Katechese

Liebe Katechetinnen und Katecheten!

Der Tag der Katechese rückt in den Blick. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Tag in der Wolfsburg mit viel Austausch, Informationen, Gesprächen, Impulsen und Material. Geplant ist der Tag für Samstg, den 2.10.2021, in der Wolfsburg. Sollte es die Coronalage nicht gestatten, werden wir den Tag etwas anders gestalten und als Zoom-Meeting durchführen.

Kommunikation wird das Thema des Tages sein, zu dem uns Marcus Freitag, Kommunikationstrainer bei der Polizei und Pastoralreferent, einige Gedanken mit auf den Weg gibt. In zwei Workshoprunden gibt es dann konkrete Vertiefungen des Themas in unterschiedliche Richtungen. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung bereits einen Workshop für jede Runde.

Weitere Informationen finden sich unten unter "Fortbildungen für Katecheten". Dort ist auch ein Link zur Anmeldung.

Wir freuen uns auf diesen Tag mit Euch!
Nicolaus Klimek
und das Vorbereitungsteam

Flyer

Allgemeine Überlegungen

Gerade im Kommunionkinderalter sind das gemeinsame Tun und die Begegnung eigentlich nicht zu ersetzen. Deswegen haben die Grundschulen ja auch bis zuletzt noch Präsenzunterricht gehabt. Aber zu Coronazeiten muss es eben auch anders gehen.

  • Nicht das Ziel vergessen: Kindern helfen, die Gegenwart Jesu in ihrem Leben zu entdecken und zu vertiefen.
  • In der Begegnung mit uns sollten die Kinder immer auch Wertschätzung und etwas von Gottes liebender Zuwendung erfahren können.
  • Vielleicht ist nicht alles machbar, was wir wollen. Besser etwas weglassen, als Kinder und Eltern zu überfordern. Manches kann vielleicht später einmal für Interessierte noch angeboten werden.
  • Wichtig auch, sich selber nicht zu überfordern. Wir sind (nicht nur!) digital Lernende, dürfen manches freudig entdecken, aber auch Fehler machen, aus denen wir lernen. Aber wir versuchen es.
  • Kommunikation ist in der Kommunionvorbereitung sehr wichtig. Mit den Eltern in Verbindung sein und abklären, wie die Kommunikation jetzt gehen kann. Mit „KollegInnen“ über Pfarreigrenzen hinweg vernetzt sein und im Austausch den eigenen Horizont erweitern.
  • Nicht vergessen, dass wir nur „Räume“ zur Verfügung stellen. Letztlich geht es immer um die Begegnung mit IHM und sein Geist weht, wo er will.

NEU: Die „Katechetische Cartoonerie“ stellt für die besonderen Herausforderungen in der Corona-Zeit Erklärvideos und Printmaterialien unter dem Titel „Jesus verstehen“ zur Verfügung. Die Nutzungsrechte im Rahmen der Katechese 2021 im Bistum Essen sind bereits erworben. Diese Materialien können als Grundgerüst eines Kommunionkurses genutzt werden und ggf. durch gemeindebezogene, je nach Coronalage auch analoge und liturgische Elemente ergänzt werden.
Einen Einführungsclip für KatechetInnen gibt es unter https://youtu.be/L9PFbmgeeR8 und als PDF hier.
Das Videomaterial findet sich unter: https://youtube.com/playlist?list=PLT00IzINwx3sv9q2QvIjj_0OHkIVJAhSd
Printmaterial gibt es hier.
NEU: Video zur 'Versöhnung mit Gott' unter https://youtu.be/FyHth41cetY Kurzfassung: https://youtu.be/EcPu5H7gWH0

Prof. Reis von der Uni Paderborn begleitet diese neue, vielversprechende Form der digitalen EK-Vorbereitung und möchte den Einsatz gerne evaluieren. Gesucht werden ein oder zwei Gemeinden, die diesen Weg der Vorbereitung wählen. Sie erhalten dabei eine besondere Unterstützung und im Rahmen einer Masterarbeit wird die Wirksamkeit der Vorbereitung von einer Studentin untersucht. Ich würde mich freuen, wenn sich ein Vorbereitungsteam darauf einlassen könnte. Die damit einhergehenden Erfahrungen wären für uns alle hilfreich. Wer Interesse hat, meldet sich bitte per Mail bei mir.

Online-Meeting-Plattformen

Für den digitalen Austausch in der großen Gruppe braucht es eine Online-Meeting-Plattform. Zoom und MS-Teams sind sehr bekannte und große Plattformen, die stabil laufen und relativ einfach zu handhaben sind.

  • Zoom
    • Man kann Zoom als App herunterladen oder über den Browser nutzen. Der Host sollte ein Konto anlegen (kostenfrei) und kann zahlreiche Einstellungen speichern.
    • Man kann bei Zoom kostenfrei Meetings ohne Einschränkung abhalten, außer dass die Zeit auf 45 Minuten begrenzt ist. Wer mehr will, mietet Zoom monatlich für ca. 14,-- Euro. Es kann auch ein Konto für die Pfarrei geben, das mehrere nutzen können, um verschiedene Meetings nacheinander abzuhalten.
    • Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung sollte man Zoom am besten als Pfarrei über c4v bestellen, um dem Datenschutz genüge zu tun. Siehe unten: "Datenschutz einfach". Bei Bedarf bieten wir immer wieder Schulungen für die Nutzung von Zoom und das Verhalten in Online-Meetings generell an. Wer Interesse an so einer Schulung hat, kann gerne eine Mail an Glaubenskommunikation schreiben.
  • MS-Teams
    • MS-Teams ist eigentlich für die Kommunikation innerhalb einer Firma gedacht. Manche kirchlichen Mitarbeitende haben MS-Teams bereits auf ihrem Dienstrechner installiert und können Gäste zu Sitzungen einladen.
    • Die Gäste selber können über den Browser teilnehmen, sofern sie „edge“ benutzen.

Padlet

Du möchtest eine digitale Pinnwand für Kokis erstellen? Und das mit wenig Aufwand und einem schönem Ergebnis?
Dann ist ein Padlet genau das Richtige für dich.
Unter Padlet.com kann man ein Konto eröffnen und bis zu drei Padlets kostenfrei erstellen.

Ein Padlet regt die digitale Zusammenarbeit an. Durch Kommentare und Likes können Kinder, Eltern und Katecheten daran mitwirken.

Zwei Beispiele:

Sway

Du möchtest eine interaktive Gruppenstunde oder einen Gottesdienst erstellen?
Hast aber Probleme mit unästhetischen Formatierungen und viel zu komplexen Einstellungen?
Dann nutz doch MS-Sway.
 Zur Nutzung von sway.com braucht man ein Microsoft-Konto, das man kostenfrei erstellen kann, sofern man nicht schon eins hat.

Sway bietet dir die Möglichkeit, mit ein paar Klicks Texte und Medien zu einer ästhetischen Präsentation zu verarbeiten. Und das Endergebnis sieht auf allen Geräten gut aus, egal ob auf dem PC, einem Smartphone oder einem Tablet.

Hier findet sich ein Beispiel für eine Erstkommunionstunde zu Hause: https://sway.office.com/tRNdrymrqvWZz0Vq?ref=Link

Quik

Quik. Eine kostenfreie App um kleine Filmchen zu erstellen. Ein Beispiel findet sich im Padlet von Claudia Schwab.

Katoonerie

Die Religionspädagogin Dr. Lisa Hotze und die Designerin Vera Hölter machen lustige, freche und inhaltsschwere Cartoons zu religiösen Themen und auch zur Erstkommunion. Der Impuls vom Nachmittag zu den digitalen Elementen in der Erstkommunionvorbereitung ist hier angefügt.
Der kleine Film zur Präsentation der beiden Angebote vom Nachmittag zu digitalen Elementen in der Erstkommunionvorbereitung:  https://youtu.be/yOe0cUdWJXM
und eine Vorschau zu "Erstkommunion - da gibt's doch Geschenke" mit Ferdi Feuerbach und seinen Freunden: Vorstellungsrunde und ein Gleichnis
https://youtu.be/RmxzTF19-B4
www.Katoonerie.de
https://www.youtube.com/channel/UCxAlM6-qvTU1-HkVpzfrTyA
Sie werden auf Wunsch bestimmt noch weitere Bausteine für die Erstkommunionvorbereitung bereitstellen.

In unregelmäßigen Abständen bieten wir immer wieder Schulungen für unterschiedliche Programme an.

Wer Interesse hat, kann uns gerne eine Mail an Glaubenskommunikation schreiben und wir versuchen zeitnah eine Schulung zu ermöglichen.

