von Thomas Rünker

Bischof Overbeck feiert letzte Messen in St. Laurentius und St. Marien

Pfarrei St. Hippolytus verabschiedet sich mit umfangreichem Programm von den Gemeindekirchen in Gelsenkirchen-Horst und Essen-Karnap. Auch die Gelsenkirchener Pfarrei St. Augustinus feiert in diesen Tagen in zwei Kirchen die letzten Gemeindegottesdienste.

Die Pfarrei St. Hippolytus in Gelsenkirchen-Horst und Essen-Karnap schließt in den kommenden zwei Wochen ihre Kirchen St. Laurentius und St. Marien. In beiden Kirchen feiert Bischof Franz-Josef Overbeck mit den Gläubigen jeweils eine letzte gemeinsame Messe: Am Sonntag, 3. Februar, um 10 Uhr in der Gelsenkirchener Kirche St. Laurentius, Zum Bauverein 34, und am Sonntag 10. Februar, um 15.30 Uhr, in St. Marien in Essen-Karnap, Meersternweg 11.

Nach den Plänen der Pfarrei soll die denkmalgeschützte Laurentius-Kirche in eine Wohnanlage für seniorengerechtes Wohnen umgebaut werden – hierfür sucht die Pfarrei derzeit noch einen Investor. Die umliegenden Gebäude sollen der Gemeinde künftig auch weiterhin für Messfeiern und für die Gruppenarbeit zur Verfügung stehen. Zudem ist das katechetische Zentrum der Pfarrei St. Hippolytus mittlerweile dort beheimatet.

In St. Marien werden nach der Kirchen-Schließung weiterhin Sonntagsmessen im benachbarten Gemeindezentrum gefeiert.

Beide Gemeinden bieten in der Woche vor der Kirchenschließung umfangreiche Programme an, bei denen die Gläubigen Abschied von den Kirchengebäuden nehmen können. So gibt es Gelegenheiten zum „Stillen Gebet“, Gottesdienste für Kindergarten- und Schulkinder und offene Proben, bei denen die Chöre der Pfarrei zum gemeinsamen Singen einladen. In St. Laurentius wird die Abschiedswoche zudem von einer Ausstellung mit Kirchen-Fotos aus den vergangenen 50 Jahren begleitet – und von Freitagabend bis Samstagmorgen feiert die Katholische Junge Gemeinde eine Videonacht in der Kirche. Eine Übersicht über beide „Abschiedswochen“ gibt es auf www.hippolytus.de

Letzte Gemeindegottesdienste in Liebfrauen und St. Georg

Mit der markanten St. Georg-Kirche in der Innenstadt schließt in diesen Tagen ein weiteres Gelsenkirchener Gotteshaus. Am Samstag, 2. Februar, um 18.30 Uhr feiert die Propsteipfarrei St. Augustinus dort den letzten Gottesdienst. Ein Förderverein engagiert sich, um das Kirchengebäude zu erhalten und künftig als Ausstellungsort zu nutzen.

In der ebenfalls zur Innenstadt-Pfarrei St. Augustinus gehörenden Liebfrauenkirche in der Gelsenkirchener Altstadt wurde am vergangenen Samstag, 26. Januar, der letzte Gemeindegottesdienst gefeiert. Diese Kirche bleibt als Gotteshaus erhalten, weil dort bereits seit mehr als fünf Jahren GleisX – die Kirche für junge Menschen – zuhause ist und dort auch weiterhin Gottesdienste und Veranstaltungen für Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Teilen des Ruhrbistums anbietet. Für die Sonntagsmessen lädt die Pfarrei St. Augustinus die Gläubigen aus St. Georg und der Liebfrauen-Gemeinde in die Propstei-Kirche am Heinrich-König-Platz ein, die von beiden Standorten aus fußläufig erreichbar sei.

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