von Thomas Rünker

Bistum verabschiedet engagierten Pädagogen Harald Gesing

Der stellvertretende Schuldezernent und Leiter der Abteilung Religionspädagogik wechselt zum Jahresende in den Ruhestand. Neben seinem engagierten Wirken für den Religionsunterricht hat Gesing zuletzt die Bischöflichen Schulen bei der Weiterentwicklung im Rahmen der Qualitätsanalyse unterstützt.

Nach fast 25 Jahren im Dienst des Bistums Essen haben Generalvikar Klaus Pfeffer und Schuldezernentin Eva Lingen zum Jahresende den stellvertretenden Schuldezernenten und Abteilungsleiter Religionspädagogik, Harald Gesing, in den Ruhestand verabschiedet. In coronabedingt kleiner Runde dankten Pfeffer und Lingen Gesing jetzt für sein engagiertes und inhaltlich wertvolles Wirken für den Religionsunterricht an den Schulen im Ruhrbistum und in der Weiterentwicklung der Bischöflichen Schulen. „Wir sind dankbar für die langjährige und intensive Zeit der Zusammenarbeit!“, betonte Lingen.

Nach seiner Ausbildung war Gesing zunächst im Schuldienst tätig – zuletzt als Schulleiter und Fachleiter – bevor er 1996 ins Bischöfliche Generalvikariat wechselte. Hier engagierte er sich viele Jahre lang für den katholischen Religionsunterricht an Grund- und Förderschulen. Zudem lag die Redaktion der Zeitschrift „kontexte“ in seinen Händen, mit der sich das Bistum Essen zweimal jährlich an die katholischen Religionslehrer im Ruhrgebiet und dem märkischen Sauerland wendet. Zwischenzeitlich war Gesing auch mit der pädagogischen Ausbildung der pastoralen Mitarbeiter betraut: Mit Motivation und Leidenschaft habe er den jungen Seelsorgerinnen und Seelsorgern die Grundzüge der Religionsdidaktik und das Rüstzeug für die unterrichtliche Praxis vermittelt, so Lingen.

Digitale Unterrichtsmodelle zur „Stiepeler Mauer“

Darüber hinaus hat Gesing den Religionsunterricht auch durch verschiedene Arbeitshilfen wie „Erfahrung – Glaube – Kunst“ oder „Mitleid – Kreuzwege“ bereichert. Zudem hat er für die „Stiepeler Mauer“ am Zisterzienserkloster in Bochum Stiepel die Ausarbeitung von digitalen Unterrichtsmodellen koordiniert.

Nachdem Gesing 2017 und 2018 im Bischöflichen Generalvikariat die kommissarische Leitung des Dezernats Schule und Hochschule übernommen hatte, begleitete er seitdem die Entwicklung der Bischöflichen Schulen, vor allem mit Blick auf die Qualitätsanalysen. Mit gewohnt hohem Engagement habe er den Schulen weiterführende Ideen vermittelt und wichtige Impulse zur Qualitätsentwicklung gesetzt, würdigte Lingen die Leistung ihres Stellvertreters. „Wegen seiner weitsichtigen, zugewandten, humorvollen und zugleich verbindlichen Art genießt Harald Gesing im Kreis der Lehrerinnen und Lehrer und im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen fachlich und menschlich ein hohes Ansehen“, hob Lingen hervor. Sie wünsche Gesing alles Gute und Gottes Segen für die neue Lebensphase, freue sich aber auch, dass er für eine kurze Übergangszeit aus dem Ruhestand heraus die Arbeit des Dezernats noch weiter unterstützen werde.

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Eva Lingen

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