Elternabende

Einige Überlegungen zu Elternabenden

  • Normaler Weise läuft der erste Kontakt über ein Anschreiben mit Einladung zu einem ersten Treffen im Gemeindehaus. Jetzt ist es vielleicht auch ein Anschreiben, aber mit der Bitte sich per Email zu einem Onlinetreffen anzumelden. Dafür ist eine Mailadresse für die Erstkommunion hilfreich, über die die Kommunikation läuft. Beim Verschicken des Links ist ggf. zu klären, ob alle Eltern über die passende Technik verfügen und sie nutzen können. Gibt es ggf. Leihgeräte oder ein alternatives „Echttreffen“ in einer Kirche?
  • Besondere Umstände brauchen immer mehr Kommunikation. Wie soll das denn gehen? Was braucht es dazu? Auch im Sinne des Datenschutzes, die Eltern aufklären, was geplant ist, welche Programme zum Einsatz kommen. Werden eventuell Bilder der Kinder in der Kirche gezeigt oder ins Internet gestellt. Hier bedarf es der ausdrücklichen Genehmigung – am besten gleich mit der Anmeldung (Dort könnten auch die Verwendung findenden Programme gelistet sein.).
  • Onlinetreffen sind in der Regel anstrengend und sollten deswegen gut vorbereitet sein.
    • Gibt es am Anfang des Treffens eine Einführung, die alle Beteiligten möglichst sicher mit der Technik sein lassen?
    • Gibt es einen Wechsel aus Input, Kleingruppen, und Rückmeldemöglichkeiten?
    • Pausen einplanen (pro Einheit ca. 60 Minuten)
    • Gibt es neben den organisatorischen Themen auch inhaltliche? Lässt sich das 'Wie' der Vorbereitung mit dem 'Warum' der Vorbereitung in Verbindung bringen?
    • Wenn die Eltern um Beteiligung gebeten werden, haben sie dann auch einen Spielraum zur Beteiligung – oder können sich wenigstens dazu äußern?
    • Gelingt es, einen guten Plan zu vermitteln und trotzdem auch Abweichmöglichkeiten angesichts unvorhersehbarer Coronalagen einzubauen?
  • Sind einige Eltern vielleicht auch an einem Austausch interessiert? Es ist gut, dafür ein eigenes Angebot zu schafffen. Ein Austausch gelingt besser in kleiner Runde oder gut moderiert.

Wer eine Onlinegruppe zum Austausch und zur Reflexion digitaler Arbeitsweise sucht, kann Agathe Jänike eine Mail schreiben.

Bilder im Internet

  • Datenschutz: Für die Verwendung von Bildern der Kinder braucht es immer die Einverständniserklärung der Eltern. Dies gilt besonders für Bilder, die ins Netz gestellt werden.
  • Grundsätzlich gilt es immer, die Rechtefrage von Bildern zu klären, die ins Netz gestellt werden.
  • Ausmalbilder zum Sonntagsevangelium gibt es hier: www.bibelbild.de
  • Rechtefreie Bilder im Netz finden sich zum Beispiel bei www.Pixabay.com / www.Pexels.com oder www.unsplash.com

Buchtipps zur Erstkommunion
Das Medienforum hat einige interessante Bücher zusammengestellt. Bücher und Medien zur Erstkommunion und Kinderbibeln finden Sie in Ihrer Katholischen Bücherei vor Ort oder im Medienforum des Bistums Essen.

Softwarehilfe
Wer sich bei der Nutzung einer der oben genannten Apps unsicher ist, oder konkrete Fragen hat, kann sich gerne an Agathe Jänike wenden 0157 88 22 55 25. Dies gilt nicht für Hardwarefragen!

  • Im Sinne des Datenschutzes, sind Eltern grundsätzlich und am besten vor Beginn zu informieren, was wie benutzt wird.
  • Plattformen amerikanischer Unternehmen sind grundsätzlich verpflichtet, amerikanischen Bundesbehörden auf Verlangen Verbindungsnachweise auszuhändigen.
    • Für die Nutzung von Zoom empfiehlt es sich, auf Pfarreiebene den WGKD-Rahmenvertrag mit C4V zum Erwerb von Zoom-Business-Lizenzen (easymeet24) zu nutzen.
      • Bei Zoom ist unbedingt einzustellen: Datenverschlüsselung, Sperrung der Aufnahme einer Sitzung
      • Bitte auf die erforderlichen Einstellungen der Sicherheitsmaßnahmen beim Eintritt in ein Zoom-Meeting zu achten. Je öffentlicher die Einladung zum Meeting, um so besser sollte man es schützen.
      • Man kann bei Zoom ein kleinen "Haftungstext" beim Einwählen einblenden lassen. Dort könnte dann stehen, dass die Pfarrei über C4V das Zoom-Meeting aufbaut und die als Zoomreseller eigene Zoominstallationen im europäischen Datenraum hostet und datenschutzkonform betreibt.
  • Die Einverständniserklärung für beabsichtigte Nutzung von Bildern der Kinder im Kirchenraum und vor allem im Internet (z.B. Homepage der Pfarrei) oder im Rahmen der Vorbereitung ist am besten gleich zu Beginn schriftlich von den Eltern einzuholen.

Am Tag der Katechese haben wir intensiv über digitale Elemente in der Firmvorbereitunggesprochen. Der Austausch hat allen Beteiligten sehr gut getan und deshalb haben wir uns am 25. Februar noch einmal auf breiterer Basis getroffen und uns über digitale Elemente in der Firmvorbereitung ausgetauscht.

Daraus sind diese Seiten und Angebote entstanden.

Die Firmvorbereitung mit digitalen Elementen stellt alle vor besondere Herausforderungen. Um den Transformationsprozess mit möglichst wenig Verlusten oder sogar Gewinn zu gestalten, wollen am Anfang ein paar Fragen beantwortet sein:

  • Worum geht es eigentlich bei der Firmvorbereitung? (Knowwhy)
    • Geht es nicht weniger um Wissensvermittlung als vielmehr um die Begleitung spirituellen Wachstums?
    • Geht es nicht weniger um Rekrutierung für die Gemeinde als vielmehr darum, den jungen Leuten etwas für ihr Leben mitzugeben und zuzusagen?
    • Wenn diese Vorentscheidungen am Inhalt und der Form der Vorbereitung sichtbar werden, wächst auch das Engagement der Jugendlichen
  • Was sind dafür die geeigneten Mittel in digitaler Kommunikation?
  • Was brauchen wir als KatechetInnen dann für Technik und für Knowhow? (Wer kann uns aus unserem Umfeld dabei helfen?)
  • Und natürlich: in welchen Hybridformen kann eventuell auch noch etwas Analoges eingespielt werden?

Auch in anderen Diözesen werden neue Wege gesucht, z.B.: Speyer, Münster, ...

Fragen und Anregungen gerne an: Nicolaus Klimek oder Agathe Jänike

Anke Wolf: "Totalfirm digital" ist eine Firmvorbereitung mit Elementen von Heaven on-line in Bochum-Wattenscheid

  • Heaven online setzt sprachlich und bildlich an der Lebenswelt Jugendlicher / junger Erwachsener an.
  • Es gibt viel Material: Abgespeckte Versionen sind nötig, möglich und erlaubt
  • Eher „geistliche Begleitung“ als „Unterricht“
  • Diese Art der Vorbereitung setzt ein großes Interesse und Affinität voraus.
  • Formen der Begleitung sind zu finden.

Die ersten drei fertigen Dateien: Impuls 1, Impuls 2, Impuls 3 weitere Dateien werden folgen.
Konzeptentwurf

Das Original: www.Heaven-on-line.de

Padlet-Vorbereitung

Sabine Kotzer, Firmvorbereitung mit Padlet, E-Steele

  • Vorbereitung mit Padlet gibt Struktur und Partizipationsmöglichkeiten
  • erinnert aber auch an Schule
    • Die Struktur sichert klassische Inhalte
    • geht nicht so sehr von der Lebenswelt der jungen Leute aus
    • Kontakt oft schwammig
    • Nachfragen bei Firmanden zeigen dennoch hohes Interesse
       
  • Aufgabe: Wie kann man gut in Kontakt bleiben?
    • Zoomtreffen in kleinen Gruppen zur Besprechung der Impulse
    • Paten für Einzelgespräche

Firmvorbereitung digital - ruach.jetzt

von Tobias Sauer - vorgestellt von Agathe Jänike

  • Nähe zur digitalen Welt der Jugendlichen
  • von den Sehnsüchten und Fragen der Jugendlichen her gedacht
  • thematisch ausgearbeitet und kostenfrei im Netz vorliegend
  • Materialien für eine analoge Durchführung können bestellt werden.

https://store.ruach.jetzt/firmung/

Siehe auch die Schulung von Tobias Sauer zu seinem Firmkurs. Flyer

  • Im Sinne des Datenschutzes, sind die Jugendlichen und ihre Eltern grundsätzlich und am besten vor Beginn zu informieren, was wie benutzt wird.
  • Plattformen amerikanischer Unternehmen sind grundsätzlich verpflichtet, amerikanischen Bundesbehörden auf Verlangen Verbindungsnachweise auszuhändigen.
    • Für die Nutzung von Zoom empfiehlt es sich, auf Pfarreiebene den WGKD-Rahmenvertrag mit C4V zum Erwerb von Zoom-Business-Lizenzen (easymeet24) zu nutzen.
      • Bei Zoom ist unbedingt einzustellen: Datenverschlüsselung, Sperrung der Aufnahme einer Sitzung
      • Bitte auf die erforderlichen Einstellungen der Sicherheitsmaßnahmen beim Eintritt in ein Zoom-Meeting zu achten. Je öffentlicher die Einladung zum Meeting, um so besser sollte man es schützen.
      • Man kann bei Zoom ein kleinen "Haftungstext" beim Einwählen einblenden lassen. Dort könnte dann stehen, dass die Pfarrei über C4V das Zoom-Meeting aufbaut und die als Zoomreseller eigene Zoominstallationen im europäischen Datenraum hostet und datenschutzkonform betreibt.
  • Die Einverständniserklärung für beabsichtigte Nutzung von Bildern der Jugendlichen im Kirchenraum und vor allem im Internet (z.B. Homepage der Pfarrei) oder im Rahmen der Vorbereitung ist am besten gleich zu Beginn schriftlich von den Eltern einzuholen.

Veranstaltungen

Der Infobrief Katechese erscheint etwa drei mal pro Jahr und informiert über Termine rund um die Katechese, Studientage, Gesprächsabende, Kurse, den Tag der Katechese, zentrale Veranstaltungen für Firmanden oder Erstkommunionkinder usw. In Einzelfällen werden über den Verteiler auch kurzfristige Angebote bekannt gemacht.

Bestellung Infobrief Glaubenskommunikation

Im Vergleich zu früher gewinnt das Glaubenszeugnis auch in der Katechese immer größere Bedeutung. Die Aufgabe der Katechetinnen und Katecheten besteht heute weniger darin durch methodisch gut dargebotene Informationen „Glauben weiter zu geben“. Angefragt wird vielmehr primär ein authentisches Glaubenszeugnis als Beispiel dafür, wie Christsein heute gehen kann und was es bedeutet. Katechetenrunden können so auch gemeindliche Keimzellen sein. Siehe auch "Ansprachen und Glaubenszeugnisse".

Aktuelle Schulungen zu digitalen Elementen in der Erstkommunion- und Firmvorbereitung sind ggf. oben unter "Erstkommunionkatechese mit digitalen Elementen" oder "Firmvorbereitung mit digitalen Elementen" aufgeführt und auch im Kalender zu finden.

"Katechese als Kommunikation"

Liebe Katechetinnen, liebe Katecheten! 

Auch in dem Jahr nach dem letzten Tag der Katechese hat sich viel getan im Bereich der Sakramentenvorbereitung und der Glaubenskommunikation. Manche vertrauten Wege waren nicht begehbar und einige neue Pfade haben sich aufgetan.  

Wir wollen uns wieder in der Wolfsburg treffen und über unsere Erfahrungen und unsere Visionen ins Gespräch kommen. Wir möchten miteinander reden und wir können auch gar nicht anders, als miteinander im Gespräch sein. Das ist für Katechese und Glaubenskommunikation unerlässlich. 

Der Tag der Katechese möchte dafür wieder den Raum bieten. Marcus Freitag, Pastoralreferent und Kommunikationstrainer bei der Polizei, wird uns am Anfang einen Impuls dazu geben und anschließend laden wir euch zu zwei Workshoprunden mit unterschiedlichen Themen ein. Am Anfang und Ende des Tages möchten wir natürlich die Kommunikation mit Gott nicht außen vor lassen und – wenn es geht – gemeinsam mit Norbert Lepping singen. 

Wir freuen uns auf euch! 

Flyer

Bitte meldet euch hier an und wählt dabei auch gleich die beiden Workshops aus, die ihr besuchen wollt. 

Leitung: Dr. Nicolaus Klimek im Team mit Norbert Lepping

Datum: 2. Oktober 2021
Stehkaffee: 9:30 Uhr
Begrüßung und Impuls: 10:00 Uhr
Workshopphase I: 11:00 Uhr
Mittagessen: 12:30 Uhr
Workshopphase II: 14:00 Uhr
Kaffee und Kuchen: 15:30 Uhr
Abschluss in der Kapelle: 15:45 Uhr
Ende: 16:15 Uhr

Kostenbeitrag: inklusive Verpflegung 15 €
Wird in der Regel über die Ehrenamtskoordinatoren der Pfarreien erstattet.
Wir bitten darum den Betrag direkt nach dem Eintreffen gegen Quittung zu entrichten.

Ort: Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim an der Ruhr.

Mehr Infos zu den Workshops sind hier zu finden:

Referentin: Bettina Hermann

"Hinter allen Formen des Aufstands steckt ein ähnliches Verlangen: als gleichwertig anerkannt zu werden". (Rudolf Dreikurs)

Orientierung durch "Erwachsenen-Präsenz", die "Neue Autorität".

Wie können Erwachsene Kinder/Jugendliche mit Grenzen, die ihnen wichtig sind, wertschätzend konfrontieren?
Was bedeutet Selbstwirksamkeit in diesem Zusammenhang?  

Aufmerksam zuhören - richtig verstanden werden - Ich-Botschaften - raus aus der Vorwurfsmühle.
Es gibt praktische Tipps (kl. Anspiele), wie Kommunikation besser gelingen kann.

Referent: Marcus Freitag

Auf der Basis des Inselmodells von Vera Birkenbiehl wollen wir uns auf die Suche nach sprachlichen Brücken zu Jugendlichen in der Firmvorbereitung machen.

Referentinnen: Lisa Hotze und Vera Hölter

YouTube-Videos als Anstifter für Kommunikation in der Familie.

Referent: Florian Rommert

Welche Erfahrungen wurden in den vergangenen Monaten mit Blick auf die Firmkatechese gemacht?
Welche digitalen Elemente wurden in den Blick genommen?
Was ist das Ziel der Firmkatechese?
Welche digitalen Elemente haben sich in der Coronazeit bewährt?
Welche digitalen Elemente könnten auch in Zukunft eine Rolle bei der Firmvorbereitung spielen?
Was ist "behaltenswert"?

Referentin: Martina Stodt-Serve und Claudia Schwab

Erfahrungsaustausch zur Kommunikation mit Eltern
Ziele in den Blick nehmen
Gute Wege gemeinsam suchen

Referentin: Christiane Rother und Rebekka Griemens

Wie kann ich so von Gott, vom Glauben und dem, was mir wichtig ist, erzählen, dass andere mir wirklich zuhören?
Wie kann ich es so erzählen, dass es ins Ohr geht und im Kopf bleibt und sich im Herzen ausbreitet?
Gut erzählte Geschichten sprechen die Gefühlswelt an und bleiben im Gedächtnis. Ihre Botschaft bleibt nachhaltig und kann sogar Handlungs-/Entscheidungsperspektiven für ähnliche Situationen bieten.
Eine kurze theoretische Einführung in die Methode des Storytellings bietet die Grundlage, beim gegenseitigen Geschichtenerzählen, gemeinsam Erfahrungen zu sammeln.

Referent: Johannes Lieder

"Hallo, ist da jemand?" Kommunikation beginnt mit mir selbst. Je achtsamer und liebevoller ich mich selbst wahrnehme und mit mir umgehe, desto offener kann ich in alle anderen Beziehungen gehen. Mit Impuls, meditativem Üben, Zeit für mich und Austausch mit den anderen können wir dies ganz leibhaftig erfahren.

Referentin: Kerstin Schumacher

Ein Moment, in dem du wirklich glücklich warst…
Was macht dir Angst? Was macht dir Mut? Was ist dir heilig?
Wie gelingt es ausgehend von der Lebenswelt junger Menschen miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und Perspektiven zu wechseln? Neben methodischen Anregungen geht es im Workshop um das praktische Ausprobieren und das gemeinsame Reflektieren.

#katechese ... loading

2020 war ein sehr bewegtes Jahr, das vielen rund um Ostern sehr zu schaffen gemacht hat – persönlich und auch in der Katechese.

