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Warum zum Teufel bin ich so geduldig mit dieser Kirche?“

Die Kirche besteht nicht nur aus Machtmissbrauch, sexueller Gewalt und Frauenverachtung, es gibt darin so viele Menschen, die Gutes tun. Bei diesem Satz ist die Geduld von Christiane Florin schnell am Ende. Ja, es gibt diese Menschen, die Gutes tun. Aber auch sie haben viel zu lange zu Machtmissbrauch, sexualisierter Gewalt und Frauenverachtung geschwiegen. Vielleicht, weil sie sich ihre Heimatidylle nicht kaputt machen lassen wollten. Denn Katholizität ist nicht nur ein Glaube, es ist auch ein Heimatgefühl. Betroffene sexueller Gewalt, Opfer lehramtlicher Strafaktionen und Analytiker des Machtapparats stören im Gefühlsablauf. Aber: Damit machen sich die Gutgläubigen zu Komplizen. Zu Komplizen, die sich nicht gegen ein autoritäres System wehren, das Gläubige kleinhält.

»Trotzdem! Warum ich versuche, katholisch zu bleiben« ist Anklage, Selbstanklage und Bekenntnis einer Sehnsucht.

Dr. Christiane Florin, geb. 1968 ist deutsche Politikwissenschaftlerin und Journalistin.
Sie war von 1993 bis 1996 für die Pressestelle der Vertretung der Europäischen Kommission tätig. Von 1996 an arbeitete sie für die christlich ausgerichtete Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Von 2007 bis 2010 leitete sie das Feuilleton des Rheinischen Merkur. Von Dezember 2010 bis 2015 war sie Redaktionsleiterin der Beilage „Christ und Welt“ in Teilen der Wochenzeitung „Die Zeit“. Seit Januar 2016 ist sie Redakteurin beim Deutschlandfunk für den Bereich "Religion und Gesellschaft".

Darüber hinaus ist sie als freie Autorin und Bloggerin tätig. Sie verfasste mehrere Bücher und Beiträge, die u.a. bei Rowohlt („Warum unsere Studenten so angepasst sind“) und beim Herder-Verlag (mit Eberhard Schockenhoff „Gewissen. Eine Gebrauchsanweisung“). Sie war zuletzt wiederholt Gast zu kirchlichen und christlich-religiösen Themen u.a. bei der ARD-Talkshow von Günther Jauch und beim Presseclub des WDR. Ihre Kommentare bei Christ & Welt wurden 2014 durch die Fachzeitschrift Medium Magazin gewürdigt.

In Kooperation mit:
Katholische Frauengemeinschaft Deutschland
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 € - Die Veranstaltung ist aktuell ausgebucht.

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Inspirationen aus dem Christentum“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden oder eigene Einstellungen geschärft werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt. Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


Franziskus hat einen signifikanten Popularitätsverlust hinnehmen müssen.»Die Kritik kommt von überall auch aus der Kurie.«, sagt er selbst. Franziskus fühlt sich umzingelt: Der Kampf um Rom geht unerbittlichweiter. Doch Franziskus ist ein zäher Kämpfer.“

(Marco Politi)


Die Beschlüsse der Amazonas-Synode scheinen zu versanden, der emeritierte und der amtierende Papst werden gegeneinander ausgespielt, der Synodale Weg läuft holprig: Das Ringen um die Zukunft der Kirche wird immer dramatischer, die Lage spitzt sich zu. Die Fronten sind verhärtet und oft weiß man nicht mehr, wer gegen wen und wer wofür kämpft. Mitten drin: Papst Franziskus. Bestsellerautor Marco Politi beschreibt in seinem neuen Buch Das Franziskus-Komplott die tatsächliche Situation des Papstes, enthüllt dabei dunkle Machenschaften im Vatikan und entlarvt erbitterte Feinde wie den "italienischen Gegenpapst". Politi blickt dabei auch auf die deutsche Kirche, stellt den internationalen Kontext her und erklärt überraschende Hintergründe und wichtige Zusammenhänge. Fesselnd wie ein Thriller, packender von Seite zu Seite erklärt der bekannte Vatikaninsider und Bestsellerautor, was viele längst nicht mehr verstehen: Wie es so weit in der Kirche kommen konnte und was Franziskus nun tun will. Politi zeigt einen Papst, der angeschlagen ist, aber noch nicht aufgegeben hat: Der Papst kämpft gegen Populismus, für die Migranten und gegen korrupte Politiker. Eins wird dabei deutlich: Es wird sich sehr bald sehr viel entscheiden. Marco Politi mit dem wichtigsten Buch zur Zukunft der Kirche, das kurz vor Druck noch einmal aktualisiert und mit einem zusätzlichen Augenmerk auf die deutsche Situation versehen wurde.


