Veranstaltungen


Mit dem Musik-Kabarett: LIEDERSCHLAG
Max Erben: Gesang, Gitarre, Rezitation
Gerhard Lewandowski: Keyboard, Gitarre, Akkordeon

Das Jahr 1968 hat einer Generation seinen Namen gegeben, einer Generation, die nachhaltig und endgültig viele Veränderungen in Deutschland durchgesetzt hat, die bis heute weiter wirken.
Ein Element im Kampf der 68er waren auch die Lieder: ihre Songs als Protest und Anklage, die Agitation vor den Fabriktoren, an der Universität, selbst in den Kindergärten, wo der Baggerführer Willibald den Kleinsten seine Lehren verbreitete. Aber auch die Entdeckung der Lieder der 1848er Revolution, die Auseinandersetzung mit dem traditionellen deutschen Liedgut, das durch den Missbrauch der Nazis unsingbar geworden war, spielen in der Musik der 68er Protest-Barden eine bedeutende Rolle.
Das Duo LIEDERSCHLAG erinnert an diese Lieder mit Gesang, Gitarre, Keyboard und Akkordeon.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:            12,00 €

Vorverkauf:      Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:    sofern nicht ausverkauft

Einlass:            19.00 Uhr


Gesprächspartner: Marcus Minten, Mülheim und Thomas Holtbernd, Bottrop

Die Gegenwart wird mit Stichworten wie „Neue Unübersichtlichkeit“ oder „Radikale Pluralität“ beschrieben. Umso nötiger ist es, sich zu orientieren. Dazu soll diese Veranstaltungsreihe einen Beitrag leisten. Im Mittelpunkt der Reihe „Gravuren in der Zeit“ steht ein Buch, das versucht, die Zeit in ihren Gravuren zu erfassen und sich selbst in die Zeit zu schreiben. Das Buch wird in seinen Grundzügen vorgestellt. Leseerfahrungen und Resonanzen werden erläutert und auf anregendem Niveau differenziert und kritisch mit in den Gesprächsprozess genommen, der in ein Gespräch mit dem Publikum mündet.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:            8,00 €

Vorverkauf:     Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:   sofern nicht ausverkauft

Einlass:            19.00 Uhr


Lesung und Gespräch mit dem Journalisten Bruno Preisendörfer

Auf der Spur der Philosophie der Alltagsgegenstände und dem, was sie mit uns machen...
1963, als der Erstklässler Bruno Preisendörfer aufgeregt seinen ersten Schulweg antrat, hing an seinem Schulranzen noch ein Wischläppchen für seine Schiefertafel, gerechnet wurde mit Stift und Rechenschieber, Musik hörte man im Radio oder auf LP und nur 14% der Bevölkerung hatten ein Telefon – die Preisendörfers gehörten nicht dazu, einen Fernseher gab es bei ihnen daheim auch nicht und auch keine Schreibmaschine, mit der man z.B. das Manuskript zu diesem Buch hätte schreiben können. Mit einer Mischung aus Irritation, Faszination und verschmitztem Staunen lässt Preisendörfer die rasante Entwicklung Revue passieren, die seinem persönlichen Alltag im Laufe weniger Jahrzehnte widerfuhr. Manchmal mit ein wenig Nostalgie, manchmal fasziniert, immer aber mit Neugier und dem Bewusstsein, dass auch jede Zukunft nur allzu bald ihre Vergangenheit hat. Preisendörfer wäre dabei nicht Preisendörfer, beleuchtete er nicht mit wachem Blick und stilistischer Raffinesse, was die jeweiligen Kulturtechniken mit ihren Benutzern machten und wie sie sich auf das jeweilige Sozialgefüge auswirkten – wenn sich die gesamte Familie um einen Fernseher versammelt, lebt man anders, als wenn jeder ein Tablet hat; mit physischen LPs war Musikhören etwas anderes als mit Streamen; und wenn jeder ein Handy hat, entwickelt sich auch kein erbitterter Kampf um das einzige Telefon mehr.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:         12,00 €

