Das Hochgebet
Begriffserklärung und Herkunft
Das Hochgebet ist das zentrale Lob- und Dankgebet der Eucharistiefeier. Es richtet sich an Gott und erinnert an sein heilvolles Handeln. Zugleich bittet die Kirche um das Wirken des Heiligen Geistes über Brot und Wein sowie über die versammelte Gemeinde.
Verankerung im Bistum Essen
Im Bistum Essen gehört das Hochgebet wie in der gesamten katholischen Kirche zum Kern jeder Eucharistiefeier. Es wird vom Priester gesprochen, während die Gemeinde durch Akklamationen wie das Sanctus und das abschließende Amen beteiligt ist.
Rolle in der Liturgie
Das Hochgebet beginnt mit der Präfation und umfasst unter anderem den Lobpreis Gottes, die Anrufung des Heiligen Geistes, die Einsetzungsworte Jesu, das Gedächtnis von Tod und Auferstehung Christi, Fürbitten für Kirche und Welt sowie die abschließende Doxologie.
Spirituelle Dimension und Symbolik
Im Hochgebet feiert die Kirche das Gedächtnis von Tod und Auferstehung Jesu Christi und bittet darum, dass Brot und Wein zum Leib und Blut Christi werden. Es verbindet Dank, Erinnerung, Bitte und Lobpreis und bildet damit den geistlichen Mittelpunkt der Eucharistiefeier.
Kernaspekte im Überblick
- Name und Ursprung: Zentrales eucharistisches Lob- und Dankgebet
- Funktion und Zweck: Erinnerung an Gottes Heilshandeln und Feier des Pascha-Mysteriums
- Bedeutung im Bistum Essen: Kernbestandteil jeder Eucharistiefeier
- Liturgische Präsenz: Präfation, Sanctus, Epiklese, Einsetzungsworte, Gedächtnis, Fürbitten und Doxologie
- Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Die Gemeinde beteiligt sich durch feste Akklamationen, insbesondere durch das abschließende „Amen“