C+M+B
Begriffserklärung und Herkunft
C+M+B ist die Abkürzung eines Segenswunsches, den die Sternsinger an Haus- und Wohnungstüren schreiben. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Satz Christus mansionem benedicat („Christus segne dieses Haus“). Der Segensspruch wird traditionell zusammen mit der Jahreszahl und Kreuzen mit geweihter Kreide an den Türsturz geschrieben.
Verankerung im Bistum Essen
Im Bistum Essen gehört das Schreiben von C+M+B zum Brauchtum des Sternsingens. Kinder und Jugendliche ziehen als Sternsinger von Haus zu Haus, bringen den Segen Gottes zu den Menschen und sammeln Spenden für Kinderhilfsprojekte weltweit. Die Aktion wird in vielen Gemeinden rund um das Hochfest Erscheinung des Herrn (6. Januar) durchgeführt.
Rolle in der Liturgie
Das Zeichen C+M+B ist kein liturgischer Ritus im engeren Sinn, steht aber in engem Zusammenhang mit der Segnung der Sternsinger und dem kirchlichen Brauchtum des Dreikönigsfestes. Es macht den erbetenen Segen Gottes für das Haus und seine Bewohner sichtbar.
Spirituelle Dimension und Symbolik
Der Segensspruch bringt den Wunsch zum Ausdruck, dass Christus das Haus, die Familie und alle Bewohner begleitet und schützt. Die Kreuze zwischen den Buchstaben sind Segenszeichen und keine Pluszeichen. Das Zeichen erinnert daran, dass christlicher Glaube auch im Alltag und im häuslichen Leben sichtbar werden soll.
Kernaspekte im Überblick
- Name und Ursprung: Abkürzung für Christus mansionem benedicat („Christus segne dieses Haus“)
- Funktion und Zweck: Segenszeichen für Häuser und Wohnungen
- Bedeutung im Bistum Essen: Fester Bestandteil der Sternsingeraktion
- Liturgische Präsenz: Verbunden mit dem Dreikönigsfest und der Segnung der Sternsinger
- Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Anbringen des Segens an Haus- und Wohnungstüren mit geweihter Kreide
Siehe auch:Sternsingen.