Am Tag der Katechese 2020 haben wir uns den Herausforderungen dieser Zeit noch einmal gestellt und gemeinsam überlegt, wie man mit wenigen oder ohne persönliche Treffen katechetisch arbeiten kann. Wie geht das? Geht das überhaupt?

Dazu gab es eine Menge Fragen, aber auch gute Versuche, die Krise digital zu gestalten. All das wurde am Tag der Katechese gesammelt und besprochen, so konnten wir voneinander lernen.

Erstmalig fand der Tag der Katechese als Videokonferenz statt.

Jede Person, die sich angemeldet hat, durfte ihre Wünsche und Fragen zum Thema „#katechese …loading…“ äußern. Wir haben im Vorfeld die Themen gebündelt und am Tag der Katechese gab es die Möglichkeit, in Kleingruppen zu den am häufigsten gewünschten Themen zu
arbeiten. Also ganz nach der Methode: Bar-Camp ;-)

 "1000 mal ist nichts passiert ..."

Gerade in der letzten Zeit, in der unsere Kirche jetzt doch beginnt, sich zu verändern, entdecke ich biblische Geschichten neu. Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe noch nie richtig hingehört.

Wie war das mit der Schlange und dem Apfel, der Eva und dem Adam? Unser Bild bringt das etwas durcheinander, provoziert, eine neue Perspektive einzunehmen. Das ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass das Wort „Sünde“ in der „Sündenfallgeschichte“ ursprünglich gar nicht vorkommt. Geht es in dieser Geschichte nicht eigentlich darum, dass Adam und Eva sich ihrer Selbst bewusst werden? Sind wir als Menschen nicht darauf angewiesen immer wieder zu versuchen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden? Dazu hat uns Gott (mit dem Apfel?) etwas mitgegeben: das Gewissen. Ist diese Geschichte mit dem Apfel also nicht eigentlich eine Geschichte des erfolgreichen Erwachsenwerdens? Und spricht der Text nicht davon, dass Gott die beiden in diesem Prozess liebend begleitet?

Wir freuen uns, dass Tobias Sauer aus Trier uns zu Beginn erzählt hat, was uns die Bibel zur Verkündigung sagen kann. Wir sind in zwei Workshoprunden dem Geheimnis biblischer Texte auf die Spur gekommen. Je ein Workshop richtete sich an ErstkommunionkatechetInnen und Firmkatechetinnen, drei Workshops hatten den eigenen Umgang mit biblischen Texten im Blick, ein Workshop war speziell für Eheteamer.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die da waren und das Programm mit Leben gefüllt haben!

Nicolaus Klimek
mit Norbert Lepping, Katarzyna Paczynska-Werner und Marlies Woltering (Dezernat Pastoral)

Workshops

Workshop 1 - Was machen Kinder im Grundschulalter mit biblischen Texten?
Workshop 2 - #bibelteilen - 3 Fotos, 2 Sätze & eine Bibelstelle
Workshop 3 - Wenn Bilder zu Wort kommen
Workshop 4 - „Ruhe im Sturm“ – Bibliodrama
Workshop 5 - Sing nur ein Lied und meine Seele wird gesund
Workshop 6 - Ehevorbereitung

„Mir fehlen die Worte …“

Wie kann ich meinen Glauben ausdrücken / bezeugen / deutlich machen / mitteilen / zeigen / vermitteln / …?

Unter diesem Motto trafen sich über 50 KatechetInnen zum diesjährigen Tag der Katechese. Es war eine sehr bunte Gruppe von jungen und alten, neuen und erfahrenen Katechetinnen und Katecheten aus dem ganzen Bistum angereist. Sehr schnell stellte sich heraus, dass die Veranstalter keinen Sack mit Worten mitgebracht hatten, aus dem man sich jetzt leicht mit den passenden Vokabeln für jede Gelegenheit versorgen könnte. Statt dessen gab es viele inspirierende Begegnungen, die die eigenen Perspektiven und Fertigkeiten spielerisch und gut gelaunt erweitern konnten. Neben dem Programm bot der Deutsche Katechetenverein (DKV) diverse Materialien zum Stöbern an.

Den Auftakt gab Rike Bartmann aus Münster unter der Überschrift „unverhofft ins Ohr. Radio: Den Glauben bezeugen in 90 Sekunden“. Sie nahm die KatechtInnen mit in die Radiowelt von 1live, die Anforderungen stellt, die denen in der Katechese oft ähnlich sind. Man weiß nicht so genau, wer einem da jetzt zuhört und man darf nicht zu früh zu viel von Gott erzählen, weil viele Zuhörende dann abschalten. Eine lebensnahe spannende Geschichte lädt zum Zuhören ein und ein Impuls am Ende bringt den Glauben ins Spiel und regt zum eigenen Nachdenken an. Nur nicht zu viel vorkauen, sondern wichtige Schritte der Interpretation den Zuhörenden überlassen. Schließlich wollen wir doch die Deutungshoheit über unser Leben behalten!

Apropos Leben: Um eine Kommunikation zu starten, sind aktuelle Themen das Lebens besonders hilfreich. Wir haben hier einige gesammelt.

Dann ging es in unterschiedliche Workshops. Die Erfahrungen aus der Jugendkirche cross#roads kamen für mich direkt sehr sympathisch rüber. Zur Begrüßung gab es nicht nur ein warmes Lächeln, sondern auch heißen Kakao und verschiedene leckere Kekse. Meiner prickelte im Mund und deutete so an, dass viele Impulse nachher noch in einem weiterwirken. Überhaupt waren Haltungen ein wichtiges Thema. Willkommen heißen, Wertschätzen, Begegnungsräume eröffnen, Angebote machen, aber nicht besser wissen … Biblisch gesprochen heißt das, den Samen der frohen Botschaft säen. Ob der Same aufgeht, liegt dann nicht mehr in unserer Hand und Gott sei Dank soll auch niemand gezwungen werden zu glauben.  --  Die Theaterpädagogin Esther Aust lenkte unseren Blick auf die Körpersprache, die auch sehr wesentlich zur Kommunikation gehört, und von uns in Kirche oft sehr vernachlässigt wird. Vieles würde leichter gehen, wenn wir in Worten und Taten authentisch erfahrbar sein würden.  --  Heiner Ganser Kerperin und Tatiana Cortes von Adveniat zeigten mit Lernerfahrungen aus Kolumbien noch einmal ein ganz anderes Umfeld mit teilweise anderen und teilweise sehr ähnlichen Herausforderungen für die Kommunikation.

Nach dem Mittagessen hat Rike Bartmann kurzweilig alle in Bewegung gebracht, weil sie nämlich auch Improtheater kann. Am Ende stand ein Spiel, bei dem es darum ging, eine vorgegebene Situation zu bejahen und einen Mitspieler nicht „im Regen stehen zu lassen“. Dies setzte die Überschrift um: „Sage Ja und mache den anderen groß!“ Wenn wir also zu denen, die wir in der Katechese begleiten „Ja“ sagen und sie gut aussehen lassen, dann haben wir ohne viele Worte schon die Hälfte unserer frohen Botschaft erzählt. Denn unser Gott ist einer, der die Menschen liebt und ihr Bestes möchte. So jedenfalls habe ich Jesus, den Heiland, der heil machen möchte, verstanden.

Dr. Nicolaus Klimek, Referent für Sakramente und Katechese im Bistum Essen

Wer sich für Fortbildungen im katechetischen Bereich interessiert, kann den Infobrief Katechese bestellen: katechese@bistum-essen.de – und ist herzlich eingeladen.
Den Flyer gibt es hier.

Sie sind unentbehrlich für die Kirche: Die Katechetinnen und Katecheten, die Kinder und Jugendliche auf Erstkommunion und Firmung vorbereiten. Für sie bietet das Bistum Essen seit zehn Jahren einmal jährlich den „Tag der Katechese“ an. Am Samstag, 1. Oktober, kamen zu diesem Anlass rund 60 Teilnehmer in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim zusammen.

Die Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente ist ein anspruchsvolles Ehrenamt, denn die Katecheten müssen sich zunächst selbst intensiv damit auseinandersetzen, was sie glauben, und wie sie leben wollen. In den Vorbereitungsgruppen haben sie es in der Regel mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die bislang wenig Kontakt zur Pfarrgemeinde hatten, und denen sie in der Kürze der Zeit nun das Wichtigste vermitteln sollen. Was aber ist „das Wichtigste“?

