Fortbildungen für Religionslehrkräfte


In Zusammenarbeit mit dem Bistum Münster, dem Bistum Essen und dem Jüdischen Museum Westfalen (Dorsten)

Das Jüdische Museum Westfalen ist als außerschulischer Lernort für Schulklassen oder Religionskurse, aber auch für eigene Fortbildung von Lehrer:innen von Interesse. Es legt mit seinem pädagogischen Angebot einen besonderen Schwerpunkt auf das jüdische Leben in der Region, setzt mit dem Projekt "Erzähl mir nix! Verschwörungsmythen im Blick" aber auch aktuelle gesellschaftspolitische Akzente. Social Media ist in diesem Kontext zusehends der Ort, an dem Jugendliche hiermit in Kontakt kommen, weshalb hier ein besonderes Augenmerk liegt. Die Teilnehmer:innen bekommen einen Einblick in das Museum und seine pädagogische Arbeit. Handlungsstrategien und pädagogische Ansätze werden vorgestellt und erprobt. Neu ist der inklusive Schwerpunkt - gemeinsam mit der Lebenshilfe Dorsten und Don Bosco-Förderschule Lippstadt sind inklusive Materialien erstellt worden, um jüdisches Leben zu entdecken.

Themenschwerpunkte:

  • Judentum in Westfalen
  • Antisemitismus erkennen und begegnen
  • Inklusive Zugänge zum Judentum

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sek I und Sek II und der Förderschule

Termin: Dienstag, 24.03.2026, 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: Jüdisches Museum Westfalen (Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten)

Referent:innen: Mareike Fiedler (Referentin im Jüdischen Museum Westfalen), Anja Mausbach (Referentin im Jüdischen Museum Westfalen), Dr. Kristin Konrad (Referentin im IfL), Dr. Heiko Overmeyer (Referent für Religionspädagogik, Bistum Münster) und Chantal Luisa Bacchis (Referentin für Religionsunterricht an Förderschulen und Schulkultur, Bistum Essen)

Leitung: Dr. Kristin Konrad (Referentin im IfL), Dr. Heiko Overmeyer (Referent für Religionspädagogik, Bistum Münster) und Chantal Luisa Bacchis (Referentin für Religionsunterricht an Förderschulen und Schulkultur, Bistum Essen)

Kosten: 25,00€

Anmeldung: bis zum 06.03.2026, über diesen Link

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

2 Lehren und Lernen
2.2 Kompetenzorientierung
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.5 Lern- und Bildungsangebote


Begegnung mit dem Anderen – Aufbau einer Interkulturellen und interreligiösen Schulkultur mit Schwerpunkt Islam: Modul 3 – Quellen und Medien als Grundlagen religiöser Sozialisation

Eine Kooperation zwischen dem Bistum Essen, dem Institut für Lehrerfortbildung und dem evangelischen Schulreferat MEO, Mülheim-Essen-Oberhausen  

Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen leben und arbeiten in unserer Gesellschaft immer enger zusammen. Unsere Schulen spiegeln diese Vielfalt und sollen sie zugleich aktiv gestalten. Hier begegnen sich Schüler:innen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Beheimatung täglich und lernen mit- und voneinander. Diese Begegnungen können sicher bereichern, aber auch zu Missverständnissen, Konflikten und Auseinandersetzungen führen. Damit Schule ein positiver und inklusiver Lernort für alle werden kann, ist eine interkulturelle Kompetenz von Nöten, die Konflikte fair löst und Toleranz und Respekt fördert.

Unsere vier-modulige Fortbildungsreihe stellt sich dieser Herausforderung und will zu einem reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit einer zunehmend multireligiösen und multikulturellen Vielfalt beitragen. Jedes Modul verbindet unter einer bestimmten Themenstellung jeweils theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Wegen und Bausteinen. 

Die Teilnahme an allen vier Modulen wird empfohlen. Diese können indes auch einzeln besucht werden. Zudem können vertiefende Materialien zu den einzelnen Themen auf der Lernplattform Moodle genutzt werden. 

