyklika von Papst Franziskus, „fratelli tutti“.

An jedem Donnerstag im Advent lädt die Pfarrei um 19 Uhr zu einem Schriftgespräch als Videokonferenz über das Evangelium des folgenden Sonntags ein. Anmeldung per E-Mail.

Das Team der Kinderkirche der Gemeinde St. Bonifatius lädt Familien mit Kindergarten- und Grundschulkindern am 1. Advent, 29. November, von 17 bis 17.30 Uhr zu einer digitalen Kinderkirche ein. Den Zugangs-Link und alle nötigen Materialien gibt es nach einer kostenlosen E-Mail-Anmeldung. Außerdem veröffentlich das Team auch in der Adventszeit weitere Videos mit den Handpuppen Jule & Freddy.

Die Gemeinde St. Ignatius lädt an den Donnerstagen, 3., 10. und 17. Dezember, sowie am Fest Mariä Empfängnis, Dienstag, 8. Dezember, jeweils um 19 Uhr zu Roratemessen bei Kerzenschein in die Kirche An St. Ignatius 10, ein.

Anstelle des abgesagten Adventsmarkts bietet das Büchereiteam an den vier Adventssonntagen jeweils nach der Sonntagsmesse um 9.45 Uhr vor der Kirche St. Antonius, Kölner Str. 37, bis 11.30 Uhr Weihnachtsdekorationen, Konfitüren, Liköre und viele andere selbstgemachte Produkte zum Verkauf an. Der Erlös wird mit den Hilfsprojekten der Gemeinde geteilt.

  • Pfarrei St. Dionysius (Borbeck)

In einem eigenen Faltblatt stellt die Pfarrei zahlreiche Angebote für die Advents- und Weihnachtszeit vor, unter anderen besondere Gottesdienste, eine Adventsfenster-Dekoration und Angebote der Kirchenmusik. Das Faltblatt gibt es online.

  • Pfarrei St. Josef (Frintrop)

Über einen „Lebendigen Adventskalender“ und zahlreiche weitere Adventsaktionen in den Stadtteilen des Essener Nordwestens informiert die Pfarrei in ihrer Pfarreizeitung „Lichtblicke“ und auf einer eigenen Internetseite.

  • Pfarrei St. Josef (Ruhrhalbinsel)

Ab dem 29. November gibt es beim Adventstelefon der Pfarrei unter der Rufnummer 0201/890 797 40 jeden Tag einen neuen, kurzen Impuls-Text. Diese und alle weiteren Adventsaktionen stellt die Pfarrei auf einer eigenen Internetseite vor.

  • Pfarrei St. Lambertus (Rellinghausen)

Vorlesezeit mit dem Pfarrer, Maria und Josef, die in einem Blog über ihre Herbergssuche erzählen, ein Online- und ein „Lebendiger“ Adventskalender – dies ist nur ein Ausschnitt aus dem Adventsangebot, das die Pfarrei online präsentiert.

  • Pfarrei St. Laurentius (Steele)

Die Kirchen der Pfarrei sind gerade in der Adventszeit regelmäßig für ruhige, besinnliche Momente im Alltag geöffnet. Online gibt es eine Übersicht mit den einzelnen Öffnungszeiten

  • Pfarrei St. Johann Baptist (Altenessen)

Mit der Aktion „Sternschreiber – ein Licht senden“ ermuntert die Pfarrei in der Advents- und Weihnachtszeit, die coronabedingten Abstandsregeln mit Postkarten und Briefen zu überbrücken und so mit kleinen Texten „Lichter“ in die dunkle Jahreszeit zu senden. Ehrenamtliche kümmern sich darum, dass spätestens zum Dreikönigstag, 6. Januar, jeder Brief bei einem Empfänger angekommen ist. Alle Infos gibt's auf der Pfarrei-Webite.

Kinder und Familien lädt die Pfarrei im Advent zu besonderen Wort-Gottes-Feiern ein: Am ersten Adventssonntag, 29. November, um 15 Uhr in der St.-Ludgerus-Basilika, Brückstraße 52 in Werden – und an allen vier Adventssonntagen jeweils um 15.30 Uhr in der Kirche Christus König, Tommesweg 26 in Haarzopf.

Gelsenkirchen

Vom 30. November bis 18. Dezember ist die Pfarrkirche St. Joseph, Grillostr. 62, montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr zum persönlichen Gebet, Verweilen und Innehalten geöffnet.

Zu Frühschicht-Gottesdiensten lädt die Pfarrei im Advent dienstags um 6.30 Uhr in St. Elisabeth, Holtgrawenstraße (14 / 20) und mittwochs um 6 Uhr in Hl. Dreifaltigkeit, Magdalenenstr. 51. Am Mittwoch, 18.12., findet der letzte Gottesdienst dieser Reihe um 19 Uhr als Spätschicht statt.

Am 5. und 6. Dezember lädt die Pfarrei Familien zu einem privaten Nikolausumzug ab der Kirche Hl. Dreifaltigkeit ein. An verschiedenen Stationen sind dann Nikolaus-Geschichten über QR-Codes abrufbar.

Am 2., 9. und 16. Dezember wird jeweils um 18 Uhr das „Adventsfenster“ in Schalke eröffnet.

Gladbeck

  • Pfarrei St. Lamberti

Die katholische Propsteipfarrei gestaltet ihre Adventsangebote in diesem Jahr in ökumenischer Gemeinschaft mit der evangelischen Kirche in Gladbeck. Informationen zu Gottesdiensten und zur Buchung kostenloser Tickets sowie zu allen weiteren Adventsaktionen gibt es online.

Märkischer Kreis (Dekanat Altena/Lüdenscheid)

Die Gemeinde-Kirchen sind in der Regel tagsüber von ca. 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

Die Gemeinde St. Thomas Morus, Hälver Str. 8, in Schalksmühle feiert jeweils mittwochs am 2., und 16. Dezember um 19.15 Uhr sogenannte Roratemessen bei Kerzenlicht.

In der Herz-Jesu-Kirche, Kallestr. 4, Hagen-Dahl gibt es eine „Adventkrippe“, die an jedem der vier Adventssonntage neu gestaltet wird. Neben der Krippe liegen gedruckte Impuls-Texte für eine kleine Atempause, die die Besucher auch mitnehmen können.

  • Pfarrei St. Maria Immaculata (Meinerzhagen, Kierspe Valbert)

„Eine Reise durch den Advent“ heißt das mal musikalische, mal spirituelle Angebot, zu dem die Gemeinde St. Josef, Glockenweg 4, in Kierspe ab Samstag, 28. November, bis zum Heiligen Abend einlädt. Jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten in Kierspe gibt es ein 20 bis 30-minütiges Angebot. Alle Details gibt es online.

Mülheim

An jedem Abend der Advents- und Weihnachtszeit laden die Glocken der katholischen und evangelischen Kirchen in Mülheim um 19.30 Uhr zu einem Moment des Innehaltens und des Gebets ein. Mit der Aktion, die am Vorabend des ersten Adventssonntags beginnt, knüpfen die Mülheimer Kirchen an das ökumenische Glockenläuten im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr an.

Ab dem 27. November lädt die Pfarrei an jedem Freitagabend der Adventszeit zu einem etwas halbstündigen Gottesdienst mit Texten und Musik als Einstimmung auf das beginnende Adventwochenende ein. Die Gottesdienste in der St.-Barbara-Kirche, Schildberg 88, beginnen um 19 Uhr.

„Licht und Schatten“ ist die Überschrift über die Früh- und Spätschicht-Gottesdienste, zu denen die Messdiener St. Elisabeth und St. Mariä Himmelfahrt einladen. Die Spätschicht-Gottesdienste beginnen jeweils mittwochs am 25. November, 2., 9. und 16. Dezember um 20 Uhr in St. Elisabeth, Nachbarsweg 113; die Frühschichten werden an jedem Adventssamstag, 28. November, 5., 12. und 19. Dezember, um 8 Uhr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt, Klosterstr. 55 gefeiert.

