Die Cherubim (Plural)

Begriffserklärung und Herkunft

Cherubim ist die Mehrzahl von Cherub. In der biblischen Tradition bezeichnet der Begriff eine besondere Gruppe von Engeln beziehungsweise himmlischen Wesen, die in unmittelbarer Nähe Gottes stehen. Nach der Vision des Propheten Ezechiel tragen die Cherubim den Thron Gottes und begleiten seine Herrlichkeit. Der Name stammt aus dem Hebräischen (keruv, Plural keruvim).

Verankerung im Bistum Essen

Im Bistum Essen begegnen Cherubim vor allem in der Bibel, in der Kirchenkunst, in liturgischen Texten und in der religiösen Bildung. Darstellungen von Cherubim finden sich gelegentlich in Kirchen, auf Altären oder in sakraler Kunst, insbesondere als Sinnbilder der Nähe Gottes und der himmlischen Welt.

Rolle in der Liturgie

Die Cherubim haben keine eigenständige liturgische Funktion, werden jedoch in Gebeten, Hymnen und biblischen Lesungen erwähnt. In der christlichen Tradition gehören sie zu den Engelchören, die Gott unaufhörlich loben und verehren.

Spirituelle Dimension und Symbolik

Die Cherubim symbolisieren die Gegenwart, Herrlichkeit und Heiligkeit Gottes. Im Buch Ezechiel erscheinen sie als Träger des göttlichen Thrones und als Begleiter der göttlichen Herrlichkeit. Im Neuen Testament, insbesondere in der Offenbarung des Johannes, wird die Unterscheidung zwischen Cherubim und Seraphim nicht mehr klar aufrechterhalten; beide erscheinen dort als himmlische Wesen, die Gott verherrlichen.

Kernaspekte im Überblick

  • Name und Ursprung: Hebr. keruv; Plural keruvim (Cherubim)
  • Funktion und Zweck: Himmlische Wesen in unmittelbarer Nähe Gottes
  • Bedeutung im Bistum Essen: Bestandteil biblischer Überlieferung, Kirchenkunst und Glaubensverkündigung
  • Liturgische Präsenz: Erwähnung in Gebeten, Hymnen und Schriftlesungen
  • Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Symbol der göttlichen Herrlichkeit und des himmlischen Lobpreises

Siehe auch:Engel, Seraphim.