von Lisa Myland

Essener Dom und Jugendhaus St. Altfrid als „ökologisch und fair“ ausgezeichnet

Ökostrom, faire Produkte und umsichtiges Handeln: Der Essener Dom und das Jugendhaus St. Altfrid gelten mit dem Zertifikat als Beispiele für nachhaltiges Handeln.

Wegen besonderen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sind der Essener Dom und das Jugendhaus St. Altfrid in Essen-Kettwig mit dem Zertifikat „ökologisch und fair im Bistum Essen“ ausgezeichnet worden.

Ökostrom im Dom und nachhaltiger Büroalltag 
 
Beim Essener Dom waren etwa das Nutzen von Ökostrom und Fernwärme oder die nachfüllbaren Opferlichter ausschlaggebende Kriterien für das Zertifikat, sagt Sebastian Neugebauer, Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum Essen. Auch das Dombüro achte unter anderem beim Einkauf auf Nachhaltigkeits-Aspekte. „Das Zertifikat ist uns auch Auftrag, noch mehr zu tun“, sagt Dompropst Thomas Zander.

Vegetarische Speisen und Naturpädagogik

„Das Jugendhaus St. Altfrid ist in sehr vielen Feldern vorbildlich“, sagt Neugebauer. Dort gebe es für Mitarbeitende und Gäste etwa hauptsächlich vegetarische Speisen. Ein Schwerpunkt der Bildungsarbeit ist die Naturpädagogik, außerdem nutze die Einrichtung ein eigenes Blockheizkraftwerk und 100 Prozent Ökostrom sowie LED-Leuchten. Angeboten werden außerdem faire Produkte. 
 
Das Zertifikat „ökologisch und fair im Bistum Essen“ ist eine Initiative des Bistums Essen und wird seit 2020 vergeben. Damit werden Pfarreien und Gemeinden, Institutionen, Verbände oder andere Einrichtungen ausgezeichnet, die sich für Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit, fairen Handel und die Bewahrung der Schöpfung in besonderer Weise und nachweisbar einsetzen. Das Zertifikat soll das den Anstrengungen zugrundeliegende öko-faire Bewusstsein sichtbar machen.

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