Oberhausen

  • Pfarrei St. Marien (Alt-Oberhausen)

Als „Lichtspur“ sollen sich in diesem Jahr die erleuchteten Fenster des Lebendigen Adventskalenders durch die Pfarrei ziehen. Jeden Abend erstrahlt ein weiteres, adventlich gestaltetes Fenster bei einer Familie oder an einem Geschäftshaus – so wird die „Lichtspur“ bis Weihnachten immer länger. Wo genau sich wann ein neues Fenster öffnet steht auf der Internetseite der Pfarrei. Dort gibt es auch Gottesdienste zu besonderen Adventsgottesdiensten zur „Lichtspur“.

In der offenen Kirche Herz Jesu, Marktstr. 34, lädt die Pfarrei im Advent immer dienstags um 17 Uhr zu einem besinnlichen Gottesdienst vor der Krippe ein, der jeweils unter einer anderen Überschrift steht: 1. Dezember –  Alle Knospen springen auf, 8. Dezember – Wunden heilen, 15. Dezember – Erde grünt, 22. Dezember – Nächte werden hell.

Neben statt in der Kirche lädt die Pfarrei St. Pankratius in diesem Jahr zu kurzen Adventsandachten ein. Die Gottesdienste von 16 bis 16.45 Uhr sind am Sonntag, 29. November am ev. Gemeindezentrum Quellstraße, am Sonntag, 6. Dezember, im Pastoratsgarten St. Marien Rothebusch, Leutweinstr. 15, und am Sonntag, 20. Dezember auf der Wiese hinter der Kirche St. Jakobus, An St. Jakobus 1.

Im M-Punkt, der zentralen Anlaufstelle der Pfarrei an der Nürnberger Str. 6., steht ab dem ersten Advent ein Wünschebaum: An dem Tannenbaum hängen Wünsche von Kindern aus ärmeren Familien. Besucher können einen Wunsch mitbringen, das Geschenk besorgen und es bis Mitte Dezember wieder in den M-Punkt bringen – anschließend verteilen Mitarbeiter der Pfarrei die Geschenke an die Familien.

Familien mit kleineren Kindern lädt die Pfarrei auf ihrer Internetseite zu einer adventlichen „Kinderkirche online“ ein.

  • Pfarrei St. Clemens (Sterkrade)

Wer bei der KJG St. Clemens rechtzeitig bestellt, erhält pünktlich zum Nikolaustag einen fair gehandelten Schoko-Nikolaus nach Hause geliefert und unterstützt zudem das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, die BDKJ-Jugendstiftung „hilfreich, edel & gut” und die Kinder- und Jugendarbeit der KJG St. Clemens in Sterkrade. Alle Bezugswege gibt es hier.

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news-19138 Fri, 27 Nov 2020 10:27:43 +0100 Dom lädt zu musikalischen Abendgebeten mit dem Mädchenchor ein https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/dom-laedt-zu-musikalischen-abendgebeten-mit-dem-maedchenchor-ein Domkapitular Michael Dörnemann und Dompropst Thomas Zander leiten die Adventsandachten mit Werken von Bach, Mendelssohn Bartholdy, Poulenc und anderen am 2. und 9. Dezember. Besucher müssen sich vorab per E-Mail anmelden. Zu zwei musikalischen Abendgebeten im Advent lädt der Essener Dom an den Mittwochabenden 2. und 9. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr ein. „In Erwartung“ ist die Überschrift der Andachten, in denen das Domkapitel und der Mädchenchor am Essener Dom die Besucher mit Gebeten, Musik und Bibeltexten auf Themen des Advents und das nahende Weihnachtsfest einstimmen möchten. Während das erste Gebet von Domkapitular Michael Dörnemann geleitet wird, steht Dompropst Thomas Zander der Feier am 9. Dezember vor.

Das musikalische Programm der Abendgebete gestalten der Mädchenchor unter der Leitung von Raimund Wippermann und Domorganist Sebastian Küchler-Blessing unter anderem mit Musik von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Francis Poulenc. Geistliche Werke aus der Romantik, wie das „Veni, Domine“ von Mendelssohn Bartholdy sind dann ebenso zu hören wie Liedsätze zu deutschen und schwedischen Adventsliedern, zeitgenössische Kompositionen und Poulencs „Litanies à la Vierge Noire“.

Wegen der coronabedingt begrenzten Sitzplätze im Dom ist eine Teilnahme an einem der beiden Abendgebete nur nach einer vorherigen kostenlosen Anmeldung per E-Mail und einer Bestätigung dieser Anmeldung möglich. Während des Aufenthalts im Dom ist ein Mund-Nasenschutz verpflichtend.

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news-19137 Thu, 26 Nov 2020 16:23:52 +0100 Diözesanrat wählt neuen Vorstand https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/dioezesanrat-waehlt-neuen-vorstand Klaudia Rudersdorf und Björn Krause leiten jetzt das höchste Laiengremium im Bistum Essen. Die Kolping-Engagierte und der BDKJ-Vertreter lösen Dorothé Möllenberg ab, die das Vorstandsamt neun Jahre inne hatte. Klaudia Rudersdorf und Björn Krause sind die neuen Vorsitzenden des Diözesanrats der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen. Im Rahmen einer Videokonferenz wählte die Vollversammlung des höchsten Laiengremiums im Bistum Essen die Essenerin und den Gelsenkirchener zu ihrem neuen Vorstand. Rudersdorf engagiert sich im Kolping-Verband und ist dessen stellvertretende Bundesvorsitzende, Krause ist Diözesan- und Landesvorsitzender im BDKJ, dem Dachverband der katholischen Jugendverbände.

Der neue Vorstand löst Dorothé Möllenberg ab, die dieses Amt neun Jahre innehatte und aufgab, als sie im Sommer als hauptberufliche Präventionsbeauftragte in die Verwaltung des Bischöflichen Generalvikariats gewechselt ist. In Vertretung von Bischof Franz-Josef Overbeck dankte der Geistliche Assistent des Diözesanrats, Pastoraldezernent Michael Dörnemann, Möllenberg für ihr langjähriges und engagiertes Wirken an der Spitze des Laiengremiums. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung überreichte Dörnemann ihr die Ehrendadel des Bistums Essen.

Diözesanrat setzt sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria ein

Neben dem Wechsel an der Vorstandsspitze verabschiedete der Diözesanrat auch einen Antrag zur Flüchtlingshilfe mit besonderem Blick auf das griechische Flüchtlingslager Moria: Auf Antrag von Pax Christi und des BDKJ wurde der neue Vorstand beauftragt, in den kommenden Wochen den Kontakt zu Politikern zu suchen und sie zur Aufnahme weitere Flüchtlinge aus dem umstrittenen Lager auf der Insel Lesbos zu bewegen.

Als neue Mitglieder wählte die Diözesanrats-Vollversammlung Isabell Wrede, Vorsitzende der Pfadfinderinnenschaft St. Georg im Bistum Essen, und den vom Bochumer Katholikenrat vorgeschlagenen Maurice Andree in ihre Reihen. Wrede ist zudem die neue Delegierte des Essener Diözesanrats im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK), dem obersten Laiengremium auf Bundesebene. 

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news-19136 Thu, 26 Nov 2020 16:19:03 +0100 Neue CD verbindet Musik der Essener Domorgel mit Blechblas-Klängen https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/neue-cd-verbindet-musik-der-essener-domorgel-mit-blechblas-klaengen Für „Jubilissimo – brass & organ“ mit Werken des Film- und Kirchenmusik-Komponisten Enjott Schneider hat Domorganist Sebastian Küchler-Blessing renommierte Trompeter und Posaunisten in den Essener Dom geholt. „Jubilissimo – brass & organ“ heißt die erste CD, die seit über zehn Jahren an der Essener Domorgel aufgenommen worden ist. Mitten im Corona-Sommer hat Domorganist Sebastian Küchler-Blessing mit Reinhold Friedrich und Hannes Läubin zwei bundesweit renommierte Trompeter in den Dom geholt und gemeinsam mit weiteren Bläsern Musik des bekannten Film- und Kirchenmusik-Komponisten Enjott Schneider eingespielt. Entstanden sind so Werke von Trompete und Orgel, über zwei Trompeten und Orgel, Orgel solo, Posaune und Orgel bis hin zu vier Bläsern mit Orgel zusammen, „und allesamt haben Bezug zum Essener Dom und seinen Kunstwerken“, sagt Küchler-Blessing, der Ton-Beispiele und weitere Erläuterungen online auf der Seite https://dommusik-essen.de/jubilissimo zusammengestellt hat.

