Veranstaltungen


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„Wir sind schließlich wer“

Lesung und Gespräch mit der Journalistin Anne Gesthuysen

„Landadel verpflichtet…“

Von einer jungen Pastorin am Niederrhein, die ihre Gemeinde aufmischt, vom Aufwachsen zweier ungleicher Schwestern in Adelskreisen und vom Mut, den es braucht, ein Leben selbst zu gestalten, wenn alles vorherbestimmt scheint. Die Bürger der Gemeinde Alpen sind skeptisch, als Anna von Betteray die Vertretung des erkrankten Pastors übernimmt. Schließlich ist sie geschieden, blaublütig, mit Mitte dreißig viel zu jung für den Posten und eine Frau. Der einzige Mann an ihrer Seite: ihr Hund Freddy. Während Anna versucht, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit zu bewältigen und die Gemeinde behutsam zu modernisieren, gerät das Leben ihrer Schwester Maria komplett aus den Fugen. Ihr Mann wird verhaftet, kurz darauf verschwindet auch noch ihr Sohn. Ausgerechnet sie, die in den Augen der standesbewussten Mutter die Vorzeigetochter war, die auf Schützenfesten zur Königin gekrönt wurde und einen Grafen heiratete, während Anna mit schmutzigen Hosen im Stall spielte und sich in die falschen Männer verliebte. Erst in der Not überwinden die Schwestern ihre Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es darum geht, einen kleinen Jungen zu finden, halten die Alpener fest zusammen. Und allen voran: Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Burg Winnenthal!

Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie bei Radio France. Als Reporterin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Ab 2002 moderierte sie das »ARD-Morgenmagazin«. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans »Wir sind doch Schwestern« Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. 2015 erschien ihr zweiter Roman »Sei mir ein Vater«, 2018 folgte »Mädelsabend«. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy in Köln.

„Anne Gesthuysen erzählt in ihrem neuen Roman mit unvergleichlichem Witz, großer Herzenswärme und Feingefühl von einer Familie, die sich erst verlieren muss, um sich zu finden.“ Verlag Kiepenheuer & Witsch

In Kooperation mit:

Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

literaturgebiet.ruhr

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 20,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Verwundbarkeiten“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

literaturgebiet.ruhr

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


„FRAUEN STÖREN – Und ohne sie hat Kirche keine Zukunft“

Lesung und Gespräch mit der Autorin Sr. Dr. Katharina Ganz

„Es wird Zeit, dass Frauen stören und Kirche in Bewegung bringen“

Katharina Ganz hat sich in den Diskussionen um die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche pointiert geäußert: Kirche kann nur dann wieder glaubwürdig sein, wenn ihre Strukturen, Machtverteilung und der Umgang mit den eigenen Mitgliedern und Ressourcen dem Geist Jesu Christi entsprechen. In ihrem Buch erzählt die Franziskanerin von eigenen Erlebnissen und Stationen, nimmt frühere Aufbrüche in der Kirche in den Blick und lässt nicht locker bei der Frage, warum Frauen nicht dieselben Rechte haben können wie Männer. Sie möchte Veränderung, spricht Klartext und lässt sich nicht vertrösten.

Eine reflektierte und unerschrockene Stimme für all das, was den Menschen gegenwärtig innerkirchlich unter den Nägeln brennt.

Sr. Katharina Ganz, Dr. theol., studierte in Würzburg Theologie und Sozialwesen und promovierte an der Universität Graz. Ein praktisches Jahr als Missionarin auf Zeit führte sie in die Zentralafrikanische Republik und 1995 zum Eintritt in das Kloster Oberzell bei den Dienerinnen der hl. Kindheit Jesu. Ab 2006 leitete sie das dortige Bildungshaus. 2007 wurde Schwester Katharina Ganz als Rätin in die Generalleitung und 2013 erstmals zur Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen gewählt. 2016 promovierte sie mit einer pastoraltheologischen Arbeit über die Gründerin Antonia Werr. Ganz setzt sich aktiv für die Gleichberechtigung von Frauen in der katholischen Kirche ein und für die Zulassung von Frauen zum Weiheamt.