Die Veranstalter des „Tages der Katechese“, das Team um Dr. Nicolaus Klimek als Diözesanreferent für Sakramente und Katechese, freuen sich über eine große Vielfalt der Formen, die überall im Bistum Essen für die Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen entwickelt werden. Man könne nicht, findet Klimek, möglichst umfangreich die kirchlichen Traditionen vorstellen, sondern müsse vor allem darauf achten, welches Leben die Kinder und Jugendlichen führen, und was sie gerade brauchen. „Nicht überfordern“, sagt Klimek, „das Wichtigste ist, die Momente der Gottesbegegnung, die es ja in jedem Leben gibt, entdecken und deuten zu helfen.“

So bot der „Tag der Katechese“ den Teilnehmern in verschiedenen Workshops die Gelegenheit, einen offenen, unvoreingenommenen Blick auf den einzelnen Menschen einzuüben. In einem „Bibliodrama“ konnten die Teilnehmer sich selbst in eine Bibelszene mit Jesus versetzen, um ein Gespür dafür zu entwickeln, dass jeder Mensch seine eigene Rolle übernimmt und sich nicht ändern muss, um akzeptiert zu werden. Das gilt auch für die Eltern der Erstkommunionkinder, die den Katecheten vielleicht ganz unerwartete Fragen stellen. Und letztlich spielt das Gebet eine wichtige, laut Nicolaus Klimek „sehr schwierige“ Rolle in der Katechese: „Wenn ich bete: Welchem Adressaten sage ich was? Und was erwarte ich mir davon, dass ich mit ihm spreche?“ Auf die Frage, wie man sich Gott vorstelle, gebe auch die Bibel viele verschiedene Antworten: „Es gibt nicht nur ein einziges gültiges Gottesbild.“ Darüber zu sprechen, sei ein wichtiges Anliegen des „Tages der Katechese“. (cs)

Im Jahr 2014 fand der Tag der Katechese am Samstag, dem 15. November, statt.

Wir haben in diesem Jahr auf der Wolfsburg unsere unterschiedlichen Kirchenbilder geschaut und die damit verbundenen Herausforderungen für die Katechese. Katechesen mit und ohne Rezepte zu "kochen", bleibt eine große Herausforderung. In der zweiten Workshoprunde haben wir uns an konkreten Beispielen über verschiedene Möglichkeiten miteinander ausgetauscht. Und iwe immer gab es ein reichhaltiges Angebot an Informationen, Literatur und Materialien im Atrium.

Natürlich wird es einen Tag der Katechese auch in 2015 geben, nämlich am 31. Oktober. Vielleicht merken Sie den Termin schon einmal vor, denn diesen Tag sollten Sie einfach nicht verpassen.

„Ich sehe was, was Du nicht siehst“ - dieser Satz aus einem Kinderspiel führte beim Tag der Katechese des Ruhrbistums in eine Auseinandersetzung mit den „Zeichen der Zeit“. 134 ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten befassten sich am 16. November 2013 in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim mit der Frage, wie Katechese heute gelingen kann.

Sie alle nutzten den Tag, um neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten, aber auch um den Austausch mit Gleichgesinnten zu genießen. „Dieser Tag ist für mich immer ein Zeichen der Wertschätzung. Hier werden wir einmal so richtig verwöhnt“, freute sich Ulrike Echterbroch aus Duisburg.

Der Dialogprozess im Bistum Essen und das Zukunftsbild standen diesmal im Mittelpunkt des Treffens. Daran knüpfte auch das Einstiegsreferat von Ludger Verst, verantwortlich für die Katholische Journalistenschule IFP in München und Inhaber der Agentur "Interfaith" für soziale Kommunikation, an. Verst verglich die Katechetinnen in ihrer hinweisenden Funktion mit Johannes dem Täufer und ermutigte sie, humanwissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen, um den Kindern und Jugendlichen in ihrem Lebensabschnitt wirklich nah zu sein. Im Blick auf den Sendungsauftrag der Kirche warnte er davor, so zu tun, als ob wir die Lösung aller Probleme immer schon parat hätten. Die Gegenwart Gottes zeige sich vielmehr erst im mühsamen Mitgehen mit den Menschen.

Die anschließenden Workshops mit verschiedenen Angeboten stärkten die Katechetinnen einerseits in der eigenen Verwurzelung im Glauben und lieferten außerdem konkrete Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort. „Das war genial“, begeisterte sich Ulrike Bachler, die Neuling in der Katechetenrunde war und den Workshop „Die Stimme ist der Muskel der Seele“ besuchte hatte. „Ich kann jetzt viel besser einschätzen, wie meine Stimme auf andere wirkt und welche Stimmungen von ihr ausgehen“.

Zum Abschluss des Tages gab es einen vergnüglichen Ausstieg mit einer professionellen Einführung in „Lachyoga“, bevor die Teilnehmenden wieder nach Hause aufbrachen, um dort „zum Segen für viele Menschen“ zu werden, wie es im Schlusslied hieß. (nk/ga)

"Das Grab ist leer - wie Glauben zum Leben erwacht" war das Thema für über 120 Katechetinnen nd Katecheten aus dem Ruhrbistum, die sich zum Tag der Katechese in der Wolfsburg trafen.

Da anlässlich des Jubiläums des Zweiten Vatikanischen Konzils Papst Benedikt XVI. in diesem Jahr weltweit zum „Jahr des Glaubens“ aufgerufen hatte, stellte sich die Frage, wie glauben denn heute aussehen kann. Dr. Schneider Stengel unterschied in seinem Eingangsreferat zwischen dem wie des Glaubens und dem was, dem Inhalt des Glaubens. Beides ist für unser Leben unverzichtbar, aber neu zu entdecken. Die Begegnung mit den Anderen kann uns dabei helfen unsere eigene Tradition besser zu verstehen.

Darum ging es denn auch in den unterschiedlichen Workshops, die neben dem Angebot von Methoden und Inhalten immer auch die Frage nach dem eigenen Glauben stellten. Neue Ideen und kreative Methoden halfen auch einen neuen und inspirierenden Zugang zum eigenen Glauben zu finden.

Inspirierend für den Umgang mit der derzeitigen Situation in Kirche war auch der überaus unterhaltsame und doch tiefgründige Beitrag der Kabarettistin Ulrike Böhmer: Die Letzte macht das Licht aus.

Der atmosphärisch dichte Wortgottesdienst, der wie auch der Tag musikalisch von Norbert Lepping und Michael Meuerer begleitet wurde, rundete de Tag ab.

Einzeheiten zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

glaubenMITteilen

Gott zur Sprache bringen

Über den eigenen Glauben zu sprechen, ist oft gar nicht so einfach. Wir sind es nicht gewohnt. Aber wenn wir es tun, ist es meist sehr bereichernd. In diesem kleinen "Kurs" wollen wir uns gegenseitig etwas von unserem Glauben erzählen und auch gemeinsam überlegen, wie wir dies so tun können, dass andere gerne zuhören. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber die Bereitschaft über den eigenen Glauben zu sprechen und die Aussagen der anderen wert zu schätzen. Die erworbenen Kenntnisse sind für Ansprachen in Liturgie und Katechese hilfreich.

Weitere Kurse sind geplant, derzeit stehen aber noch keine neuen Termine oder Orte fest.

Weitere Informationen und gibt es im Flyer oder bei Nicolaus Klimek oder unter 0201/2204-280.

glaube einfach

Über den Glauben zu sprechen ist gar nicht so einfach, besonders, wenn es mit einfachen Worten gelingen soll.

In der Katechese wird genau das aber gebraucht. Es geht nicht um längere Fachreferate zu bestimmten Themen. Kurze Antworten sind gefragt, die bestenfalls auch in die Tiefe führen können.

Wir laden alle ein, es selbst einmal zu probieren - vielleicht auch mit mehereren zu überlegen, wie man Begriffe aus dem Glaubensleben einfach und hilfreich beantworten könnte. Wer Unterstützung haben möchte, kann sich gerne melden.

glaube-einfach.de

Theologischer Grundkurs

In unregelmäßigen Abständen  findet ein "Theologischer Grundkurs für Katechetinnen und Katecheten" (und andere Interessierte) an unterschiedlichen Orten statt. Der Kurs dient der eigenen Vergewisserung in religiösen und theologischen Fragen. Dabei steht die Beschäftigung mit biblischen Texten im Mittelpunkt.

Wer Interesse daran hat an einem solchen Kurs teilzunehmen, kann sich gerne per Mail an Dr. Nicolaus Klimek wenden.

Pädagogischer Kurs für KatechetInnen

In unregelmäßigen Abständen gibt es einen pädagogischen Kurs für Katechetinnen und Katecheten. Der Schwerpunkt liegt auf pädagogischen Themen, rechtliche Fragen werden auch behandelt. Dabei geht es nicht um starre Theorie, sondern die Inhalte werden gemeinsam erarbeitet, ausgehend von den Erfahrungen und Kenntnissen der Teilnehmenden.
Einzelne oder Gruppen, die Interesse haben, melden sich bitte bei Frau Klasen.