Marco Politi, geb. 1947, wurde in Rom geboren und gilt als einer der bekanntesten
Vatikanexperten überhaupt. Der deutsch-italienische Journalist ist Autor zahlreicher Bücher.
Sein letztes Buch bei Herder „Franziskus unter Wölfen“ war SPIEGEL-Bestseller.

Marco Politi wurde 1947 in Rom geboren und ist ein deutsch-italienischer Journalist und Autor zahlreicher Bücher. Zwanzig Jahre schrieb er für die italienische Tageszeitung La Republica und war für das Blatt Berichterstatter aus dem Vatikan. Später wechselte er zum Il Fatto Quotidiano. Als Gastautor schrieb er zudem für Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mehrere seiner Bücher wurden ins Deutsche übersetzt. 2012 veröffentlichte er die Monografie Benedikt. Krise eines Pontifikats, in der er Papst Benedikt XVI Führungsschwäche im Amt zuschreibt. Sein letztes Buch bei Herder „Franziskus unter Wölfen“ war SPIEGEL-Bestseller.

Marco Politi gilt als einer der bekanntesten Vatikanjournalisten überhaupt. Da er in München gelebt hat, spricht er perfekt Deutsch und ist bekannt aus dem Fernsehen.

 

In Kooperation mit: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Veranstaltungsort:
Aula im Generalvikariat des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen

Eintritt: 13,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Ein Stück Zeitgeschichte und eine Nacht, die alles veränderte…“

„Als 1989 die Mauer fiel, geschah nicht nur etwas Unglaubliches, das das Schicksal vieler Menschen änderte, sondern es führte auch Freunde wieder zusammen, die glaubten, sich nie wiederzusehen. So wie Lutz und Nina, von denen Dorit Linke in ihrem Jugendbuch „Wir sehen uns im Westen“ erzählt.“

Ostberlin im Frühjahr 1988: Nina und Lutz sind verliebt und verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander. Sie wissen, dass es plötzlich zu Ende sein kann, denn Ninas Eltern haben einen Ausreiseantrag aus der DDR gestellt. Und tatsächlich muss Nina Ostberlin verlassen, ohne dass sie sich von Lutz verabschieden kann. Darunter leidet Nina besonders. Doch dann kommt der 9. November 1989 und Nina und Lutz können es nicht glauben, was sie da im Fernsehen sehen. Nina auf ihrem Gerät in Westberlin, Lutz in Ostberlin: die Grenze zwischen Ost und West wird geöffnet. DDR-Bürger können von nun an in den Westen reisen - und Nina stellt sich die Frage, ob das auch anders herum möglich ist. Also vom Westen in den Osten. Denn die neue Wohnung ihrer Familie befindet sich nicht weit weg von ihrer alten, lediglich die unüberwindbare Mauer liegt dazwischen. Sofort ist beiden Jugendlichen klar, sie müssen über die Grenze und zum jeweils anderen. Um all das auszusprechen, was sie damals, vor einem Jahr, nicht sagen konnten. Doch werden sie sich überhaupt wiederfinden? In einer Nacht wie dieser?

„Auf gerade einmal 104 Seiten bringt Dorit Linke große Emotionen, Eindrücke und Erinnerungen an ein denkbares Ereignis unter. Ihr gelingt es, mit wenigen Worten einen kurzen, aber nachhallenden Abriss einer Epoche zu zeichnen. Ein Stück Zeitzeugnis zu schaffen, das uns diesem vergangenen Ereignis teilhaben lässt. Das Buch ist packend und mit großen Gefühlen geschrieben. Man scheint alles hautnah mitzuerleben. Es ist ein besonderes Talent, so große Emotionen mit so wenigen Worten ausdrücken zu können.

