Die Cibedo, Abkürzung

Begriffserklärung und Herkunft

Cibedo ist die Abkürzung für Christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle. Sie ist eine Fachstelle der Deutschen Bischofskonferenz und wurde 1978 in Köln gegründet. Ihr heutiger Sitz ist Frankfurt am Main.

Verankerung im Bistum Essen

Im Bistum Essen ist Cibedo vor allem als fachliche Referenzstelle für Fragen des christlich-islamischen Dialogs relevant. Ihre Arbeit unterstützt kirchliche Akteure, Gemeinden und Bildungseinrichtungen beim Umgang mit interreligiösen Fragen und beim Zusammenleben von Christen und Muslimen.

Rolle in der Liturgie

Cibedo hat keine liturgische Funktion. Die Arbeit der Fachstelle betrifft vor allem Dialog, Bildung, Dokumentation und Beratung. Indirekt kann sie jedoch helfen, interreligiöse Sensibilität in kirchlichen Kontexten zu fördern.

Spirituelle Dimension und Symbolik

Cibedo steht für den Auftrag der Kirche, religiöse Verständigung, Respekt und friedliches Zusammenleben zu fördern. Im Mittelpunkt steht nicht Vermischung der Religionen, sondern Begegnung auf Grundlage des eigenen Glaubens und der Anerkennung des anderen.

Kernaspekte im Überblick

  • Name und Ursprung: Christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle, gegründet 1978 in Köln
  • Funktion und Zweck: Förderung des christlich-islamischen Dialogs und des Zusammenlebens
  • Bedeutung im Bistum Essen: Fachliche Orientierung für interreligiöse Begegnung und pastorale Praxis
  • Liturgische Präsenz: Keine eigene liturgische Funktion
  • Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Dokumentation, Beratung und Dialogarbeit zwischen Christentum und Islam