Regelungen im Bistum Essen zum Corona-Virus

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf das Bistum Essen und seine Einrichtungen. Viele Menschen sind schon geimpft; trotzdem steigen die die Inzidenzwerte wieder besorgniserregend. Die Gefahr – auch angesichts der Ausbreitung von Mutationen des Virus - ist nicht vorbei. Daher müssen wir in allen Bereichen nach wie vor verantwortlich handeln. Die Hinweise und Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie des Bistums Essen werden regelmäßig aktualisiert. Grundlage hierfür ist die jeweils gültige Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.

Wir weisen ausdrücklich auch auf die Seite des Landes www.land.nrw/corona hin, auf der immer die aktuellen Regelungen zu finden sind, sowie vereinfachte, gute Darstellungen derselben.

Grundlegender Gedanke der aktuellen Regelungen ist die Begrenzung der erneut steigenden Infektions- und Hospitalisierungszahlen. Deshalb gelten ab sofort umfassende und weitgehende 3G- sowie 2G- bzw. 2G-plus-Regelungen.

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind immunisierten Personen gleichgestellt. Schülerinnen und Schüler benötigen aufgrund der regelmäßigen Schultests keinen (zusätzlichen) Testnachweis. Auch Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten und immunisierten Personen gleichgestellt.

Personen, die mit ärztlichem Attest nachweisen, dass sie nicht geimpft werden können sind immunisierten Personen gleichgestellt. Diese Personen müssen einen aktuellen Test nachweisen.

Seit dem 13. Januar 2022 gilt, dass die zusätzliche Testpflicht für Personen entfällt, die über eine wirksame Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) verfügen oder bei denen innerhalb der letzten drei Monate eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, obwohl sie zuvor vollständig immunisiert waren.

Zur einfachen Überprüfung digitaler Impfzertifikate weisen wir auf die vom Robert Koch- Institut herausgegebene CovPassCheck-App hin. Sie ist schnell heruntergeladen (z. B. im AppStore von Apple oder im Google Playstore) und einfach in der Handhabung.

Zu beachten ist, dass von wenigen besonderen Situationen abgesehen grundsätzlich in Räumen und auch an Sitzplätzen immer eine Maske zu tragen ist, wenn man nicht alleine im Raum ist, und unabhängig davon, welchen Impfstatus die Anwesenden haben und ob der Mindestabstand von 1,5m eingehalten wird. 

Aktuelle Regelungen

Gemäß § 2 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung regeln die Kirchen den liturgischen Bereich in eigener Verantwortung, orientieren sich dabei aber an der Verordnung. Dies geschieht in enger Absprache der Bistümer mit dem Land NRW.

Für das Bistum Essen gelten folgende Regelungen für Gottesdienste:

  • Für den Zugang zu Gottesdiensten bestehen, unabhängig vom Inzidenzwert, keine Beschränkungen auf ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen. Allerdings können die örtlichen Behörden im Einzelfall Zugangsbeschränkungen erlassen. In diesen Fällen bedürfte es dann der Durchführung einer Zugangskontrolle zu Gottesdiensten.
  • Bei Gottesdiensten mit größerer Nachfrage wird die Anwendung der 2G- oder 3G-Regelungen empfohlen.
  • Weiterhin gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Gottesdiensten auch bei Anwendung der 3G- oder 2G-Regelung. Ausgenommen bleiben gemeinsame Hausstände. Insbesondere bei Kasualien und Sondergottesdiensten sollte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, die 2-G-Regel anzuwenden, so dass dann z.B. bei einer Trauung auf Abstände verzichtet und mehr Personen zugelassen werden können.
  • Zahlenmäßige Teilnehmerobergrenzen werden nicht mehr genannt. Für Innenräume ergibt sich die Höchstgrenze daher rein faktisch durch die Belegungskapazität unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Hinsichtlich der Maskenpflicht gilt: Die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht im Innenraum und unabhängig vom Einhalten der Abstände. Ausgenommen sind lediglich die Personen, die in Durchführung des Gottesdienstes Texte sprechen oder singen, und nur für den entsprechenden Zeitraum (insbes. Geistliche, Gottesdienstleiter/innen, Lektor/innen, Kirchenmusiker/innen).
  • Gemeindegesang im Gottesdienst ist zulässig, wenn alle Teilnehmenden dabei mindestens eine medizinische Maske tragen und die Abstände eingehalten werden. Die Maskenpflicht beim gemeinsamen Singen entfällt, wenn alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sind (2G-Regelung) und die Abstände eingehalten werden.
  • Die Erfassung der Kontaktdaten (Rückverfolgbarkeit) der Teilnehmenden ist nicht mehr vorgeschrieben.
  • Im Übrigen sind die derzeit geltenden Hygiene- und Schutzregeln bei der Feier von Gottesdiensten weiter einzuhalten.

Die örtlichen Behörden bleiben befugt, im Einzelfall weitergehende Schutzmaßnahmen und Beschränkungen anzuordnen. Daher ist die örtliche Rechtslage im Blick zu halten.

  • Gemeindegesang im Gottesdienst ist zulässig, wenn alle Teilnehmenden dabei mindestens eine medizinische Maske (empfohlen wird eine FFP2-Maske) tragen. Dies gilt auch bei einem 2G-Gottesdienst.
     