 „Wir sehen uns im Westen“ ist eine Momentaufnahme jenes denkwürdigen 9. Novembers 1989 und eine Erinnerung an die letzten eineinhalb Jahre vor dem Mauerfall. Es ist ein dünnes Buch mit einer starken Geschichte. Stark an Emotionen, stark an besonderen Persönlichkeiten und mit einer packenden Handlung.“

(https://www.janetts-meinung.de/kinder-und-jugendbuecher/wir-sehen-uns-im-westen)

Dorit Linke, geboren 1971 in Rostock, wuchs in der DDR auf. Den politischen Wandel Ende der Achtziger erlebte sie bewusst mit und war achtzehn als die Mauer fiel. Für ihre Romane, in denen sie u.a. über die unterschiedlichen politischen und persönlichen Erfahrungen ihrer Generation schreibt, erhielt sie etliche Preise. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Auszeichnungen:

2019: Stipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa
2016: Leipziger Lesekompass für „Fett Kohle“
2016: Goldener Bücherpirat für „Fett Kohle“
2016: Spreewaldstipendium 
2016: IBBY Ehrenliste: „Jenseits der blauen Grenze“, Liste präsentiert die beste Neuerscheinung des jeweiligen Landes, geeignet zur weltweiten Publikation
2015: Nominierung von „Jenseits der blauen Grenze“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis
2015: White Ravens Buch, Empfehlungskatalog von Kinder- und Jugendbüchern aus 55 Ländern, „Jenseits der blauen Grenze“
2015: Deutschlandfunk, „Jenseits der blauen Grenze“ unter den besten 7 Büchern für junge Leser

In Kooperation mit: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer:

Das Verhältnis von Muslimen zum anderen Geschlecht gibt Rätsel auf…

Drei Asketen wollten etwas Löbliches tun: der Erste jede Nacht beten, der Zweite tagsüber fasten, der Dritte nicht heiraten. Als der Prophet Mohammed davon hörte, ermahnte er sie: "Manchmal bete ich, und manchmal schlafe ich, und ich heirate die Frauen. Dies ist meine Lebensweise. Wer sie ablehnt, gehört nicht zu mir." Ganz im Sinne des Propheten war für die vormodernen muslimischen Gelehrten die Lust Teil der Natur, die zu ihrem Recht kommen muss. Gerade in den Städten konnte man "Genussbeziehungen" pflegen. Doch mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen. Was uns heute als "typisch islamisch" erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst und zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Sein Buch sollte nicht nur bärtigen Islamisten und finsteren Islam-Kritikern zu denken geben.

Ali Ghandour wurde 1983 in Casablanca geboren. Er studierte von 2004 bis 2009 an der Universität Leipzig Arabistik und Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Islamwissenschaft. Von 2012 bis 2017 wurde er in der Islamischen Theologie im Rahmen des Graduiertenkollegs Islamische Theologie an der Universität Münster promoviert. Außerdem studierte er von 2014 bis 2017 am Tibetischen Zentrum Hamburg den systematischen Buddhismus. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster.

Publikationen
Liebe, Sex und Allah: Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime. 2019.
Die theologische Erkenntnislehre Ibn al-Arabis. 2018.
Lust and Grace: Sex and Eroticism in the Works of Muslim Scholars. 2017.
Fiqh: Einführung in die islamische Normenlehre. 2015.
Lust und Gunst: Sex und Erotik bei den muslimischen Gelehrten. 2015.
al-Fiqh al-Akbar: Die Fundamente des Glaubens von Imam Abu Hanifa. 2009.

In Kooperation mit
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Wir sind, was wir vergessen haben…“

Sonntagabend, Flughafen Tegel: Im Café in der Abflughalle kommt sie mit einem Mann ins Gespräch. Robert Sturm ist sechsunddreißig, achtzehn Jahre jünger als sie. Er ist auf dem Weg nach Sibirien. Am Ende ihrer und seiner Arbeitswoche wird er zurückkommen. Darauf wartet sie… Als sie mit achtzehn 1981 nach Westberlin kam und Medizin studierte, lernte sie Viktor kennen, der doppelt so alt war wie sie. Er war die andere, die politische Generation und eröffnete ihr die Welt. Er selbst jedoch blieb ihr verschlossen. Das Leben mit Viktor war ein Abenteuer, aber eines, dessen Gefahren sie nicht teilten. Mit sechsunddreißig - inzwischen in Neurobiologie promoviert - trifft sie zur Jahrtausendwende Johann. Er ist so alt wie sie. Gemeinsam hangeln sie sich durch ihre Liebe; prekär sind nicht nur ihre Arbeitsbiografien. Samstagvormittag, wieder Flughafen Tegel: Sechs Tage lang haben ihr Alltag und ihre Erinnerungen sich verwoben und einander zu erklären versucht. Warum sind die Männer in ihrem Leben immer sechsunddreißig? Ist sie noch die, an die sie sich erinnert? Oder ist sie, die sich in Sachen Gehirn auskennt, eigentlich das, was sie vergessen hat?