Weitere Angebote

Manche Angebote stehen nur im Kalender. Also schaut bitte auch dort noch eimal nach. Andere Angebote sind regelmäßig, aber für 2021/2022 vielleicht noch nicht terminiert:

  • Fortbildungs- und Besinnungsnachmittage
  • Tag der Ehevorbereitung
  • u.a.m.

Weitere Angebote auf der Ehrenamtsseite

Weitere Angebote der Fortbildung für Katechetinnen und Katecheten finden sich im Fortbildungsfinder auf der Ehrenamtsseite.

Die Vorbereitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf Taufe, Erstbeichte, Erstkommunion, Firmung geschieht in der Pfarrei. ergänzende Angebote gibt es häufig in den Jugendpastoralen Zentren und bisweilen auch auf Bistumsebene. Literatur für erwachsene TaufbewerberInnen findet sich unter www.katholisch-werden.de

Zum Katechumenatsweg der erwachsenen TaufbewerberInnen gehört traditionell die Zulassungsfeier, die wir am ersten Fastensonntag um 15.30 Uhr im Dom feiern. Die TaufbewerberInnen bekommen vom Bischof die Hände aufgelegt, um sie für die letzte Wegstrecke vor der Taufe in der Osterzeit in ihren Gemeinden zu stärken. Alle anderen Teilnehmenden des Gottesdienstes sind eingeladen ihrer Taufe zu gedenken und so bewusst in die Fastenzeit zu starten. Anmeldungen von TaufbewerberInnen zum Gottesdienst bitte über die KatechumenatsbegleiterInnen bis spätestens drei Wochen vorher an nicolaus.klimek@bistum-essen.de

Es kann unterschiedliche Gründe dafür geben, weshalb du damals nicht mit anderen  Jugendlichen zur Firmung gegangen bist. Ganz gleich warum du das Sakrament der Firmung noch nicht empfangenen hast; wenn du heute für dich sagen kannst: 
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für mich! 
Jetzt möchte ich ganz bewusst „Ja“ sagen und mich firmen lassen! 
Jetzt ist es einfach für mich dran, dann melde Dich einfach bei einem von uns!

Jedes Jahr lädt das Bistum Essen Erwachsene ein, das Sakrament der Firmung am Pfingstmontag, im Essener Dom zu empfangen. 
Im Jahr 2022 bieten wir vier Vorbereitungstreffen online an, immer von 19.00h - 21:00h. 

Donnerstag, 12. Mai 2022: Reisestart
Mittwoch, 18. Mai 2022: Die Welt sehen
Dienstag, 24. Mai 2022: Gestärkt sein
Montag, 30. Mai 2022: Letzte Vorbereitungen

Um gut ausgerüstet für diese Wegetappe zu sein, gibt’s verschiedene Anregungen von uns und wir ermöglichen einen Austausch miteinander. Sozusagen eine Stärkung für den je eigenen Rucksack.  

Begleitung 
Stefanie Gruner (Referentin für junge Erwachsene im Jugendhaus St. Altfrid) 
Nicolaus Klimek (Referent für Glaubenskommunikation im Bischöflichen Generalvikariat) 

Kosten 
Die Teilnahme an den Zoom Treffen ist kostenfrei und dient der geistlichen und praktischen Vorbereitung. 
Ergänzende Einzelgespräche für die eigene Vorbereitung können vereinbart werden. 

Informationen & Anmeldung 
Dazu rufst Du an (0201/2204-280) oder schreibst einfach eine formlose Email mit deinem Namen und Fragen an: 

Nicolaus Klimek.
Referent für Glaubenskommunikation 

Flyer

Im Bistums Essen gibt es besondere Angebote für Brautpaare, sich auf ihren großen Tag vorzubereiten. Hier finden sie Gelegenheit

  • Ihr Verständnis von Partnerschaft miteinander zu bedenken und zu besprechen,
  • sich mit dem kirchlichen Eheverständnis auseinander zu setzen,
  • Ideen und Hilfen für den Traugottesdienst zu bekommen.

Im Mittelpunkt steht dabei das Gespräch miteinander und der Austausch mit den anderen Brautpaaren, mit Ehepaaren und Seelsorgern.

Ausbildungskurse für Eheleute, um die Brautpaare zu begleiten, finden sich unter Fortbildungen für Katechetinnen und Katecheten.

Mehr Informationen unter "kirchlich heiraten"

Nehmen Sie sich im Vorbereitungs- und Organisationsstress ihrer Hochzeit einmal Zeit für sich selbst. Die Kirche bietet in Pfarreien und Katholischen Familienbildungsstätten Treffen zur Ehevorbereitung an. Hier finden Sie Gelegenheit

- ihr Verständnis von Partnerschaft miteinander zu bedenken und zu besprechen,
- sich mit dem kirchlichen Eheverständnis auseinander zu setzen,
- Ideen und Hilfen für den Traugottesdienst zu bekommen.

Im Mittelpunkt steht dabei das Gespräch miteinander und der Austausch mit den anderen Brautpaaren, mit Ehepaaren und Seelsorgern.

In der Gemeinde- oder Pfarreinahen Ehevorbereitung gibt es in der Regel keine festen Termine. Wenn Brautpaare ihr Interesse angemeldet haben, werden Termine vereinbart. Für gewöhnlich gibt es etwa vier Treffen mit erfahrenen Ehepaaren in denen es um Austausch zu Kommunikation, Werten, Gottesdienstvorbereitung und andere Themen rund ums Eheleben geht. Meist sind auch vorher kritische Paare im nachhinein sehr zufrieden mit dem Besuch der Ehevorbereitungsabende.

Daneben gibt es auch zentrale Veranstaltungen von Familienbildungsstätten und Wochenendangebote.

Im Jugendhaus St. Alfrid, Essen- Kettwig, werden Wochenenden für Brautpaare angeboten.

Jugendhaus St. Alfrid, Essen- Kettwig, Charlottenhofstrasse 61, 45219 Essen
Ansprechpartner: Stefanie Gruner EMail und Sven Christer Scholven

Es besteht auch die Möglichkeit an einem Wochenende zur Ehevorbereitung teilzunehmen. Entsprechende Angebote gibt es (z.B.) im Kloster Gerleve bei Münster. Wer dort teilnehmen möchte, setze sich bitte vorher mit Dr. Klimek in Verbindung, denn es besteht auch für Paare aus dem Bistum Essen die Möglichkeit einen Zuschuss zu erhalten.

Wählen Sie bitte bei der Auswahl "Alle Kurse" die Rubrik "Angebote für Zielgruppen" und dann "Ehevorbereitung". Das Programm finden Sie hier.

Katholische Familienbildungsstätten in Bochum und Wattenscheid
"Wir heiraten kirchlich!" -
Gut vorbereitet in die Ehe
Junge Paare, die demnächst kirchlich heiraten wollen, kommen miteinander ins Gespräch über wichtige Fragen zu Partnerschaft, Ehe und der Feier der Trauung.
Information:
Kath. Familienbildungsstätte,  Tel. 0234-9508911
Kursprogramm

Pfarrei St. Peter und Paul
Kontaktadresse: Pfarramt St. Peter und Paul,  Tel. 0234-14715

Wattenscheid, Pfarrei St. Gertrud
Ansprechpartner für pfarreinahe Ehevorbereitung in Wattenscheid sind Veronika und Andreas Sippl (02327/903000).
Ein erster Abend findet in der Regel an Aschermittwoch um 19.30 Uhr im Gemeindeheim St. Marien (Adresse: Forstring 4, 44869 Bochum/Wat.-Höntrop) statt.
Die Internetadresse für die Ehevorbereitung in St. Gertrud von Brabant:
www.WAT-heiraten.de

Katholische Familienbildungsstätte Duisburg
"Wir heiraten" - Kurse für Paare
Sie haben sich entschieden, kirchlich zu heiraten oder Sie überlegen es sich gerade. In jedem Fall möchten wir Ihnen mit unseren Kursen bei der Vorbereitung Ihrer Hochzeitsfeier helfen und über den Tag der Eheschließung hinaus Anregungen geben.
Durch Impulse der Kursleiter und Kursleiterinnen geht es um Themen wie partnerschaftliche Ehegestaltung, konstruktive Konliktlösung und Gestaltung des Hochzeitsgottesdienstes.