Erhältlich ist die CD zum Preis von 14,90 Euro im Handel sowie im Museumsshop der Domschatzkammer (dienstags bis freitags von 14 bis 16 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr). Zudem kann sie per E-Mail an dommusik@bistum-essen.de bestellt werden. 

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news-19135 Thu, 26 Nov 2020 11:51:12 +0100 Bistumsarchiv: Seit zehn Jahren in Kirchenmauern zuhause https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bistumsarchiv-seit-zehn-jahren-in-kirchenmauern-zuhause Am 26. November 2010 wurde das zentrale Archiv des Bistums in der ehemaligen Kirche St. Christopherus in Essen-Kray eingeweiht. Seitdem wächst der Bestand – auch durch viele Pfarrarchive – und freut sich eines wachsenden Interesses von Wissenschaftlern und Privatleuten. Es ist das Gedächtnis des Bistums Essen – und mittlerweile selbst ein Stück Geschichte. Heute vor zehn Jahren weihte Bischof Franz-Josef Overbeck die neuen Räume des Essener Bistumsarchivs ein. Nicht in einem Neubau, sondern – gewissermaßen zeitgemäß – in einer umgebauten Kirche. Wenige Jahre zuvor hatte das Ruhrbistum begonnen, dutzende Gotteshäuser aufzugeben. Nun präsentierte es für eine dieser Kirchen eine spektakuläre neue Nutzung: Im 1964 geweihten Backsteinkubus von St. Christopherus in Essen-Kray hatten Orgel, Altar und Kirchenbänke Platz für drei Metallgitter-Etagen gemacht. Auf denen reihen sich seitdem zum Teil bewegliche Gestelle mit Platz für gut 14 Kilometer Regalböden, während im angebauten einstigen Pfarrsaal das vierköpfige Team des Archivs seine Büros und Besucher ihren Arbeitsplatz haben.

Entstanden ist das Projekt vor allem aus Pragmatismus

Doch dieses Projekt, das Archivare und Architekten bis heute gleichermaßen staunen lässt, sei damals vor allem aus Pragmatismus entstanden, sagt Archivleiterin Dorothea Kreuzinger heute. Sie arbeitet schon seit Mitte der 1990er Jahre für das Bistum und kennt noch die vergleichsweise winzigen Räumlichkeiten im Generalvikariat am Essener Dom und das ständige Hin und Her mit Außenmagazinen und kaum sortierbaren, hoch gestapelten zuletzt rund 5000 Umzugskartons, „in denen die gesuchte Mappe natürlich immer ganz unten und ganz hinten liegt“, erinnert sich die Diplom-Archivarin heute mit einem Schmunzeln.

Letztlich ist das zentrale Bistumsarchiv in Kray zudem nicht nur mit Blick auf sein Gebäude ein Kind der Bistumsreform Mitte der Nuller Jahre. Denn mit den Kirchenschließungen und anderen Umstrukturierungen zeichnete sich auch ein wachsender Bedarf nach Archivleistungen ab. Schließlich mussten allein die Kirchenbücher mit teils bis ins 17. Jh. zurückgehenden alten Aufzeichnungen zu Taufen, Trauungen und Todesfällen sowie viele andere Schriftstücke der nun zu neuen Pfarreien fusionierten Gemeinden auch künftig irgendwo verwahrt werden.

"Ein Haus, wie man es besser nicht hätte bauen können."

Immerhin sei das aus diesem Pragmatismus heraus entstandene Archiv heute „ein Haus, wie man es besser kaum hätte bauen können“, sagt Kreuzinger. Im Sommer wie im Winter lässt sich der Bau auf knapp unter 20 Grad Celsius und unter 55 Prozent Luftfeuchtigkeit passiv klimatisieren. Das freut die Unmengen an Papier in seinen Mauern. Mittlerweile sind rund die Hälfte der Regalböden belegt, auf denen je zwölf Kartons mit Archivmappen gestapelt werden, schätzt Kreuzinger. In erster Linie lagern hier die schriftlichen Hinterlassenschaften der Bistumsverwaltung seit Gründung der Diözese 1958: Briefe, Verträge, Publikationen sowie Verwaltungsnachlässe der bisher vier Ruhrbischöfe von Franz Hengsbach bis Overbeck sowie der Weihbischöfe. Hinzu kommen – wie seinerzeit erwartet – immer mehr Pfarreiarchive. Gegenwärtig wird das geschriebene Erbe von rund 140 Pfarreien verwahrt. Stoff genug für Recherchen, die sich bis ins Mittelalter erstrecken können, wie Kreuzinger erläutert.

„Das Wichtigste ist, dass wir hier endlich vieles zugänglich machen können“, sagt Severin Gawlitta mit Blick auf die Möglichkeiten in der umgebauten Kirche. Ziemlich typisch für die Aufbaujahre sei seine erste Aufgabe im Bistumsarchiv gewesen: „Damals musste ich rund 10.000 Akten des Essener Gemeindeverbands einzeln auspacken, anschauen und ins Archiv übernehmen – oder kassieren.“ Denn auch das Aussortieren gehört zu den Tätigkeiten der Archivare.

Von zehn Nutzern im Jahr 2009 auf 150 im Corona-Jahr 2020

Doch nicht nur, weil das Bistumsarchiv heute sortiert und zugänglich ist, ist die Zahl der Nutzer von zehn im Jahr 2009 auf jetzt schon 150 im Corona-Jahr 2020 gestiegen. Gerade Wissenschaftler finden im Bistumsarchiv auch deshalb gute Bedingungen, weil die Bistumsleitung in begründeten Fällen eine Verkürzung von Schutzfristen genehmigt, die sonst die Recherche in diesen Beständen für Jahrzehnte unmöglich macht. So konnten etwa Kirchenhistoriker für ihre Arbeiten zur Geschichte des Ruhrbistums ebenso auf jüngere Archivbestände zugreifen wie bei aktuellen Untersuchungen zum ersten Essener Weihbischof Julius Angerhausen. Insbesondere die vor zwei Jahren an der Bochumer Ruhr-Uni eingerichtete und vom Ruhrbistum mitfinanzierte Juniorprofessur für Kirchengeschichte, die gerade die Geschichte des Bistums Essen in den Blick nehmen soll, sorgt mit Juniorprofessor Florian Bock beim Archiv für eine steigende Nachfrage.

Neben Wissenschaftlern beschäftigen zudem zahlreiche Ahnenforscher das vierköpfige Archiv-Team. So liberal sich das Bistum indes zum Beispiel bei Bischofs-Nachlässen gibt, so streng sind zugleich die (Datenschutz-)Regeln beim Blick in die Kirchenbücher. Wer Infos aus einem Taufbuch sucht, darf 120 Jahre nach dem Ereignis Einblick nehmen, „bei Trauungen beträgt die Schutzfrist 100 Jahre“, erläutert Jennifer Berg. Für die Zeit davor stellt sie klar: „Jeder hat zwar ein Recht auf seine eigenen Daten, aber nicht auf die seiner Eltern und anderer Personen.“ Heißt: Wer wissen möchte, wer Taufpate der verstorbenen Mutter war, wird beim Bistumsarchiv vermutlich nicht weiterkommen. Ohnehin sei für alle Familiendaten nach 1875 das jeweilige Stadtarchiv die erste Wahl, rät Berg: „Zu der Zeit sind die Standesämter entstanden.“ Zudem wird das Bistumsarchiv den gewohnten Recherche-Service für die Familienforscher in den kommenden Monaten notgedrungen etwas einschränken müssen: Fachfrau Jennifer Berg geht in Kürze in Mutterschutz und arbeitet dann vorübergehend nur an der eigenen Familiengeschichte. 

