Großes Glaubensbekenntnis

Begriffserklärung und Herkunft

Das Große Glaubensbekenntnis, auch Nizäno-Konstantinopolitanum genannt, ist eines der zentralen Glaubensbekenntnisse des Christentums. Es geht auf die Konzilien von Nicäa (325) und Konstantinopel (381) zurück und wurde in der weiteren kirchlichen Tradition verbindlich rezipiert.

Verankerung im Bistum Essen

Im Bistum Essen wird das Große Glaubensbekenntnis wie in der gesamten katholischen Kirche in der Liturgie und in der Glaubensvermittlung verwendet. Es gehört zu den grundlegenden Texten, in denen der gemeinsame christliche Glaube formuliert wird.

Rolle in der Liturgie

In der Eucharistiefeier kann das Große Glaubensbekenntnis an Sonn- und Hochfesten nach der Predigt gesprochen oder gesungen werden. Es bringt den Glauben an Gott Vater, Jesus Christus, den Heiligen Geist, die Kirche, die Taufe, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben zum Ausdruck.

Spirituelle Dimension und Symbolik

Das Große Glaubensbekenntnis verbindet den persönlichen Glauben mit dem Glauben der ganzen Kirche. Es formuliert zentrale Aussagen über die Dreifaltigkeit, die Menschwerdung Jesu Christi, seine Kreuzigung und Auferstehung sowie über die Hoffnung auf das ewige Leben.

Kernaspekte im Überblick

  • Name und Ursprung: Auch Nizäno-Konstantinopolitanum; geprägt durch die Konzilien von Nicäa und Konstantinopel
  • Funktion und Zweck: Zusammenfassung zentraler Inhalte des christlichen Glaubens
  • Bedeutung im Bistum Essen: Grundlage für Liturgie, Katechese und Glaubensvermittlung
  • Liturgische Präsenz: Besonders in der Eucharistiefeier an Sonn- und Hochfesten
  • Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: In lateinischer und deutscher Fassung überliefert und bis heute in verschiedenen christlichen Kirchen in Gebrauch

Siehe auch:Apostolisches Glaubensbekenntnis, Credo.