Veranstaltungen


»KEINE TOLERANZ FÜR INTOLERANZ!« 

Die Veranstaltung entfällt.

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger – für manche eine Bereicherung, für nicht wenige eine Last. Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten?

In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für eine kämpferische Toleranz: „Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde.“ Toleranz ist also nicht Gleichgültigkeit, sondern ermöglicht ein friedliches Zusammenleben in unserer pluralistischen Gesellschaft. Sie lehrt uns, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu müsse man sich seiner eigenen Identität aber sicher sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Ein Aufruf an uns alle, die Toleranz zu wahren, zu schützen und aufzubauen – damit unsere Demokratie eine Zukunft hat!

Joachim Gauck, geb. 1940, studierte Theologie und arbeitete viele Jahre als Pastor in Mecklenburg; 1989 Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur; ab März 1990 Abgeordneter für das Bündnis 90 in der zum ersten Mal frei gewählten Volkskammer; von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; 2012 bis 2017 elfter Präsident der Bundesrepublik Deutschland; zahlreiche Ehrungen, u.a.: Geschwister-Scholl-Preis, Europäischer Menschenrechtspreis, Ludwig-Börne-Preis; Ehrendoktor der Universitäten Rostock, Jena, Augsburg, Münster, Kiel, der National University of Ireland/Galway, der Hebrew University of Jerusalem, der Université Paris-Sorbonne sowie der Maastricht University.

In Kooperation mit
Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Kartenvorverkauf: eine Woche vorher im
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Veranstaltungsort:
Im größten Filmpalast Deutschlands "Die Lichtburg" 

Eintritt: 15,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


”Dir geht esdoch gut.  Wir hatten es schwer!“

Diese Sätze hörten viele Kriegsenkel als Antwort auf ihre Sorgen und Nöte. Das mangelnde Einfühlungsvermögen der Eltern hatte einen Grund – sie haben in ihrer Kindheit den Zweiten Weltkrieg erlebt und erlitten. Später gaben diese Kriegskinder nicht nur die Gene an ihre Kinder weiter, sondern oft auch ihren Umgang mit Gefühlen, ihre Ängste und ihre Herangehensweise an die Welt.
31 Kriegsenkel zeigen, wie subtil und gleichzeitig mächtig die Kriegs- und Fluchterfahrungen der Eltern auch heute noch in ihnen nachwirken – und dass es möglich ist, diesen Einfluss zu beenden.
In diesem Buch setzen sie sich mit ihrem besonderen Familienerbe auseinander. Die Kinder der Kriegskinder sind auf die Suche gegangen nach familiären Mustern und Glaubenssätzen, die sie in ihrem Leben hemmen und belasten. Ihre Erfahrungen haben sie zu abwechslungsreichen Texten verarbeitet. Mit kurzen thematischen Einführungen schafft die Herausgeberin einen Rahmen für die geschilderten Gefühle und Erlebnisse der Kriegsenkel.
Mit einem Vorwort von Ingrid Meyer-Legrand, Autorin des Buches ”Die Kraft der Kriegsenkel“

Die Herausgeberin Heike Pfingsten-Kleefeld ist Diplom-Sozialpädagogin und freie Autorin. 2011 ist ihr bewusst geworden, dass sie als Tochter von Kriegskindern „Kriegsenkelin“ ist. Sie hat erkannt, dass ihre Generation mehr verbindet als Winnetoufilme, Prilblumen und Schlaghosen. Seitdem befasst sie sich mit den Spuren, die der Zweite Weltkrieg auch in der Kriegsenkelgeneration hinterlassen hat. Sie ist aktives Mitglied im Verein „Kriegsenkel e.V.“ und Mitglied der Kriegsenkelgruppe Hannover.

In Kooperation mit:
Wiese e.V., Selbsthilfeberatung Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf (eine Woche vorher) im:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 5,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Wer hätte gedacht, dass einmal die Wolken knapp werden könnten?“

Hannah, Anfang vierzig, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. Ihr Vater lebte allein, war passionierter Schwimmer und Schriftsteller, der nach einem Misserfolg aufgehört hatte zu schreiben. Als Hannah erste Schritte unternimmt, um die spartanische Wohnung des Verstorbenen aufzulösen, findet sie in der Nachttischschublade das Foto einer jungen Frau, die sie noch nie gesehen hat. Wie nah stand die Unbekannte ihrem Vater? Wer war er wirklich, als er starb? Wie gut kannte sie ihn überhaupt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie ihre alte Schulfreundin Vivien, die mit ihrer Familie am Ufer des Sees wohnt, in dem ihr Vater täglich schwamm. Überraschend scheint sich ein Teil des Rätsels um die junge Unbekannte zu lösen: Sie ist Viviens Tochter Julia; Initiatorin der „Ende-der-Geduld“-Bewegung, die aus den Fridays-for-Future-Demonstrationen hervorgegangen ist und eine Radikalisierung des Protests gegen die herrschende Klima-Politik propagiert. Sie und ihre Freunde kämpfen auch für den Erhalt des Sees, der im Zentrum eines wirtschaftlichen Interessenkonflikts steht. Doch Julia tut das nicht nur aus politischer Überzeugung; ihr Geheimnis ist ein anderes: Sie behauptet, in Wahrheit die eigentliche Tochter des Schriftstellers zu sein, seine geistige Erbin.