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news-19134 Thu, 26 Nov 2020 11:36:41 +0100 Fehler bei Spendenkonto für Jugendkirche Tabgha https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/fehler-bei-spendenkonto-fuer-jugendkirche-tabgha In der Beilage des BENE Magazins für die Städte Duisburg, Oberhausen und Mülheim hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Die richtige Kontonummer finden Sie hier. BENE-Leser in Duisburg, Oberhausen und Mülheim finden in der aktuellen Ausgabe eine Beilage zur Jugendkirche Tabgha. Dort ist leider ein Fehler in der IBAN-Nummer des Spendenkontos für die Jugendkirche passiert. Bitte überweisen Sie Ihre Spende also nicht an die in der Beilage genannte Nummer.

Die richtige Nummer lautet DE31 3606 0295 0066 4010 22
(Bank im Bistum Essen, Verwendungszweck „Spende Jugendkirche TABGHA“)

Die Nummer, die Sie auf Seite 6 im BENE Magazin finden, ist korrekt.

Die Jugendkirche freut sich über Ihre Spende!

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news-19133 Thu, 26 Nov 2020 10:45:44 +0100 Evensong im Dom zum Ausklang der ersten Adventswoche https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/evensong-im-dom-zum-ausklang-der-ersten-adventswoche Sechs adventliche Chorwerke und ein gesprochener Abendsegen Zu einem „Evensong“, einem stimmungsvollen gesungenen Abendsegen für die Stadt, laden die Essener Domsingknaben und Domkapitular Michael Dörnemann am Freitag, 4. Dezember, um 19 Uhr in den Essener Dom ein. Zum Ausklang der ersten Adventswoche erklingen sechs adventliche Chorwerke, die die Domsingknaben a cappella, also ohne Instrumentalbegleitung vortragen.

Der Dom ist derzeit nur durch die Tür im Kreuzgang zugänglich. 65 Besucher dürfen am Evensong teilnehmen, Gesichtsmaske, Hustenhygiene und Abstand sind verpflichtend.

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news-19132 Wed, 25 Nov 2020 13:11:27 +0100 Ehrenamtliche diskutieren über Corona-Herausforderungen https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/ehrenamtliche-diskutieren-ueber-corona-herausforderungen Am internationalen Tag des Ehrenamts – Samstag, 5. Dezember, – gibt es für Ehrenamtliche aus allen kirchlichen Bereichen des Bistums Essen ein kostenloses „Barcamp“ als Videokonferenz. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie für das Ehrenamt sind das Thema einer Videokonferenz für Ehrenamtliche aus allen kirchlichen Bereichen im Bistum Essen. Am Samstag, 5. Dezember, - dem internationalen Tag des Ehrenamts – können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 9.30 bis 16.30 Uhr zum Beispiel darüber diskutieren, wie Engagierte der Caritas mit einem telefonischen Besuchsdienst gegen die Einsamkeit von Senioren kämpfen, wie trotz Corona die kommende Sternsingeraktion laufen kann oder wie man für Alleinstehende gerade in der Advents- und Weihnachtszeit Gemeinschaft organisiert.

Im Sinne eines „Barcamps“ sind aktuell erst einige der ein- oder mehrstündigen Themenblöcke verplant. Ideen für „Sessions“ zu weiteren Themen sind hochwillkommen, bei der konkreten Planung helfen die Organisatoren. Neben dem Ehrenamts-Referat des Ruhrbistums stehen hinter der Veranstaltung die Caritas im Bistum Essen, der Diözesanverband des katholischen Jugend-Dachverbands BDKJ und das Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) in Bochum.

Die Teilnahme an der Videokonferenz ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, erhält die Zugangsdaten per E-Mail. Den Link dazu und weitere Informationen gibt es online.

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news-19131 Wed, 25 Nov 2020 12:53:06 +0100 Domschatz verschenkt Wundertüten an Familien https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/domschatz-verschenkt-wundertueten-an-familien So lange der Vorrat reicht, erhalten Familien an den vier Adventssamstagen von 11 bis 16 Uhr im Shop der Domschatzkammer ein Geschenk mit Infos, Rätsel und Ausmalbild. Während die Ausstellung des Domschatzes coronabedingt aktuell geschlossen ist, sind Dom und Museumsshop geöffnet. Mal- und Rätselspaß für die ganze Familie verspricht das Team der Essener Domschatzkammer mit den Wundertüten, die das Museum ab dem 28. November an jedem Adventssamstag zwischen 11 und 16 Uhr verschenkt. So lange der Vorrat reicht, erhält jede Familie an der Kasse des Domschatz-Shops eine Tüte mit einem Infoheft und kleinen Geschenken für jede Altersgruppe: Vom Ausmalbild für die Kleinen über ein Suchbild für Schulkinder bis hin zu einem Quiz für größere Kinder und Erwachsene.

Natürlich hat in den Wundertüten alles mit dem Domschatz zu tun und mit der über 1150-jährigen Geschichte des Essener Doms und der Stiftsfrauen, die dort rund 1000 Jahre lang gelebt und geherrscht haben. Dom und Domschatz verdanken ihnen heute viele wertvolle Ausstattungsstücke wie die Goldene Madonna, den Siebenarmigen Leuchter, das Essener Schwert und die Essener Krone.

Während die Ausstellung der Domschatzkammer coronabedingt geschlossen ist, ist der Dom täglich von 6.30 bis 18.30 Uhr geöffnet – außer während der Gottesdienste. Der Museumsshop der Domschatzkammer ist dienstags bis freitags von 14 bis 16 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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news-19130 Tue, 24 Nov 2020 13:54:50 +0100 Orgelmeditationen an den vier Adventssamstagen https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/orgelmeditationen-an-den-vier-adventssamstagen Domorganist Sebastian Küchler-Blessing bittet junge Ausnahmetalente an die Rieger-Orgel Zu kurzen mittäglichen Orgelmeditationen an den vier Adventssamstagen lädt der Essener Dom ein. Seit mehreren Jahren bittet Domorganist Sebastian Küchler-Blessing zu diesem Anlass junge Ausnahme-Talente an die Rieger-Orgel. Die Orgelmeditationen beginnen jeweils um 12 Uhr und dauern mit dem traditionellen geistlichen Impuls eine gute halbe Stunde. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Besucherzahl aber auf 65 beschränkt.

Es spielen

  • 28. November: Annette Drengk
  • 5. Dezember: Andy von Oppenkowski
  • 12. Dezember: Julian Becker
  • 19. Dezember: Domorganist Sebastian Küchler-Blessing

Annette Drengk, Preisträgerin zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe und Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, übernahm zuletzt stellvertretend die Leitung des Mädchenchors am Essener Dom.

Andy von Oppenkowski ist Kantor der Essener Kreuzeskirche. Ein echtes Ausnahmetalent ist der 15-jährige Julian Becker, Bundesträger „Jugend musiziert“ und Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung.  

Auf der Homepage der Dommusik Essen (https://dommusik-essen.de/erleben/orgelmeditationen)  gibt es das musikalische Programm und die Lebensläufe der Organisten. Auch die Gottesdienste am Sonntagabend um 19 Uhr im Essener Dom sind während der Adventszeit musikalisch besonders gestaltet.

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news-19129 Tue, 24 Nov 2020 12:57:49 +0100 Namen und Daten | 24.11.2020 https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/namen-und-daten-24112020 Wolfgang Böhmer Wolfgang Böhmer ist am Sonntag, 22. November 2020 im Alter von 81 Jahren verstorben.

Die Totenvesper wird in der Kirche St. Maria Rosenkranz, Haus-Berge-straße 231d in 45356 Essen-Bergeborbeck, am Freitag, 27. November 2020 um 18 Uhr gebetet.

Das Requiem wird gefeiert am Samstag, 28. November um 9 Uhr ebenfalls in der Kirche St. Maria Rosenkranz in Essen-Bergeborbeck.

