Veranstaltungen


Lebenskönnerschaft –

Impulse aus der Philosophie der Lebenskunst

Filmgespräche im Medienforum

Thema: „Opfer“

Leitung: Marcus Minten, Mülheim

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophie ein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“. Seine Kurzformel von Philosophie lautet „innehalten und nachdenken“.

Das Thema der Filmgespräche „Opfer“ ist ein zentrales Thema in der Auseinandersetzung mit der Verwundbarkeit. In der englischen Sprache kann unterschieden werden:

„Opfer“ im Sinne von „victim“: Man erleidet Gewalt, wird verletzt und geschwächt.

„Opfer“ im Sinne von „sacrifice“: Um eines höheren Zieles (der Liebe) willen, gibt man etwas freiwillig her und riskiert die eigene Verwundbarkeit. Daraus kann Stärke wachsen. (H. Keul)

Die Filmreihe lädt ein, sich mit dem Phänomen des Opfers auseinanderzusetzen.

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

lVeranstaltungsort
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: frei - um Voranmeldung wird gebeten

Bitte beachten Sie:

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.


Kerzenscheinkonzert – Weihnachtsspecial“

Ein Konzert zur Vorweihnachtszeit  mit dem Solina Cello-Ensemble

Lisa Pokorny & Katrin Banhierl, Violoncello

„Die „stille“ Zeit, ist eine ganz besondere Zeit… „

Bei Kerzenschein möchte das Solina Cello-Ensemble das Publikum mit dem warmen Klang von zwei Violoncelli und Werken aus ganz unterschiedlichen musikalischen Genres für einen Abend aus der kalten und hektischen Vorweihnachtszeit entführen. Hört man das Wort „Cello“ schweifen die Gedanken gewiss als erstes zur klassischen Musik, wo man sich u.a. auf die wunderbare „Pastorale“ (A.Corelli) und die „Halle des Bergkönigs“ (E.Grieg) freut. Doch mit der Königin der Streichinstrumente geht es auch ganz anders. Der menschlichen Stimme am nächsten, ist der gewinnende Celloklang auch ein wunderbares Medium, um Pop- & Rock- Songs wie „Hallelujah“ (L.Cohen) und andere Weihnachtslieder zu interpretieren.

Seien Sie gespannt auf einen Abend voller Wärme, Brillanz und außergewöhnlicher Momente und freuen Sie sich auch auf das, was nicht im Programm aufgeführt ist!

Die Musikerinnen

Katrin Banhierl, 1982 geboren. Mit neun Jahren bekam sie ihren ersten Cellounterricht. Vier Jahre später erhielt sie ein Musikstipendium und begann als Jungstudentin ihr Studium für Violoncello am damaligen Leopold-Mozart-Konservatorium bei Hartmut Tröndle. Noch im selben Jahr wurde sie für fünf Jahre Mitglied des Orchesters der Musikhochschule und bestand das Probespiel beim Schwäbischen Jugendsinfonieorchester. Hier sammelte sie weitere acht Jahre wichtige Orchestererfahrungen. Seit 2009 ist sie Mitglied des Münchner Kammerorchesters “Die Zarge”. 2012 gründete sie das Solina-Ensemble. Gemeinsam mit der TanzArt Tanzkompanie realisierte sie zwei große Projekte: “Doch das Leben kam dazwischen” und “Ein Grab für sieben Fälle”. Im Sommer 2013 gründete sie, gemeinsam mit Rale Oberpichler, das Ensemble Ménage à Trois. Mit ihrem Programm “Mozart meets Märchen” brachten sie 2014 /2015 ein völlig neues Konzertformat auf die Bühne. "Haydn&Mozart", "Filmreif", "ABBA hallo! unplugged meets electronic" und "Cross over Europe" werden aktuell gespielt.?

