Peter Maffay wirbt für gesunden Lebensstil und sagt: „Gott wird niemals altmodisch“

Im Interview mit dem Bistumsmagazin BENE spricht der 70-jährige Musiker über seinen Wandel vom exzessiv lebenden Rocker zum Fahrradfahrer, der für ein besseres Klima auch sein Motorrad seltener bewegt. Die Musik hält ihn weiter auf Trab: „Solange ich Bock darauf habe und mich fit fühle, gibt es keinen Grund kürzerzutreten“. Im März tritt Maffay in Oberhausen und Dortmund auf.

Ein gesunder Lebenswandel, sein Glaube an Gott und der nicht enden wollende Spaß an der Musik: Peter Maffay denkt auch mit 70 nicht ans Aufhören. „Solange ich Bock darauf habe und mich fit fühle, gibt es keinen Grund kürzerzutreten“, verspricht er seinen Fans jetzt in BENE, dem Magazin des Bistums Essen. Bei Konzerten „spiele ich die zweieinhalb, drei Stunden relativ entspannt und freue mich auch über die körperliche Herausforderung. Wenn ich das nicht hätte, würde ich wahrscheinlich nur noch hinter dem Ofen sitzen, meine Familie nerven und schon längst tot sein.“ Am 6. März ist Maffay in Dortmund und am 8. März in Oberhausen zu Gast.

Wahl-Bayer ist beeindruckt vom Wandel des Ruhrgebiets

Im Ruhrgebiet zeigt sich der Wahl-Bayer regelmäßig vom Wandel der Region beeindruckt: „Wenn wir in Oberhausen oder Dortmund Konzerte spielen, staune ich immer, wie grün das Revier geworden ist.“ Seit Jahren engagiert sich der Sänger in Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen und hat auch seinen eigenen Lebensstil entsprechend angepasst, berichtet er in BENE: „Mein Umgang mit mir selbst hat sich radikal verändert. Früher habe ich Raubbau an meinem Körper betrieben: Zigaretten, Alkohol – das ganze Programm, und zwar ziemlich exzessiv. Heute achte ich sehr auf meine Gesundheit.“ Er rauche nicht, trinke kaum Alkohol und ernähre sich „relativ gesund“. Und „ich fahre öfter mit dem Fahrrad, nicht nur weil es gesund ist, sondern auch ein kleiner Beitrag zu sauberer Luft.“ Sein Motorrad benutze er daher „weit weniger als früher“. Ein nachhaltiger Lebensstil ist für Maffay dabei keine Modeerscheinung, sondern eine Grundsatzfrage: „In jungen Jahren denkt man weniger an den Wert der Lebenszeit. Heute weiß ich, wie kostbar sie ist, und bemühe mich, möglichst wenig davon zu vergeuden.“

Christlicher Glaube ist „wichtiger Teil meines Lebens“

Sein christlicher Glaube ist für den in Rumänien geborenen Maffay dabei heute „ein wichtiger Teil meines Lebens. Er ist wie ein Leuchtturm, eine Orientierungshilfe. Es gibt natürlich auch Menschen, Umstände und Erlebnisse, die mich bewegen und beeinflussen, aber über allem steht eine höhere Instanz.“ Die christliche Botschaft sei „zeitlos gültig“, betont der Sänger. Vieles werde sich verändern, auch in der Kirche sagt Maffay. „Denken wir an die Initiative Maria 2.0, mit der katholische Frauen für den Zugang zum Priesteramt kämpfen. Langfristig werden sie damit Erfolg haben“, ist sich der Sänger sicher. Doch trotz aller Veränderungen bleibe der „Markenkern“ der Kirche gleich. „Gott wird niemals altmodisch, und die Zehn Gebote haben Relevanz, solange Menschen auf dieser Erde leben.“

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