von Thomas Rünker

Zimmermann: „Jesus überwindet die Angst“

In seiner Predigt am Ostermorgen im Essener Dom betont Weihbischof Wilhelm Zimmermann die Zuversicht spendende Botschaft der Auferstehung.

Die Angst der Jünger nach der Auferstehung und Jesu Mut machende Worte hat der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann ins Zentrum seiner Osterpredigt gestellt. „Jesus überwindet diese Angst, indem er vermittelt, dass er bei ihnen ist, um sie zu stärken und spricht immer wieder den Satz: Fürchtet euch nicht!“, betonte Zimmermann in der Ostermesse am Sonntagmorgen im Essener Dom.

Gemeinden setzen Zeichen der Hoffnung

Ein solches „Zeugnis der Hoffnung und Zuversicht“ könnten auch Christen der heutigen Tage setzen, so Zimmermann – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. Der Weihbischof verwies auf „Zeichen des Glaubens und der Nächstenliebe. Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Anderen und des Vertrauens in die Gegenwart Gottes“, die in vielen Gemeinden entstanden seien. Anstelle der vertrauten, aber vielerorts abgesagten Ostergottesdienste, hatten Gemeinden im Bistum Essen verschiedenste digitale Angebote entwickelt oder Ostergrüße in Form von Karten oder Geschenktüten mit Gottesdienstimpulsen verteilt.

Ostern lädt dazu ein, neu anzufangen

Christen erinnerten sich „nicht aus Interesse an der Geschichte“ für die Auferstehung, betonte Zimmermann. Vielmehr feiert sie „Ostern, als Glaubende und Vertrauende, damit das Ereignis von damals in uns neu lebendig wird und unser Leben prägt.“ Zugleich lade Ostern – ebenso wie die ursprüngliche Bedeutung des griechischen Wortes „krisis“ – immer wieder dazu ein, neu anzufangen, „sein Leben neu und anderes in den Blick zu nehmen“, so Zimmermann: „Was ist mir wichtig? Was muss wieder an die zweite oder dritte Stelle oder ganz an das Ende gerückt werden?“

Die Predigt des Weihbischofs im Wortlaut (pdf)

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