  • Chorgesang/Chorproben
    Mitglieder von Chören und Sängerinnen und Sänger, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen aktuellen Testnachweis haben, können bei Auftritten auf das Tragen einer Maske verzichten. Dies gilt auch für die erforderlichen Proben. Die zusätzliche Testpflicht entfällt für die Chormitglieder, die die Auffrischungsimpfung („Booster“) haben.
  • Konzerte
    Für Chor- und Instrumentalkonzerte gilt die 2G-Regel. Dies gilt auch, wenn diese im Kirchenraum stattfinden. Konzerte in Kirchen sind keine Versammlungen zur Religionsausübung.

Auf die Hinweise aus dem Jahr 2020, die auch in dieser aktuellen Heizperiode Geltung haben, wird verwiesen.

Hinweise herunterladen (PDF)

  • Für Beerdigungsgottesdienste (Requien) gelten die Regelungen für Gottesdienste. Für die Beerdigung auf dem Friedhof gilt die 3G-Regel. Eine Personenbegrenzung gilt nicht. Die Pflicht zur Einhaltung von Abstand und zum Tragen einer Maske ist zu beachten.

Dies betrifft, z. B. katechetische Angebote, Glaubens- oder Seelsorgegespräche in Gruppen.

  • Solche Treffen sind unter Einhaltung der für Gottesdienste geltenden Regelungen möglich.
  • Publikumsverkehr ist zulässig. Medien können in den Räumen abgegeben oder ausgeliehen werden.
  • Besucherinnen und Besucher müssen eine medizinische Maske tragen.
  • Werden Bücher und andere Medien lediglich – kontaktlos – abgegeben oder nach Vorbestellung abgeholt, gilt die 3G-Regel.
  • Bei einem Aufenthalt in den Räumlichkeiten, z. B. um selbst Medien herauszusuchen, gilt die 2G-Regel.
  • Die in den Büchereien ehrenamtlich Mitarbeitenden müssen die 3G-Regel erfüllen.

Hier gilt der Maßstab, dass, wie bisher schon, mindestens die 3G-Regel gilt. Neu ist, dass Zusammenkünfte, die vorwiegend der Freizeitgestaltung dienen, der 2G plus -Regel unterliegen.

Das bedeutet z. B.: unter der 3G-Regel sind möglich

  • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe (z. B. Treffen von Kreuzbundgruppen)
  • rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine (z. B. KV, PGR, Wohnungseigenstumsgemeinschaften, Vorstands- oder erforderliche Termine der Mitgliederversammlung von Vereinen)

Der 2G-Regel unterliegen z. B.

  • sonstige Zusammenkünfte von Gruppen, Vereinen und Verbänden -  oder auch Angebote für Senioren o.a. –
  • Kulturveranstaltungen, Vorträge, Lesungen, Konzerte
  • Private Feiern

Der 2Gplus-Regel unterliegen z. B.

  • private Feiern mit Tanz sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen
  • Jegliche gastronomische Angebote, wenn das Essen oder Getränke nicht nur abgeholt werden
  • Gemeinsamer Sport in Räumen

Auf das Tragen einer Maske kann z.B. verzichtet werden,

  • außerhalb eines festen Sitzplatzes bei Veranstaltungen mit Tanz
  • beim Tanzen, während der Sportausübung, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist, sowie bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches),
  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  • bei Vortragstätigkeiten, wenn der Mindestabstand sicher eingehalten wird
  • in sonstigen Fällen, wenn das Ablegen der Maske nur wenige Sekunden dauert,

Sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ohne feste Sitzplätze geplant, ist dem zuständigen Gesundheitsamt vor der ersten Veranstaltung dieser Art ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept vorzulegen.

Für diese Veranstaltungen und Zusammenkünfte gilt die Kontaktbeschränkung auf maximal 10 Personen sind (s. ergänzend § 6 Abs. 2 Nr. 5 Corona-Schutzverordnung).

Für die (haupt- oder ehrenamtlich) Mitarbeitenden gilt die 3G-Regel. Wir empfehlen, diese auch auf Besucherinnen und Besucher anzuwenden, die nicht lediglich kurz etwas abgeben oder holen.

Die Angebote der verbandlichen und offenen Jugendarbeit sind grundsätzlich weiter möglich.

Für Angebote für sozial oder individuell benachteiligte Jugendliche, Angebote der Jugendsozialarbeit und Kinder-, Jugend- und Familienerholungsfahrten gilt die 3G-Regelung.

An den sonstigen Angeboten dürfen nur immunisierte (geimpft oder genesen) Personen teilnehmen.

Kinder- und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren sind aufgrund der Schultestungen den immunisierten Personen gleichgestellt. Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene müssen immunisiert, wenn 2G gilt, immunisiert sein, bei 3G einen Testnachweis der Schule vorlegen.

Für die konkreten Maßnahmen und Vorgaben verweisen wir im Übrigen auf die „FAQs zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung“, die in jeweils aktuellster Fassung unter dem Link https://www.ljr-nrw.de/corona-faq/ zu finden sind.

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Krisenstab Corona-Virus