Die Beisetzung erfolgt anschließend auf dem Friedhof Rosenhügel, Endstraße in Essen-Bergeborbeck, auf der Priestergruft.

Mitbrüder, die am Begräbnisamt teilnehmen, werden gebeten, Chorkleidung zu tragen und sich vorab bei Pfarrer Benedikt Ogrodowczyk bis Donnerstag, 26.11.2020, per E-Mail anzumelden: ben.ogr@dionysius.de.

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es nur eine begrenzte Platzkapazität in der Kirche; außerdem besteht Maskenpflicht. Die Beisetzung auf dem Friedhof kann nur im engsten Kreis erfolgen.

Der Verstorbene, der in Essen gewohnt hat, wurde am 12.09.1939 in Bochum geboren und am 30. Januar 1969 in Bochum zum Priester geweiht.

Nach seiner Weihe war Wolfgang Böhmer zunächst als Kaplan in Bottrop in den Gemeinden Herz Jesu und in St. Barbara eingesetzt.

Ab dem 1. Februar 1973 beauftragte der Bischof von Essen ihn als Religionslehrer am Städt. alt- und neusprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium Bottrop; gleichzeitig wurde er als Subsidiar der Gemeinde Herz Jesu und St. Barbara ernannt.

Anfang der 1980er Jahre übernahm Wolfgang Böhmer die Studienbegleitung für die Laien-Theologen im Bistum Essen und Beratungsdienste in der Katholischen Hochschulgemeinde in Bochum. Im Dezember 1985 ernannte der Bischof ihn zum Diözesanseelsorger mit dem Titel „Pfarrer“ für die Behinderten im Bistum Essen. In dieser Zeit absolvierte Wolfgang Böhmer darüber hinaus ein Studium der Psychologie an der Ruhr-Universität-Bochum. In den 1990er Jahren war Pfarrer Böhmer als Dozent für das Fach Pastoral-Psychologie am Priesterseminar in Essen-Werden bzw. in Bochum-Querenburg sowie im Seminar für Gemeindereferentinnen und –referenten in Gelsenkirchen-Ückendorf beauftragt und als beratender und therapeutischer Mitarbeiter im Consilium St. Lukas tätig. Das Consilium St. Lukas war bis zum Jahr 2013 Pastoralpsychologische Beratungsstelle für Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Essen, die Wolfgang Böhmer maßgeblich mit entwickelt und in der Folge geleitet hat.

Neben seinen vielfältigen diözesanen Aufgaben war Wolfgang Böhmer immer auch unterstützend in Gemeindezusammenhängen als Priester und Seelsorger tätig. So war er als Subsidiar auch in den Gemeinden Hl. Familie in Essen-Margarethenhöhe, in Fronleichnam, Essen-Borbeck sowie in St. Maria Rosenkranz in Essen-Bergeborbeck beauftragt.

Mit der Schließung des Consilium St. Lukas zum 31. März 2013 wurde Pfarrer Böhmer auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Von da an war er weiterhin seelsorglich in der Pfarrei St. Dionysius in Essen ansprechbar, solange es ihm seine Gesundheit ermöglichte.

Über mehrere Jahrzehnte war Wolfgang Böhmer nicht nur Seelsorger für die Menschen da, sondern stand auch als ausgebildeter und approbierter Psychotherapeut Priestern, Diakonen, Ordensschwestern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im pastoralen und kirchlichen Dienst mit seiner Fachkompetenz engagiert zur Seite.

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news-19128 Tue, 24 Nov 2020 12:12:05 +0100 Erstmals wissenschaftliche Evaluation kirchlicher Präventionsarbeit https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/erstmals-wissenschaftliche-evaluation-kirchlicher-praeventionsarbeit Interessensbekundungen an der Ausschreibung können bis zum 30. Januar 2021 eingesandt werden. Um sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Erwachsenen in kirchlichen Einrichtungen zu verhindern oder Betroffene schnell in Sicherheit zu bringen, setzen die fünf katholischen (Erz-) Bistümer in Nordrhein-Westfalen (NRW) auf Prävention. Jetzt wollen sie die Wirksamkeit der seit zehn Jahren praktizierten kirchlichen Präventionsarbeit erstmals wissenschaftlich untersuchen lassen.

Die Ausschreibung zu der Wirksamkeitsforschung hat das Katholische Büro in Düsseldorf, die Vertretung der (Erz-) Bistümer auf Landesebene, jetzt veröffentlicht. Wissenschaftliche Arbeitsgruppen können sich darauf bewerben.

Verantwortlich für das Evaluationsprojekt sind das Bistum Aachen, das Bistum Essen, das Erzbistum Köln, das Bistum Münster und das Erzbistum Paderborn. Sie arbeiten seit 2010 auf denselben gesetzlichen Grundlagen zur Prävention sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen. Diese Grundlagen sind die Rahmenordnung Prävention der Deutschen Bischofskonferenz in ihrer aktuellen Fassung von 2019 und die gemeinsam erarbeiteten und gleichlautenden Präventionsordnungen der Bistümer.

Die Wirkung der bisherigen Präventionsarbeit wird überprüft

„Nach zehn Jahren Prävention hat in der Alltagspraxis von Pfarreien und Einrichtungen eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen der sexualisierten Gewalt stattgefunden. Die Menschen sind informiert und sensibilisiert worden“, ist die Erfahrung von Dorothé Möllenberg, Präventionsbeauftragte im Bistum Essen. Es gebe bisher aber wenig empirische Daten über die einzelnen Wirkfaktoren in der Prävention. Die Studie solle dazu beitragen, diese zu identifizieren und Veränderungsprozesse zu beschreiben. „Für uns als kirchliche Präventionsbeauftragte ist es wichtig zu wissen, ob wir die richtigen präventiven Maßnahmen gefördert haben, und wie die Präventionsarbeit sich entwickeln soll“, begründet Möllenberg.

Die Studie soll an den aktuellen Forschungsstand zum Thema anknüpfen. Außerdem soll sie der Besonderheit kirchlicher Präventionsarbeit gerecht werden. Dabei sind Veränderungen von Kultur und Prozessen in Institutionen ebenso zu betrachten wie veränderte Haltungen und Betrachtungsweisen der beteiligten Personen und gesellschaftliche Perspektiven. Für die Studie werden die Forscherinnen und Forscher Zugang zu kirchlichen Kindertagesstätten, Schulen, Kirchengemeinden, Jugendverbänden, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Einrichtungen der Alten-, Behinderten- und Gesundheitshilfe erhalten.

Bei der Umsetzung der Evaluation arbeiten die Präventionsbeauftragten mit dem Institut für Prävention und Aufarbeitung Sexualisierter Gewalt (IPA) aus der Grafschaft Lantershofen zusammen. Dieses hat nötige Kontakte zur Wissenschaft hergestellt und einige organisatorische Aufgaben übernommen.

Das Projekt startet frühestens am 1. März 2021

Interessierte Fachleute können zunächst Interessensbekundungen einreichen. Werden diese zugelassen, werden die Autorinnen und Autoren im Februar 2021 zu einem Workshop eingeladen. Dort wird das Projektvorhaben im Detail vorgestellt und werden mit den Anbietern Realisierungsmöglichkeiten diskutiert. Nach der Beauftragung durch die Generalvikare der fünf NRW-(Erz-) Bistümer ist frühester Projektstart der 1. März 2021.

Die Interessenbekundungen sollten höchstens 15 Seiten umfassen. Sie müssen Aussagen treffen zu den konkreten Zielen und Fragestellungen der Forschungsarbeit, zu Forschungsplan und methodischen Erläuterungen, zum Kosten- und Zeitplan sowie zu Referenzen und Erfahrungshintergrund. Nötig sind außerdem allgemeine Angaben zur durchführenden Institution und den Qualifikationen des Personals, das im Projekt mitarbeiten soll. Der Auftrag wird anhand der Kriterien inhaltlich-fachliche Übereinstimmung mit dem Forschungsanliegen und den Forschungszielen, methodische Güte und Plausibilität des Forschungsdesigns, Angemessenheit und Plausibilität der Kostenplanung sowie Erfahrungshintergrund des Anbieters im Forschungsfeld vergeben werden.

