Kirchen-Mitarbeiter musizieren vor Essener Seniorenheimen

Bistum Essen

Kirchenmusik-Beauftragter Stefan Glaser gab zusammen mit Hornistin Ulrike Gnida ein Hofkonzert in der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung. Und die „LaufBand“ des Bistums Essen spielte vor dem Haus St. Maria Immaculata und dem Maximilian-Kolbe-Haus.

Mit flotter Musik in den Mai: Über musikalische Unterhaltung am offenen Fenster oder auf dem Balkon konnten sich am langen ersten Mai-Wochenende die Bewohnerinnen und Bewohner der drei katholischen Senioren-Wohnheime Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung und Maximilian-Kolbe-Haus in Essen-Steele sowie des St.-Maria-Immaculata-Hauses in Essen-Borbeck freuen. Bereits am Donnerstagnachmittag, 30. April, hatte Stefan Glaser, der Kirchenmusik-Beauftragte im Bistum Essen, im Hof der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung sein E-Piano aufgebaut. Zusammen mit der Hornistin Ulrike Gnida präsentierten die beiden dort ein buntes Programm mit Frühlings- und Mai-Liedern. Im Fokus hatten sie dabei nicht nur die vielen Senioren, die in der Einrichtung zuhause sind, sondern auch die Jungen und Mädchen im Kinderheim der Stiftung, die das Programm mit einem Tanz bereicherten. Begleitet von den Pflegerinnen und Pflegern der Einrichtung saßen viele Senioren am offenen Fenster, auf der Terrasse oder dem Hof und lauschten dem ungewöhnlichen Konzert.

Ähnlich ging es am Sonntag, 3. Mai, den Bewohnern des Hauses St. Maria Immaculata in Borbeck. Dort baute sich am Nachmittag die „LaufBand“ des Bistums Essen vor dem Eingang auf und sorgte mit ihrer Musik erst für erstaunte und dann für zahlreiche erfreute Reaktionen und Applaus an vielen Fenstern. Die sechsköpfige Band hat sich darauf spezialisiert, mobil – also laufend – Musik zu machen. Neben mehreren Bistums-Mitarbeitern gehört auch Essens Caritas-Direktor Björn Enno Hermans mit seinem Saxophon zu der Kapelle, die in Borbeck mit einem Programm aus Volkslied-Evergreens („Die Gedanken sind frei“), Gospels („Oh when the Saints“), dem lokalpatriotischen Steigerlied und einem selbst getexteten Corona-Song für Begeisterung sorgte. Im Publikum beließ es mancher beim Zuhören – viele stimmten aber auch gleich mit ein. Nach dem Auftritt in Borbeck packte die „LaufBand“ ihre Instrumente wieder ein, um wenig später am Steeler Maximilian-Kolbe-Haus ein zweites Konzert zu geben.

Für die meisten Senioren dürften die spontanen musikalischen Angebote am langen Mai-Wochenende eine angenehme Unterbrechung ihres Altenheim-Alltags ohne Besuche und andere Abwechslungen gewesen sein. Aber auch die Musikerinnen und Musiker freuten sich über ein frohes und dankbares Publikum bei diesen ungewöhnlichen Open-Air-Konzerten.

Kontakt zu den Musikern

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