Ein Roman, der die Kunst der Sprache zur Kunst des Erinnerns macht.
»Es gibt wenige, die sich an Sinnfragen so zielsicher heranzuschreiben wissen wie Judith Kuckart.«

DIE ZEIT

Judith Kuckart
, geboren 1959 in Schwelm (Westfalen), lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin und Zürich. Sie veröffentlichte bei DuMont den Roman ›Lenas Liebe‹ (2002), der 2012 verfilmt wurde, den Erzählband ›Die Autorenwitwe (2003), die Neuausgabe ihres Romans ›Der Bibliothekar‹ (2004) sowie die Romane ›Kaiserstraße‹ (2006), ›Die Verdächtige‹ (2008), ›Wünsche‹ (2013), ›Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück‹ (2015) und ›Kein Sturm, nur Wetter‹ (2019). Judith Kuckart wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet.

In Kooperation mit: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Ein Gespräch über das Buch "Die blitzenden Waffen - über die Macht der Form" von Robert Pfaller

Gesprächspartner: Marcus Minten, Mülheim und Thomas Holtbernd, Bottrop

Die Gegenwart wird mit Stichworten wie "Neue Übersichtlichkeit" oder "Radikale Pluralität" beschrieben. Umso nötiger ist es, sich zu orientieren. Im Mittelpunkt der Reihe "Gravuren der Zeit" steht daher ein Buch, das versucht, die Zeit in ihren Gravuren zu erfassen und sich selbst in die Zeit zu schreiben. Das Buch wird in seinen Grundzügen vorgestellt. Leseerfahrungen und Resonanzen werden erläutert und auf anregendem Niveau differenziert und kritisch mit in den Gesprächsprozess genommen, der in ein Gespräch mit dem Publikum mündet.

Welche Macht hat die Form?

Ein ebenso glänzender wie scharfsinniger Beitrag zur jahrtausendealten Debatte über Wesen und Form, Essenz und Oberfläche, Argument und Rhetorik. Warum lieben wir bestimmtge Autos - und oft nicht die nützlichsten? Warum berührt uns ein bestimmtes Kunstwerk, während andere uns kalt lassen? In welchen Worten muss ein guter Ratschlag formuliert sein, damit er beim Gegenüber Wirkung zeigt?

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 8,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Inspirationen aus dem Christentum“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden oder eigene Einstellungen geschärft werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


»KEINE TOLERANZ FÜR INTOLERANZ!« 

Bitte beachten Sie:
Die Veranstaltung findet in der Aula des Generalvikariates des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, statt.

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger – für manche eine Bereicherung, für nicht wenige eine Last. Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten?

In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für eine kämpferische Toleranz: „Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde.“ Toleranz ist also nicht Gleichgültigkeit, sondern ermöglicht ein friedliches Zusammenleben in unserer pluralistischen Gesellschaft. Sie lehrt uns, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu müsse man sich seiner eigenen Identität aber sicher sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Ein Aufruf an uns alle, die Toleranz zu wahren, zu schützen und aufzubauen – damit unsere Demokratie eine Zukunft hat!

Joachim Gauck, geb. 1940, studierte Theologie und arbeitete viele Jahre als Pastor in Mecklenburg; 1989 Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur; ab März 1990 Abgeordneter für das Bündnis 90 in der zum ersten Mal frei gewählten Volkskammer; von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; 2012 bis 2017 elfter Präsident der Bundesrepublik Deutschland; zahlreiche Ehrungen, u.a.: Geschwister-Scholl-Preis, Europäischer Menschenrechtspreis, Ludwig-Börne-Preis; Ehrendoktor der Universitäten Rostock, Jena, Augsburg, Münster, Kiel, der National University of Ireland/Galway, der Hebrew University of Jerusalem, der Université Paris-Sorbonne sowie der Maastricht University.

