Veranstaltungen


„Zwischen Macht und Liebe – Der Weg der Äbtissin von Essen“

Westfalen um das Jahr 1240. Am illustren Kaiserhof des lebenslustigen Friedrich II. und in den heiligen und mächtigen Hallen des Stifts Essen entscheidet sich Berta von Arnsbergs Schicksal.

Zwischen Minnesang und Macht, zwischen Reliquien und politischen Ränkespielen muss eine junge Frau ihren Weg finden – auch wenn das bedeutet, gegen alle Konventionen ihrer Zeit zu rebellieren und zwischen Macht und Liebe entscheiden zu müssen – und sich und die eigene Stärke dabei kennen zu lernen. Vor allem die Erzbischöfe von Köln fordern die Reichsfürstinnen und Äbtissinnen des freien Stifts immer wieder heraus.


Anja Grevener versorgt verschiedene Magazine mit Artikeln, lektoriert Buchprojekte und Magazine. Durch das Reenactment durfte sie in ihrer Darstellung der Äbtissin von Essen näherkommen und war sofort fasziniert von dieser starken Frau, die nicht davor zurückschreckte, sich mit dem mächtigen Erzbischof von Köln anzulegen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
- Essener Domschatz
- kfd katholische Frauengemeinschaft Deutschland, Diözesanverband Essen
- KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr


„Was mir geschehen ist, kann niemand ungeschehen machen. Aber ich kann einen Teil dazu beitragen, um vergangene Taten aufzuklären und zu versuchen, es zukünftigen Tätern schwer zu machen.“

Es geht um mehr als den einzelnen Täter. Denn, wer von sexualisierter Gewalt betroffen ist, musste unter einem System leiden, indem nicht nur das unsägliche Leid geschehen konnte, sondern auch die Täter gedeckt worden sind. Nur, wenn Betroffene sich deutlich zu Wort melden, wird das System sich ändern.

Aus diesem Grund hat Stephan Bertram sich an der sozialwissenschaftlichen Aufarbeitungsstudie im Bistum Essen beteiligt sowie seine Erfahrungen in einem Roman festgehalten.

Stephan Bertram ist ansprechbar – egal ob für Betroffene, Pädagogen, Journalisten oder für Institutionen, Gruppen und Verbände. Er ist bereit mit seiner Stimme und seiner Geschichte zur Aufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt beizutragen.

https://stephan-bertram.info/

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
- Katholische Erwachsenen- und Familienbildungsstätte
- Prävention im Bistum Essen
- Wiese e.V. Selbsthilfeberatung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 12,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr


Der Islam ist ohne die jüdische religiöse Tradition nicht denkbar.

Wer den Islam verstehen will, muss seine Verwurzelung in der jüdischen Offenbarungstradition kennen. Das Judentum ist für den Islam eine Quelle, die aber oft verschwiegen und verleugnet wurde. Dabei zeigt sich, dass im Koran und in der islamischen Theologie ein ambivalentes Verhältnis zum Judentum besteht und daraus antijüdische Argumente entwickelt wurden, die bis heute tradiert werden.

Mouhanad Khorchide zeigt nun in seinem Buch auf, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente. Gegen eine religiöse Abgrenzung und Feindbilder plädiert er für eine theologische Wende in der islamischen Denktradition: Der Dialog mit dem Judentum muss ein konstitutiver Bestandteil des eigenen Glaubensverständnisses werden. Daraus soll eine muslimisch-jüdische Verbundenheit entstehen, die sich gemeinsam für Gerechtigkeit, Freiden und Menschenwürde einsetzt.

Mouhanad Khorchide, Prof. Dr., geb. 1971, in Beirut, aufgewachsen in Saudi-Arabien, studierte Islamische Theologie und Soziologie in Beirut und Wien. Seit 2010 Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster und dort inzwischen auch Leiter des Zentrums für Islamische Theologie.

Khorchide studierte in Beirut Islamische Theologie und in Wien Soziologie, wo er mit einer Studie über islamische Religionslehrer promovierte. Er hat zudem als Imam und Religionslehrer gearbeitet. Seit 2011 ist er Koordinator des Graduiertenkollegs Islamische Theologie der Stiftung Mercator und seit 2013 Principle Investigator des Exzellenzclusters »Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne« an der Universität Münster.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
- Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen
- Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 15,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr


Ein Abend für Liebhaber:innen virtuoser Musik – bewegend, berührend, zeitlos. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des argentinischen Tangos – leidenschaftlich, melancholisch, voller Kraft und Eleganz.

Das Trio-Spiel fasst den orchestralen Klang und die virtuosen Figuren des alten und neuen Tangos so gekonnt zusammen, dass - ohne weitere Instrumente - das typische orchestrale Klangbild des Tangos entsteht, mit seinem Puls und seinen groovenden Staccato-Legato-Phrasierungen, die dem Genre seine unverwechselbare Melancholie, Leidenschaft, Kraft und Eleganz verleihen.

Eine konzertante Reise durch 100 Jahre Tango-Geschichte, vom Ur-Tango „El Choclo“ (1903), „La Cumparsita“ (1917) über berühmte Werke aus dem „Golden Age“ des Tango Argentino der 30er/40er Jahre (Danzarin, Felicia, …) bis hin zu den mitreißenden Werken des Tango-Nuevo Komponisten Astor Piazzolla.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
 KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Veranstaltungsort und Kartenvorverkauf:
Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Eintritt: 20,00 €

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr