Franziskaner-Minoriten verlassen Gelsenkirchen

Danziger Provinzkapitel des Ordens beendet die mehr als 25-jährige Präsenz der Patres in der Gemeinde St. Josef im Stadtteil Ückendorf.

Die in der Gelsenkirchener Gemeinde St. Josef in der Pfarrei St. Augustinus beheimateten Franziskaner-Minoriten werden Gelsenkirchen in den kommenden vier Jahren verlassen. Das hat das Provinzkapitel der Danziger Franziskaner-Minoriten-Provinz entschieden, zu der die aktuell drei Patres in Gelsenkirchen-Ückendorf gehören. „Wir bedauern den Rückzug der Franziskaner-Minoriten sehr“, sagt Domkapitular Kai Reinhold, Personaldezernent im Bistum Essen. „Seit mehr als 25 Jahren haben die Ordensleute für die Menschen in Gelsenkirchen und insbesondere in Ückendorf einen wertvollen Dienst geleistet.“ Wie lange die Franziskaner-Minoriten nun noch in Gelsenkirchen bleiben können, werde in den kommenden Wochen in Gesprächen zwischen dem Danziger Provinzial, dem Bistum Essen und der Pfarrei St. Augustinus abgestimmt, so Reinhold.

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