Vorverkauf:   Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse: sofern nicht ausverkauft

Einlass:          19.00 Uhr


Gespräch mit dem Autor Erik Flügge und Generalvikar Klaus Pfeffer

Kirche für die 90 % !?
Die Kirche schrumpft von Jahr zu Jahr. Rezepte dagegen gibt es kaum. Dabei würde eine einfache Analyse schon helfen: 90 Prozent der Kirchenmitglieder nehmen nicht am aktiven Gemeindeleben teil. Aber sie zahlen monatlich fleißig ihre Kirchensteuer für die restlichen 10 Prozent. Der Autor Erik Flügge fragt sich deshalb: „Was passiert eigentlich alles mit meinem Kirchensteuergeld? Wahrscheinlich viel, nur nichts für mich.“ Von dieser Diagnose ausgehend, zieht der Bestsellerautor messerscharf Konsequenzen. So zeigt er auf, dass Kirche zum Scheitern verurteilt ist, wenn sie mit ihrem Geld weiterhin unnötige Gebäude und veraltete Strukturen für eine Minderheit finanziert. Das Vermögen der Kirche „steckt in der Struktur, es steckt in der Binnenkultur. Es steckt überall, nur nicht im Glauben vieler Mitglieder.“, so der Autor.
Flügges Diagnosen sind schonungslos: Nicht nur was die katholische Kirche angeht sondern auch dem Christentum in Europa bescheinigt er insgesamt Glaubensschwäche und ein Relevanzproblem. Aber der Autor kritisiert nicht nur, er hat auch konkrete Änderungsvorschläge. Deshalb kehrt er der Kirche auch nicht einfach den Rücken, sondern entwickelt mit seinem Co-Autor David Holte, der aus der Kirche ausgetreten ist, einen Plan, wie die Kirche in Zukunft vielleicht in die Mitte der Gesellschaft rücken und wieder zu einer Kirche der Vielen werden könnte.

Moderation:
Vera Steinkamp, Leiterin des Medienforums

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:           5,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:  sofern nicht ausverkauft

Einlass:          19.00 Uhr


Ein Abend mit Texten von Rose Ausländer, Gertrud Kolmar, Mascha Kaléko, Nelly Sachs und Johanna Moosdorf
Rezitation: Anja Bilabel
Musik:       Sabine Fröhlich / Violine

Ein Hörstück über das Leben und Wirken deutschsprachiger Autorinnen während und nach der NS-Zeit; ihr Leben und Schreiben während der Verfolgung durch das NS-Regime, im Exil und in den Nachkriegsjahren.
Trotz des Hintergrundthemas stimmen die Texte auch hoffnungsfroh, da der Abend neben der Historie, die Phantasie, die Stärke und den Mut der Frauen, ihr Alltagsleben und ihre Liebe in den Vordergrund stellt sowie von ihrer Leidenschaft zum Schreiben und dem daraus resultierenden öffentlichen Widerstand erzählt.
An dem Abend zu hören ist zudem die Musik der renommierten Violinistin und Münsteraner Konzertmeisterin Sabine Fröhlich.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:          12,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:  sofern nicht ausverkauft

