Finanzentwicklung

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Ausblick auf das Haushaltsjahr 2020

Die Netto-Kirchensteuer als wichtigste Einnahmequelle wird 2020 auf dem Niveau der Vorjahre erwartet. Nominal wird auch in den nächsten Jahren mit einem leicht steigenden Aufkommen gerechnet. Die reale Kaufkraft allerdings nimmt mit der Kostensteigerung ab. Hinzu kommt die Unsicherheit bei der Schätzung zukünftiger Entwicklungen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei das Austrittsverhalten der Kirchenmitglieder, die gesamtwirtschaftliche Wachstumsrate und die Migrationsbewegungen.

Da sich im Rahmen der heutigen Kirchenfinanzierung Ausfälle bei der Kirchensteuer nicht durch andere Einkünfte kompensieren lassen, ist bei der Erstellung des Haushaltes angemessen vorsichtig zu planen.

Ausgehend von der aktuellen Kirchensteuerstudie 2019 wird für 2020 mit steigenden Erträgen aus Kirchensteuer gegenüber dem geplanten Vorjahr gerechnet. Gleichfalls steigen die Erträge aus laufender Verwaltung i.W. aus Zuwendungen vom Land nach dem Schulgesetz NRW. Diese korrespondieren jedoch mit den gleichfalls gestiegenen (refinanzierbaren) Sach- und Personalkosten der Schulen.

Die Personalaufwendungen für 2020 steigen gegenüber dem Planjahr 2019 in allen Berufsgruppen. Während dies bei den Beschäftigten im pastoralen Bereich weitgehend auf Tarifsteigerungen zurückzuführen ist, kommt bei den Laien im Verwaltungsdienst und an den Schulen eine Steigerung der Beschäftigungsumfänge hinzu. Durch Projektverschiebung bzw. –verzögerung wurde das geplante Aufwandsvolumen für Bauunterhaltung für alle Bistumsbereiche in den Vorjahren tatsächlich unterschritten. Aus dieser Erfahrung ergibt sich die Deckelung der geplanten Gesamtaufwendungen für Bauunterhaltung und damit eine deutliche Reduzierung im Vergleich zum Planvorjahr. Gegenläufig steigen die Aufwendungen aus Zuweisungen und Kostenerstattungen i.W. für die Bauerhaltung in den Kirchengemeinden.

Nach Berücksichtigung des Zinsaufwandes im Rahmen der Pensionsrückstellungen ergibt die Planung ein leicht negatives ordentliches Ergebnis.

Für im Eintritt nicht unwahrscheinliche Risiken wurde eine Vorsorgeposition in Höhe von 3,7 Mio. Euro im außerordentlichen Bereich eingestellt.

Der vorliegende Haushaltsplan 2020 weist ein Volumen von 270 Mio. Euro und einen Jahresfehlbetrag von 3,6 Mio. Euro aus.

Zum Ausgleich des Fehlbetrages kann auf zweckbestimmte Rücklagen zurückgegriffen werden.

Ansprechpartner

Leitung der Hauptabteilung

N. N.

Zwölfling 16
45127 Essen

Abteilung: Haushalt und Rechnungswesen

Dipl.-Betriebswirt lic.hw Joachim Strötges

Zwölfling 16
45127 Essen