Lisa Pokorny, 1967 geboren. Ihr größter Wunsch war es Sängerin zu werden. Heimliche trällerte sie Arien im Bad, doch auch die Schallplatte des Bach Violinkonzerts mit Tibor Vargas hatte es ihr angetan. Schließlich vom Kinderchorleiter entdeckt, durfte Sie in der 5. Klasse dann "die große Violine", das Violoncello lernen. Während ihrer ganzen Schulzeit bildete zudem das Chorsingen einen wichtigen musikalischen Bestandteil. Ein Jahr vor dem Abitur erhielt sie ein Stipendium als Jungstudentin für Violoncello am Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg. 1987 begann sie dort mit dem Vollstudium bei Fred Buck, als Nebenfach wählte sie das Klavier. Nach erfolgreichem Abschluss absolvierte sie ihr Aufbaustudium bei Prof. Markus Wagner und ein weiteres Studium der Elementaren Musikpädagogik. Sie besuchte ergänzend Dirigierkurse an der Bundesakademie in Trossingen, nahm u.a. an Meisterkursen von Franz Amann und Esther Nyffenegger teil, wurde Mitglied der "Jungen Philharmonie Esslingen", im Kammerorchester "Capella delle Corde" und dem Klaviertrio "Noe".  Seit 2015 ist sie Mitglied des Solina Cello-Ensembles.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 20,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.


„Verwundbar sein - Vulnerabilität und die Kostbarkeit des Lebens

Lesung und Gespräch mit der Autorin Hildegund Keul

„Verwundbar zu sein ist wahrlich nicht immer angenehm…“

Aber Vulnerabilität eröffnet die Chance, dass Menschen berührbar und empathisch sind, einander Zuwendung schenken und solidarisch handeln. Humanität lebt aus der Bereitschaft, für andere Menschen ein Wagnis einzugehen. In Miniaturen zur Verwundbarkeit lotet Hildegund Keul die überraschenden Tiefen und Untiefen menschlichen Lebens aus. Leichtfüßig verbindet sie aktuelle politische Fragen und gesellschaftliche Herausforderungen mit dem Kern christlichen Glaubens. Wo wir unsere Verletzlichkeit spüren, scheint sie besonders auf: die Kostbarkeit des Lebens.

Hildegund Keul, geb.1961; Dr. theol. und M.A.; Studium der Theologie und Germanistik in Trier, Jerusalem und Würzburg; Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Privatdozentin für Fundamentaltheologie und Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Würzburg.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
Krankenhausseelsorge im Bistum Essen
Wiese e.V. - Selbsthilfeberatung in Essen
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 13,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:
Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.

 


„Magische Orte – Ein Leben mit der Literatur“

Lesung und Gespräch mit dem Autor Karl-Josef Kuschel

Veranstalter:

Arbeitskreis Bistumsgeschichte des Bistums Essen

Karl-Josef Kuschel hat ein Leben lang seine Aufmerksamkeit der Literatur und ihren Dichtern gewidmet: persönlich und in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre. Sein neues Buch ist weder eine Autobiografie noch einfach ein Sachbuch über Literatur – oder besser: Es ist beides. Es erzählt von seinen Begegnungen mit Menschen und Büchern und mit den magischen Orten, wo Literatur entstanden ist und die der Autor alle selbst aufgesucht hat. Was dabei wenig bekannt ist: Kuschel ist in Oberhausen geboren und hat zunächst, bevor er nach Tübingen wechselte, katholische Theologie in Bochum studiert. Welche biografischen Spuren haben das Ruhrgebiet und das Bistum Essen bei ihm hinterlassen?

Karl-Josef Kuschel, Professor i. R. der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen, lehrte dort von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs. Seit 2012 ist er Kuratoriumsmitglied der »Stiftung Weltethos«. 2015 wurde er in den Stiftungsrat des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zur Vergabe des jährlichen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Er ist Präsident der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft. Der Autor veröffentlichte
zahlreiche Publikationen zum interreligiösen Dialog und zu Religion und Literatur.

Eine Veranstaltung des "Arbeitskreise Bistumsgeschichte des Bistums Essen" in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 13,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

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Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.