In Kooperation mit
Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Veranstaltungsort:
Aula des Generalvikariates des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen

Eintritt: 15,00 € - Die Veranstaltung ist aktuell ausgebucht.

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


”Dir geht esdoch gut.  Wir hatten es schwer!“

Diese Sätze hörten viele Kriegsenkel als Antwort auf ihre Sorgen und Nöte. Das mangelnde Einfühlungsvermögen der Eltern hatte einen Grund – sie haben in ihrer Kindheit den Zweiten Weltkrieg erlebt und erlitten. Später gaben diese Kriegskinder nicht nur die Gene an ihre Kinder weiter, sondern oft auch ihren Umgang mit Gefühlen, ihre Ängste und ihre Herangehensweise an die Welt.
31 Kriegsenkel zeigen, wie subtil und gleichzeitig mächtig die Kriegs- und Fluchterfahrungen der Eltern auch heute noch in ihnen nachwirken – und dass es möglich ist, diesen Einfluss zu beenden.
In diesem Buch setzen sie sich mit ihrem besonderen Familienerbe auseinander. Die Kinder der Kriegskinder sind auf die Suche gegangen nach familiären Mustern und Glaubenssätzen, die sie in ihrem Leben hemmen und belasten. Ihre Erfahrungen haben sie zu abwechslungsreichen Texten verarbeitet. Mit kurzen thematischen Einführungen schafft die Herausgeberin einen Rahmen für die geschilderten Gefühle und Erlebnisse der Kriegsenkel.
Mit einem Vorwort von Ingrid Meyer-Legrand, Autorin des Buches ”Die Kraft der Kriegsenkel“

Die Herausgeberin Heike Pfingsten-Kleefeld ist Diplom-Sozialpädagogin und freie Autorin. 2011 ist ihr bewusst geworden, dass sie als Tochter von Kriegskindern „Kriegsenkelin“ ist. Sie hat erkannt, dass ihre Generation mehr verbindet als Winnetoufilme, Prilblumen und Schlaghosen. Seitdem befasst sie sich mit den Spuren, die der Zweite Weltkrieg auch in der Kriegsenkelgeneration hinterlassen hat. Sie ist aktives Mitglied im Verein „Kriegsenkel e.V.“ und Mitglied der Kriegsenkelgruppe Hannover.

In Kooperation mit:
Wiese e.V., Selbsthilfeberatung Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 5,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Wer hätte gedacht, dass einmal die Wolken knapp werden könnten?“

Hannah, Anfang vierzig, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. Ihr Vater lebte allein, war passionierter Schwimmer und Schriftsteller, der nach einem Misserfolg aufgehört hatte zu schreiben. Als Hannah erste Schritte unternimmt, um die spartanische Wohnung des Verstorbenen aufzulösen, findet sie in der Nachttischschublade das Foto einer jungen Frau, die sie noch nie gesehen hat. Wie nah stand die Unbekannte ihrem Vater? Wer war er wirklich, als er starb? Wie gut kannte sie ihn überhaupt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie ihre alte Schulfreundin Vivien, die mit ihrer Familie am Ufer des Sees wohnt, in dem ihr Vater täglich schwamm. Überraschend scheint sich ein Teil des Rätsels um die junge Unbekannte zu lösen: Sie ist Viviens Tochter Julia; Initiatorin der „Ende-der-Geduld“-Bewegung, die aus den Fridays-for-Future-Demonstrationen hervorgegangen ist und eine Radikalisierung des Protests gegen die herrschende Klima-Politik propagiert. Sie und ihre Freunde kämpfen auch für den Erhalt des Sees, der im Zentrum eines wirtschaftlichen Interessenkonflikts steht. Doch Julia tut das nicht nur aus politischer Überzeugung; ihr Geheimnis ist ein anderes: Sie behauptet, in Wahrheit die eigentliche Tochter des Schriftstellers zu sein, seine geistige Erbin.

JOHN VON DÜFFEL wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Seit 1988 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände bei DuMont, u.a. „Vom Wasser“ (1988), „Houwelandt“ (2004), „Wassererzählungen“ (2014), und zuletzt „Das Klassenbuch“ (2017). Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Nicolaus-Born-Preis.