Interessenbekundungen sind digital als ein Gesamtdokument im pdf-Format bis zum 30. Januar 2021 unter der Mailadresse zentrale@katholisches-buero-nrw.de an das Katholische Büro Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf zu senden. In einem zweiten Schritt können anschließend detaillierte Forschungskonzepte eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung findet sich auf der Homepage des katholischen Büros NRW.

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news-19127 Tue, 24 Nov 2020 10:48:25 +0100 BENE Magazin ruft nach „Frieden!“ https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bene-magazin-ruft-nach-frieden In der neuesten Ausgabe des Bistumsmagazins dreht sich alles um den ewigen Traum vom entspannten Miteinander Nicht nur der Advent steht vor der Tür – jetzt landet auch wieder ein neues BENE Magazin in vielen Briefkästen und erscheint auf der digitalen Bildfläche. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift des Bistums Essen ruft nach „Frieden!“. Unter diesem Motto präsentiert BENE Geschichten, in denen es um ein entspanntes Miteinander auf allen möglichen Ebenen geht. Die Sehnsucht danach ist wohl so alt wie die Menschheit. Aber der Mangel daran scheint momentan besonders akut. Corona hat das Klima weltweit noch rauer gemacht.

Advent und Weihnachten in Zeiten von Corona

Etliche Menschen arbeiten zum Glück auch im Ruhrbistum nach Kräften daran, dass der ewige Traum vom Frieden Stück für Stück Wirklichkeit werden kann. Als Beispiel präsentiert BENE unter anderem das Friedensdorf Oberhausen, eine   Hilfsorganisation, die Kindern aus Kriegsgebieten neuen Lebensmut gibt. Zu Wort kommen auch Friedensforscher Tobias Debiel von der Universität Duisburg-Essen, die Gelsenkirchener Polizeipräsidentin Britta Zur und Menschen, die trotz vermeintlicher „Makel“, Frieden mit ihrem eigenen Körper geschlossen haben.

Die neue BENE liefert zudem Tipps und Denkanstöße, wie die Advents- und Weihnachtszeit dieses Jahr trotz des ungebetenen Gastes namens Corona eine besondere werden kann. Der Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, wendet sich aus diesem Anlass mit einem persönlichen Brief an die BENE-Leserinnen und -Leser.

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news-19125 Mon, 23 Nov 2020 10:30:52 +0100 Nikolaus, komm‘ in unsere Videokonferenz https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/nikolaus-komm-in-unsere-videokonferenz Auf rent-a-clause.de ermöglicht das Bistum Essen trotz Corona den Nikolaus-Besuch zu Hause, in der Kita und im Büro via Video-Konferenz Der Nikolaus kommt trotz Kontaktbeschränkungen auch in der Corona-Zeit. Das Bistum Essen macht es möglich, den heiligen Mann in der Zeit von Freitag bis Montag, 4. bis 7. Dezember, per Videokonferenz zu sich nach Hause, in die Kita oder ins Büro einzuladen. So können entfernt lebende Großeltern und Enkel, aber auch Nachbarsfamilien, die sich derzeit nicht persönlich treffen können, oder Bürogemeinschaften und Kita-Gruppen gemeinsam den Nikolausbesuch erleben. Auf der Internetseite www.rent-a-clause.de kann man ab sofort einen Termin dafür buchen.

„Wir wollen in diesem besonderen Jahr den Nikolaus-Abend retten“, sagt Pressesprecher Ulrich Lota. „Familien hatten und haben es in diesem Jahr nicht leicht, vielerorts hat sich der Arbeitsalltag verändert, wird das gewohnte kollegiale Miteinander vermisst. Der Heilige Nikolaus  kann und will ein bisschen Freude schenken und freut sich über jede Einladung.“ Vier Schauspieler und ein Priester machen die Online-Begegnung mit dem Heiligen Nikolaus möglich. So kann das Bistum Essen einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Künstler auch in Zeiten geschlossener Theater ihren Lebensunterhalt verdienen können. Bei ihrem virtuellen Besuch erzählen die Nikoläuse die Geschichte des Heiligen, sprechen mit den Kindern, lassen sich Lieder und Gedichte vortragen und werfen auch einen Blick ins Goldene Buch.

Wer sich online für einen Nikolaus-Besuch angemeldet hat, wird von der Bischöflichen Pressestelle kontaktiert und bekommt anschließend für „seinen“ Nikolaus die Zugangsdaten für den Video-Kontakt über Zoom. Nach Absprache sind auch andere Videokonferenz-Anbieter möglich. Natürlich können Interessenten den Nikolaus auch als Überraschung in eine bereits vereinbarte Videokonferenz einladen. Der Besuch des Nikolauses ist selbstverständlich kostenlos.

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news-19124 Fri, 20 Nov 2020 15:45:49 +0100 Bei Thyssenkrupp nach „außergewöhnlichen Antworten“ suchen https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bei-thyssenkrupp-nach-aussergewoehnlichen-antworten-suchen Angesichts des angekündigten erweiterten Stellenabbaus sorgt sich Ruhrbischof Overbeck um den Essener Traditionskonzern und seine Mitarbeiter. Alle Beteiligten müssten nun „nach abgestimmten Lösungen zu suchen, die sich langfristig als tragfähig erweisen können“. Thyssenkrupp versuche in schwierigen Zeiten, das Unternehmen und insbesondere auch die Stahlsparte neu aufzustellen und zukunftsfähig zu machen, so Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck. „Damit sind große Chancen, aber auch spürbare Einschnitte verbunden.“ Er verfolge aber auch mit Sorge die neuesten Entwicklungen beim Essener Traditionskonzern Thyssenkrupp. „Die Ankündigung, statt der bereits zuvor genannten 6.000 nunmehr 11.000 Arbeitsplätze abbauen zu müssen, bedrückt mich sehr und erzeugt bei vielen der Beschäftigten des Unternehmens und deren Familien große Verunsicherungen und Sorgen“, so Overbeck am Freitag in Essen. „Deshalb verstehe ich sehr gut, dass die Menschen nun tief enttäuscht sind von der Bekanntgabe des weiteren Stellenabbaus.“

Die derzeitige extrem schwierige Lage von Thyssenkrupp sei ganz wesentlich auch auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. „Ich appelliere deshalb an die Konzernleitung, die Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie an die Regierungen des Landes NRW und des Bundes, nach abgestimmten Lösungen zu suchen, die sich langfristig als tragfähig erweisen können“, betonte der Bischof. „In einer solchen außerordentlichen Krise sind außergewöhnliche Antworten nötig, die man in normalen Zeiten so nicht in Erwägung ziehen würde.“

Ziel aller Bemühungen müsse sein, „den zu Beginn des Jahres so hoffnungsvoll angetretenen Weg der Zukunftsgestaltung nicht an den Folgen der Pandemie scheitern zu lassen. Insbesondere muss alles Menschenmögliche getan werden, dass es nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommt, sollte ein weiterer Stellenabbau tatsächlich unvermeidlich sein“, forderte Overbeck. „Die Zukunft von Thyssenkrupp sind die Menschen, die für den Konzern arbeiten. Sie müssen auf dem Weg der Veränderung mitgenommen und an den damit verbundenen Entscheidungen beteiligt werden, wenn der Umbau gelingen soll.“

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news-19123 Fri, 20 Nov 2020 12:34:34 +0100 Hochkarätig besetztes Online-Kolloquium zu „Fratelli tutti“ https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/hochkaraetig-besetztes-online-kolloquium-zu-fratelli-tutti Die neue Sozial-Enzyklika „Fratelli tutti“ von Papst Franziskus steht am Montag, 30. November, im Mittelpunkt einer zweistündigen Videokonferenz mit renommierten Professoren der Sozialethik, Ökonomie und Philosophie. Eine intensive Auseinandersetzung mit der neuen Sozial-Enzyklika „Fratelli tutti“ über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft, die Papst Franziskus am 3. Oktober 2020 veröffentlicht hat, bietet ein digitales Kolloquium am Montag, 30. November, von 15 bis 17 Uhr. Veranstalter sind das vatikanische Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle; Kooperationspartner ist unter anderem die katholische Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim.

