Fortbildungen für Religionslehrkräfte


Papst Leos Sozialenzyklika ‚Magnifica Humanitas‘ über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

In Zusammenarbeit mit den (Erz-)Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn und dem Institut für Lehrerfortbildung

Künstliche Intelligenz ist längst im schulischen Alltag angekommen. KI-Tools und Chatbots gehören für viele Schüler:innen selbstverständlich zum Lernen und Arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass schulische Bildung nicht nur den Umgang mit diesen Technologien vermittelt, sondern auch Räume eröffnet, in denen ihre Chancen, Grenzen und ethischen Herausforderungen kritisch reflektiert werden können.

Mit seiner ersten Enzyklika Magnifica humanitas greift Papst Leo XIV. genau diese Fragen auf und wird damit weit über den kirchlichen Horizont hinaus anerkennend wahrgenommen, greift er doch eine der drängendsten Fragen unserer Zeit auf. Ganz im Sinne seines Namensvorgängers Leo XIII. verbindet er diese Reflexion mit den Grundprinzipien der katholischen Soziallehre und fragt nach der Verantwortung des Menschen angesichts technologischer Entwicklungen.

Die Frage nach dem Menschen und seiner Verantwortung aus christlicher Perspektive bilden seit jeher einen zentralen Bestandteil des Katholischen Religionsunterrichts in der gymnasialen Oberstufe und behalten auch im neuen Kernlehrplan, der ab dem Schuljahr 2027/2028 in Kraft treten soll, ihren festen Platz. Zugleich wird Künstliche Intelligenz als fächerübergreifendes Querschnittsthema verankert. Diese Verbindung eröffnet die Chance, Magnifica humanitas gewinnbringend in den Religionsunterricht einzubinden und zentrale anthropologische Fragen vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes an aktuellen technologischen Entwicklungen zu erschließen:

Welche Anknüpfungspunkte bietet die Enzyklika für den Religionsunterricht? Wie lassen sich ihre Impulse mit den Inhalten des Kernlehrplans verbinden? Und welche Perspektiven eröffnet sie für die Frage nach einer gerechten, menschenwürdigen und verantwortungsvollen Gestaltung unserer Gesellschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz?

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sek II

Termin: Donnerstag, 17.09.2026, 15:30 – 17:30 Uhr

Ort: digital via Zoom

Referent:innen: Prof. Dr. Aaron Langenfeld (Professor für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft, Theologische Fakultät Paderborn), Daniel Noefer (Lehrkraft, St. Anna Gymnasium Wuppertal), N.N., N.N.

LeitungDr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre (Dozent für Religionspädagogik, Bistum Aachen), Dr. Christian Masrourchehr (Schulrat i. K. für Katholischen Religionsunterricht an Gymnasien und Berufskollegs, Bistum Aachen), Anna-Lisa Lukannek (Referentin für Religionsunterricht an Gymnasien und Gesamtschulen, Bistum Essen), Dr. Nina Frenzel (Schulrätin für Gymnasien und theologische Grundsatzfragen, Erzbistum Köln), Dr. Heiko Overmeyer (Referent für Religionspädagogik an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungs- und Berufskollegs, Bistum Münster), Dr. Stefan Klug (Schulrat i K. für Gymnasien, Gesamtschulen und den zweiten Bildungsweg, Erzbistum Paderborn) und Dr. Rita Müller-Fieberg (Institut für Lehrerfortbildung)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 10.09.2026, unter diesem Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden u.a. Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel


Was bedeutet vatikanische Diplomatie? Und welche (geo-)politische Rolle nahm der Vatikan in der Vergangenheit ein? Was ist über Papst Pius XII. in der NS-Zeit bekannt?

