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„Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung“
Angststörungen treten laut einer internationalen Studie häufiger auf als Depressionen. Und doch sind sie immer noch ein Tabuthema. In Franziska Seyboldts Leben hat sich die Angst schon früh eingeschlichen. Und sie ist weit über das hinausgegangen, was man allgemein unter „ängstlich“ versteht. Angst davor, mit der U-Bahn zu fahren, zum Arzt zu gehen, in beruflichen Situationen zu versagen, kurz: generalisierte Angststörung. Panikattacken.
Millionen Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so „normal“ wie Depressionen oder Burn-out? Diese Fragen stehen am Anfang von Franziska Seyboldts poetischem und mutigem Buch, das ihren Weg durch die Angst beschreibt. Sie ist nie eingeladen, diese Angst, und doch immer dabei. Indem sie unter ihrem persönlichen Namen schreibt, befreit sich Franziska Seyboldt aus dem Zwang nicht aufzufliegen, keine Schwäche zu zeigen: “Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück?“, fragt sie.
Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.

In Kooperation mit:
TelefonSeelsorge
Wiese
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:          10,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:   sofern nicht ausverkauft

Einlass:           19.00 Uhr


Lesung und Gespräch mit der Autorin Maja Peter

„Plädoyer für eine moderne Spiritualität“

«Glaube und Gott haben mit mir nichts zu tun!» Davon war Schriftstellerin Maja Peter überzeugt und vermisste weder das eine noch das andere.
Sie erlebte beim Yoga und Meditieren Verbundeheit, Ruhe, Dankbarkeit und Demut. Fasziniert davon begann sie sich mit dem Christentum zu beschäftigen und Spiritualität zu studieren. Inzwischen weiß sie: Das, was die Christen «Gott» nennen, war schon immer Teil ihres Lebens, sie war sich dessen nur nicht bewusst gewesen. Der Grund: Viele der kirchlichen Begrifflichkeiten und Glaubenssätze sind allzu lebensfremd.
Deshalb beschreibt sie hier stellvertretend für jene, die nichts damit anfangen können, ihr Verständnis von Gott und ihre Suche nach Seelenfrieden jenseits kirchlicher Pfade.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:
          10,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274 

Abendkasse:   sofern nicht ausverkauft

Einlass:           19.00 Uhr


Lesung und Gespräch mit dem Autor Florian Sobetzko

Highlights aus der WDR-Reihe „Kirche in 1LIVE“ Frech – Unterhaltsam – Tiefgründig

Frech, unterhaltsam und zugleich tiefgründig: Florian Sobetzko erzählt in seiner 90-sekündigen Kolumne „Kirche in 1LIVE“ im WDR-Radio über den christlichen Glauben im ganz normalen Leben ganz normaler Menschen und erreicht damit täglich Zehntausende. Sein Erfolgsrezept ist die Mischung aus einfachen, alltäglichen Beobachtungen, verbunden mit Quergedanken zu Gott, Glaube und der Welt. Mit seiner modernen, originellen Art zeigt er: Glauben geht immer. Und Gott entdecken, kann man überall. Auf der Suche nach einem Parkplatz, in der Schlange an der Supermarktkasse, ja sogar auf dem stillen Örtchen. Die besten Texte hat er für sein Buch „STILLE WÖRTCHEN – VON NULL AUF GOTT IN 90 SEKUNDEN“ ausgewählt und thematisch sortiert – perfekt, um sich an den kleinen Dingen des Alltags zu freuen und über die großen Fragen des Lebens zu grübeln. Egal wo.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:          10,00 €

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:   sofern nicht ausverkauft

Einlass:           19.00 Uhr


Lesung und Gespräch mit dem Rabbiner und Religionsphilosophen Walter Homolka
„Das Judentum betrachtet die Taten eines Menschen als wichtigsten Ausdruck religiösen Lebens…“
Walter Homolka ist einer der profiliertesten Vertreter des Judentums in Deutschland. Seit zwanzig Jahren wirkt er als Rabbiner und bildet heute Rabbiner und Kantoren für ganz Europa aus. Er ist Gründer und Rektor des ersten deutschen Rabbinerseminars nach der Schoa, des Abraham Geiger Kollegs und ein gefragter Gesprächspartner im Kontext des interreligiösen Dialogs.
In seiner neuen Publikation äußert er sich zur Pluralität des Judentums, zu Religion und Moderne, zum Dialog der Religionen, zu Land und Staat Israel, zu Gerechtigkeit und Frieden sowie zu seiner Motivation, sich für den interreligiösen Dialog zu engagieren und wie es aus seiner Perspektive um Gegenwart und Zukunft der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland bestellt ist.
Das Buch präsentiert unterhaltsam und oft überraschend programmatische Beiträge und prägnante Notizen sowie zeitgenössische Beobachtungen eines deutschen Rabbiners zur Gegenwart und Zukunft der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.

In Kooperation mit:
Alte Synagoge Essen
Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:          10,00 € 

Vorverkauf:    Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:   sofern nicht ausverkauft

Einlass:           19.00 Uhr


Filmgespräche unter Leitung von Marcus Minten, Mülheim

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophieein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“.Das hat sich gerade auch in der Praxis zu bewähren - in herausforderndenLebenssituationen.

Seit einiger Zeit spielt der Begriff der Resilienz in diesem Zusammenhangeine bedeutende Rolle. In Filmen werden Geschichten von Menschen in belastenden Situationen erzählt und welche Wege der möglichen Bewältigung sie gehen.

Termine
20.06.2018 19.30 Uhr

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:       frei

Einlass:       19:00 Uhr

Voranmeldungen:
Medienforum des Bistums Essen Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel. 0201 / 2204-274
medienforum@bistum-essen.de