Statements zur Enzyklika geben renommierte Professoren der Sozialethik, Ökonomie und Philosophie: Ursula Nothelle-Wildfeuer, Marianne Heimbach-Steins, Claus Dierksmeier und Nils Goldschmidt. Eröffnet wird das Kolloquium vom Gastgeber Kardinal Peter Turkson aus Rom. Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck führt in seiner Rolle als „Sozialbischof“ der Deutschen Bischofskonferenz in das Kolloquium ein.

Anmeldungen mit Angabe einer E-Mail-Adresse nimmt Lars Schäfers von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle entgegen: l.schaefers@ksz.de. Teilnehmer erhalten per Mail einen Zugangscode für den Video-Dienst Zoom mit einer kurzen Anleitung.

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news-19122 Thu, 19 Nov 2020 14:18:04 +0100 Bistum will mit Musik-CD die Adventszeit bereichern https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bistum-will-mit-musik-cd-die-adventszeit-bereichern Musiklehrer Gregor Lepping hat für „Wir haben seinen Stern gesehen“ zwölf zeitgenössische Advents- und Weihnachtslieder neu arrangiert und aufgenommen. CD richtet sich insbesondere an Familien und soll auch in Kirchengemeinden eingesetzt werden. „Wir haben seinen Stern gesehen“ heißt die neue CD mit zwölf zeitgenössische Advents- und Weihnachtsliedern, die das Bistum Essen jetzt veröffentlicht hat, um insbesondere Familien die Adventszeit musikalisch zu bereichern. Außerdem erhalten alle Pfarreien des Bistums die CD, um sie zum Beispiel in Adventsgottesdiensten einzusetzen oder als Hintergrundmusik zu nutzen, wenn die Kirchen auch in der Corona-Zeit für Besucher geöffnet sind.

Arrangiert, eingespielt und produziert von Gregor Lepping finden sich auf der CD viele Titel, die Katholiken aus dem Ruhrbistum womöglich auch aus dem Gesangbuch „Halleluja“ kennen, zum Beispiel „Ein Licht in dir geborgen“, „In dieser einen Nacht“ oder „Komm näher Friede“. Während der 27-jährige Lepping selbst schon eine breite musikalische Palette von Gesang über Schlagzeug, Percussion, Gitarre und Piano bis hin zu Bass und Cello in das CD-Projekt eingebracht hat, wurden für einzelne Titel weitere Instrumentalisten und weibliche Gesangsstimmen hinzugeholt.

Lepping ist derzeit in der Ausbildung zum Lehrer und als Referendar mit den Fächern Musik und Mathematik am Bischöflichen Mariengymnasium in Essen-Werden im Einsatz. Außerdem gehört er zur „totalfirmband“ der Bochum-Wattenscheider Gemeinde St. Marien, die vor allem Jugend- und Familiengottesdienste mit Musik aus dem Neuen Geistlichen Liedgut gestaltet.

Die CD steht in der Tradition der Essener „Adventskalender-CDs“: Seit einigen Jahren gibt es parallel zum Erscheinen des Essener Adventskalenders jeweils auch einen Musik-Beitrag von Gregor Lepping. „Wir haben seinen Stern gesehen“ ist nun ein erstes „Best of“ der bisherigen CDs.

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news-19121 Wed, 18 Nov 2020 14:40:59 +0100 Digitale Infos statt Tagen der offenen Tür für Viertklässler https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/digitale-infos-statt-tagen-der-offenen-tuer-fuer-viertklaessler Videos, Audios und Online-Veranstaltungen informieren. Anmeldetermine finden unter Schutzauflagen statt. Auf digitalem Weg geben die weiterführenden katholischen Schulen in Essen und Duisburg in diesem Jahr Informationen für Viertklässler und ihre Eltern weiter. Weil aufgrund der Kontaktbeschränkungen die „Tage der offenen Tür“ in ihrer herkömmlichen Form ausfallen müssen, bieten die Schulen in Videos, Audios, Online-Veranstaltungen und telefonischen Sprechstunden einen Überblick über ihre Angebote. Anmeldetermine können unter Schutzauflagen stattfinden; die nötigen Unterlagen wie Zeugnisse, Familienstammbuch und Taufbescheinigung sollten dazu möglichst bereits in Kopie mitgebracht werden, um den direkten Handkontakt vermeiden zu können. 

Ein Überblick über die Informationsformate und Anmeldetermine der weiterführenden katholischen Schulen im Ruhrbistum:

Duisburg

Ab Samstag, 21.11.2020, stellt die Schule auf ihrer Homepage www.abtei-gymnasium.de Informationen für künftige Fünftklässler bereit. Für ein persönliches Gespräch zur Anmeldung können Eltern per Telefon oder E-Mail einen Termin vereinbaren bzw. sich dafür vormerken lassen.

Digitale Eltern-Informationsabende bietet die Schule am Donnerstag, 3.12.2020, Dienstag, 8.12.2020 und Mittwoch, 13.01.2021 jeweils ab 19.00 Uhr an. Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich. Ein digitaler Tag der Offenen Tür findet am Samstag, 21.11.2020, von 9.00 bis 13.00 Uhr statt. Anmeldung hier: www.shg-duisburg.schulon.org

Ab Montag, 23.11.2020 können Eltern einen Termin zum Kennenlerngespräch vereinbaren. Das Anmeldeformular findet sich auf der Homepage der Schule.

 

Essen

Zehnminütige Telefonberatungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich am Samstag, 21. November 2020, von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Für den Januar plant die Schule drei Tage der Offenen Tür, bei denen dann pro Kind zwei Begleitpersonen erlaubt sind: Am Donnerstag, 14. Januar 2021, 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr, am Freitag, 15. Januar 2021, 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr und am Samstag, 16. Januar 2021, 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.  

Zudem sind Informationsabende für Eltern geplant am Dienstag, 19. Januar 2021, und Donnerstag, 21. Januar 2021, jeweils 20.00 Uhr.  

 

Alle Informationen zur Schule und zum Anmeldeverfahren finden die Eltern und Kinder auf der Homepage unter www.sekundarschule-am-stoppenberg.de.

Ab sofort können individuelle Anmeldetermine über das Sekretariat (Tel.: 0201 832000 oder 8320070) vereinbart werden. Diese finden unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Situation statt.

Da der Informationsabend entfallen muss, haben Eltern die Möglichkeit, dringende Fragen im Rahmen besonderer Sprechstunden zu stellen. Diese finden am Mittwoch, 18.11.2020 und Donnerstag, 19.11.2020 jeweils in der Zeit von 13 bis 15.15 Uhr statt. Die Rufnummern: 0201 / 8320080 oder 0201 / 8320040. Fragen können auch per E-Mail (sekretariat@sastop.de) an die Schule gerichtet werden.

Informationen zur Schule finden sich auf der Homepage www.gymnasium-am-stoppenberg.de.

Anmeldetermin für die Klassen 5 ist am Samstag, 30. Januar 2021, von 9 bis 13 Uhr.

Ein Infotermin für Quereinsteiger in die Oberstufe findet am Donnerstag, 7. Januar 2021 von 18.30 bis 19.30 Uhr statt. Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe sind am Freitag, 5. Februar 2021, von 13 bis 15 Uhr.

Alle wichtigen Fragen werden auf der Schulhomepage beantwortet: www.mariengymnasium.net.

Die Anmeldungen für die neuen fünften Klassen finden an drei Samstagen jeweils von 9 bis 13 Uhr statt: am 5. und 12. Dezember sowie am 16. Januar. Ein Termin von 15 Minuten muss über das Sekretariat vereinbart werden.

Die Informations-Veranstaltungen sind bereits ausgebucht.

Gladbeck

  • Jordan-Mai-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, Söllerstraße 10, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043 / 98 10 00

Die Jordan-Mai-Schule hat keine festen Informationszeiten. Elterngespräche finden nach telefonischer Terminvergabe statt.