 


„Eine redliche Lüge“

Lesung und Gespräch mit der Autorin Husch Josten

Im Rahmen der Reihe "BücherLeben“ soll mit Autorinnen und Autoren der modernen Gegenwartsliteratur die Frage nach der Lebensdeutung und Lebensgestaltung in ihren Texten diskutiert werden. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, was das Lesen dieser Texte mit dem jeweils eigenen Leben zu tun haben kann.

„Was wir sehen — und lieber nicht sehen wollen…“

Elise ist 24 Jahre alt und hat gerade ihr Studium beendet. Bevor sie in ihren Beruf startet, möchte sie einen Sommer lang noch einmal etwas ganz anderes machen. Sie bewirbt sich als Haushälterin bei dem Paar Margaux und Philippe und darf die beiden in ihre Ferienvilla in der Normandie begleiten. Das Paar wirkt auf Elise sehr harmonisch, weltoffen und gesellig. Immer wieder gibt es Feste und gemeinsame Abendessen. Sie kocht, bewirtet - und sie hört zu. Denn jeder Gast bringt seine eigene Geschichte und Meinung mit. Es wird diskutiert über Politik, Bücher, die Liebe und das Leben. So wird Elise zur eindringlichen Beobachterin von Sein und Schein. Sie erlebt ein Panoptikum der menschlichen Täuschungen, begreift, dass das Streben nach Glück und die Bereitschaft zum Betrug zwei Seiten derselben Medaille sind. Eines Abends jedoch wird die Gelassenheit dieses Sommers jäh und derart umfassend erschüttert, dass es auch Elises Leben für immer prägt.

Husch Josten, geboren 1969, studierte Geschichte und Staatsrecht in Köln und Paris. Sie volontierte und arbeitete als Journalistin in beiden Städten, bis sie Mitte der 2000er Jahre nach London zog, wo sie als Autorin für Tageszeitungen und Magazine tätig war. 2011 erschien ihr Romandebüt »In Sachen Joseph«, das für den aspekteLiteraturpreis nominiert wurde. 2012 legte sie den vielgelobten zweiten Roman »Das Glück von Frau Pfeiffer« vor und 2013 den Geschichtenband »Fragen Sie nach Fritz«. 2014 erschien der Roman »Der tadellose Herr Taft« sowie zuletzt die Romane »Hier sind Drachen« (2017), »Land sehen« (2018) und »Eine redliche Lüge« (2021). Husch Josten lebt heute wieder in Köln.

»Ein unterhaltsames und kluges Buch, das die Fragen der Gegenwart aufwirft. Das Werk ist niemals thematisch überfüllt, sondern charmant und mit viel Witz geschrieben. Ein typisches Josten eben.« Leseschatz, Hauke Harder, 3. September 2021

»Mit Esprit und tiefgründig zugleich beschreibt die Autorin einen gesellschaftlichen Mikrokosmos, der zeitlich begrenzt auf die Protagonistin einwirkt und in deren Fokus eine Unwahrheit steht, die jedoch das Leben eines Menschen in eine andere, bessere Richtung gelenkt hat. Darf es also eine redliche Lüge geben? Das und mehr lotet sie in ihrem Roman aus, der klug konstruiert ist und von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhält, aber auch nachdenklich stimmt.«

Der Kultur Blog, Ingrid Mosblech-Kaltwasser, 8. September 2021

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 13,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:
Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen

 

 


„Die rechtschaffenen Mörder“
Lesung und Gespräch mit dem Autor Ingo Schulze
 

„Wie wird ein aufrechter Büchermensch zum Reaktionär – oder zum Revoluzzer?“
Eine aufwühlende Geschichte über uns alle.