In Kooperation mit:

Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


WELTTAG DER FRAUEN

„Solange es Frauen gibt … wie sollte da etwas vor die Hunde gehen?“

Lesung und Gespräch  mit der Schauspielerin Ute Maria Lerner zu den Zwanziger Jahren  und zu einigen der faszinierendsten Frauen dieser Zeit

In ihrem Programm widmet sich Ute Maria Lerner noch einmal den zwanziger Jahren und einigen der faszinierendsten Frauen dieser Zeit. Eingebettet in einen historischen Rückblick taucht sie ein in das Leben der Leinwandikone und Nazigegnerin  Marlene Dietrich, der Revolutionärin der Frauenmode aber politisch fragwürdig agierenden Coco Chanel, dem ersten weiblichen schwarzen Bühnenstar und  der Kämpferin gegen die Apartheid Josefine Baker. Sie lässt das Berlin der Roaring Twenties aufleben, der Volkssängerin Claire Waldoff, Erika Mann der ältesten Tochter des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann. Vor allem aber reflektiert sie immer wieder die Errungenschaften der Frauen bis heute, und wie vieles die Frauen der Zwanziger Jahre angestoßen haben, ohne das wir Frauen heute nicht die wären, die wir sind. Sie stellt die Frage: Wo stehen wir heute? Haben wir alles erreicht in der Gleichwertigkeit der Geschlechter?

Stehen wir Frauen nicht gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Zustandes unserer Welt noch einmal vor einem großen Shift? Denn, das erzählen bereits die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in prekären Situationen der Geschichte  ist die Kraft der Frauen nicht nur gewünscht, sondern notwendig.  In jüngster Vergangenheit haben wir gesehen, dass es Frauen sind, und zudem junge Frauen, die die Welt aufrütteln, wie Greta Thunberg oder Theresa Neubauer, Carola Rakete, die jungen Aktivistinnen von Femen, Megan Rapinoe; oder die Opositionsführerinnen von Belaruze. Frauen, die den Mächtigen den Kampf ansagen. Es geht um eine Neugestaltung der Welt mit weiblichen Werten wie Kooperation, Inklusivität, Fürsorge und Miteinander. So switcht Ute Maria Lerner immer wieder zeitlich und emotional durch die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zu den soeben turbulent begonnenen zwanziger Jahren des heutigen Jahrhunderts. 

Mit einigen der bekanntesten Original Lieder aus den Zwanzigern gewürzt, lässt Ute Maria Lerner diese bis heute faszinierenden Jahre aufflackern.

Ute Maria Lerner, im Westerwald lebende Schauspielerin mit Engagements u.a. in Düsseldorf, Essen und Krefeld. Sie wirkte bis jetzt in über 60 Film- & Fernsehrollen mit. Seit 2001 realisiert sie eigene Projekte, brachte u.a 2003 die erste Hommage an Anna Magnani in Deutschland heraus. 2012 hat sie ihr eigenes LIVE Talk Format mit dem Namen UMA talks ins Leben gerufen. Im März 2016 startete ihre neue Kulturreihe ww(w) Blauer Salon erfolgreich in ihrem Elternhaus, welches zukünftig den Namen Maison Capitain trägt. 2017 hat sie auf Schloss Montabaur in Kooperation eine neue Talkreihe initiiert, die Lichtgespräche in der Glaskuppel. Seit 1. September2020 läuft ihre neue Podcastserie Creativity for future.

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 08. März begangen. Der Tag wird auch Weltfrauentag, Tag der Frau, Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau oder International Women's Day genannt. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.
Die Idee dazu kam aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Seit 1921 findet der internationale Frauentag am 8. März statt.

In Kooperation mit:

kfd – Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


SCHNEEWEIßER & ROSENROSIE

Lieder und Gedichte zum Frühlingsanfang mit dem Künstlerduo Sago

Das Sago Künstlerduo präsentiert ein Programm, das sich ganz um das Thema „Blumen“ rankt. Wieviel tausend Lieder gibt es wohl dazu? Und was hat die Ornamentik des Jugendstils damit zu tun?

Das Duo hat ein wunderbares Bukett aus Gedichten, Liedern und eigenen Vertonungen für Sie zusammengestellt und freut sich auf einen blumenreichen Abend mit Ihnen!

Gewünschter Dresscode: - gerne floral!!!

Sago Künstlerduo

Isabel K. Sandig (Jg. 1969) studierte von 1989-93 an der Berliner Schule für Bühnenkunst die Fächer Schauspiel, Gesang und Tanz. Ihr erstes Engagement lockte sie ins Ruhrgebiet ans Westfälische Landestheater. Danach folgten diverse Stückverträge in Krefeld, Hamm und in Bochum im Rahmen des Jahrhundert-Hallensommers. Seit vielen Jahren ist Isabel K. Sandig auch als Regisseurin tätig und gibt Kurse und Fortbildungen für Kinder und Erwachsene

Ralf Gottesleben

(Jg. 1963) studierte von1983-90 an der Folkwang-Hochschule in Essen Klavier und Komposition, danach absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule in Wuppertal. Ab 1993 hatte er Engagements bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Westfälischen Landestheater (WLT) und diverse Stückverträge an Theatern in Düsseldorf und Bochum. Ende 1999 begann seine Tätigkeit mit freien Arbeiten als selbständiger Künstler, wobei zahlreiche Theater- und Musikproduktionen entstanden.

Das Künstlerduo

Seit 2002 leiten die beiden Künstler das Sago Hinterhoftheater in Essen-Rüttenscheid. Zusammen mit Paul Gerhard Schoenborn aus Wuppertal sind sie Preisträger des Anfang 2004 verliehenen in Skandinavien hochgeschätzten Kulturpreises der Kaj-Munk-Stiftung/Kopenhagen. 2011 erfolgte BETONt, eine szenisch-musikalische Kunstperformance unter freiem Himmel, in deren Rahmen ein Kunstwerk vor den Augen von 450 Zuschauer*innen geschaffen wurde.

In Kooperation mit:

Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 15,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


„Umdenken! Wie Islam und Judentum unsere Gesellschaft besser machen“

Buchpräsentation und Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide

„Judentum und Islam – zwei verfeindete Religionen?“

Hat nicht bereits der Koran zu Gewalt gegen Juden aufgerufen und damit das Fundament zu einem Jahrhunderte währenden Konflikt gelegt, der noch immer unsere Gegenwart bestimmt? Und auch im deutschsprachigen Raum wirkt das Verhältnis beider Religionen von starken Gegensätzen geprägt.

Wird heute von Antisemitismus gesprochen, dann ist in vielen Fällen muslimischer Antisemitismus gemeint. Doch die beiden Religionen stehen sich näher, als viele vermuten. Judentum und Islam sind eng miteinander verwandt und einander deutlich ähnlicher als dem Christentum. Ein Fakt, das von der Mehrheit unserer Gesellschaft weiterhin noch übersehen wird.

Der jüdische Religionsphilosoph Rabbiner Walter Homolka und der islamische Theologe Mouhanad Khorchide stellen in ihrem ebenso provokanten wie diskussionsfreudigen Buch gängige Klischees infrage und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Die Geschwisterreligionen Judentum und Islam haben innovatives Potenzial für die Gesamtgesellschaft.

Mouhanad Khorchide studierte in Beirut Islamische Theologie und in Wien Soziologie, wo er mit einer Studie über islamische Religionslehrer promovierte. Er hat zudem als Imam und Religionslehrer gearbeitet. Seit 2011 ist er Koordinator des Graduiertenkollegs Islamische Theologie der Stiftung Mercator und seit 2013 Principle Investigator des Exzellenzclusters »Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne« an der Universität Münster.

Professor Dr. Walter Homolka, Rabbiner, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Geschäftsführer des Zacharias Frankel College, ist Professor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit und Geschäftsführender Direktor der School of Jewish Theology der Universität Potsdam. Er ist Vizepräsident der European Union for Progressive Judaism und Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

In Kooperation mit:

Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen

Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


BücherLeben – Mit Autoren im Gespräch

Bericht zur Lage des Glücks“

Lesung und Gespräch mit dem Autor Bodo Kirchhoff

Im Rahmen der Reihe "BücherLeben“ soll mit Autorinnen und Autoren der modernen Gegenwartsliteratur die Frage nach der Lebensdeutung und Lebensgestaltung in ihren Texten diskutiert werden. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, was das Lesen dieser Texte mit dem jeweils eigenen Leben zu tun haben kann.