3. Modul, Thema: Quellen und Medien als Grundlagen religiöser Sozialisation

  • Bibel und Koran als Quellen religiöser Tradtion

  • Social Media (TikTok, YouTube etc.) und ihr Einfluss auf religiöse Sozialisation

  • Perspektiven eines interkulturelle (Jugend-)Kontaktbeamten


Zielgruppe: Religionslehrkräfte und andere Lehrkräfte in den Schulformen der Sek I

Termin: Dienstag, 15.04.2026, 09:30 – 17:00 Uhr

Ort: Bischöfliches Generalvikariat (Zwölfling 16, 45127 Essen) 

Referent:innen: Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL), Yassine Abid, Dr. Darjusch Bartsch (ZIT Münster), Gabriele Eichwald-Wiesten (Bistum Essen), Martin Kieslinger (VBE), Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO), Dr. Detlef Schneider-Stengel  (Bistum Essen) und Reyhan Yildiz (Fachleiterin und Lehrerin an einem Berufskolleg in NRW)

Leitung: Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL); Gabriele Eichwald-Wiesten (Bereich Schule und Hochschule, Bistum Essen) und Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO)

Kosten: 20,00€

Anmeldung: bis zum 14.04.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
3.5.Gestaltetes Schulleben


"Die menschliche Unvollkommenheit ist kein Fehler im System, sondern eine existenzielle Qualität, die Kreativität, Freiheit und Mitgefühl ermöglicht."

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird gegenwärtig für immer mehr Menschen zum Alltag. Sie soll helfen, vor allem Recherchen, wissenschaftliche Forschungen und Innovationen sowie das Lernen zu beschleunigen und zu revolutionieren. Denn Künstliche Intelligenz soll, so die Vision, eines Tages unfehlbar und allwissend sein.

Diese Entwicklungen tragen verschiedene ethische und religiöse Fragen in Schule und Gesellschaft.

  • Wie wird von dieser Entwicklung das Menschenbild beeinflusst? Ist der Mensch dann lediglich ein Mängelwesen, dessen Begrenzungen es zu überwinden gilt?
  • Wie gehen wir mit der Tendenz zu Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft um? In welcher Weise muss die Imperfektibilität und Fehlbarkeit des Menschen gegen Optimierungsphantasien stark gemacht werden?
  • Wie verändert es unsere Gottesbilder, wenn KI als unfehlbar und allwissend angesehen wird?
  • Inwiefern verändert KI Glaube, Spiritualität und religiöse Praxis?
  • Wie können Christentum und Islam auf diese Entwicklungen angemessen reagieren?

Der islamische Philosoph und Theologe, Prof. Dr. Milad Karimi, hat sich intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt und neue "Zehn Gebote" für eine Ethik der Begrenzung und Verantwortlichkeit als Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz entwickelt. Sie laden dazu ein, die Fehlbarkeit und Zerbrechlichkeit des Menschseins anzunehmen, anstatt die Grenzen des Menschlichen zu überwinden.

Im Workshop soll gemeinsam überlegt werden, inwiefern die "Zehn Gebote", die Karimi entwickelt hat, Anknüpfungspunkte für die ethische und religiöse Auseinandersetzung mit KI im Religionsunterricht bieten können.

Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und Sek II

Datum: Donnerstag, 16.04.2026, 15:00 – 17:30 Uhr

Ort: Medienforum (Zwöfling 14, 45127 Essen)

Referent: Prof. Dr. Milad Karimi (Zentrum für Islamische Theologie, Universität Münster)

Milad Karimi ist tellvertretender geschäftsführender Direktor des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster, Professor für Kalām, Islamische Philosophie und Mystik sowie Direktor der Forschungsstelle Theologie der Künstlichen Intelligenz (FSTKI). Seine Forschungsschwerpunkte sind religionsphilosophische Fragestellungen, interreligiöser Dialog und die Theologie der Künstlichen Intelligenz.

Leitung: Dr. Detlef Schneider-Stengel (Referent für Interreligiösen Dialog, Bistum Essen) und Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionsunterricht, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 13.04.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: 20

Im Anschluss an den Workshop (ab 19:30 Uhr) finden eine Buchpräsentation und ein Gespräch mit dem Autoren Prof. Dr. Milad Karimi statt. Tickets sind über das Medienforum erhältlich.