Pressestimmen

»John von Düffel hat einen neuen Roman geschrieben. Und was für einen! In „Der brennende See“ widmet er sich nur dem natürlichen Zauber des Elements Wasser. Er nähert sich ihm als knappe Ressource, als Politikum, als Lebensbedingung und Klima-Komponente und nicht zuletzt als Frage des Zusammenlebens der Generationen.« Potsdamer Neueste Nachrichten

»John von Düffel erzählt … nicht nur vom Klimawandel und der drängenden Frage, ob es sinnvoll ist, bei sich selbst anzufangen, also Joghurtbecher zu sammeln und beim Einkaufen nicht die Stofftasche zu vergessen, sondern fragt, ob es nicht längst notwendig geworden ist, seine Energie in größere, politische Aktivitäten zu stecken, um die Welt zu retten.« Deutschlandfunk

»John von Düffel ist … ein erschütternder Roman gelungen, der statt dem Läuten der Alarmglocken nicht nur die schleichende Akzeptanz als Feind, sondern auch die Problematik der Generationsgerechtigkeit beleuchtet.« GALORE

»Klug verarbeitet John von Düffel Schwimmlust, Elternverlust und Klimaangst zum großen Gegenwartsroman.« SPIEGEL.DE

»Scheinbar mühelos verknüpft von Düffel Privates und Politisches und macht die großen Fragen unserer Zeit zu einer Geschichte. Ein reinigendes Gewitter!«
EMOTION

»John von Düffels Prosa ist poetisch und dicht, er bringt vor einem Kleinstadtpanorama die großen Generationskonflikte auf, verbindet die Wut der Jungen mir der Radikalität der Alten« WAZ
 

In Kooperation mit:
Abteilung Weltkirche und Mission im Bischöflichen Generalvikariat Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Es wird viele von uns treffen – Vom Ausräumen eines Elternhauses!

Das Elternhaus: Es ist zu groß geworden fürdie alten Eltern. Es steht vielleicht sogar am falschen Ort, weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die in der Mitte des Lebens genug mit sich selbst zu tun haben – und jetzt doch entscheiden müssen: Was machen wir mit dem Ort unserer Kindheit? Was hat für uns als Familie wirklich noch einen Wert und was muss weg? Wie kann es uns gelingen, respektvoll Abschied von unserem Elternhaus zu nehmen? Uns zu befreien von Dingen, die nicht zu uns gehören, aber dennoch Teil von uns sind? Dieser spannenden Frage geht die Autorin nach.

Ursula Ott, Jahrgang 1963, ist Chefredakteurin von chrismon. Sie studierte Diplom-Journalistik in München und Paris und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Als Gerichtsreporterin arbeitete sie bei der "Frankfurter Rundschau", als Redakteurin bei "Emma", als Autorin und Kolumnistin bei der "Woche", bei der "Brigitte" und bei "Sonntag aktuell" sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher über Familie, Kinder und Gesellschaft.

In Kooperation mit: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Inspirationen aus dem Christentum“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden oder eigene Einstellungen geschärft werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Antisemitismus – Nur ein Thema der Vergangenheit?“

Nach jüdischer Überlieferung begründete Sem, Sohn Noahs, die Tradition der »semitischen« Schriftreligion, aus der u.a. das Judentum und Christentum sowie der Islam entstanden. Gegen diese weltverändernde Kraft der Schriftreligionen stemmten sich Gegenmythen, die den Zusammenhalt, die Bildungserfolge sowie den Kinderreichtum von Juden und anderen Semiten als bedrohliche Verschwörungen deuteten. Durch das Aufkommen von Medien wie Buchdruck, Radio, Film, Internet und Social Media entfaltet dieser Antisemitismus eine enorme Gegenbewegung, die imstande ist, die Grundlagen der Zivilisation zu erschüttern. Michael Blume legt in seinem neuen Buch dar, wie die Wechselwirkung aus Medien, Mythen und Demografie die menschliche Geschichte der letzten Jahrtausende prägte. Ferner, so Blume, wird der Kampf zwischen dem buchorientierten Semitismus und dem digital neu beflügelten Antisemitismus die kommenden Jahrzehnte bestimmen. Einige demokratische Rechtsstaaten sind bereits zu populistischen Autokratien zurückgefallen. Das mediale Ringen um die Zukunft der Menschheit und die Rolle der Religionen darin hat damit gerade erst begonnen.