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news-19120 Wed, 18 Nov 2020 12:49:54 +0100 Bistum veröffentlicht Untersuchungsbericht zu Missbrauchstäter https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/bistum-veroeffentlicht-untersuchungsbericht-zu-missbrauchstaeter Unabhängige Studie einer Anwaltskanzlei offenbart Fehler im Umgang mit dem aus Köln stammenden Priester A., der von 2002 bis 2015 in Bochum-Wattenscheid gelebt hat. Bischof Overbeck nennt den Bericht „beschämend“. Man hätte A. auch noch 2010 nach seinem Amtsantritt als Bischof abziehen müssen, so Overbeck. „Das war mein Versäumnis.“ Das Bistum Essen hat das Ergebnis einer unabhängigen Untersuchung veröffentlicht, warum der aus Köln stammende Priester A. trotz mehrerer Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs zwischen 2002 und 2015 in die Bochum-Wattenscheider Gemeinde St. Joseph ziehen und dort als Ruhestandsgeistlicher tätig werden konnte. Der Bericht offenbart im Ruhrbistum deutliche Fehler im Umgang mit dem Geistlichen und stellt unter anderem fehlende Akten, mangelnde Absprachen mit den anderen beteiligen Bistümern und eine frühere Information der Essener Personalverantwortlichen als bisher bekannt fest.

Das nun vorliegende Ergebnis „beschämt mich sehr“, schreibt Overbeck in einem Brief an die Gemeinde St. Joseph, der er diese Untersuchung im vergangenen Jahr persönlich zugesagt hatte. Insgesamt offenbare der Umgang mit A. „bis in die jüngste Vergangenheit hinein erhebliche Mängel an Professionalität, Kooperation, Transparenz, Kommunikation und Sensibilität“, fasst Overbeck zusammen. „Für die Verkettung von Fehlleistungen, die Versäumnisse und Missstände, die jetzt offenbar geworden sind, entschuldige ich mich ausdrücklich und persönlich“.

A., der in den 1970er und 1980er Jahren wegen Missbrauchstaten im Erzbistum Köln und im Bistum Münster verurteilt worden war, hatte sich 2001 an das Bistum Essen gewandt, um dort seinen Ruhestand zu verleben. Anders als bislang gedacht, müsse man heute „mit hinreichender Sicherheit feststellen, dass die Personalverantwortlichen in unserem Bistum bereits frühzeitig – nämlich schon im Februar 2001 – die Vorgeschichte des Geistlichen zumindest in Teilen kannten, also auch von Vorstrafen wussten“, so Bischof Overbeck. Eine „aus heutiger Sicht angemessen differenzierte und professionelle Abwägung möglicher Gefährdungen und Risiken“ habe auch dann nicht stattgefunden, als spätestens ab August / September 2002 die gesamte Personalkonferenz des Bistums Essen über den Fall A. Bescheid gewusst habe.

„Ich hätte den Handlungsbedarf erkennen müssen“

„Aus heutiger Sicht unverständlich“ bleibe auch, weshalb Anfang 2010, als alle Akten zu den damals bekannten Missbrauchsfällen im Bistum Essen durchgesehen wurden, „hier kein Handlungsbedarf gesehen wurde“, so Overbeck. Dass man A. auch dann nicht die Wahrnehmung priesterlicher Dienste untersagt hat, „war auch mein persönliches Versäumnis“, schreibt Overbeck, der damals erst wenige Tage im Amt war. „Als Bischof hätte ich den dringenden Handlungsbedarf erkennen und entsprechend handeln müssen“. Ähnlich äußert sich Overbeck auch in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der „ZEIT“-Beilage „Christ & Welt“: „Ich habe Schuld auf mich geladen“, sagt der Bischof in dem am Donnerstag erschienenen Beitrag.

Aufarbeitung und Prävention weiter vorantreiben

Heute bestärkten ihn die Missstände, die durch die Untersuchung des Falls A. ans Licht gekommen sind, umso mehr, die Aufklärung von Missbrauchsfällen im Bistum Essen weiter voran zu treiben und durch eine passgenaue Präventionsarbeit künftige Taten von sexualisierter Gewalt zu verhindern, so Overbeck. In diesem Zusammenhang steht die im Frühjahr beauftragte, unabhängige und ergebnisoffene Untersuchung verschiedener Missbrauchsfälle in der Geschichte des Ruhrbistums durch das renommierte Institut für Praxisforschung und Projektbegleitung (IPP) in München. Ziel dieser Untersuchung sei es, „genauer zu verstehen, welche Strukturen die Missbrauchsfälle in unserem Bistum begünstigt haben, und weshalb Täter so vorgehen konnten, wie sie vorgegangen sind“, skizziert der Bischof. Auch der Fall von Priester A. wird Thema der Studie sein.

Mehrere Projekte als Folge der „MHG-Studie“

Zudem hat Overbeck im Ruhrbistum eine ganze Reihe von Projekten ins Leben gerufen, die als Konsequenz aus der sogenannten „MHG-Studie“ zum sexuellen Missbrauch durch Geistliche in Deutschland vor allem mit den „systemischen“ Ursachen und Hintergründen befassen. Unter der Überschrift „System Kirche prüfen und verändern“ stehen dabei vier Arbeitsgruppen, die sich mit der Sexualmoral, dem Weiheamt sowie Fragen von Macht und Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche beschäftigen – vier Themen, die auch die zentralen Themen des derzeit laufenden bundesweiten Reformdialogs in der Kirche sind, dem Synodalen Weg. Hinzu kommen im Ruhrbistum fünf weitere Projektgruppen, bei denen es unter anderem auch um eine Optimierung der Präventionsarbeit, Verbesserungen beim Umgang mit Betroffenen und Beschuldigten in Missbrauchsfällen oder eine Überprüfung und Weiterentwicklung der Personalarbeit geht.

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news-19118 Tue, 17 Nov 2020 14:05:49 +0100 Citypastoral lädt zur ökumenischen „Nacht der Lichter“ in den Dom https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/citypastoral-laedt-zur-oekumenischen-nacht-der-lichter-in-den-dom Musikalisches Abendgebet bei Kerzenschein im Stil der Gemeinschaft von Taizé am Freitag, 27. November, um 22 Uhr. Im Stil der „Nacht der Lichter“ der Gemeinschaft von Taizé lädt die Citypastoral „grüßgott“ am Freitag, 27. November, um 22 Uhr zu einem nächtlichen Gebet in den Essener Dom. Bei stimmungsvollem Kerzenschein wechseln sich die eingängigen Lieder aus Taizé mit Texten aus der Bibel und Momenten der Stille ab. „Die ,Nacht der Lichter‘ ist eine Einladung zur Ruhe zu kommen, Hoffnung und Mut zu schöpfen, aus dem Alltag herauszugehen“, sagt Cityseelsorger Bernd Wolharn. Musikalisch wird die Feier von Sologesang und einem Instrumentalensemble unter der Leitung des Duisburger Kirchenmusikers Heiner Lüger gestaltet.

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news-19139 Tue, 17 Nov 2020 12:13:00 +0100 Namen und Daten | 17.11.2020 https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/namen-und-daten-17112020 Agathe Jänike, Ulrike Fendrich, Domvikar Msgr. Professor Dr. Wilhelm Tolksdorf Agathe Jänike ist mit Wirkung zum 16. November 2020, befristet bis zum 15. Mai 2021, zur Mitarbeit in der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur im Bischöflichen Generalvikariat beauftragt worden und gleichzeitig von Ihren Aufgaben als Gemeindereferentin an der Pfarrei St. Antonius in Essen entpflichtet worden.

Ulrike Fendrich hat rückwirkend Ihre Aufgaben als Geistliche Leiterin des kfd-Diözesanverbandes Essen bestätigt bekommen. Die Amtszeit endet am 30. November 2021.

Domvikar Msgr. Professor Dr. Wilhelm Tolksdorf ist weiterhin für die übertragene Professur in Pastoraltheologie an der KatHO, zunächst bis 31. Januar 2024, frei gestellt worden.

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