 

Norbert Paulini ist ein hoch geachteter Dresdner Antiquar, bei ihm finden Bücherliebhaber Schätze und Gleichgesinnte. Über vierzig Jahre lang durchlebt er Höhen und Tiefen. Auch als sich die Zeiten ändern, die Kunden ausbleiben und das Internet ihm Konkurrenz macht, versucht er, seine Position zu behaupten. Doch plötzlich steht ein aufbrausender, unversöhnlicher Mensch vor uns, der beschuldigt wird, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein. Die Geschichte nimmt eine virtuose Volte: Ist Paulini eine tragische Figur oder ein Mörder? Auf fulminante Weise erzählt Ingo Schulze von unserem Land in diesen Tagen und zieht uns den Boden der Gewissheiten unter den Füßen weg.
 

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen.
»Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005), die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie die Romane »Adam und Evelyn« (2008) und »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst« (2017), für den Ingo Schulze mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet wurde und der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Zudem veröffentlichte Ingo Schulze Essays und Reden, darunter »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Im Frühjahr 2020 erschien der Roman »Die rechtschaffenen Mörder«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Am 1. Oktober 2020 wurde Ingo Schulze mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement als politischer Autor und Künstler ausgezeichnet. Ingo Schulzes Werk wurde auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt. (www.ingoschulze.com)
 

Pressestimmen:
»in seinen Wendungen völlig überraschend, eine raffinierte Konstruktion, die eine aktuelle Frage stellt: [...] Wie konnte dieser Mann zum Rechtsradikalen werden?« Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.03.2020

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

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Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.

 

 


„GOTTESWORT, WEIBLICH“

Lesung und Gespräch mit der Autorin Annette Jantzen

„Ist alle Rede von Gott unrettbar männlich?“

Oder gibt es Auswege, die hinführen zu ganz neuen Denkund Glaubenshorizonten? Das breite Spektrum der feministischen Theologie ist immer noch ein Randgebiet: Zu allgegenwärtig ist die patriarchale Tradition, die auch moderne Gottesbilder noch prägt. Aber so neu sind die neuen Glaubenshorizonte gar nicht. Wir können auf fast ein Jahrhundert feministischer Theologie aufbauen. Nicht-patriarchale Gottesrede ist auch Kapitalismus- und Herrschaftskritik. Theologie, Glaube und Weltveränderung gehen hier befreiende Bündnisse ein.

Annette Jantzen
geboren 1978, Dr. theol., ist Pastoralreferentin im Bistum Aachen und tätig im Bereich der Jugendverbandsarbeit und der Frauenseelsorge. Sie studierte katholische Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Strasbourg und schrieb ihre Promotionsschrift über Priester im Ersten Weltkrieg. Als Frauenseelsorgerin startete sie den Blog www.gotteswort-weiblich.de.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
Maria 2.0
Kfd Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

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Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.


„Bibel trifft Koran – Eine Gegenüberstellung zu Fragen des Lebens“
 

Workshop für christliche und muslimische Lehrer*innen mit Prof. Mouhanad Khorchide
Buchpräsentation und Gespräch mit dem Autor Mouhanad Khorchide
 

Was sagt die Bibel? Was sagt der Koran?
Im interreligiösen Dialog für ein tieferes Lebensverständnis
Ein Buch steht jeweils im Zentrum des Glaubens: Bei den Christinnen und Christen ist es die Bibel, die Musliminnen und Muslime greifen zum Koran. Beide Heilige Schriften haben eine große Bedeutung, zeigen überraschend viele Parallelen in ihren Grundthemen, Fragen und Figuren auf und kommen trotzdem (allein schon entstehungsbedingt) zu unterschiedlichen Ausführungen. Was sagen die Bibel und der Koran zum Gewissen, Staat, Frieden, zur Schöpfung, Gewalt, zu Frauen, Gender und Homosexualität usw. – also allgemein zu Fragen des Lebens? Die katholisch-theologische Ethikerin Angelika Walser (Universität Salzburg) und der muslimische Theologe Mouhanad Khorchide (Universität Münster in Westfalen) geben in diesem Buch die jeweiligen Antworten ihrer Heiligen Schrift in übersichtlicher und gut lesbarer Form.