Anmeldung und Information
FBS am Innenhafen, Kath. Familienbildungsstätte
Wieberplatz 2, 47051 Duisburg
Telefon: (0203) 28104-52 od. –58
E-Mail: Gerlinde.Barbian(at)bistum-essen.de
Kursprogramm

Pfarrei St. Josef - Essen-Frintrop
Bitte melden Sie sich über das Sekretariat der Pfarrei an: 0201/699010
oder st.josef.essen-frintrop(at)bistum-essen.de

Innenstadt/Huttrop – Pfarrei St. Gertrud
Gemeindezentrum St. Bonifatius, Moltkestraße 160 Ansprechpartner: Barbara und Michael Oenning, Birgit und Thomas Rünker, BirgitundThomas(at)gmx.net

Ruhrhalbinsel/Burgaltendorf – Pfarrei St. Josef
Gemeindeheim Herz-Jesu, alte Hauptstraße 64 Ansprechpartner: Pastoralreferent Stephan Boos, Monika und Heinz Heuer, Jette und Martin Hohendahl, ehevorbereitung(at)hohendahl.net

Jugendhaus St. Altfrid
In diesem Jahr bieten wir in der Jugendbildungsstätte vom Referat Junge Erwachsene, Wochenenden für junge Paare an: "Seid ihr bereit? ..."
Nähere Informationen finden sich hier.
Ansprechpartnerin: Stefanie Gruner, Seelsorgerin für junge Erwachsene
stefanie.gruner(at)bistum-essen.de

Pfarrei St. Pankratius
Ansprechpartner für pfarreinahe Ehevorbereitung sind in der Gemeinde St. Marien-Rothebusch Peter und Marianne Maesen, Peter(at)maesen.de.

Pfarrei St. Clemens
Ansprechpartner für gemeindenahe Ehevorbereitung sind in der Gemeinde St. Barbara Joachim und Mechtild Troost, Joachim.Troost(at)web.de und in den Gemeinden St. Clemens, St. Josef, Liebfrauen und Herz Jesu: Dagmar und Jürgen Rickers, mit der E-mail - Adresse von Frau Rickers: dagmar.rickers(at)freenet.de.

Für den "schönsten Tag im Leben" suchen viele Paare den Kontakt zur Kirche. Der normale Ansprechpartner ist immer die Wohnortpfarrei.
Bei der Suche nach ihrer "Trau-Kirche" und einem Priester oder Diakon sowie bei der Gestaltung ihrer Hochzeit können sich Paare künftig auch an ein bistumsweit tätiges Team wenden. Dieses Team identifiziert geeignete Kirche und stellt den Kontakt zu den Personen her, die die Wünsche von Brautpaaren aufgreifen und ihnen einen umfassenden Service bieten sollen.

Sie wollen mehr erfahren?
http://Trauteam.bistum-essen.de
Hans-Walter Henze
Mail / Telefon: 0201.2204-286

Ansprechpartner

Trauteam

Hans-Walter Henze


0201/2204-286

trauteam@bistum-essen.de

Gemeindereferentin

Anne-Kathrin Hegemann


Bottrop

Finanzielle Unterstützung

Bei der Durchführung  von Katechetischen Gemeinschaftstagen im Rahmen der Sakramentenvorbereitung und auch Katechetenwochenenden gibt es eine finanzielle Unterstützung. Näheres kann dem Flyer entnommen werden.

Auf dem Büchermarkt findet sich eine große Zahl auch guter Materialien für die Katechese. Insbesondere sei auch auf die Angebote des Deutschen Katecheten-Vereins (DKV) hingewiesen. Darüber hinaus gibt es auch einige Materialien, die direkt im BGV zu bekommen sind (Eine Übersicht gibt es hier im Materialbrief.):

Empfehlenswerte Kinderbibeln

Kinderbibeln gibt es in Hülle und Fülle. Doch was macht eine Kinderbibel zu einer guten Kinderbibel? Sie wird sowohl Kindern als auch der Bibel gerecht. Das heißt u.a. die sprachliche und inhaltliche Gestaltung ist für Kinder ansprechend, beschränkt sich aber nicht auf eine reine, am Stück erzählte Geschichte. Eine gute Kinderbibel enthält auch Briefe, Psalmen und poetische Texte. Genauso wichtig ist, dass die Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben (unbedingtes Vertrauen, schmerzendes Unverständnis) in ihrer Unterschiedlichkeit aufgegriffen werden.

Auf dem Laufenden bleiben:
Regelmäßig gibt das Evangelische Literaturportal zusammen mit der Dt. Bibelgesellschaft und dem
Borromäusverein eine Broschüre zu empfehlenswerten Kinderbibeln heraus. Wenden Sie sich bei
Fragen auch gerne an die Mitarbeiter*innen Ihrer Katholischen Öffentlichen Bücherei oder des
Medienforums in Essen.

Folgende Kinderbibeln werden unter anderem vom Ev. Literaturportal für Kinder ab 8 Jahren empfohlen:

Laubi, Werner: Kinderbibel
Werner Laubi. Ill. von Annegret Fuchshuber. – 11. Aufl. – Lahr : Kaufmann, 2019

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 21,95 € über den Buchhandel zu beziehen

Die Bibeltexte sind frei nacherzählt und gelegentlich mit Sachinformationen angereicht –
immer aber spannend und lebendig erzählt. Die tiefgründigen und theologisch reflektierten
Illustrationen faszinieren weit über das Kindesalter hinaus.

Die Grundschul-Bibel erarb. von Esther Richter …
Unter Mitarb. von Karin Hank … Ill. von Liliane Oser. Hrsg. von Axel Wiemer. – Stuttgart : Klett, 2014

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 22,95 € über den Buchhandel zu beziehen

Der Text bleibt nah am biblischen Original (Lutherbibel), ist für Kinder wegen der kurzen
Sätze und der wörtlichen Rede trotzdem gut verständlich. Schwierige Wörter können im
Anhang nachgeschlagen werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass darauf hingewiesen
wird, wenn Geschichten miteinander in Beziehung stehen. Die Grundschul-Bibel ist eine
der wenigen Kinderbibeln, die in Fibelschrift gedruckt ist.

Außerdem zu empfehlen sind folgende Kinderbibeln:

Steinkühler, Martina: Die neue Erzählbibel 
Martina Steinkühler. Barbara Nascimbeni. – 2. Aufl. – Stuttgart : Gabriel, 2015

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 19,99 € über den Buchhandel zu beziehen

Die vor die Erzählungen gestellten Vorworte sind vergleichbar mit Bühnenbildern: Sie
schaffen Atmosphäre, bauen Spannung auf und bereiten auf die jeweilige Erzählperspektive vor.
Durch die geänderte Reihenfolge der biblischen Texte aus dem Alten Testament wird deutlich,
dass die Schöpfungs- und Urgeschichts-Erzählungen nicht auf historischen Ereignissen beruhen, sondern Aussagen über Gott und die Menschen treffen. Besonders ist, dass anstelle von ‚Gott‘
häufig Formulierungen wie ‚Großer Retter‘ oder ‚Herr des Segens‘ verwendet werden.
Sehr selten und ebenfalls gelungen ist, dass die Evangelien nicht zu einem Evangelium zusammengefügt wurden, sondern die unterschiedlichen Perspektiven der Evangelisten auf Jesus deutlich werden. Schwierige Wörter sind im Text dick gedruckt und können im Anhang nachgeschlagen werden. Nur gelegentlich sind einige Formulierung für Kinder nicht direkt verständlich.
Der Kinderbibel ist ein hilfreiches Nachwort für Erwachsene angefügt.

Für Kinder ab 9 oder 10 Jahren empfohlen:

Paganini, Simone: Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken : Fake News in der Bibel 
Simone Paganini. [Zeichnungen: Esther Lanfermann]. – 2. Aufl. – Freiburg im Breisgau : Herder, 2019

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 14,00€ über den Buchhandel zu beziehen

Viele Dinge, die wir in der Bibel vermuten, finden wir dort nicht: zum Beispiel, dass Eva
aus der Rippe Adams geformt wurde oder dass Gott als Versöhnungszeichen nach der
Sintflut einen Regenbogen am Himmel erscheinen ließ. Der Autor, ein Bibelwissenschaftler,
gibt leicht verständlich und informativ darüber Auskunft, welche unbeabsichtigten
Falschinformationen sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben. Genauso nennt
und erklärt er auch die von den biblischen Autoren bewusst eingebauten Fake News.
Ein Buch, das gut unterhält und gleichzeitig bildet.

Langenhorst, Georg: Kinderbibel : die beste Geschichte aller Zeiten
Georg Langenhorst. Mit Ill. von Tobias Krejtschi. – Stuttgart : Kath. Bibelwerk, 2019

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 34,00 € über den Buchhandel zu beziehen

Maria Magdalena und der Apostel Thomas führen durch die Erzählungen des Alten
sowie Neuen Testaments. Ihre teilweise den Texten vorangestellten, teilweise in die Geschichten verwobenen Gespräche und Kommentare vollbringen Meisterhaftes: einerseits geben sie Verständnishilfen zu dem jeweiligen Bibeltext, andererseits greifen sie (theologische) Fragen auf,
wie z.B. den Glauben an Wunder. Auf jeden Fall laden sie dazu ein, sich mit dem Text auseinanderzusetzen. Leider ist nicht zu jedem Textabschnitt angegeben – im Neuen Testament
sogar gar nicht – auf welche Bibelstelle sich der Kinderbibeltext bezieht.
Die in schwarz, weiß, rot und blau gehaltenen Illustrationen von Tobias Krejtschi bestechen
durch die Vermischung von anachronistischen Bildelementen aus Vergangenheit und Gegenwart.
Einige Darstellungen sind für empfindsame Kinder erst mit höheren Jahren zu empfehlen.

Empfehlenswerte Vorlesebücher

Bydlinski, Birgit: Miteinander können wir vieles : Geschichten zur Erstkommunion
Birgit & Georg Bydlinski ; Leonora Leitl. - Innsbruck-Wien : Tyrolia-Verl., 2016

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 12,95 € über den Buchhandel zu beziehen

Wir begleiten Anna und Florian, den/die Kommunionkatechet*in von Emma, Alex, Jonas,
Lena, Marie und Maxi, durch die Zeit der Kommunionvorbereitung, wobei jede Geschichte
eine Einheit für sich bildet. An die zweieinhalb-seitigen Geschichten, die von Alltagserfahrungen
der Kinder berichten, ist jeweils ein passender Bibeltext in (für Kinder) verständlicher Sprache
angefügt. Die Themen, die aufgegriffen werden, sind: Schöpfung, Verzeihen, Geburt, Verlust,
Worte und Taten, Begabungen, Mahlgemeinschaft.
Zu beachten: Es tauchen gelegentlich Begriffe und Formulierungen aus dem südlichen Sprachraum auf, wie 'Pickerln' (Aufkleber), 'Spital' oder 'ist draufgesessen'.

Cuno, Sabine: Mein Geschichtenschatz zur Erstkommunion
mit Geschichten von Sabine Cuno und Illustrationen von Barbara Korthues. - München: arsEdition, 2013

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 15,00 € über den Buchhandel zu beziehen

In mehreren der zwölf Einzelgeschichten wird - anders als in den anderen Büchern -
ausdrücklich von Glaubensüberzeugungen einzelner Personen erzählt: "Jesus liebt alle
Menschen.", "Und wenn ich schon am liebsten aufgeben will, dann denke ich an Jesus."
oder "Jesus liebt uns und wünscht sich, dass wir ihn auch lieb haben."
Neben dem Religionslehrer sind es die Oma, der Vater und die Tischmutter, die konkret
von ihrem Glauben sprechen. Julia und Jonas, die Hauptpersonen, setzen sich (tlw.
kritisch, am Ende aber immer zustimmend) damit auseinander. Die Erzählungen sind
grundsätzlich im Erfahrungsbereich von Kindern angesiedelt (Schule, Freizeit,
Familie). Einerseits geben die sechs der zwölf Geschichten, in denen gläubige
Menschen zu Wort kommen, einen guten Eindruck davon, was es heißt gläubig zu sein.
Andererseits sollte überlegt werden, inwieweit die Hauptpersonen, die sich
selbstverständlich dem Glauben gemäß verhalten, noch Identifikationsfiguren für die
Kinder sein können.

Sigg, Stephan: Das Geschichtenbuch zur Erstkommunion / Stephan Sigg.
Mit farbigen Bildern von Stefanie Scharnberg. - Stuttgart : Gabriel, 2017

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • für 12,00 € über den Buchhandel zu beziehen

Elf, unabhängig voneinander lesbare Geschichten über Alltagserfahrungen von Kindern.
In jeder Geschichte ist ein Kind entweder besonders mutig, erfindungsreich, aufmerksam
oder kooperativ. Manche sind das aus eigenem Antrieb, andere vollziehen eine Wandlung
und ändern ihr Verhalten erst durch Hilfe oder nach Überwindung eigener Hindernisse.

Backup-Buch für (unangenehme) theologische Fragen
Was sagt die Kirche?

Pallentin, Mechthild Maria: Toms Geheimnis : zwölf Geschichten für Kommunionkinder
Mechthild Maria Pallentin. - Paderborn : Bonifatius, 2014

  • im Medienforum Essen vorhanden
  • NICHT mehr über den Buchhandel zu beziehen

Zum Vorlesen in Gruppenstunden eignet sich dieses Buch nicht (mehr). Allerdings übersetzen Personen aus den Geschichten (Mutter, Lehrerin, Kind etc.) theologische Zusammenhänge kindgerecht, z. B. "Was gehen Pastor Meyer meine Sünden an?" (Priester als Ohr und Mund Gottes, Sakramentenverständnis), "Warum bekommen im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg alle gleich viel Lohn?" bzw. "Warum werde ich ungerecht behandelt?" (Gerechtigkeit Gottes), "Warum tut Gott nichts, obwohl er weiß, dass es mir (damit) schlecht geht?" (Leid in der Welt trotz eines allmächtigen Gottes) Für Katechet*innen, welche die offiziellen Antworten der Kirche auf Fragen wie diese
interessieren, als Hintergrundlektüre empfehlenswert.

Zusammengestellt von Stephanie Neuer im Februar 2021

Das Medienforum finden Sie hier:

Im Gespräch mit Erwachsenen über den Glauben erfreut sich die "Schatzkiste des Glaubens" großer Beliebtheit.  Anhand ausgewählter Symbole können einige Dimensionen unseres Glaubens sichtbar(er) gemacht werden. Schon das Symbol der Schatzkiste deutet an, dass es sich bei unserem Glauben um etwas Wertvolles und Schönes handelt, das unser Leben bereichern kann.

Die Schatzkiste des Glaubens ...

... enthält einige Schätze, anhand derer man über den Glauben ins Gespräch kommen kann, zum Beispiel mit Eltern von Taufbewerbern, Spielgruppen, KiTa Gruppen und in der Kommunionvorbereitung sowie mit Kindern in der Grundschule.

Die Holzkiste ist ca. 35*45*30 cm groß und enthält zum Thema

  • Bibel:  einen großen und viele kleine Taler
  • Gott: facettenreichen Glasdiamanten
  • Rituale: Kreuz, Kerze, Gebetswürfel ...
  • Kirchenjahr: eine Schatzkarte

Dazu gibt es

  • methodische Handreichungen
  • Anregungen für die Arbeit mit der Bibel, Gespräche über den Glauben
  • ausgewählte Literatur
  • Elemente zum Mittun (z.B. Gebetswürfelbastelbogen)

Die Schatzkiste kann über die Ansprechpartner ausgeliehen werden. Die methodischen Handreichungen und auch alle anderen Unterlagen können im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Ansprechpartner

Referat Glaubenskommunikation

Dr. Nicolaus Klimek

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-280

0201/2204-383

nicolaus.klimek@bistum-essen.de

Katechese

Das Handbuch "Damit der Funke überspringt" für FirmkatechetInnen ist über die Gemeinden beim Bischöflichen Generalvikariat erhältlich.

Sekretariat

Agnes Klasen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-530

0201/2204-383

agnes.klasen@bistum-essen.de

wunschlos oder glücklich?

tiefsinnige Slam Poetry und eigensinnige Bilder von Marco Michalzik und Eva Jung.
Dieses Büchlein eignet sich als Geschenk für Firmanden ebenso wie für FirmkatechetInnen. Es regt an über das eigene Glück nachzudenken und dabei auch eine Spur von Gott zu entdecken.

Für die Pfarrei oder Gemeinde ist es über Frau Klasen zu beziehen.

Hefte, die bei Gesprächen zur Tauf- und Ehevorbereitung oder anlässlich eines Trauerfalls beim Gespräch hilfreich sein können, sind über die Gemeinden im Bischöflichen Generalvikariat abholbar.

Sekretariat

Agnes Klasen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-530

0201/2204-383

agnes.klasen@bistum-essen.de

Der Flyer „Das Kommunionfest in der Familie. Ideen & Tipps für Mütter und Väter“ und das Magazin "Erstkommunion. Das Magazin für Eltern von Erstkommunionkindern" von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V.“ kann vom Bischöflichen Generalvikariat über Frau Klasen bezogen werden.

Sekretariat

Agnes Klasen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-530

0201/2204-383

agnes.klasen@bistum-essen.de

Ansprechpartner

Referat Glaubenskommunikation

Dr. Nicolaus Klimek

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-280

0201/2204-383

nicolaus.klimek@bistum-essen.de

Katechese

Sekretariat

Agnes Klasen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-530

0201/2204-383

agnes.klasen@bistum-essen.de