Michael Blume
Dr. Michael Blume ist Religions- und Politikwissenschaftler. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet und leitet das Referat »Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten und Projekte Nordirak« im Staatsministerium Baden-Württemberg. 2015/16 verantwortete er das Sonderkontingent des Landes für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak. Er hat über Religion und Hirnforschung (»Neurotheologie«) promoviert.

Für seinen Blog wurde er 2009 von den führenden Wissenschaftsbloggern mit dem Scilogs-Preis ausgezeichnet; als erster Deutscher wurde er in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen. Er forscht und publiziert u. a. zu Religion und Demografie, Identitäten und Kulturen, Religionspsychologie und Hirnforschung, Evolution der Religionen sowie Medien- und Netzkultur.

»In diesem Buch werde ich die These vertreten, dass wir für das Verständnis von Semitismus und Antisemitismus keine Pseudo-Genetik und keine Verschwörungsmythen brauchen. Vielmehr haben wir es mit der immer noch völlig unterschätzten Wirkung von Medien zu tun ...«
Michael Blume


In Kooperation mit:
Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Wildes Holz oder die Befreiung der Blockflöte…“

Die Tradition sieht für die Blockflöte zu Weihnachten eine verhängnisvolle Rolle vor: Eigentlich will sie niemand hören, aber sie gehört halt irgendwie dazu. Also wird monatelang tagein tagaus geübt, um dem kleinen Tinnitus-Simulator weihnachtliche Klänge abzutrotzen. Doch man täusche sich nicht: auch richtige Töne können schief klingen! Selbst ein fehlerfreier Vortrag auf diesem Instrument kann die stille Wut der Verwandtschaft auf sich ziehen. So wird die Blockflöte zum perfekten Instrument gegen Weihnachtsharmonie. Da ist der Punk nicht weit! Und hier kommen die drei Musiker von WILDES HOLZ ins Spiel: sie kombinieren das kleine Folterholz mit einer akustischen Gitarre, einem Kontrabass und einer ordentlichen Portion Rock ‘n‘ Roll. Mit heimlicher Freude üben sie immer neue Weihnachtslieder ein, um zu sehen, wie weit sie es damit treiben können. Es entsteht eine irrwitzige Musik, die Virtuosität und Trash, Romantik und Disko miteinander verbindet. Klassik und Rock reichen sich die Faust, Grunge und Reggae treffen sich mit Maria im Dornwald. Alle Jahre wilder!

Die Musiker

Tobias Reisige/ Blockflöten

Mit sechs Jahren begann Tobias Reisige Blockflöte zu spielen. In Essen studierte er an der Folkwang-Universität klassische Blockflöte und ließ sich anschließend zum wohl einzigen Diplom-Jazz-Blockflötisten Deutschlands ausbilden. Er ist als Blockflötist und Saxophonist in verschiedenen Ensembles und auch solistisch tätig. Außerdem leitet er regelmäßig Workshops und Fortbildungen zum Thema „Jazz und Improvisation auf der Blockflöte“.

Markus Conrads/ Kontrabass

Markus Conrads studierte Jazz-Kontrabass an der Folkwang-Universität in Essen und spielt seitdem, was das Zeug hält. Seine Engagements führten ihn unter anderem nach China, Korea, Russland, Polen, Italien und sogar Bayern. Sein Bass ist auf zahlreichen CDs zu hören und seine Freude an Musik ist bei jedem Auftritt zu sehen.

Djamel Lariussi / Gitarre

Djamel Lariussi ist ein außergewöhnlicher und weltweit bekannter Gitarrist. Er spielt als Linkshänder einfach eine Rechtshändergitarre umgedreht, so dass alles zwar ein bisschen anders aber großartig klingt. Für WILDES HOLZ ist er ein Glücksfall, weil er neben seiner ungewöhnlichen, aber exzellenten Technik auch eine gehörige Portion Spielfreude mitbringt, die Tobias Reisige und Markus Conrads zu neuen musikalischen Höhen inspiriert.

In Kooperation mit
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Veranstaltungsort:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen

Eintritt: 15,00 € - Die Veranstaltung ist aktuell ausgebucht.

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.