Ökumenischer Bericht zur Religionsfreiheit

Zum zweiten Mal haben die evangelische und die katholische Kirche gemeinsam einen „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ veröffentlicht.

Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit steht nach wie vor weltweit unter Druck. Christen sind davon besonders betroffen. Darauf haben in Berlin die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, und der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), aufmerksam gemacht. Beide Kirchen haben zum zweiten Mal gemeinsam einen „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ veröffentlicht.

Der Bericht gibt einen Überblick zur globalen Lage des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und zeigt, in welchem Maße und auf welche Weise die religiöse Freiheit von Christen in vielen Ländern und Regionen missachtet oder eingeschränkt wird. „Viele leben in Bedrängung und müssen Diskriminierung erfahren. Ihnen, unseren Schwestern und Brüdern im Glauben, gilt die besondere Solidarität der Kirchen in Deutschland. Und ich möchte gleich hinzufügen: Dieses Engagement schließt immer den Einsatz für alle Menschen ein, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden. Unser Einsatz für die Christen ist exemplarisch, aber nicht exklusiv“, erklärte Erzbischof Schick. „Menschen müssen praktizieren können und öffentlich zeigen und bekennen dürfen, woran sie glauben und was ihnen heilig ist“, so Bischöfin Petra Bosse-Huber. „In unseren säkularisierten westlichen Gesellschaften können wir uns oft kaum vorstellen, was es bedeutet, wenn Menschen daran gehindert werden, einen Gottesdienst zu besuchen oder mit anderen die Bibel lesen und verstehen zu wollen. Aber genau das ist in anderen Teilen der Welt oft bitterer Alltag von Christen.”

Weiter Informationen auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz

Der "Ökumenische Bericht zur Religonsfreiheit von Christen weltweit" zum Download

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