Es gibt kein Glück ohne Selbstvergessenheit…“

„Ist es ein Glück oder ein Unglück, dass es mich gibt?“ Das fragt sich der ehemalige Zeitungsredakteur auf eine unfassbare Tat hin, inzwischen zurückgezogen an einem fernen afrikanischen Grenzort, um mit einem Bericht Rechenschaft abzulegen. Er erzählt von dem, was ihm in den Wochen zuvor, erst in Kalabrien, dann in Rom, später in Mailand und zuletzt im Schwarzwald zugestoßen ist, nachdem er auf einer Erinnerungsreise – um mit dem Verlust einer Liebe abzuschließen – einer über das Meer geflüchteten Afrikanerin begegnet, die, anders als er, noch das Glück sucht und für ihn zur übermächtigen Gegenwart wird. Für ihn ist plötzlich alles in der Schwebe, und doch weiß er: „Was man am meisten liebt, liebt man schon in dem Gefühl einer Wehmut, des unabwendbaren Endes – der Tag wird kommen, an dem wir uns aus den Augen verlieren, an dem alles gewesen sein wird, von dem an nur noch die Erinnerung zählt.“

Bericht zur Lage des Glücks, der neue große Roman von Bodo Kirchhoff, erzählt von einem, der auszieht, das eigene Unglück abzuschütteln, aber anders als erwartet auf die Beine kommt: mit der Chance von einer Fremden aus seiner eigenen Egosphäre geholt zu werden. Ein Roman über das Scheitern an der Gegenwart und das Wachsen in der Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Sprache – um von etwas zu berichten, das sein Leben auf den Kopf gestellt hat.

Bodo Kirchhoff, geboren 1948, lebt in Frankfurt am Main und am Gardasee. Nach seinen von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeierten Romanen Die Liebe in groben Zügen (2012) und Verlangen und Melancholie (2014) wurde Bodo Kirchhoff für seine Novelle Widerfahrnis (2016), die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein großer autobiographischer Roman Dämmer und Aufruhr. Roman der frühen Jahre (2018).

Pressestimmen

„Bodo Kirchhoff ist ein Meistererzähler.“

Richard Kämmerling, Literarische Welt

„So brillant wie der reife Bodo Kirchhoff können nur wenige über das Wesen des Schmerzes, des Begehrens und der Liebe schreiben.“

Christoph Schröder, KulturSpiegel

„Bodo Kirchhoff ist auf der Höhe seiner Kunst angelangt, ein souveräner Meister in der Beherrschung seiner Mittel. Virtuos!“

Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 14,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


ECCE VITA – Siehe: Leben! 

Ein Lyrischer Jazzabend zur Passionszeit mit der JAZZFORMATION UFERMANN & HAYAT CHAOUI

Die Passion Jesu war eine konsequente Folge seines Widerstandes gegen Ungerechtigkeit. Er wollte nicht zum Opfer werden. Er wurde dazu gemacht. Ein Schicksal, das ihn mit Millionen Menschen in der Geschichte verbindet.

ECCE VITA vergegenwärtigt die Erinnerung an die Passion Jesu. Lyrischer Jazz trifft auf widerständige Poesie, alte Choralmelodien begegnen neuen Texten und Kompositionen. Ein Protest gegen das Schweigen. Eine Hommage an das Leben!

FORMATION UFERMANN + HAYAT CHAOUI

Der Austausch zwischen den Kulturen, die Begegnung mit Menschen und das Spiel mit verschiedenen Kunstformen prägen die Arbeit der Wuppertaler FORMATION UFERMANN seit mehr als zwanzig Jahren. Ihre einmalige Synthese aus jazzigen und lyrischen Assoziationen, eigenen Chansons und Chorälen wird international zu Konzerten angefragt. Auftritte u.a. auf dem Jazzfestival von Montreux oder in den Uffizien (2017), Florenz. Die Band veröffentlichte bisher 12 CDs.

HAYAT CHAOUI

Hayat Chaoui, Dozentin für klassischen Gesang und Stimmbildung u.a. an der Bergischen Musikschule. Sie ist Preisträgerin mehrerer Gesangswettbewerbe und konzertiert als Solistin sowie mit renommierten Ensembles in Deutschland und europäischen Nachbarländern. Zuletzt gründete sie den aufsehenerregenden internationalen Frauenchor WOW – Women of Wuppertal. Der marokkanische König ehrte sie bereits 2013 für ihre künstlerischen Verdienste mit einer Einladung an den königlichen Hof.