Mouhanad Khorchide studierte in Beirut Islamische Theologie und in Wien Soziologie, wo er mit einer Studie über islamische Religionslehrer promovierte. Er hat zudem als Imam und Religionslehrer gearbeitet. Seit 2011 ist er Koordinator des Graduiertenkollegs Islamische Theologie der Stiftung Mercator und seit 2013 Principle Investigator des Exzellenzclusters »Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne« an der Universität Münster.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum
Bereich Schule und Hochschule / Abt. Religionspädagogik im Bischöflichen Generalvikariat
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Teilnehmergebühr Workshop für Lehrer*innen:  10,00 Euro
Eintritt Abendveranstaltung:  12,00 Euro
Vorzugspreis für Workshop und Abendveranstaltung:  20,00 Euro

Beginn Workshop: 15.30 Uhr
Einlass Abendveranstaltung: 19.00 Uhr
Beginn Abendveranstaltung: 19.30 Uhr

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„Schaffe in uns ein neues Herz“

Ein Konzertabend zur Passion mit dem Choral-JazzTrio Bielefeld

Das Choral-Jazz-Trio spielt die Choral-Melodien der Passionszeit, deren Schönheit und Ursprünge wunderschön klar und authentisch sind. In ihren Melodien und Texten sind die Chorallieder von tiefer Spiritualität geprägt. Durch ihre sparsame Dichte und ihre zum Teil jahrhundertelange Tradition üben sie eine besondere musikalische Anziehungskraft aus. Das Trio hat die Melodien als Jazz-, Swing- und Pop-Stücke arrangiert, so dass sie erkennbar bleiben und in anderer Weise eine musikalische Intensität gewinnen.


Choral-Jazz-Trio Bielefeld
Die Musiker:
Bertold Becker, Klavier
Matthias Kosmahl, Bass
David Herzel, Drums

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 20,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

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„Gott ist wie Husemann: Geschichten
über Gott in 90 Sekunden erzählt.“

 

Lesung und Gespräch mit dem Autor Daniel Gewand
Musik: Norbert Lepping, Gitarre
 

Daniel Gewand ist im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen. Er liebt die Bude um die Ecke, in der er mal eben das besorgen kann, was er gerade braucht. Und Daniel Gewand erzählt gerne Geschichten aus dem Alltag. Sein Alltag spielt im Ruhrgebiet und Münsterland, in der Bahn, in der Kneipe und im Stadion.
 

Er macht Sport, trinkt Kaffee und trifft gerne Menschen. Und dabei erlebt er Geschichten mit Gott, Glaube und Kirche. Die erzählt er seit zehn Jahren bei Kirche in 1LIVE. In „Gott ist wie Husemann“ können seine Geschichten mal eben nachgelesen werden. Wie an der Bude um die Ecke, nur im Buch und ein bisschen anders. Geschichten über Gott, in 90 Sekunden erzählt.


Daniel Gewand, Jahrgang 1983, studierte nach einem längeren Brasilienaufenthalt Theologie an der RuhrUniversität Bochum. Nach Abschluss des Studiums absolvierte er von 2010-2013 seine Ausbildung zum Pastoralreferenten in St. Marien Oldenburg. Danach arbeitete er als Referent für junge Erwachsenenpastoral im Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta. Nach einer Jahreshospitation in der WDR 5 Fachredaktion Religion – Theologie – Kirche in Köln, übernahm er die Projektstelle „Junge Erwachsene“ und gründete in den beiden Coesfelder Pfarreien Anna Katharina und St. Lamberti den frei.raum.coesfeld – ein pastorales Angebot für 25-bis 35-jährige. Darüber hinaus absolvierte er an der Katholischen Journalistenschule ifp in München eine journalistische Ausbildung und ist seit 2009 Autor und Sprecher bei Kirche in 1LIVE. Für das Kreisdekanat Coesfeld hat er das ökumenische Verkündigungsformat „Gedanken zum Tag“ bei Radio Kiepenkerl aufgebaut und begleitet. Seit 2013 engagiert er sich im Redaktionsteam des Ökumenischen Jugendkreuzweges und seit November 2022 ist er mit der Geschäftsführung des Prozesses zur Entwicklung pastoraler Strukturen im Bistum Münster beauftragt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
Grüßgott
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

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Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.