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

2 Lehren und Lernen
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander


Orthodoxes Christentum ist ein Teil vielfältig gelebten christlichen Glaubens, auch in Deutschland. Dennoch werden Konfession und Ökumene im Unterricht häufig nur im Kontext von evangelischer und katholischer Kirche behandelt.

Diese Fortbildung bietet Lehrkräften daher einen kompakten Überblick zu orthodoxen Kirchen. Dabei werden die historischen Wurzeln der orientalisch- und der östlich-orthodoxen Kirchen beleuchtet sowie zentrale Elemente des Glaubenslebens thematisiert – von Kirchenstrukturen und Nationalkirchen bis hin zu Feiern und Liturgien.

Die Veranstaltung bietet ausreichend Raum für Ihre konkreten Fragen. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis für orthodoxen Kirchen zu entwickeln, um im Religionsunterricht kompetent und auskunftsfähig zu werden.

Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen

Termin: Mittwoch, 22.04.2026, 16:00 – 17:30 Uhr

Ort: digital via Zoom

Referent: Dr. Johannes Oeldemann (Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik, Paderborn)

Leitung: Dr. Detlef Schneider-Stengel (Referent für den Interreligiösen Dialog, Bistum Essen) und Chantal Luisa Bacchis (Referentin für Religionsunterricht und Schulkultur, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 01.04.2026, unter diesem Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.6 Lern- und Bildungsangebote

4 Professionalisierung
4.1 Lehrerbildung
4.2.Umgang mit beruflichen Anforderungen


Hadsch, Wallfahrten, Abraham und Sara als 'erstes Pilgerpaar': Pilgern ist interreligiös spannend und führt auch persönlich weiter. Ein paar Stunden draußen auf einem der Pilgerwege im Bistum Essen bieten Zeit und Raum für Unterrichtsanregungen zum Pilgern in den Religionen, für Momente der Achtsamkeit und auch für gute Gespräche. Auf der Extra-Tour 04 von Gelsenkirchen-Schalke nach Gelsenkirchen Hassel geht es natürlich besonders um Fußball und die These, dass der FC Schalke 04 eigentlich kein Verein, sondern eine Religionsgemeinschaft sei. Die Fortbildung findet bei (fast) jedem Wetter statt!

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sekundarstufen und des BK im Bistum Essen

Termin: Dienstag, 05.05.2026, 13:00 – 17:00 Uhr

Ort: Pilgerweg Gelsenkirchen, Startpunkt: St. Joseph-Kirche (Grillostraße 62, 45881 Gelsenkirchen), Ende: Arena auf Schalke. Eine Rückkehr zum Ausgangsort oder zum Hbf Gelsenkirchen ist mit der Straßenbahn möglich.

Referentinnen: Kristin Konrad (Referentin IFL) und Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionsunterricht, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 23.04.2026, über diesen Link

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

2 Lehren und Lernen
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.6 Lern- und Bildungsangebote

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander


"Segne meinen Weg, den zurückgelegten und den, der noch vor mir liegt." (Irischer Segen)

Lust auf eine Auszeit im Alltag?

An diesem Tag geht es darum, dem Stress zu entfliehen, den Kopf beim gemeinsamen Laufen frei zu bekommen und den Blick für das Wesentliche und das noch Kommende zu weiten. Eine Einladung, sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich auf den Weg zu machen.

Mit kurzen spirituellen Impulsen bieten wir die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen und persönliche Pilgererfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig bleibt viel Raum für Begegnungen, Gespräche und den Austausch mit anderen – alles ganz entspannt während des gemeinsamen Unterwegsseins.

Wir pilgern auf dem Bistumspilgerweg "Extra Tour 2".

Diese Route verbindet zwei besondere Orte im Bistum Essen: zum einen das Kloster in Bochum-Stiepel, zum anderen Hattingen-Niederwenigern: Geburtsort des im Jahre 2001 seliggesprochenen NS-Widerstandskämpfers Nikolaus Groß. Von dort aus geht es noch hoch hinauf zur Burgruine Isenburg. Die Streckenlänge beträgt ca. 15 km.

Erforderlich sind festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung!

Für Studierende ist die Veranstaltung für den Baustein "Geistliches Leben" im Studienbegleitbrief anrechenbar.