JOHN VON DÜFFEL wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Seit 1988 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände bei DuMont, u.a. „Vom Wasser“ (1988), „Houwelandt“ (2004), „Wassererzählungen“ (2014), und zuletzt „Das Klassenbuch“ (2017). Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Nicolaus-Born-Preis.

Pressestimmen

»John von Düffel hat einen neuen Roman geschrieben. Und was für einen! In „Der brennende See“ widmet er sich nur dem natürlichen Zauber des Elements Wasser. Er nähert sich ihm als knappe Ressource, als Politikum, als Lebensbedingung und Klima-Komponente und nicht zuletzt als Frage des Zusammenlebens der Generationen.« Potsdamer Neueste Nachrichten

»John von Düffel erzählt … nicht nur vom Klimawandel und der drängenden Frage, ob es sinnvoll ist, bei sich selbst anzufangen, also Joghurtbecher zu sammeln und beim Einkaufen nicht die Stofftasche zu vergessen, sondern fragt, ob es nicht längst notwendig geworden ist, seine Energie in größere, politische Aktivitäten zu stecken, um die Welt zu retten.« Deutschlandfunk

»John von Düffel ist … ein erschütternder Roman gelungen, der statt dem Läuten der Alarmglocken nicht nur die schleichende Akzeptanz als Feind, sondern auch die Problematik der Generationsgerechtigkeit beleuchtet.« GALORE

»Klug verarbeitet John von Düffel Schwimmlust, Elternverlust und Klimaangst zum großen Gegenwartsroman.« SPIEGEL.DE

»Scheinbar mühelos verknüpft von Düffel Privates und Politisches und macht die großen Fragen unserer Zeit zu einer Geschichte. Ein reinigendes Gewitter!«
EMOTION

»John von Düffels Prosa ist poetisch und dicht, er bringt vor einem Kleinstadtpanorama die großen Generationskonflikte auf, verbindet die Wut der Jungen mir der Radikalität der Alten« WAZ
 

In Kooperation mit:
Abteilung Weltkirche und Mission im Bischöflichen Generalvikariat Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf (eine Woche vorher) im:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Es wird viele von uns treffen – Vom Ausräumen eines Elternhauses!

Das Elternhaus: Es ist zu groß geworden fürdie alten Eltern. Es steht vielleicht sogar am falschen Ort, weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die in der Mitte des Lebens genug mit sich selbst zu tun haben – und jetzt doch entscheiden müssen: Was machen wir mit dem Ort unserer Kindheit? Was hat für uns als Familie wirklich noch einen Wert und was muss weg? Wie kann es uns gelingen, respektvoll Abschied von unserem Elternhaus zu nehmen? Uns zu befreien von Dingen, die nicht zu uns gehören, aber dennoch Teil von uns sind? Dieser spannenden Frage geht die Autorin nach.

Ursula Ott, Jahrgang 1963, ist Chefredakteurin von chrismon. Sie studierte Diplom-Journalistik in München und Paris und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Als Gerichtsreporterin arbeitete sie bei der "Frankfurter Rundschau", als Redakteurin bei "Emma", als Autorin und Kolumnistin bei der "Woche", bei der "Brigitte" und bei "Sonntag aktuell" sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher über Familie, Kinder und Gesellschaft.

In Kooperation mit: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf (eine Woche vorher im):
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Inspirationen aus dem Christentum“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden oder eigene Einstellungen geschärft werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Antisemitismus – Nur ein Thema der Vergangenheit?“

Nach jüdischer Überlieferung begründete Sem, Sohn Noahs, die Tradition der »semitischen« Schriftreligion, aus der u.a. das Judentum und Christentum sowie der Islam entstanden. Gegen diese weltverändernde Kraft der Schriftreligionen stemmten sich Gegenmythen, die den Zusammenhalt, die Bildungserfolge sowie den Kinderreichtum von Juden und anderen Semiten als bedrohliche Verschwörungen deuteten. Durch das Aufkommen von Medien wie Buchdruck, Radio, Film, Internet und Social Media entfaltet dieser Antisemitismus eine enorme Gegenbewegung, die imstande ist, die Grundlagen der Zivilisation zu erschüttern. Michael Blume legt in seinem neuen Buch dar, wie die Wechselwirkung aus Medien, Mythen und Demografie die menschliche Geschichte der letzten Jahrtausende prägte. Ferner, so Blume, wird der Kampf zwischen dem buchorientierten Semitismus und dem digital neu beflügelten Antisemitismus die kommenden Jahrzehnte bestimmen. Einige demokratische Rechtsstaaten sind bereits zu populistischen Autokratien zurückgefallen. Das mediale Ringen um die Zukunft der Menschheit und die Rolle der Religionen darin hat damit gerade erst begonnen.

