Hostiendose
Begriffserklärung und Herkunft
Die Hostiendose ist ein kleines liturgisches Gefäß zur Aufbewahrung und zum Transport konsekrierter Hostien. Sie wird auch Pyxis genannt. Der Begriff stammt vom griechischen pyxís und bezeichnete ursprünglich ein kleines Behältnis oder eine Dose.
Verankerung im Bistum Essen
Im Bistum Essen wird die Hostiendose wie in der gesamten katholischen Kirche insbesondere verwendet, wenn die Kommunion zu Menschen gebracht wird, die nicht selbst an der Eucharistiefeier teilnehmen können, etwa zu Kranken oder älteren Menschen.
Rolle in der Liturgie
Die Hostiendose dient dem würdigen Transport des eucharistischen Brotes. Da sich darin konsekrierte Hostien und damit nach katholischem Glauben der Leib Christi befinden, wird sie mit besonderer Sorgfalt und Ehrfurcht behandelt.
Spirituelle Dimension und Symbolik
Die Hostiendose ermöglicht es, die Eucharistie auch zu Menschen zu bringen, die wegen Krankheit oder anderer Einschränkungen nicht am Gottesdienst teilnehmen können. Damit steht sie auch für die bleibende Verbindung dieser Menschen mit Christus und der feiernden Gemeinde.
Kernaspekte im Überblick
- Name und Ursprung: Auch Pyxis; griech. pyxís = „Dose, Behältnis“
- Funktion und Zweck: Aufbewahrung und Transport konsekrierter Hostien
- Bedeutung im Bistum Essen: Besonders bei der Krankenkommunion gebräuchlich
- Liturgische Präsenz: Verwendung beim Überbringen der Kommunion außerhalb der Eucharistiefeier
- Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Aufgrund ihres eucharistischen Inhalts wird die Hostiendose besonders ehrfürchtig behandelt
Siehe auch:Hostie, Kommunion, Krankenkommunion.