In dieser Fortbildung sollen diese und weitere Fragen zur Verantwortung der Kirche in der Geschichte aufgegriffen werden. Besonders die Rolle der Kirche in der NS-Zeit ist nicht nur kernlehrplanrelevant, sondern auch gesellschaftlich und historisch von großer Bedeutung – nicht zuletzt durch die Entdeckung von Bittschreiben jüdischer Menschen an Papst Pius XII. in den vatikanischen Archiven.

Diese Entdeckungen sowie die Frage nach der vatikanischen Diplomatie können eine neuner Zugang zum Thema Kirche und NS im Religionsunterricht sein.

Nach einer inhaltlichen Einführung in das Thema sollen Materialien und ihr konkreter Einsatz im Unterricht aus dem Projekt „Asking the Pope for Help“ gemeinsam gesichtet und diskutiert werden.

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sek I (ab Klasse 9) sowie Sek II, pastorales Personal und weitere Interessierte

Termin: Donnerstag, 17.09.2026, 16:00 – 18:00 Uhr  

Ort: digital via Zoom

Referentin: Eva Neumann (Referentin für Religionsunterricht an Gymnasien und Gesamtschulen und Mentorin, Bistum Essen)

Leitung: Eva Neumann (Referentin für Religionsunterricht an Gymnasien und Gesamtschulen und Mentorin, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 10.09.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

4 Professionalisierung
4.1 Lehrerbildung


Kompetenzen entwickeln für religiöse und kulturelle Diversität

In Zusammenarbeit mit dem Bistum Essen und dem Evangelischen Schulreferat Mülheim-Essen-Oberhausen

Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen leben und arbeiten in unserer Gesellschaft immer enger zusammen. Unsere Schulen spiegeln diese Vielfalt und sollen sie zugleich aktiv gestalten. Hier begegnen sich Schüler:innen unterschiedlicher Herkunft und religiöser Beheimatung täglich und lernen mit- und voneinander. Diese Begegnungen können sicher bereichern, aber auch zu Missverständnissen, Konflikten und Auseinandersetzungen führen. Damit Schule ein positiver und inklusiver Lernort für alle werden kann, ist eine interkulturelle Kompetenz von Nöten, die Konflikte fair löst und Toleranz und Respekt fördert.

Unsere vier-modulige Fortbildungsreihe stellt sich dieser Herausforderung und will zu einem reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit einer zunehmend multireligiösen und multikulturellen Vielfalt beitragen. Jedes Modul verbindet unter einer bestimmten Themenstellung jeweils theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Wegen und Bausteinen. 

Die Teilnahme an allen vier Modulen wird empfohlen. Diese können indes auch einzeln besucht werden. Zudem können vertiefende Materialien zu den einzelnen Themen auf der Lernplattform Moodle genutzt werden.

1. Modul: 01.10.2026, 9:30 Uhr – 17:00 Uhr.

  • Grundlegende Informationen zur Präsenz des Islam in NRW
  • Islamistische Tendenzen und Radikalisierungsprozesse in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Grundlagen interkulturellen und interreligiösen Dialogs

2. Modul: 08.12.2026, 9:30 – 17:00 Uhr 

Thema: Religion und Demokratie

3. Modul: 20.04.2027, 9:30 – 17:00 Uhr 

Thema: Quellen und Medien als Grundlagen religiöser Sozialisation

4. Modul:  29.06.2027, 9:30 – 17:00 Uhr

Thema: Religionen als Potenzial in einer religionssensiblen Schulkultur

Zielgruppe: Religionslehrkräfte und andere Lehrkräfte in den Schulformen der Sek I 

Termin: Donnerstag, 01.10.2026, 9:30 – 17:00 Uhr 

Ort: Bischöfliches Generalvikariat (Zwölfling 16, 45127 Essen)

Referent:innen:  Yassine Abid (Lehrkraft und Fachleitung für den IRU am ZfsL Essen), Dr. Darjusch Bartsch (ZIT Münster), Martin Kieslinger (VBE), Dr. Detlef Schneider-Stengel (Bistum Essen), Prof.in Dr. Dina El Omari (ZIT Münster), Dr. Erkan Binici (ZIT Münster) und Dr. Dennis Halft (Universität Trier)

Leitung: Prof. Dr. Paul Platzbecker (Institut für Lehrerfortbildung), Gabriele Eichwald-Wiesten (Bereich Schule und Hochschule, Bistum Essen) und Alexander Maurer (Ev. Schulreferat MEO)

Kosten: Die vier Veranstaltungen sind als Gesamtpaket für 50,00 € oder unabhängig voneinander für je 15,00 € buchbar.