B E S E T Z U N G

Hayat Chaoui - Gesang

erhard ufermann -    piano, Gesang,  kompositionen u. konzeption

dieter nett -    saxophon, klarinette, gesang,  arrangements

martin zobel – trompete, flügelhorn

harald eller -    bass, gitarre, daxophon

jörg dausend - schlagzeug  

thomas lensing  -  percussion, gesang

In Kooperation mit: Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 20,00 €

Einlass: 18.45 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Verwundbarkeiten“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

literaturgebiet.ruhr

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


„Warum es so schwierig ist, in die Hölle zu kommen – Himmlische Komödien aus der Geschichte der Religion“

Lesung mit dem Autor Hans Conrad Zander

„Darf man über Religion lachen? Plädoyer für eine selbstironische Katholizität…“

Es gibt auch in der Religion so etwas wie Stimmung. Die katholische Stimmung aber ist derzeit so schlecht wie nie zuvor. Hans Conrad Zander hält dem ein Selbstverständnis entgegen, das nach dem Vorbild Dantes die Religion als göttliche Komödie versteht, als ein Schauspiel von hinreißendem Unterhaltungswert. Zanders gute Laune entspringt dabei nicht etwa der vielstrapazierten „Fröhlichkeit im Herrn“, sondern im Gegenteil einer dem jüdischen Humor angelehnten „selbstironischen Katholizität“.

Humorvoll und hintersinnig sind daher diese Geschichten vom Großmeister der religiösen Satire. Kennen Sie das kleine Zirkusmädchen Theodora, das eine mächtige Heilige wurde? So, wie Hans Conrad Zander die Geschichte erzählt, lernen wir, wie Frau den Papst absetzen kann. Kassian in der Wüste hingegen lehrt uns eine dynamische Methode der Keuschheit. Mit dem heiligen Dominikus erfahren wir, wie digital beten funktioniert – und auch sonst steckt diese Sammlung satirischer Kurzgeschichten voller Überraschungen!

Hans Conrad Zander, geboren 1937 in Zürich, lebt heute in Köln. Er war Mönch im Dominikanerorden, Reporter des "Stern" und Gastprofessor an der Universität Essen. Bekanntgeworden ist er als Autor von WDR und NDR ("Zeitzeichen") und als Verfasser von Sachbüchern und Satiren vor allem zur Religionsgeschichte. Nach „Als die Religion noch nicht langweilig war – Die Geschichte der Wüstenväter“ und „Der erste Single: Jesus, der Familienfeind“ ist auch sein neues Buch „Warum es so schwierig ist, in die Hölle zu kommen“ ein einzigartiges Lesevergnügen!

„Nicht wenige Bücher von Hans Conrad Zander habe ich begleitet. Doch keines scheint mir so dringend nötig wie dieses.“ Thomas Schmitz, Herausgeber

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 14,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


„Gravuren in der Zeit“

Ein Gespräch über das Buch „Spätmoderne in der Krise – Was leistet die Gesellschaftstheorie?“ von Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa

Gesprächspartner: Marcus Minten, Mülheim und Thomas Holtbernd, Bottrop

Die Gegenwart wird mit Stichworten wie „Neue Unübersichtlichkeit“ oder „Radikale Pluralität“ beschrieben. Umso nötiger ist es, sich zu orientieren. Im Mittelpunkt der Reihe „Gravuren in der Zeit“ steht daher ein Buch, das versucht, die Zeit in ihren Gravuren zu erfassen und sich selbst in die Zeit zu schreiben. Das Buch wird in seinen Grundzügen vorgestellt. Leseerfahrungen und Resonanzen werden erläutert und auf anregendem Niveau differenziert und kritisch mit in den Gesprächsprozess genommen, der in ein Gespräch mit dem Publikum mündet.

Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa, zwei der renommiertesten Soziologen und öffentlichen Intellektuellen stellen in ihrem gemeinsamen Buch ihren jeweiligen Ansatz zum Thema „Spätmoderne in der Krise – Was leistet die Gesellschaftstheorie?“ vor: Reckwitz mit den Stichpunkten Subjekt, Kreativität und Singularitäten und Rosa mit Beschleunigung, Resonanz und Unverfügbarkeit. In einem moderierten Gespräch werden die Ansätze konstruktiv gewürdigt und Gemeinsamkeiten, aber auch Differenzen vertieft. Ein wichtiges Werk um unsere Gegenwart tiefer zu verstehen.

