Fortbildungen für Religionslehrkräfte
"Segne meinen Weg, ..." – Pilgern für Studierende und junge Lehrkräfte
10:00 Uhr
"Segne meinen Weg, den zurückgelegten und den, der noch vor mir liegt." (Irischer Segen)
Lust auf eine Auszeit im Alltag?
An diesem Tag geht es darum, dem Stress zu entfliehen, den Kopf beim gemeinsamen Laufen frei zu bekommen und den Blick für das Wesentliche und das noch Kommende zu weiten. Eine Einladung, sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich auf den Weg zu machen.
Mit kurzen spirituellen Impulsen bieten wir die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen und persönliche Pilgererfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig bleibt viel Raum für Begegnungen, Gespräche und den Austausch mit anderen – alles ganz entspannt während des gemeinsamen Unterwegsseins.
Wir pilgern auf dem Bistumspilgerweg "Extra Tour 2" ("andersherum!")
Diese Route verbindet zwei besondere Orte im Bistum Essen: zum einen die Burgruine Isenberg und Hattingen-Niederwenigern: Geburtsort des im Jahre 2001 seliggesprochenen NS-Widerstandskämpfers Nikolaus Groß., zum anderen das Kloster in Bochum-Stiepel. Die Streckenlänge beträgt ca. 15 km.
Erforderlich sind festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung!
Für Studierende ist die Veranstaltung für den Baustein "Geistliches Leben" im Studienbegleitbrief anrechenbar.
Zielgruppe: Studierende, Referendar:innen und junge Lehrkräfte
Termin: Samstag, 13.06.2026, 10:00 – ca. 17:00 Uhr
Ort: Beginn am Wanderparkplatz Isenbergstr. /Schwall (Buslinie 141 / Haltestelle „Isenberg“)
Referentin: Olivia Klose (Verantwortliche für Pilgerwege im Bistum Essen)
Leitung: Annelie Bloch (Mentorat Bistum Essen)
Kosten: keine
Anmeldung: bis zum 29.05.2026 per Mail an annelie.bloch@bistum-essen.de
Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":
4 Professionalisierung
4.2 Umgang mit beruflichen Anforderungen
Du bist Jude – Was macht man da so? Jüdische Lebenskultur für Schüler:innen erfahrbar machen
15:00 Uhr
Wie sieht jüdisches Leben heute in Deutschland, und besonders im Rhein-Ruhr-Gebiet, aus? Was bedeutet es, hier jüdisch zu sein? Welche Herausforderungen gibt es im Alltag, und wie prägt das Umfeld das eigene Selbstverständnis?
In dieser Veranstaltung erzählen jüdische Menschen aus der Region von ihrem Leben, ihren Erfahrungen und ihren Perspektiven. Sie geben Einblicke in das vielfältige Judentum von heute: religiös, kulturell, gesellschaftlich.
Gemeinsam gehen wir Fragen nach wie:
- Wo begegnet man jüdischem Leben im Alltag?
- Wie erleben junge Jüd:innen ihre Identität?
- Welche Orte, Vereine oder kulturellen Initiativen gibt es in unserer Region?
- Wie kann jüdisches Leben im Unterricht lebendig und respektvoll vermittelt werden?
Begegnungen, Gespräche und Besuche jüdischer Einrichtungen machen deutlich: Jüdisches Leben ist vielfältig, gegenwärtig – und ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft.
In diesem Veranstaltungsformat sind mitgebrachte Fragen und Neugier herzlich willkommen!
Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Die erste Veranstaltung findet am 11.02.2026 im Medienforum unter dem Titel „Sichtbar, aber unbekannt – Jüdisches Gemeindeleben mit Schüler:innen konkret erfahren“ statt.
2. Termin: Montag, 15.Juni.2016, 15 Uhr Beginn Stehcafé, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr Veranstaltung
Ort: Bischöfliches Generalvikariat, Zwölfling 16, 45127 Essen; Raum C 107
Referent:in: Shahar Viso (Pädagogische Mitarbeiterin, Alte Synagoge Essen), Aaron Knappstein (Präsident Kölsche Kippa Köpp); Naomi Tamir, (Aktivistin & Vorstandmitglied der Jüdischen Studierendenunion Deutschland)
Leitung: Dr. Detlef Schneider-Stengel (Referent für den interreligiösen Dialog, Bistum Essen), Eva Neumann (Referentin Religionsunterricht & Schulkultur, Bistum Essen)
Kosten: keine
Anmeldung: bis zum 01.06.26, über den Link
Teilnahmebegrenzung: 20
Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:
3 Schulkultur
3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
Kriterium 3.4.3 Die Schule pflegt eine Kultur der Kooperation mit externen Partnern und bindet sich mit ihrer Arbeit in regionale und überregionale Kooperationen und Netzwerke ein.
4 Professionalisierung
4.1 Lehrerbildung
Kriterium 4.1.3 Lehrkräfte entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen im Rahmen von Fort- und Weiterbildung kontinuierlich weiter.
Antisemitismus im Islam – Im Religionsunterricht über die Verbindungen von Judentum und Islam sprechen
15:00 Uhr
"Im Judentum liegen die Wurzeln des Islam."