Das Gesamtpaket wird mit dem ersten Modul gebucht und ist nicht erstattungsfähig.

Anmeldung: über diesen Link

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander
3.5 Gestaltetes Schulleben


Rechtliche Grundlagen, kreative Themenideen und Praxisimpulse für die Sek II

In Zusammenarbeit mit den (Erz-)Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn und dem Institut für Lehrerfortbildung

Im Rahmen der Oberstufenreform wird in der Qualifikationsphase 2 ein Projektkurs zu belegen sein, welcher (nach aktuellem Stand) mit mindestens einem Referenzfach verbunden ist. Katholische Religionslehre kann als Referenzfach festgelegt werden.

Gemeinsam möchten wir mit Ihnen nach einer in dieser Hinsicht auch rechtlichen Einführung in die neue APO-GOSt über mögliche Themen für Projektkurse ins Gespräch kommen und zugleich einige unterrichtspraktische Beispiele vorstellen. Wie kann ein Projektkurs Katholische Religionslehre an Ihrer Schule aussehen? Welche Themen bieten sich an? Welche Erfahrungen gibt es bereits?

Religionslehrkräfte mögen auf diese Weise ermutigt werden, Projektkurse unter Beteiligung des Faches Katholische Religionslehre zu entwickeln und an der eigenen Schule anzubieten.

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sek II

Termin: Montag, 12.10.2026, 15:00 – 17:30 Uhr  

Ort: digital via Zoom

Referent:innen: Corinna Dickmann (Dezernentin, Bezirksregierung Düsseldorf), Maren Frank (ZfsL Düren), Michael Fresta (ZfsL Aachen), ‎Anja Nowak (ZfsL Düren) und Fritz Michael Timmermann (ZfsL Arnsberg)‎

Leitung: Dr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre (Dozent für Religionspädagogik, Bistum Aachen) sowie Dr. Christian Masrourchehr (Schulrat i. K. für Katholischen Religionsunterricht an Gymnasien und Berufskollegs, Bistum Aachen), Anna-Lisa Lukannek ‎‎(Referentin für Religionsunterricht an Gymnasien und Gesamtschulen, Bistum Essen), Dr. Nina Frenzel (Schulrätin für Gymnasien und theologische Grundsatzfragen, Erzbistum Köln), Dr. Heiko Overmeyer (Referent für Religionspädagogik an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungs- und Berufskollegs, Bistum Münster), Dr. Stefan Klug ‎‎(Schulrat i K. für Gymnasien, Gesamtschulen und den zweiten Bildungsweg, Erzbistum Paderborn) und Dr. Rita Müller-Fieberg (Dozentin, Institut für Lehrerfortbildung, Essen)‎

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 05.10.2026, unter diesem Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden u.a. Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.6 Lern- und Bildungsangebote
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel


Trauern Schüler:innen, ein Kollegium oder die gesamte Schulgemeinschaft, werden häufig Religionslehrkräfte angefragt – doch wie in der Trauer begleiten, wenn die Worte fehlen oder schlichtweg nicht ausreichen?

Bei dieser Fortbildung steht der Trauerkoffer als Werkzeug im Mittelpunkt. Simone Bischoff-Kleff (Bezirksbeauftrage für Berufskollegs, Lehrkraft und Schulseelsorgerin) stellt dabei ihren Trauerkoffer vor. Gemeinsam erarbeiten wir, welche Materialien, Methoden und Ideen in den eigenen Trauerkoffer Einzug finden können und wie dieser sinnvoll eingesetzt werden könnte.

Die Teilnehmenden erhalten Raum für Austausch, Reflexion und Erprobung. Dafür wird Ihnen vorab auch ein kleines Überraschungspaket mit Materialien und Impulsen zugesandt. Ziel der Fortbildung ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit trauernden Schüler:innen, dem Kollegium oder der gesamten Schulgemeinschaft zu gewinnen, um eine einfühlsame Begleitung im Schulalltag zu ermöglichen.

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen, Schulseelsorgende und pastorales Personal

Termin: Mittwoch, 14.10.2026, 16:00 – 18:00 Uhr  

Ort: digital via Zoom

Referent:in: Simone Bischoff-Kleff (Bezirksbeauftragte, Bistum Essen, Religionslehrkraft und Schulseelsorgerin am Walter-Gropius-Berufskolleg, Bochum)

Leitung: Chantal Luisa Bacchis (Referentin für Religionsunterricht an Förderschulen und Schulkultur, Bistum Essen) und Marie Krücke (Referentin der Bischöflichen Fachstelle, Aufgabenschwerpunkt Schulpastoral)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 05.10.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: 20

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

3 Schulkultur
3.2 Kultur des Umgangs miteinander

4 Professionalisierung
4.2 Umgang mit beruflichen Anforderungen


Spiele faszinieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen. Im Spiel kann man in andere Rollen schlüpfen, man kann das eigene Ziel verfolgen oder aber kooperativ gemeinsame Ziele erreichen. Die Spielemesse in Essen ('Spiel Essen') setzt einen Schwerpunkt im Bereich des analogen Spiels, den auch wir an diesem Nachmittag verfolgen wollen. Wir werden Spiele vorstellen, die für Ihren RU interessant sein können. Dies sind Spiele mit explizit religiösem Bezug, aber auch kooperative oder gruppendynamische Spiele. Es soll Gelegenheit geben, verschiedene Spiele auszuprobieren und über die Frage nach dem Verhältnis von Spiel, Lernen und Theologie nachzudenken.

Themenschwerpunkte:

  • Verhältnis von Spiel und Theologie
  • Spiele für den religionspädagogischen Kontext kennen lernen und ausprobieren
  • Anregungen für den Unterricht

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Grundschule, Sek I und Sek II sowie des BK, Lehramtsanwärter:innen und Studierende der o.g. Schulformen

Termin: Mittwoch, 4. November 2026, 15:00 – 18:00 Uhr

Ort: Medienforum Essen (Zwölfling 14, 45127 Essen)

Referent:innen: Dr. Kristin Konrad (IfL) und Eva Neumann (Referentin für Religionspädagogik und Mentorin, Bistum Essen)

Leitung: Dr. Kristin Konrad (IfL) und Eva Neumann (Referentin für Religionspädagogik und Mentorin, Bistum Essen)

Kosten: kostenlos

Anmeldung: bis zum 04.10.2026, über diesen Link

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierun´g


Jahrestagung katholischer Religionslehrer:innen an Berufsbildenden Schulen im Bistum Essen

Eine Kooperation des Instituts für Lehrerfortbildung und der Abteilung Religionsunterricht und Schulkultur im Bistum Essen in Zusammenarbeit mit dem VKR im Bistum Essen

Gelebtes Christsein innerhalb einer säkularen Welt begegnet uns heute in einer Vielfalt von Erscheinungsformen – analog und digital, von noch volkskirchlichen Strukturen bis hin zu neuen Aufbrüchen, Strukturen und Visionen. Für eine Selbstverortung als Religionslehrkraft gilt es diese Formen aufmerksam wahrzunehmen, Kriterien für eine Einschätzung anlegen zu können und mit Blick auf die Thematisierung im Religionsunterricht handlungsfähig zu sein.

