Ignatianisch
Begriffserklärung und Herkunft
Ignatianisch bezeichnet eine Spiritualität, Denkweise oder Praxis, die auf Ignatius von Loyola, den Gründer des Jesuitenordens, zurückgeht. Besonders geprägt wurde sie durch seine Geistlichen Übungen.
Verankerung im Bistum Essen
Im Bistum Essen können ignatianische Elemente in Exerzitien, geistlicher Begleitung und spirituellen Angeboten eine Rolle spielen. Sie dienen dazu, den eigenen Glauben zu vertiefen und Entscheidungen aus einer bewussten Beziehung zu Gott heraus zu treffen.
Rolle in der Liturgie
Ignatianische Spiritualität besitzt keine eigene Liturgie. Sie kann jedoch Gebet, Schriftbetrachtung, Exerzitien und die persönliche Vorbereitung auf liturgische Feiern prägen.
Spirituelle Dimension und Symbolik
Kennzeichnend sind die Suche nach Gottes Gegenwart im Alltag, die Betrachtung biblischer Texte und die sogenannte Unterscheidung der Geister. Ziel ist es, innere Bewegungen wahrzunehmen, gute Entscheidungen zu treffen und Gott „in allen Dingen“ zu suchen und zu finden.
Kernaspekte im Überblick
- Name und Ursprung: Von Ignatius von Loyola und seiner Spiritualität geprägt
- Funktion und Zweck: Vertiefung des Glaubens und Hilfe bei geistlichen Entscheidungen
- Bedeutung im Bistum Essen: Relevant insbesondere für Exerzitien und geistliche Begleitung
- Liturgische Präsenz: Keine eigene Liturgie; Verbindung zu Gebet und Schriftbetrachtung
- Brauchtum und kulturelle Besonderheiten:Geistliche Übungen, Unterscheidung der Geister und Suche nach Gott im Alltag
Siehe auch:Ignatius von Loyola, Jesuiten, Exerzitien.