von Cordula Spangenberg

Bischof Overbeck schreibt den Menschen im Lennetal nach Hochwasser

„Ich hoffe sehr, dass es Ihnen möglich sein wird, das Erlebte auf eine für Sie persönlich geeignete und gute Art zu verarbeiten.“

Seine Erschütterung und Anteilnahme angesichts der verheerenden Hochwasserschäden hat Bischof Franz-Josef Overbeck den Menschen im Lennetal rund um Altena, Werdohl und Plettenberg ausgedrückt. In einem Brief an die Bevölkerung im Märkischen Sauerland schreibt der Bischof: „Neben allen, die Opfer dieser Flutkatastrophe geworden sind, gilt meine Anteilnahme insbesondere den Familien und Freunden der Toten, Verletzten und Vermissten, deren Schicksal noch unklar ist.“ Darunter seien auch Einsatzkräfte, die unter enormen persönlichen Risiken alles Menschenmögliche getan hätten, um die Situation irgendwie zu bewältigen. 

Spendenmöglichkeit

Gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband hat das Bistum Essen 50.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Auch der Caritasverband Altena/Lüdenscheid hat ein Spendenkonto eingerichtet.

Caritasverband Altena–Lüdenscheid e.V.
DE09 4585 1020 0080 0011 91
Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis
Verwendungszweck: Hochwasser
 

„Ich kann mir kaum vorstellen, was viele von Ihnen in diesen lebensbedrohlichen Stunden durchmachen und erleiden mussten und hoffe sehr, dass es Ihnen möglich sein wird, das Erlebte auf eine für Sie persönlich geeignete und gute Art zu verarbeiten“, schreibt Overbeck. Überall dort, wo es zu massiven Überflutungen kam – so auch in Teilen von Essen und Mülheim – stünden zahlreiche Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz und fragten sich, wie es jetzt weitergehen solle.

„Mut und Hoffnung machen die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die tatkräftig anpacken und durch ihr Engagement und ihre Zivilcourage jene Stimmen in unserer Gesellschaft Lügen strafen, die meinen, es gäbe keine soziale Verantwortung mehr.“ Gelebte Solidarität sei das gemeinsame Fundament gerade in Not- und Krisensituationen. Die Beseitigung der Flutschäden so zu gestalten, dass in Zukunft wieder ein gutes und gerechtes Leben möglich sei, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch die Christen Verantwortung übernähmen, so Overbeck.

Der Brief des Bischofs im Wortlaut

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