Michael Blume
Dr. Michael Blume ist Religions- und Politikwissenschaftler. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet und leitet das Referat »Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten und Projekte Nordirak« im Staatsministerium Baden-Württemberg. 2015/16 verantwortete er das Sonderkontingent des Landes für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak. Er hat über Religion und Hirnforschung (»Neurotheologie«) promoviert.

Für seinen Blog wurde er 2009 von den führenden Wissenschaftsbloggern mit dem Scilogs-Preis ausgezeichnet; als erster Deutscher wurde er in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen. Er forscht und publiziert u. a. zu Religion und Demografie, Identitäten und Kulturen, Religionspsychologie und Hirnforschung, Evolution der Religionen sowie Medien- und Netzkultur.

»In diesem Buch werde ich die These vertreten, dass wir für das Verständnis von Semitismus und Antisemitismus keine Pseudo-Genetik und keine Verschwörungsmythen brauchen. Vielmehr haben wir es mit der immer noch völlig unterschätzten Wirkung von Medien zu tun ...«
Michael Blume


In Kooperation mit:
Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf (eine Woche vorher) im:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.


„Wildes Holz oder die Befreiung der Blockflöte…“

Bitte beachten Sie:
Die Veranstaltung findet im größten Filmpalast Deutschlands "Die Lichtburg", KettwigerStr. 36, 45127 Essen, statt.

Die Tradition sieht für die Blockflöte zu Weihnachten eine verhängnisvolle Rolle vor: Eigentlich will sie niemand hören, aber sie gehört halt irgendwie dazu. Also wird monatelang tagein tagaus geübt, um dem kleinen Tinnitus-Simulator weihnachtliche Klänge abzutrotzen. Doch man täusche sich nicht: auch richtige Töne können schief klingen! Selbst ein fehlerfreier Vortrag auf diesem Instrument kann die stille Wut der Verwandtschaft auf sich ziehen. So wird die Blockflöte zum perfekten Instrument gegen Weihnachtsharmonie. Da ist der Punk nicht weit! Und hier kommen die drei Musiker von WILDES HOLZ ins Spiel: sie kombinieren das kleine Folterholz mit einer akustischen Gitarre, einem Kontrabass und einer ordentlichen Portion Rock ‘n‘ Roll. Mit heimlicher Freude üben sie immer neue Weihnachtslieder ein, um zu sehen, wie weit sie es damit treiben können. Es entsteht eine irrwitzige Musik, die Virtuosität und Trash, Romantik und Disko miteinander verbindet. Klassik und Rock reichen sich die Faust, Grunge und Reggae treffen sich mit Maria im Dornwald. Alle Jahre wilder!

Die Musiker

Tobias Reisige/ Blockflöten

Mit sechs Jahren begann Tobias Reisige Blockflöte zu spielen. In Essen studierte er an der Folkwang-Universität klassische Blockflöte und ließ sich anschließend zum wohl einzigen Diplom-Jazz-Blockflötisten Deutschlands ausbilden. Er ist als Blockflötist und Saxophonist in verschiedenen Ensembles und auch solistisch tätig. Außerdem leitet er regelmäßig Workshops und Fortbildungen zum Thema „Jazz und Improvisation auf der Blockflöte“.

Markus Conrads/ Kontrabass

Markus Conrads studierte Jazz-Kontrabass an der Folkwang-Universität in Essen und spielt seitdem, was das Zeug hält. Seine Engagements führten ihn unter anderem nach China, Korea, Russland, Polen, Italien und sogar Bayern. Sein Bass ist auf zahlreichen CDs zu hören und seine Freude an Musik ist bei jedem Auftritt zu sehen.

Djamel Lariussi / Gitarre

Djamel Lariussi ist ein außergewöhnlicher und weltweit bekannter Gitarrist. Er spielt als Linkshänder einfach eine Rechtshändergitarre umgedreht, so dass alles zwar ein bisschen anders aber großartig klingt. Für WILDES HOLZ ist er ein Glücksfall, weil er neben seiner ungewöhnlichen, aber exzellenten Technik auch eine gehörige Portion Spielfreude mitbringt, die Tobias Reisige und Markus Conrads zu neuen musikalischen Höhen inspiriert.

In Kooperation mit
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Kartenvorverkauf: eine Woche vorher im
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Veranstaltungsort:
Im größten Filmpalast Deutschlands "Die Lichtburg" 

Eintritt: 15,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.

Es besteht keine freie Platzwahl.