Im Rahmen der Tagung findet die Jahreshauptversammlung des VKR statt.

Themenschwerpunkte:

  • Erscheinungsformen des Christentums wahrnehmen und einordnen können
  • Impulse für den Religionsunterricht an Berufskollegs

Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Berufskollegs im Bistum Essen

Termin: Donnerstag, 12.11.2026, 14:30 Uhr – Freitag, 13.11.2026, 16:00 Uhr

Ort: Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ (Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. Ruhr)

Referent:in: Prof. Dr. Aaron Langenfeld (Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und ‎vergleichende Religionswissenschaft, Theologische Fakultät ‎Paderborn), Pfr. Nico Buschmann

Leitung: Dr. Rita Müller-Fieberg (Institut für Lehrerfortbildung) und Marc Heidkamp (Referent für Religionsunterricht und Schulkultur an Berufskollegs, Bistum Essen)‎

Kosten: 140,00 €

Anmeldung: bis zum 10.10.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung:

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel


„Was muss ich tun … – damit mein Leben gelingt?“

Und „wer ist mein Nächster?“

Diese Anforderungssituationen wollen wir als Thema im Religionsunterricht zu einem Thema der Schülerinnen und Schüler werden lassen.

Der “Barmherzige Samariter” mit Kindern – das scheint so leicht und so einleuchtend; es endet in einem Appell: zu helfen, nicht vorbeizugehen – und oft in moralischer Entrüstung über die vielen, die es anders machen. Jedoch: Ist uns das genug? Und was haben Barmherzigkeit und Solidarität gemeinsam?

Lukasz Ratajczak bringt die Erzählung Jesu vom barmherzigen Samariter in ein Erlebnisformat. Er stellt sich vor die Bühne und erzählt von den Räubern am Wegesrand oder von dem inneren Kampf des Priesters im Gleichnis des barmherzigen Samariters. So bietet sich eine Zeitreise in die Landschaft und Zeit der Bibel, um doch mit dem eigenen Lebenshunger ganz in der Gegenwart zu landen. Die dramatische Erzählung, wie sie uns von Lukasz Ratajczak gezeigt wird, eröffnet Sichtweisen auf ethische Fragestellungen im Religionsunterricht, Möglichkeiten zur Positionalisierung, und bietet darüber hinaus reflexive Blicke auf das Gleichnis im Religionsunterricht der Grundschule und Erprobungsstufe der Sek I.

Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Primarstufe und der Erprobungsstufe Sek I, pastorales Personal und Studierende der Katholischen Religionslehre

Termin: Donnerstag, 12.11.2026, 15:00 – 17:00 Uhr  

Ort: Bischöfliches Generalvikariat, Raum: Aula (Zwölfling 16, 45127 Essen)

Referent: Lukasz Ratajczak (Pädagoge und Dramaturg, Krefelder Papiertheater)

Leitung: Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionspädagogik und religionspädagogische Ausbildung des pastoralen Personals, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 01.11.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: 20

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

3 Schulkultur
3.1 Werte- und Normreflexion


Auf den Spuren der Algorithmen jugendlicher Identitätssuche

Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie Glaube gelebt, vermittelt und inszeniert wird, grundlegend verändert. Immer mehr christliche Influencer:innen – so genannte "Christfluencer:innen" – nutzen soziale Medien, um religiöse Botschaften zu verbreiten, Gemeinschaften zu bilden und spirituelle Impulse zu setzen. Doch was bedeutet diese Entwicklung für den Religionsunterricht? Welche Chancen bieten digitale Formate für die Glaubensvermittlung und welche Risiken birgt die Kommerzialisierung oder Vereinfachung religiöser Inhalte?

In dieser Fortbildung setzen wir uns kritisch und konstruktiv mit dem Phänomen Christfluencing auseinander. Sie erhalten Impulse, wie Sie das Thema im Unterricht aufgreifen, mit Schüler:innen diskutieren und eine reflektierte Medienkompetenz fördern können – sowohl in Bezug auf religiöse als auch ethische Fragestellungen.

