von Jens Albers

Vor 10 Jahren zum Bischof geweiht

Bereits seit zehn Jahren ist Franz-Josef Overbeck nun Bischof. Am 1. September 2007 wurde er in Münster zum Weihbschof geweiht.

In einem feierlichen Gottesdienst ist Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am 1. September 2007 – also am heutigen Tage vor zehn Jahren - im Paulusdom zu Münster von Bischof Reinhard Lettmann zum Bischof geweiht worden. Bereits am 18. Juli 2007 hatte der damalige Papst Benedikt XVI. die Ernennung Overbecks zum Titularbischof von Matara (Nordafrika) und Weihbischof in Münster bekannt gegeben. Von dem gleichen Mann zum Priester geweiht und zum Bischof ernannt worden zu sein, diese Erfahrung haben nur wenige Priester gemacht. Overbeck, ist einer von ihnen, denn 10. Oktober 1989 weihte ihn der damalige Kurienkardinal Joseph Ratzinger – der spätere Papst Benedikt XVI. in Rom zum Priester.

Die Weihe zum Bischof erfolgte nach dem Evangelium durch die Handauflegung und das sich anschließende Gebet des Diözesanbischofs und der mitfeiernden Bischöfe. Der Kopf des Neugeweihten wurde mit Chrisam-Öl gesalbt, und ihm wurde als Zeichen seines Verkündigungsauftrages das Evangelienbuch überreicht.

Zuvor hatte Overbeck dem damaligen Diözesanbischof Lettmann seine Glaubenstreue und seine Bereitschaft zur Übernahme des Amtes bekundet. Während der Allerheiligenlitanei liegt der Weihekandidat ausgestreckt auf dem Boden. Im weiteren Verlauf der Liturgie empfängt der neue Weihbischof die „Pontifikalien“, also die Insignien des bischöflichen Amtes, die bei allen Pontifikalgottesdiensten getragen werden: den Bischofsstab, die Mitra, den Bischofsring und das Brustkreuz.

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