„FRAUEN STÖREN – Und ohne sie hat Kirche keine Zukunft“

Lesung und Gespräch mit der Autorin Sr. Dr. Katharina Ganz

„Es wird Zeit, dass Frauen stören und Kirche in Bewegung bringen“

Katharina Ganz hat sich in den Diskussionen um die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche pointiert geäußert: Kirche kann nur dann wieder glaubwürdig sein, wenn ihre Strukturen, Machtverteilung und der Umgang mit den eigenen Mitgliedern und Ressourcen dem Geist Jesu Christi entsprechen. In ihrem Buch erzählt die Franziskanerin von eigenen Erlebnissen und Stationen, nimmt frühere Aufbrüche in der Kirche in den Blick und lässt nicht locker bei der Frage, warum Frauen nicht dieselben Rechte haben können wie Männer. Sie möchte Veränderung, spricht Klartext und lässt sich nicht vertrösten.

Eine reflektierte und unerschrockene Stimme für all das, was den Menschen gegenwärtig innerkirchlich unter den Nägeln brennt.

Sr. Katharina Ganz, Dr. theol., studierte in Würzburg Theologie und Sozialwesen und promovierte an der Universität Graz. Ein praktisches Jahr als Missionarin auf Zeit führte sie in die Zentralafrikanische Republik und 1995 zum Eintritt in das Kloster Oberzell bei den Dienerinnen der hl. Kindheit Jesu. Ab 2006 leitete sie das dortige Bildungshaus. 2007 wurde Schwester Katharina Ganz als Rätin in die Generalleitung und 2013 erstmals zur Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen gewählt. 2016 promovierte sie mit einer pastoraltheologischen Arbeit über die Gründerin Antonia Werr. Ganz setzt sich aktiv für die Gleichberechtigung von Frauen in der katholischen Kirche ein und für die Zulassung von Frauen zum Weiheamt.

Eine Veranstalung in Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 10,00 €
Bereits erworbene Eintrittskarten für ausgefallene Veranstaltungen sind natürlich gültig.

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:

Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Hygienemaßnahmen


„Auf zu neuen Ufern!
Die Welt unser Traum“


Hörstück und Feature von Anja Bilabel
Musik: Marchela Margaritova-Duhneva, Querflöte

Thema dieser literarischen Abendveranstaltung ist der Neuanfang, der Aufbruch in unbekannte Welten, sei es ganz konkret oder symbolisch. Die Bühnenschauspielerin, Regisseurin und Hörfunksprecherin Anja Bilabel verzaubert ihr Publikum mit ihrer Stimme, wenn sie spannende, vergnügliche, geheimnisvolle und auch verrückte Texte deutschsprachiger Prosa und Lyrik vorträgt und so ein unterhaltsames sowie tiefgründig-poetisches Programm präsentiert. Zu Wort kommen u.a. Hermann Hesse, Christian Morgenstern, Annette von Droste-Hülshoff, Sarah Kirsch, Ingeborg Bachmann, Joachim Ringelnatz, Heinrich Heine. Markenzeichen des von Anja Bilabel gegründeten „Lauschsalons“ ist der Wechsel von Stimme und Musik. Mit Klängen der Querflöte sorgt die Orchestermusikerin und Solistin Marchela Margaritova-Duhneva für den passenden musikalischen Rahmen.
 

Beide Künstlerinnen nehmen ihr Publikum mit auf eine atmosphärisch dichte Reise in die Welt der modernen deutschsprachigen klassischen Literatur. Satirisches, Nachdenkliches und Verwegenes, Aufbruchstimmung erbreitendes wie auch Sanftmütiges wird in einer aufeinander abgestimmten Dramaturgie präsentiert.