Einlass:          19.00 Uhr


„Lass uns übers Sterben reden“
Sterben ist ein Tabuthema. Dabei suchen alle, die damit konfrontiert sind, nach einem Umgang mit dem Tod. Ilka Piepgras hat deswegen beschlossen, ehrenamtlich
als Sterbebegleiterin zu arbeiten. Bei den Sterbenden und im Hospiz lernt sie dabei nicht nur viel über den Tod, sondern auch über das Leben. Als Ilka Piepgras Zeugin des
plötzlichen Todes ihres gerade fünfzigjährigen Nachbarn wird, ist sie mit der Situation völlig überfordert.
Wie für so viele Menschen ist der Tod für sie ein Thema, an das sie lieber nicht rührt. Zugleich ist sie in der Lebensphase, in der die Elterngeneration allmählich stirbt – ein Gedanke, der sie umso mehr schreckt, als sie ihren eigenen Eltern sehr verbunden ist. Durch das Ereignis im Nachbarhaus dünnhäutig geworden, beschließt sie, eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin zu machen, um dem Tod auf die Spur zu kommen und für die Zukunft gewappnet zu sein.
Doch wie gelingt ein gutes Sterben – das ist die Frage, die sie sich angesichts der Menschen, die sie auf ihrem letzten Weg begleitet, immer wieder stellt. Die Begegnungen mit Sterbenden sind erschütternd und ringen ihr großen Respekt ab. Sie verändern Ilka Piepgras’ Sicht auf die Welt und auf ihr eigenes Leben. Und sie führen zu überraschenden Gesprächen. Ihr Vater, dem sie von ihrer Hospizarbeit erzählt, ist erfreut: »Wie schön. Dann können wir ja endlich übers Sterben reden.« Und so wagt sich
Ilka Piepgras schließlich an das Gespräch, dem sie immer ausgewichen ist.„Es hat mich erstaunt, wie wenig wir vom Sterben wissen und wie groß der Gesprächsbedarf ist.“

„Es hat mich erstaunt, wie wenig wir vom Sterben wissen und wie groß der Gesprächsbedarf ist.“    Ilka Piepgras

In Kooperation mit:
Referat Krankenhausseelsorge im Bistum Essen
Katholische Erwachsenen und Familienbildung Essen

Eintritt:          10,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:  sofern nicht ausverkauft

Einlass:          19.00 Uhr


„Glänzende Aussichten“ Eine Gesprächsreihe zur Zukunft von Christentum und Kirche

In der Reihe „Glänzende Aussichten“ laden das Medienforum des Bistums Essen und das Dezernat 1 – Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Essen zu einem regelmäßigen Gesprächsforum ein, um mit Autorinnen und Autoren über ihre Impulse zugegenwärtigen Themen im Kontextvon Christentum und Kirche zu diskutieren.
In dieser nun siebten Veranstaltung innerhalb der Gesprächsreihe wird der Priester Christian Olding mit seiner Publikation „KLARTEXT, BITTE! Glauben ohne Geschwätz“ zu Gast sein.
Christian Olding gilt als charismatischer Reformer oder dickköpfiger Rebell. Seine multimedialen Gottesdienste und sein Videoblog haben ihm den Beinamen „Pop-Kaplan“ eingebracht. In seinem Buch erzählt er seine eigene Geschichte – wie der Suizid des Vaters seinen Glauben veränderte, über sein Ringen mit sich selbst und im Priesterseminar, oder über seine Suche und seinen Weg mit Gott – und stellt dar, wie man seinen Glauben im Alltag integriert. Olding polarisiert und inspiriert. Vor allem mit seinen Gottesdiensten mit Lasertechnik und Videosequenzen, deren Entstehung er ebenfalls beschreibt. Denn sein Ziel ist, die Botschaft Christi verständlich und in moderner Weise zu vermitteln.
Seichtes Geschwätz oder leere Floskeln sind ihm fremd, er findet klare Worte, die die Menschen aller Altersgruppen verstehen und berühren. Seine Geschichten motivieren und zeigen das wahre Potenzial der christlichen Glaubensgemeinschaft. Dabei schreckt er vor Kritik nicht zurück, zum Beispiel an der falschen Ausbildung von Priestern und am Narzissmus in der Kirche.

Gesprächspartner:
Msgr. Dr. Michael Dörnemann, Leiter des Dezernates 1 – Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Essen
Moderation:
Vera Steinkamp, Leiterin des Medienforums

In Kooperation mit:
Dezernat Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:             5,00 €

Vorverkauf:      Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:    sofern nicht ausverkauft

Einlass:            19.00 Uhr


Lesung und Gespräch mit dem Journalisten Tim Pröse

„Ein Plädoyer der Unangepassten für mehr Toleranz und gegen das Vergessen!“

Der Autor Tim Pröse traf sich für dieses Buch mit dem Judenretter Berthold Beitz, den letzten beiden Hitler-Attentätern, der Witwe des legendären Oskar Schindler und mit dem letzten Überlebenden seiner berühmten Liste. Er begegnete auch den letzten Verwandten von Graf Stauffenberg, Anne Frank und den Geschwistern Scholl. Denn ob Widerstandskämpfer oder Holocaust- Überlebende – die Lebenswege dieser besonderen Menschen beeindrucken gerade in unserer so unruhigen heutigen Zeit.
Denn sich gegen Hitler zu stellen, seine Schreckensherrschaft zu überleben und trotzdem nicht mit dem Schicksal zu hadern, sondern immer wieder aufzustehen, dem Leben positiv und mit einem großen Ja zu begegnen, macht Mut für den Umgang mit Terror und Krieg, Flucht und Vertreibung – Themen, die heute wieder von bedrückender Aktualität sind. Tim Pröse hat einige dieser letzten Zeugen über viele Jahre begleitet und erzählt in 18 eindrucksvollen Porträts von ihrem Leben und ihrer Botschaft.

Veranstalter: 
Pax-Christi-Kirche Essen-Bergerhausen / Gedenkstätte für Opfer von Gewalt
Medienforum des Bistum Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:     frei, Spenden sind willkommen.

Veranstaltungsort:
Pax-Christi-Kirche / Unterkirche
An St. Albertus Magnus 45, 45136 Essen


Lesung und Gespräch mit Angelika Klüssendorf

„Die Anatomie einer toxischen Partnerschaft…“

Mit »Das Mädchen« und »April« – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüssendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. »Jahre später« erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April – ihrer Ehe. Auf einer Lesung lernt April einen Mann kennen, der ihr zunächst durch seine dreist raumnehmende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusammenführt. Es ist eine andere Form der Anziehung: Intensität. Eine schicksalhafte Begegnung. Denn Ludwig,der Chirurg aus Hamburg, wird für April zum Lebensmenschen werden – und April für ihn. Im Guten wie im Schlechten.
Angelika Klüssendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern entsteht, die beide mit ihren eigenen Mitteln versuchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von Öffnungsbereitschaft, glühender Gemeinsamkeit, aber auch den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar auseinandertreiben. Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt »Jahre später« die Anatomie einer toxischen Partnerschaft.
Als Leser bzw. Leserin wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden.
Messerscharfe Prosa, die keinen Moment lang unberührt lässt!

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:           12,00 €

Vorverkauf:     Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:  sofern nicht ausverkauft

Einlass:          19.00 Uhr


Buchprasentation und Gespräch mit dem Journalisten Ulrich Chaussy 

„50 Jahre 68er – Aufbruch und Rebellion“
„Achtundsechzig“ ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung und repräsentierte
Aufbruch und Generationenkonflikt.
Ulrich Chaussy kennt Dutschke wie kaum ein anderer Biograph. Seine Biographie zeichnet das spannende Bild eines mitreißenden Menschen, dem nur wenige Jahre öffentlichen Wirkens gegönnt waren, bis ein Rechtsradikaler ihn bei einem Attentat schwer verletzte. Niemand anders hat der 68er-Bewegung so sehr seinen Stempel aufgedrückt wie Rudi Dutschke (1940-1979).
Mit ihm ist die Revolte der Studenten mehr als nur verbunden – seine individuelle Biografie ist mit dem Verlauf einer kollektiven Bewegung eins geworden insbesondere durch das Attentat vom Gründonnerstag 1968, das er nur um Haaresbreite überlebte und an dessen Spätfolgen er schließlich starb.
Ulrich Chaussy hat mit allen wichtigen Zeitzeugen gesprochen und alle relevanten Archive ausgewertet. Als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit Dutschke und den 68ern legt er diese aktualisierte Biographie vor.

In Kooperation mit: 
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:          12,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:  sofern nicht ausverkauft

Einlass:          19.00 Uhr


„Hilla Palm ist zurück!“

Der Abschluss des gefeierten autobiografischen Epos Mit »Wir werden erwartet« schließt Ulla Hahn (»Das verborgene Wort«, »Spiel der Zeit«) ihren großen autobiografischen Romanzyklus rund um Hilla Palm ab. Nach langer Suche findet die aus einfachen Verhältnissen stammende Hilla in der Literatur ihre Heimat und in Hugo den Mann, der Hilla mit all ihren bitteren Erfahrungen annimmt. Zusammen entdecken sie die Liebe und erleben die 68er Jahre, in denen alles möglich scheint. Doch dann durchkreuzt das Schicksal ihre Pläne, und verzweifelt sucht Hilla Halt bei Menschen, die für eine friedvollere, gerechtere Welt kämpfen.
Die marxistische Weltanschauung wird zu ihrem neuen Zuhause bis sie am Ende doch schmerzlich erkennen muss, dass Freiheit ohne die Freiheit des Wortes nicht möglich ist.
»Wir werden erwartet« erzählt mitreißend die Geschichte einer suchenden jungen Frau in den turbulenten Jahren zwischen 1968 und dem Deutschen Herbst, ein Entwicklungsroman und zugleich Entwicklungsgeschichte der Bundesrepublik.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:            16,00 €

Vorverkauf:     Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:    sofern nicht ausverkauft

Einlass:            19.00 Uhr


Ein Konzertabend mit der
FORMATION UFERMANN & HAYAT CHAOUI

Um etwas Schönes und zugleich Sinnvolles zu erleben, bedarf es oft nicht mehr als 59 Minuten. Der kurzzeitige Ausstieg aus dem Vorweihnachtsstress mag durch das eindrückliche Konzert der Wuppertaler Jazzformation UFERMANN mit der marokkanischen Sängerin Hayat Chaoui etwas von dem vorwegnehmen, was man
eigentlich zu Weihnachten erwartet: Schalom, Salam, Frieden. Eine poetische Begegnung zwischen Jazz, Choral und Kulturen.

„Ein Kind wird geboren, unehelich, ungewollt. Jesus. Isa, wie ihn die muslimischen Geschwister nennen. Man sagt, es sei in einem Stall gewesen oder in einer Höhle. Man sagt, es sei kein Platz gewesen für das Kind damals. Nur ein Futtertrog. Haarscharf, dass es nicht überlebt hätte. Nur Hirten hatten Spaß und feierten so heftig,dass sie die Engel singen hörten…“

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:            15,00 €

Vorverkauf:      Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:    sofern nicht ausverkauft

Einlass:            19.00 Uhr


Präsentation des letzten Buches des Zen- Meisters P. Johannes Kopp SAC (1927-2016)
Lesung und Gespräch mit Dr. P. Paul Rheinbay SAC, Vallendar

Selbstfindung und Gottfindung zugleich!?

In der Tradition der Mystik beschreibt der 2016 verstorbene Palottiner-Pater und Zen-Meister P. Johannes Kopp SAC (1927-2016), wie sich die christliche und buddhistische Tradition gegenseitig inspirieren und damit einen neuen spirituellen Weg weisen können. Er lädt ein, das Gebet aus dem Herzen heraus zu begreifen und sich auf den von christlicher Mystik und Zen-Tradition gewiesenen Weg existentieller Verwandlung einzulassen. Nachvollziehbar vermittelt er die Gestalt des Gebets als Selbstgespräch, stellt dar, wie eine Zwiesprache mit Gott auch immer im Selbst stattfindet und bietet Ansätze zum Nach-Sinnen und Nach-Fühlen.

Gesprächspartner:
Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
Dr. P. Paul Rheinbay SAC, Leiter des Meditationsprogramms „Leben aus der Mitte / Zen-Kontemplation“im Bistum Essen
Msgr. Dr. Michael Dörnemann, Leiter des Dezernates Pastoral im Bistum Essen
Moderation:
Vera Steinkamp, Leiterin des Medienforums

In Kooperation mit:
Dezernat Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:           frei - um Voranmeldung wird gebeten.

Anmeldung:   Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen,  Tel.: 0201 / 2204-274

Einlass:          19.00 Uhr