Die Essener Gespräche
Begriffserklärung und Herkunft
Die Essener Gespräche sind eine interdisziplinäre und überkonfessionelle wissenschaftliche Fachtagung zum Verhältnis von Staat und Kirche. Unter dem Titel „Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche“ lädt das Bistum Essen seit 1966 einmal jährlich Fachleute aus Wissenschaft und Praxis ein.
Verankerung im Bistum Essen
Die Tagung wird vom Bistum Essen veranstaltet. Teilnehmende sind vor allem Hochschullehrer aus dem Staats- und Kirchenrecht sowie aus der Theologie. Je nach Thema wirken auch Fachleute aus weiteren Disziplinen wie Geschichte oder Medizin sowie wissenschaftlich tätige Praktiker aus Justiz und staatlicher oder kirchlicher Verwaltung mit. Die Gäste kommen aus Deutschland und dem europäischen Ausland.
Rolle in der Liturgie
Die Essener Gespräche haben keine unmittelbare liturgische Funktion. Sie befassen sich wissenschaftlich mit rechtlichen, gesellschaftlichen und theologischen Fragen, die das Verhältnis von Kirche, Staat und Gesellschaft betreffen.
Spirituelle Dimension und Symbolik
Die Tagung steht für den Dialog zwischen Kirche, Wissenschaft, Recht und Gesellschaft. Ihr überkonfessioneller und interdisziplinärer Ansatz ermöglicht es, aktuelle Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen und zu diskutieren.
Kernaspekte im Überblick
- Name und Ursprung: Wissenschaftliche Fachtagung „Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche“
- Funktion und Zweck: Interdisziplinäre Diskussion über das Verhältnis von Staat und Kirche
- Bedeutung im Bistum Essen: Seit 1966 jährlich vom Bistum Essen veranstaltet
- Teilnehmende: Fachleute aus Wissenschaft, Justiz sowie staatlicher und kirchlicher Verwaltung
- Wissenschaftliche Wirkung: Die Dokumentationsbände werden in Rechtsprechung und Fachliteratur berücksichtigt