von Thomas Rünker

„Altfrid-Fighter“ fahren für trauernde Kinder und Jugendliche

Fahrradtruppe aus dem Ruhrbistum startet nach zwei Jahren Corona-Pause Ende Juli wieder beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Pro gefahrene Runde lassen sich die Fahrerinnen und Fahrer für die gute Sache sponsern – in diesem Jahr unterstützen Sie das Lavia-Haus für Familientrauerbegleitung in Gelsenkirchen.

26 km Strecke, 92 Kurven, 560 Höhenmeter in jeder Runde – und davon in 24 Stunden möglichst viele: Das ist „Rad am Ring“, das legendäre Fahrradrennen auf dem Nürburgring, bei dem nach zwei Jahren Corona-Pause am vorletzten Juli-Wochenende auch die „Altfrid-Fighter“ wieder starten werden. Das besondere an der Fahrradtruppe aus dem Ruhrbistum: Die „Altfrid-Fighter“ fahren neben dem sportlichen Spaß auch stets für eine gute Sache. In diesem Jahr unterstützen sie mit den eingefahrenen Spendeneinnahmen das Lavia-Haus für Familientrauerbegleitung und Trauerarbeit in Gelsenkirchen.

Am Mittwochabend gab es in der Einrichtung in Gelsenkirchen-Ückendorf ein erstes Kennenlernen zwischen den „Altfrid-Fightern“ und den Haupt- und den vielen Ehrenamtlichen des Lavia-Hauses. Dessen Leiterin Mechtild Schroeter-Rupieper freut sich über das große Engagement und gab den Sportlerinnen und Sportlern einen Überblick über die vielfältige Arbeit, die von schwerer Krankheit und Tod betroffenen Familien, insbesondere trauernden Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Darüber hinaus unterstützt das Lavia-Team aber auch viele Erwachsene, zum Beispiel in Einrichtungen der Kinderbetreuung, sowie Freunde und Nachbarn von sterbenden jungen Eltern.

Die „Altfrid-Fighter“ zeigten sich beeindruckt von dieser Arbeit und wollen nun besonders motiviert um Sponsoren werben und dann bei „Rad am Ring“ in die Pedale treten. Ihr Prinzip: Die Fahrerinnen und Fahrer werben in ihrem Umfeld dafür, sie mit einer Spende – zum Beispiel pro gefahrene Runde – zu unterstützen. Diese Spenden gehen dann an das Lavia-Haus, wo mit der wertvollen Hilfe der „Altfrid-Fighter“ das Dachgeschoss zu einem Entspannungs-, Gesprächs- und Spielraum für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgebaut werden soll. Und damit sich die „Altfrid-Fighter“ bei „Rad am Ring“ ausschließlich aufs Fahren konzentrieren können, wird sich das Lavia-Team im Fahrerlager um Catering und ähnliche Themen kümmern.

Wer Spaß am Radfahren hat, kann sich den „Altfrid-Fightern“ anschließen und sich noch bis Ende Mai auf https://altfridfighter.de/ anmelden. Über die Kontaktmöglichkeit der Internetseite können sich zudem Spendenwillige melden, die einen „Altfrid-Fighter“ für das Lavia-Haus sponsern möchten.

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