von Thomas Rünker

Bischof Overbeck leitet die Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz

Vollversammlung der Bischofskonferenz in Fulda wählte den Ruhrbischof zum Leiter der Kommission, die als die wichtigste der 14 Bischöflichen Kommissionen gilt.

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck ist neuer Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz. Die in Fulda tagende Vollversammlung der katholischen deutschen Bischöfe wählte Overbeck am Dienstagnachmittag an die Spitze der Kommission, die als die wichtigste der 14 Bischöflichen Kommissionen gilt. Er folgt in diesem Amt auf Bischof Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer nach. Zu Overbecks Stellvertreter wählten die Bischöfe den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Die Glaubenskommission „berät zu Überlegungen und Anfragen, die sich an die Glaubenslehre der Kirche richten wie etwa zum Gottesbild, zum Sakramentenverständnis oder zur Bedeutung des Amtes in der Kirche“, heißt es bei der Deutschen Bischofskonferenz.

Bislang führte Overbeck die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen, der er künftig weiter als Mitglied angehören wird. Sein Amt als Vorsitzender übernimmt der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer.

Zudem hat die Vollversammlung die Kommissions-Mitgliedschaften der beiden Essener Weihbischöfe bestätigt: Wilhelm Zimmermann, Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog, bleibt Mitglied der Ökumenekommission. Und Ludger Schepers, Bischofsvikar für Weltkirche, Mission, Orden und geistliche Gemeinschaften, ist auch weiterhin Mitglied der Pastoralkommission und der Kommission Weltkirche. 

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