Zielgruppe: Studierende, Referendar:innen und junge Lehrkräfte

Termin: Samstag, 13.06.2026, 10:00 – ca. 17:00 Uhr 

Ort:  Beginn am Kloster Stiepel (Bushhaltestelle: Bochum Haarstraße)

Referentin: Olivia Klose (Verantwortliche für Pilgerwege im Bistum Essen)

Leitung: Annelie Bloch (Mentorat Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 29.05.2026 per Mail an annelie.bloch@bistum-essen.de

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

4 Professionalisierung
4.2 Umgang mit beruflichen Anforderungen


Wie sieht jüdisches Leben heute in Deutschland, und besonders im Rhein-Ruhr-Gebiet, aus? Was bedeutet es, hier jüdisch zu sein? Welche Herausforderungen gibt es im Alltag, und wie prägt das Umfeld das eigene Selbstverständnis?

In dieser Veranstaltung erzählen jüdische Menschen aus der Region von ihrem Leben, ihren Erfahrungen und ihren Perspektiven. Sie geben Einblicke in das vielfältige Judentum von heute: religiös, kulturell, gesellschaftlich.

Gemeinsam gehen wir Fragen nach wie:

  • Wo begegnet man jüdischem Leben im Alltag?
  • Wie erleben junge Jüd:innen ihre Identität?
  • Welche Orte, Vereine oder kulturellen Initiativen gibt es in unserer Region?
  • Wie kann jüdisches Leben im Unterricht lebendig und respektvoll vermittelt werden?

Begegnungen, Gespräche und Besuche jüdischer Einrichtungen machen deutlich: Jüdisches Leben ist vielfältig, gegenwärtig – und ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft.

In diesem Veranstaltungsformat sind mitgebrachte Fragen und Neugier herzlich willkommen!

Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Die erste Veranstaltung findet am 11.02.2026 im Medienforum unter dem Titel „Sichtbar, aber unbekannt – Jüdisches Gemeindeleben mit Schüler:innen konkret erfahren“ statt.

2. Termin: Montag, 15.Juni.2016, 15 Uhr Beginn Stehcafé, 15:30 Uhr – 17:30 Uhr Veranstaltung

Ort:  Bischöfliches Generalvikariat, Zwölfling 16, 45127 Essen; Raum C 107

Referent:in: Shahar Viso (Pädagogische Mitarbeiterin, Alte Synagoge Essen), Aaron Knappstein (Präsident Kölsche Kippa Köpp); Naomi Tamir, (Aktivistin & Vorstandmitglied der Jüdischen Studierendenunion Deutschland)

Leitung: Dr. Detlef Schneider-Stengel (Referent für den interreligiösen Dialog, Bistum Essen), Eva Neumann (Referentin Religionsunterricht & Schulkultur, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 01.06.26, über den Link

Teilnahmebegrenzung: 20

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

3 Schulkultur

3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung

Kriterium 3.4.3 Die Schule pflegt eine Kultur der Kooperation mit externen Partnern und bindet sich mit ihrer Arbeit in regionale und überregionale Kooperationen und Netzwerke ein.

4 Professionalisierung

4.1 Lehrerbildung

Kriterium 4.1.3 Lehrkräfte entwickeln ihre beruflichen Kompetenzen im Rahmen von Fort- und Weiterbildung kontinuierlich weiter.


"Im Judentum liegen die Wurzeln des Islam."

Der Islam ist ohne die jüdische religiöse Tradition nicht denkbar. Wer den Islam verstehen will, muss seine Verwurzelung in der jüdischen Offenbarungstradition kennen. Das Judentum ist für den Islam eine Quelle, die aber oft verschwiegen und verleugnet wurde. Dabei zeigt sich, dass im Koran und in der islamischen Theologie ein ambivalentes Verhältnis zum Judentum besteht und daraus antijüdische Argumente entwickelt wurden, die bis heute tradiert werden.

Mouhanad Khorchide zeigt in seinem Buch auf, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente. Gegen eine religiöse Abgrenzung und Feindbilder plädiert er für eine theologische Wende in der islamischen Denktradition: Der Dialog mit dem Judentum muss ein konstitutiver Bestandteil des eigenen Glaubensverständnisses werden. Daraus soll eine muslimisch-jüdische Verbundenheit entstehen, die sich gemeinsam für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenwürde einsetzt.

