von Thomas Rünker

Betroffene im Bistum Essen einigen sich auf Beiratsmitglieder

Betroffene von sexualisierter Gewalt im Bistum Essen haben sich zum zweiten Mal getroffen, um das neue Gremium vorzubereiten. Mitte November soll sich der Betroffenenbeirat konstituieren.

Nach einer ersten Versammlung im Sommer haben sich am vergangenen Samstag, 9. Oktober, 24 Betroffene sexualisierter Gewalt im Bistum Essen ein zweites Mal getroffen. Gemeinsam mit unabhängigen Begleitpersonen stand dabei die Vorbereitung eines Betroffenenbeirats für das Bistum Essen auf der Agenda. Generalvikar Pfeffer war zu Beginn und zum Ende des Treffens zu Gast und zeigte sich erfreut, dass sich die Betroffenen im Laufe des Tages miteinander auf einen Beirat verständigten. Neun der Anwesenden erklärten sich bereit, künftig in diesem Gremium mitzuarbeiten, das den Betroffenen eine Stimme und die Möglichkeit geben soll, ihre Belange, Anliegen und Interessen in die laufende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals einzubringen. Mitte November will sich das Gremium konstituieren.

Die Einrichtung eines Betroffenenbeirates ist Teil der Vereinbarungen zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.

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