Bistum trauert um Präses der Katholischen Öffentlichen Büchereien

Bistum Essen

Der Essener Priester Peter Hoffmann ist am Samstag im Alter von 69 Jahren gestorben. „Ein treuer Anwalt der Katholischen Büchereiarbeit, der zutiefst davon überzeugt war, dass Lesen und Literatur das Leben von Menschen mit Sinn und Bedeutung erfüllen können“, sagt Vera Steinkamp, Leiterin des Essener Medienforums.

Das Bistum Essen trauert um den Essener Priester und langjährigen Diözesanpräses der Katholischen Öffentlichen Büchereien, Peter Hoffmann, der am Samstag im Alter von 69 Jahren gestorben ist.

Hoffmann habe sich „stets mit großer Selbstverständlichkeit und Freude für die Anliegen der Katholischen Öffentlichen Büchereien eingesetzt und verdient gemacht“, würdigt Vera Steinkamp, die Leiterin des Essener Medienforums, den Verstorbenen. Von 1998 bis vor wenigen Wochen hatte sich Hoffmann neben seinen Aufgaben als Pastor und Kirchenjurist für das Anliegen der Kirchen-Büchereien zwischen Duisburg, Bochum und dem Märkischen Sauerland stark gemacht. „Das Engagement der über 1000 ehrenamtlichen Büchereimitarbeitenden sowie die Zukunftsfähigkeit der Büchereien als moderne und attraktive Orte der Pastoral waren ihm dabei in den vielen Jahren immer ein besonderes Herzensanliegen“, so Steinkamp. Hoffmann habe „die Katholischen Öffentlichen Büchereien nie als pastoralen Luxus gesehen, sondern als Orte, an denen wesentliche Begegnungen und Gespräche generationsübergreifend und unabhängig von Konfessionen mit großer Selbstverständlichkeit möglich wurden“. Dabei sei Hoffmann „ein treuer Anwalt der Katholischen Büchereiarbeit gewesen, der zutiefst davon überzeugt war, dass Lesen und Literatur das Leben von Menschen mit Sinn und Bedeutung erfüllen können“.

Nach seiner Priesterweihe 1977 war Hoffmann zunächst Kaplan in Gelsenkirchen-Buer-Erle, bevor er 1982 erneut an die Ruhr-Universität Bochum wechselte und 1986 zum Doktor der Theologie promovierte. Nach zwei Jahren als Kaplan in der Bochumer Propsteipfarrei St. Peter und Paul wurde Hofmann 1988 Pfarrer von St. Marien im Essener Segeroth und übernahm weitere Aufgaben, unter anderem in der Exerzitienseelsorge. 1995 wurde Hofmann Pfarrer von St. Michael im Essener Südostviertel, drei Jahre später ergänzt durch sein Engagement für die katholische Büchereiarbeit. Seit dem Jahr 2000 arbeitete Hoffmann zudem im Offizialat mit, dem Kirchengericht des Bistums Essen.

2005 wechselte er nach Essen-Kray und wurde Pfarrer von St. Barbara, deren Seelsorger Hoffmann auch nach dem Zusammenschluss mit der Pfarrei St. Laurentius blieb. Erst im vergangenen September ließ sich Hoffmann von seinen Aufgaben entpflichten und in den Ruhestand versetzen, übernahm jedoch trotz zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin seelsorgliche Aufgaben in der Pfarrei St. Laurentius. „Als Bischof weiß ich mich dem Verstorbenen in besonderer Weise verbunden und danke ihm für seinen engagierten Dienst im Bistum Essen“, schreibt Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck im Totenbrief für Hoffmann.

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