Im Workshop werden u.a. auch die Auswirkungen des christlichen und muslimischen Antijudaismus thematisiert , die sich in antisemitische Tendenzen und Äußerungen bis hin zu Handlungen in und an Schulen vermehrt zeigen.

Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und Sek II

Termin: Dienstag, 23.06.2026, 15:00 – 21:00 Uhr

Ort: Medienforum (Zwöfling 14, 45127 Essen)

Referent: Prof. Dr. Mouhanad Korchide (Professor für Islamische Religionspädagogik, Universität Münster)

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide ist geschäftsführender Direktor des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster und lehrt Islamische Religionspädagogik. Er forscht zu modernen Zugängen zur Koranhermeneutik, zu Islam in Europa und zu interreligiösen Verflechtungszusammenhängen von Judentum, Christentum und Islam.

Leitung: Dr. Detlef Schneider-Stengel (Diözesanreferent für den interreligiösen Dialog im Bistum Essen) und Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionsunterricht, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 16.06.2026, über den Link

Teilnahmebegrenzung: 20

Im Anschluss an den Workshop (ab 19:30 Uhr) findet eine Buchpräsentation und ein Gespräch mit dem Autoren Prof. Dr. Mouhanad Khorchide statt. Tickets sind über das Medienforum erhältlich.

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander


Begegnung mit dem Anderen – Aufbau einer Interkulturellen und interreligiösen Schulkultur mit Schwerpunkt Islam: Modul 4 – Das Potential der Religionen zum Aufbau einer friedlichen interkulturellen und interreligiösen Schulkultur

Eine Kooperation zwischen dem Bistum Essen, dem Institut für Lehrerfortbildung und dem evangelischen Schulreferat MEO, Mülheim-Essen-Oberhausen  

Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen leben und arbeiten in unserer Gesellschaft immer enger zusammen. Unsere Schulen spiegeln diese Vielfalt und sollen sie zugleich aktiv gestalten. Hier begegnen sich Schüler:innen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Beheimatung täglich und lernen mit- und voneinander. Diese Begegnungen können sicher bereichern, aber auch zu Missverständnissen, Konflikten und Auseinandersetzungen führen. Damit Schule ein positiver und inklusiver Lernort für alle werden kann, ist eine interkulturelle Kompetenz von Nöten, die Konflikte fair löst und Toleranz und Respekt fördert.

Unsere vier-modulige Fortbildungsreihe stellt sich dieser Herausforderung und will zu einem reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit einer zunehmend multireligiösen und multikulturellen Vielfalt beitragen. Jedes Modul verbindet unter einer bestimmten Themenstellung jeweils theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Wegen und Bausteinen. 

Die Teilnahme an allen vier Modulen wird empfohlen. Diese können indes auch einzeln besucht werden. Zudem können vertiefende Materialien zu den einzelnen Themen auf der Lernplattform Moodle genutzt werden. 

4. Modul, Thema: Das Potential der Religionen zum Aufbau einer friedlichen interkulturellen und interreligiösen Schulkultur

  • Grundlagen eines gelingenden interkulturellen/interreligiösen Miteinanders

  • Multireligiöse Feiern und Feste

  • Beispielhafte Projekte und Institutionen


Zielgruppe: Religionslehrkräfte und andere Lehrkräfte in den Schulformen der Sek I

Termin: Dienstag, 30.06.2026, 09:30 – 17:00 Uhr

Ort: Bischöfliches Generalvikariat (Zwölfling 16, 45127 Essen) 

Referent:innen: Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL), Yassine Abid, Dr. Darjusch Bartsch (ZIT Münster), Gabriele Eichwald-Wiesten (Bistum Essen), Martin Kieslinger (VBE), Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO), Dr. Detlef Schneider-Stengel  (Bistum Essen) und Reyhan Yildiz (Fachleiterin und Lehrerin an einem Berufskolleg in NRW)

Leitung: Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL); Gabriele Eichwald-Wiesten (Bereich Schule und Hochschule, Bistum Essen) und Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO)

Kosten: 20,00€

Anmeldung: bis zum 29.06.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des "Referenzrahmens Schulqualität":

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
3.5.Gestaltetes Schulleben

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