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


„Zwischen Mundstück und Mikrofon – Aus den Papieren eines philharmonischen Hornisten“

Lesung und Gespräch mit dem Hornisten Klaus Wallendorf

„Der gemeine Konzerthuster gehört mit dem Mobiltelefon und dem Hörgerät zu den bedeutendsten Störfaktoren des Konzertlebens“

Wenn in der Berliner Philharmonie nicht andächtige Stille herrscht, sondern Lachsalven den Raum erfüllen, ist in aller Regel einer schuld: Klaus Wallendorf. Eigentlich hoher Hornist, hat er mit seinen Ansagen und Moderationen, Zwischengedichten und komischen Einlagen oft genug die Stimmung erheblich gelockert.

Zwar ist Wallendorf inzwischen pensioniert, aber die Philharmoniker haben ihn zum »Hofpoeten auf Lebenszeit« ernannt und bitten unentwegt um seinen Einsatz. Mit der »Kleinen Lachmusik« und »German Brass« tourt er noch immer fleißig durch die Lande.

Klaus Wallendorf hat in diesem Buch versammelt, was über Jahrzehnte die Musikwelt erheiterte: Berichte aus dem Orchestergraben, Gedichte und Sprechpolkas, Ein-, Über- und Unterleitungen, eine verwegene Instrumentenkunde, verschmitzte Stückebeschreibungen und humoristische Beobachtungen aus dem Alltag seiner Musikerkollegen. Und dabei eine Musikerbiografie der ganz anderen Art verfasst. Darin erfährt man auf zwerchfellanregende Weise z.B.: wie man die Doppelzunge einsetzt, wie Karajan Hornisten auf den Zahn fühlt, wie man auf dem Hochsitz tiefe Töne übt, wie man im Regenwald von Queensland einer Python aus dem Weg geht, was den Pauker mit den Wirbellosen verbindet und vieles mehr.

Klaus Wallendorf wurde just am Tag der Hausmusik 1948 in Elgersburg im Thüringer Wald geboren und lebt seit seinem 1. Preis im Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« (Sommer 1965) vom Hornspiel. Seit 1980 gehört er den Berliner Philharmonikern und seit 1985 German Brass an. Er ist als Gelegenheitsliterat und Gebrauchslyriker der Berliner Philharmoniker bei Ehrungen aller Art, als Conférencier u. a. bei der Präsentation live übertragener Kinokonzerte gefragt und tritt als MusiKabarettist zusammen mit Andreas Kowalewitz im Dienste der konzertanten Heiterkeit in Erscheinung.

Pressestimmen

»Klaus Wallendorf ist der lustigste Kollege im Superstar-Ensemble der Berliner Berliner Philharmoniker.« BZ

»Klaus Wallendorf ist ein begnadeter Gebrauchslyriker und Gelegenheitsliterat, ist bei Ehrungen, Empfängen und als Conferencier der Philharmoniker gefragt. Dieses bunte Musikerleben verpackt er in zweihundert Seiten, jedes Kapitel ein kleines Fest für die Sinne. « Christine Westermann

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.


Lebenskönnerschaft – Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Thema: „Verwundbarkeiten“

 

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht: Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“. Ganz ähnlich definiert es der Theologe Johann Baptist Metz: „Die kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung“. So liegt der inhaltliche Focus auf Inspirationen aus dem Christentum.

Im Medium des Films werden diese Fragen angegangen. Denn Filme bieten oft überraschende und gleichzeitig inspirierende, aber auch herausfordernde Fragestellungen und Antwortversuche. Im Spannungsfeld von Film und eigenen Lebenserfahrungen sowie Lebensentwürfen können in kreativen Auseinandersetzungen neue und andere Perspektiven entdeckt werden.

Durch den Abend leitet Marcus Minten
Nach dem Studium der Katholischen Theologie und Sozialarbeit sowie einer Ausbildungszeit in einer Ordensgemeinschaft, ist Minten tätig in einer Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderung und in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Der geplante Film ist im Medienforum des Bistums Essen zu erfragen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

literaturgebiet.ruhr

Veranstaltungsort - um Voranmeldung wird gebeten
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung unter Einhaltung aller notwendigen - zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen - Hygienemaßnahmen (Mund- und Nasenschutz / Abstand von 1,5 m halten) statt.

Zur Gewährleistung der Hygienemaßnahmen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich.