„Altfrid Fighter“ spenden für Pfadfinder-Haus in Rummenohl und K4 in Gladbeck

Bistum Essen

Trotz ausgefallenem „Rad am Ring“-Rennen hat die Radfahrer-Mannschaft aus dem Ruhrbistum in diesem Jahr mehr als 24.500 Euro für den guten Zweck eingefahren.

Eigentlich ist „Rad am Ring“ ihr jährliches Top-Ereignis. Coronabedingt musste das 24-Stunden-Radrennen über den Nürburgring in diesem Jahr zwar abgesagt werden – doch deshalb nichts Gutes zu tun, kam für die „Altfrid Fighter“ aus dem Bistum Essen nicht in Frage. Insgesamt mehr als 24.500 Euro haben die Charity-Radfahrer in diesem Jahr zu Gunsten kirchlicher Jugendprojekte im Ruhrbistum „erradelt“ – jetzt wurden die Spenden den Empfängern übergeben.

Mit exakt 22.566,22 Euro unterstützen die „Altfrid-Fighter“ die Jugendbildungsstätte in Hagen-Rummenohl der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Nicht ganz unschuldig an diesem Erfolg war DPSG-Diözesankurat Maximilian Strozyk. Der Priester war im Vorjahr als Kaplan in Bochum-Wattenscheid auf den Geschmack des Rennradfahrens gekommen, als die „Altfrid Fighter“ zugunsten des Wattenscheider Jugendprojekts „ideenreich“ bei „Rad am Ring“ gefahren sind – und Strozyk gleich mitgenommen haben zum Radrennen auf dem Formel-1-Kurs in der Eifel. Als „Rad am Ring“ in diesem Jahr gestrichen wurde, organisierte Strozyk zusammen mit anderen „Altfrid Fightern“ zum einen eine Radtour durchs Ruhrbistum nach Rummenohl und zum anderen ein „virtuelles Rad am Ring“: Statt über den Asphalt in der Eifel fuhren die Fahrer 24 Stunden lang auf Rollentrainern um die Wette.

Fahrer lassen sich sponsern

Das war nicht nur ähnlich schweißtreibend wie beim Original-Radrennen, sondern auch ertragreich: Denn weil sich jeder „Altfrid Fighter“ für die 24 Stunden von Rummenohl und die Kilometer bis dorthin von Freunden, Verwandten und Kollegen genauso hat sponsern lassen wie sonst für die Runden auf dem Nürburgring, kam nun die beeindruckende Summe zugunsten der Pfadfinderarbeit in der Jugendbildungstätte zusammen.

Darüber hinaus unterstützen die „Altfrid Fighter“ mit 2000 Euro das Zentrum „K4“ in Gladbeck. Das von den Amigonianern betreute Begegnungszentrum in Gladbeck-Mitte profitiert davon, dass viele „Altfrid Fighter“ ihre bereits gezahlten Startgebühren für „Rad am Ring“ nach der Absage des Rennens nicht zurückgefordert, sondern gespendet haben.

Für das kommende Jahr planen die „Altfrid Fighter“ wieder fest mit „Rad am Ring“. Vom 23. bis 25. Juli wollen sie ihre Runden über den Nürburgring drehen – und dann Geld zugunsten zweier Gruppen der Kolpingjugend und eines Pfadfinderstamms in Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal einfahren.

Seit 2009 haben mehr als 500 Fahrerinnen und Fahrer bei den „Altfrid-Fightern“ mitgemacht. Insgesamt kamen so bislang mehr als 150.000 Euro an Spendengeldern zusammen.

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