Anja Bilabel
Die Schauspielerin und Regisseurin der Kammerhörstücke absolvierte nach dem Abitur ein Schauspielstudium an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin. Im Anschluss folgten von 1998–2008 Festengagements mit vorwiegend Hauptrollen an verschiedenen deutschen Stadttheatern. Seit 2008 ist sie selbständig und deutschlandweit als Gastschauspielerin tätig. Als Hörspiel- und Featuresprecherin spricht Anja Bilabel für den Deutschlandfunk Köln, den WDR, den Hessischen Rundfunk und fürs HR-Fernsehen. Sie synchronisiert in den Hamburger Filmstudios, sowie in Kölner, Frankfurter und Berliner Studios unterschiedliche Parts für Film und Fernsehsendungen. Als Schauspielerin wie auch als Sprecherin wurde sie mit Stücken und Hörspielen mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Mit ihrem musikalisch-literarischen Hörtheater, dem Lauschsalon, ist sie bundesweit unterwegs.

Marchela Margaritova-Duhneva
In Bulgarien früh musikalisch ausgebildet, folgte das Musikhochschulstudium für Querflöte im Hauptfach in Münster, das sie 2011 mit Erfolg abschloss. Sie ist seitdem neben ihrer Lehrtätigkeit an der Musikschule, Mitglied in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen und Orchestern. Neben der Querflöte beherrscht sie noch das Piccolo auf herausragende Weise und beweist mit klassischen, wie modernen Spielweisen ihre lebendige Variationskraft.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 13,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:
Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.


„Geschichte(n) des Bistums Essen in 30 Objekten“

Buchpräsentation & Diskussion mit den Herausgeber*innen:
• Prof. Dr. Florian Bock
• Dr. Sebastian Eck
• Miriam Niekämper
• Lea Torwesten

Das Bistum Essen ist eine der jüngsten Diözesen in Deutschland. Und doch hat sie bereits eine faszinierende materielle Alltagskultur ausgebildet. Solchen Objekten sind in diesem interdisziplinär angelegten Band unterschiedliche Fachleute auf der Spur. Sie befragen vertraute und unbekannte, kunstvolle wie kuriose Gegenstände nach ihrer Prägekraft für das „Ruhrbistum“. Welche Geschichte(n) erzählen etwa ein Wohnwagen, ein PaniniSammelbild, in Adventskalender, ein Fußballheiliger, ein Lutscher oder eine Grubenlampe über die Identität(en) des Bistums? Durch die wissenschaftlich fundierten und doch leicht lesbaren historischen Analysen will das Buch zur Selbstverständigung der Diözese zwischen Ruhrgebiet und Sauerland beitragen, um so Impulse für einen zukunftstauglichen Katholizismus in dieser Region zu gewinnen. Der 2019 gegründete Arbeitskreis Essener Bistumsgeschichte wagt einen Blick zurück nach vorn: Neben Objekten, die von der Geschichte der Diözese Essen erzählen, sollen auch Anregungen und Erinnerungen aus dem Publikum aufgegriffen werden.

 Prof. Dr. Florian Bock, Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum stellt die Wechselbeziehung von Kirche und Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner historischen Forschungen. Einen der Forschungsschwerpunkte seines Lehrstuhls stellt die Lokalgeschichte des Bistums Essen dar.

Dr. Sebastian Eck, Studienrat im Hochschuldienst am Institut für Katholische Theologie der Universität Duisburg-Essen, befasst sich aktuell mit der Relevanz christlicher Traditionen für religiöse Bildungsprozesse und der empirischen Erforschung des Religionsunterrichts.

Miriam Niekämper, Doktorandin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum, promoviert über eine internationale Bischofsgruppe um den Essener Weihbischof Julius Angerhausen und ihre Theologie einer Kirche der Armen.

Lea Torwesten, Doktorandin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum, erforscht christlich-religiöse Erinnerungsorte des Ruhrgebiets und ihre Bedeutung für den Religionsunterricht.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie:
Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Corona-Regelungen.