In dieser Fortbildung wollen wir sensibilisieren für das vorhandene Angebot religiöser Narrative im Netz und im Nachmittagsbereich an folgenden Themen praxisrelevant arbeiten:

  • Woran erkenne ich kritisch zu betrachtende "Christfluencer:innen"?
  • Welche religionspädagogischen Möglichkeiten ergeben sich?
  • Wonach suchen junge Menschen?

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulstufen, Pastorales Personal, Schulsozialarbeiter:innen sowie Pädagog:innen, die mit Jugendlichen zu Medienkompetenz arbeiten, Interessierte aus  der Kirchlichen Jugendarbeit und Studierende der Katholischen Religionslehre

Termin: Mittwoch, 18.11.2026, 9:00 – 16:30 Uhr

Ort: Haus der Ev. Kirche (III. Hagen 39, 45127 Essen)

Referent:innenThomas Halagan (Pastoralreferent sowie Schulseelsorger im Bistum Essen und Podcaster) und Dr. Anna-Kira Hippert (Religionswissenschaftlerin, ceres RUB)

Leitung: Alexander Maurer (Evangelisches Schulreferat, Mülheim-Essen-Oberhausen) und Gabriele Eichwald-Wiesten (Abteilung Religionsunterricht und Schulkultur, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 10.11.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.2 Kompetenzorientierung
2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel


Zwischen Resignation und Hoffnung

Streit, Krankheit, Tod, Klimawandel, Kriege – das Erleben und Erfahren von Krisen in dieser Welt machen uns und unseren Schüler:innen Angst und Sorgen.

Gerade im Religionsunterricht gilt es, diesen Gefühlen etwas entgegen zu setzen: tragfähige Hoffnung ins Gespräch und ins Erleben zu bringen sowie zu stärken. Hoffnung ist der Glaube daran, dass es eine bessere Zukunft geben kann und dass wir aktiv etwas dafür tun können. Hoffnung ist damit eine wichtige psychologische Ressource. Sie kann helfen, Resilienz zu entwickeln und trägt damit dazu bei, ein glückliches Leben führen zu können.

Hoffnung auf ein Mehr, auf einen, der da ist und unser Leben begleitet, ist eine zentrale Botschaft des Christentums. Sie gibt Mut und kann uns in unserem alltäglichen Leben und Handeln stärken. 

  • Was macht Hoffnung aus christlicher Perspektive aus?
  • Wo finden wir Hoffnungsbilder und welche sind heute für Schüler:innen hilfreich?

Im Webinar wollen wir anhand des Buches "Überall Blumen" ein konkretes Beispiel für den Unterrichtseinsatz vorstellen und über weitere Beispiele ins Gespräch kommen.

Zielgruppe: Lehrkräfte der Grundschule und pastorales Personal

Termin: Dienstag, 25.11.2026, 16:00 – 17:30 Uhr  

Ort: digital via Zoom

Referent:innen: Claas Krosse (Pastoralreferent, Bistum Essen), Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionsunterricht an Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie religionspädagogische Ausbildung des pastoralen Personals, Bistum Essen)

Leitung: Gabriele Eichwald-Wiesten (Referentin für Religionsunterricht an Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie religionspädagogische Ausbildung des pastoralen Personals, Bistum Essen)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 20.11.2026, über diesen Link

Teilnahmebegrenzung: keine

Der Kompetenzerwerb richtet sich inhaltlich und methodisch nach der Auswahl der erarbeiteten Lernmodule und besuchten Veranstaltungen. Grundlegend entwickeln die Teilnehmenden Kompetenzen in den folgenden Bereichen des „Referenzrahmens Schulqualität“:

2 Lehren und Lernen
2.5 Kognitive Aktivierung

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Bereich Schule und Hochschule

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