von Thomas Rünker

Hausgottesdienste, Podcasts und Zoom-Treffen: Digitale Oster-Angebote des Bistums Essen

Ostern fällt auch in der Corona-Pandemie nicht aus. Als Alternative zu abgesagten Gottesdiensten bietet das Bistum Essen zahlreiche digitale Angebote zur Feier der Kar- und Ostertage an.

Für alle, die Ostern wegen der Corona-Pandemie nicht in der Kirche feiern können oder wollen, stellt das Bistum Essen unter der Überschrift „Ostern zuhause feiern“ online auf zahlreiche Vorschläge bereit, wie das Fest vom Sterben und Auferstehen Jesu auch daheim gelingen kann.

Neben Vorschlägen für Gottesdienste in der eigenen Wohnung – sowohl für Erwachsene als auch für Kinder – lädt das Bistum zwischen Gründonnerstag, 1. April, und Ostermontag, 5. April, zu vier digitalen Begegnungen über die Online-Plattform „Zoom“ ein:

  • An Gründonnerstag steht von 19 bis 20.30 Uhr in Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern ein gemeinsames digitales Abendbrot („Agape“) auf dem Programm.
  • An Karfreitag sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 19 bis 20.30 Uhr eingeladen, sich gegenseitig die Geschichten ihrer Lieblings-Kreuze zu erzählen – egal ob diese an Wänden hängen, als Anhänger Ketten zieren, auf Bergen, an Feldrändern oder an anderen besonderen Plätzen stehen.
  • Der Karsamstag beginnt morgens um 8 Uhr mit einem gemeinsamen, ruhigen Einstieg in den Tag unter der Überschrift „Nichts lebt ohne Sterben“.
  • Am Ostermontag kommen bei einem digitalen Erzählabend ab 19 Uhr ganz persönliche Ostergeschichten zur Sprache: „Schätze, die Sie selbst gehoben haben, die in Ihrer Familie Tradition haben oder die Ihnen ganz zufällig passiert sind“, heißt es in der Einladung.

Für alle Termine ist bis Mittwoch, 31. März, eine Anmeldung per E-Mail erforderlich. Alle Angemeldeten erhalten dann jeweils am Tag der Veranstaltung den entsprechenden Link.

Neben den digitalen Treffpunkten hält das Osterprogramm auch spezielle Angebote für Familien mit kleineren Kindern sowie für Jugendliche und junge Erwachsene bereit. Ein eigener Bereich widmet sich zudem mit mehreren Podcast-Angeboten dem „Hören und Erleben: Ostern auf die Ohren“:

  • Der „Pod voll Hoffnung“ hält für jeden Tag der Karwoche bis Ostersonntag rund viertelstündige Audio-Dateien bereit, die die Hörerinnen und Hörer „bei einem Spaziergang durch Ihre Umgebung“ begleiten wollen. Das, was man draußen entdecken kann, setzen die Texte in Beziehung zur biblischen Geschichte der Kar- und Ostertage.
  • Die Passion: Der Rezitator Andreas Schöneich (Jesus) und die beiden Sängerinnen des Opernchors am Essener Aalto-Theater Michaela Sehrbrock (Erzählerin) und Marion Steingötter (sonstige Rollen) haben die Leidensgeschichte Jesu in der Version eingesprochen, die der Evangelist Johannes erzählt.
  • In „Der Kreuzweg auf die Ohren“ lädt Nadine Piltz, Referentin für Natur- und Erlebnispädagogik im Jugendhaus St. Altfrid dazu ein, sich von ihr per Audio bei einem Karfreitags-Spaziergang begleiten zu lassen, den sie mit verschiedenen Gedanken zu Kreuzweg-Stationen untermalt.
  • Unter der Überschrift "Akustikmusik zum Osterfest" gibt es bekannte Lieder als Akustikversionen auf der Gitarre neu interpretiert.

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