Der Islam ist ohne die jüdische religiöse Tradition nicht denkbar. Wer den Islam verstehen will, muss seine Verwurzelung in der jüdischen Offenbarungstradition kennen. Das Judentum ist für den Islam eine Quelle, die aber oft verschwiegen und verleugnet wurde. Dabei zeigt sich, dass im Koran und in der islamischen Theologie ein ambivalentes Verhältnis zum Judentum besteht und daraus antijüdische Argumente entwickelt wurden, die bis heute tradiert werden.
Mouhanad Khorchide zeigt in seinem Buch auf, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente. Gegen eine religiöse Abgrenzung und Feindbilder plädiert er für eine theologische Wende in der islamischen Denktradition: Der Dialog mit dem Judentum muss ein konstitutiver Bestandteil des eigenen Glaubensverständnisses werden. Daraus soll eine muslimisch-jüdische Verbundenheit entstehen, die sich gemeinsam für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenwürde einsetzt.
Im Workshop werden u.a. auch die Auswirkungen des christlichen und muslimischen Antijudaismus thematisiert , die sich in antisemitische Tendenzen und Äußerungen bis hin zu Handlungen in und an Schulen vermehrt zeigen.
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und Sek II
Termin: Dienstag, 23.06.2026, 15:00 – 21:00 Uhr
Ort: Medienforum (Zwöfling 14, 45127 Essen)
Referent: Prof. Dr. Mouhanad Korchide (Professor für Islamische Religionspädagogik, Universität Münster)
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide ist geschäftsführender Direktor des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster und lehrt Islamische Religionspädagogik. Er forscht zu modernen Zugängen zur Koranhermeneutik, zu Islam in Europa und zu interreligiösen Verflechtungszusammenhängen von Judentum, Christentum und Islam.
Leitung: Dr. Detlef Schneider-Stengel (Diözesanreferent für den interreligiösen Dialog im Bistum Essen) und Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionsunterricht, Bistum Essen)
Kosten: keine
Anmeldung: bis zum 16.06.2026, über den Link
Teilnahmebegrenzung: 20
Im Anschluss an den Workshop (ab 19:30 Uhr) findet eine Buchpräsentation und ein Gespräch mit dem Autoren Prof. Dr. Mouhanad Khorchide statt. Tickets sind über das Medienforum erhältlich.
Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":
3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
Begegnung mit dem Anderen – Modul 4 – Das Potential der Religionen
09:30 Uhr
Begegnung mit dem Anderen – Aufbau einer Interkulturellen und interreligiösen Schulkultur mit Schwerpunkt Islam: Modul 4 – Das Potential der Religionen zum Aufbau einer friedlichen interkulturellen und interreligiösen Schulkultur
Eine Kooperation zwischen dem Bistum Essen, dem Institut für Lehrerfortbildung und dem evangelischen Schulreferat MEO, Mülheim-Essen-Oberhausen
Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen leben und arbeiten in unserer Gesellschaft immer enger zusammen. Unsere Schulen spiegeln diese Vielfalt und sollen sie zugleich aktiv gestalten. Hier begegnen sich Schüler:innen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Beheimatung täglich und lernen mit- und voneinander. Diese Begegnungen können sicher bereichern, aber auch zu Missverständnissen, Konflikten und Auseinandersetzungen führen. Damit Schule ein positiver und inklusiver Lernort für alle werden kann, ist eine interkulturelle Kompetenz von Nöten, die Konflikte fair löst und Toleranz und Respekt fördert.
Unsere vier-modulige Fortbildungsreihe stellt sich dieser Herausforderung und will zu einem reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit einer zunehmend multireligiösen und multikulturellen Vielfalt beitragen. Jedes Modul verbindet unter einer bestimmten Themenstellung jeweils theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Wegen und Bausteinen.
Die Teilnahme an allen vier Modulen wird empfohlen. Diese können indes auch einzeln besucht werden. Zudem können vertiefende Materialien zu den einzelnen Themen auf der Lernplattform Moodle genutzt werden.
4. Modul, Thema: Das Potential der Religionen zum Aufbau einer friedlichen interkulturellen und interreligiösen Schulkultur
-
Grundlagen eines gelingenden interkulturellen/interreligiösen Miteinanders
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Multireligiöse Feiern und Feste
-
Beispielhafte Projekte und Institutionen
Zielgruppe: Religionslehrkräfte und andere Lehrkräfte in den Schulformen der Sek I
Termin: Dienstag, 30.06.2026, 09:30 – 17:00 Uhr
Ort: Bischöfliches Generalvikariat (Zwölfling 16, 45127 Essen)
Referent:innen: Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL), Yassine Abid, Dr. Darjusch Bartsch (ZIT Münster), Gabriele Eichwald-Wiesten (Bistum Essen), Martin Kieslinger (VBE), Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO), Dr. Detlef Schneider-Stengel (Bistum Essen) und Reyhan Yildiz (Fachleiterin und Lehrerin an einem Berufskolleg in NRW)
Leitung: Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL); Gabriele Eichwald-Wiesten (Bereich Schule und Hochschule, Bistum Essen) und Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO)
Kosten: 20,00€
Anmeldung: bis zum 29.06.2026, über diesen Link
Teilnahmebegrenzung: keine
Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":
3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
3.5.Gestaltetes Schulleben
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