von Sandra Gerke

Tatsächlich frohe Ostern!

Das BENE-Magazin erklärt, warum Vorfreude auf das Fest dieses Jahr besonders angesagt ist

Eigentlich dauert sie nur 40 Tage, die Fastenzeit im Christentum. Doch dieses Jahr fühlt es sich an, als ziehe sie sich schon ewig hin. Schließlich liegt coronabedingt mehr als ein Jahr voller Verzicht hinter der Menschheit. Da kommt die Kernbotschaft des Osterfestes wie gerufen, findet die Religionswissenschaftlerin Regina Laudage-Kleeberg. Warum Vorfreude angesagt ist, erklärt sie in der aktuellen Ausgabe des BENE Magazins.

Wenn Christinnen und Christen Ostern Jesu Auferstehung feiern, stehe das „für den Neuanfang, für das Wieder-gut-Sein“, so die 35-Jährige. Sie selbst bekennt in BENE, „erschöpft und traurig“ zu sein von vielen Monaten Pandemie und berichtet von Sorgen um Familie und Freunde, von eigenen Fehlern und Versäumnissen in dieser schwierigen Zeit. „Manche Fehler machen wir, weil wir nicht anders können“, meint Regina Laudage-Kleeberg. „Natürlich ist es mein Job, der beste Mensch zu sein, der ich sein kann. Aber wenn das nicht reicht, dann gibt es Trost und Wiedergutmachung. Erlösung.“ Gott nehme den Menschen alle Lasten ab. „Deshalb kann ich meine Schuldgefühle über Bord werfen: Ich habe mein Bestes gegeben, den Rest übernimmt Gott.“

Für Kinder erklärt: „Jeder Schmerz kann vergehen“

Kindern erklärt die zweifache Mutter die Bedeutung von Ostern so: Das Fest stehe „für das Pusten, wenn man hingefallen ist, für das Lied, das Eltern singen, um dich zu trösten.“ Sie glaubt: „Jeder Schmerz kann vergehen, jedes Leben kann wieder lebendig werden – weil Gottes Sohn den Tod überwunden hat.“

Regina Laudage-Kleeberg ist vielen Radiohörerinnen und -hörern durch die Reihe „Kirche im WDR“ bekannt. Sie ist Referentin für Organisationsentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat Essen.

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