CICM Abkürzung

Begriffserklärung und Herkunft

CICM ist die Abkürzung für Congregatio Immaculati Cordis Mariae („Kongregation vom Unbefleckten Herzen Mariä“). Die Mitglieder werden auch als Scheutvelder Missionare oder Scheut-Missionare bezeichnet. Der Name geht auf den Gründungsort Scheut bei Brüssel in Belgien zurück.

Verankerung im Bistum Essen

Im Bistum Essen ist die Kongregation vor allem als Teil der weltweiten Missionsarbeit der katholischen Kirche bekannt. Ihre Mitglieder wirken in der Seelsorge, Mission, Bildung und sozialen Arbeit. Auch wenn sie nicht zu den prägenden Ordensgemeinschaften des Bistums gehören, steht ihre Tätigkeit beispielhaft für das missionarische Engagement der Kirche.

Rolle in der Liturgie

Die Missionare der CICM feiern die Liturgie der Kirche und spenden entsprechend ihrer Weihe die Sakramente. Ihr besonderes Charisma liegt jedoch nicht in einer eigenen liturgischen Tradition, sondern in der missionarischen Verkündigung des Evangeliums.

Spirituelle Dimension und Symbolik

Die Spiritualität der Kongregation orientiert sich am Unbefleckten Herzen Mariä. Sie verbindet marianische Frömmigkeit mit missionarischem Einsatz und dem Dienst an Menschen unterschiedlicher Kulturen. Die Gemeinschaft versteht sich als Werkzeug der Evangelisierung und der Förderung von Gerechtigkeit, Frieden und menschlicher Würde.

Kernaspekte im Überblick

  • Name und Ursprung:Congregatio Immaculati Cordis Mariae („Kongregation vom Unbefleckten Herzen Mariä“)
  • Abkürzung:CICM
  • Weitere Bezeichnung: Scheutvelder Missionare bzw. Scheut-Missionare
  • Funktion und Zweck: Missionarische Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche
  • Bedeutung im Bistum Essen: Teil der weltweiten Missions- und Seelsorgearbeit der Kirche
  • Liturgische Präsenz: Feier der Sakramente und des kirchlichen Lebens im Rahmen der Mission
  • Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Verbindung von Missionsauftrag und marianischer Spiritualität