von Thomas Rünker

Pfadfinder verteilen Friedenslicht aus Betlehem

Statt eines großen Gottesdienstes gibt es am dritten Adventssonntag einen coronagerechten „Walk in“ im Essener Dom: Nacheinander kann jede Pfadfindergruppe ihre Kerze oder Laterne mit dem Licht aus der Geburtsstadt Christi entzünden.

Mit Kerzen und Laternen holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Ruhrbistum am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, das Friedenslicht aus Betlehem im Essener Dom ab. Anstelle eines großen, ökumenischen Gottesdienstes wird das Friedenslicht in diesem Jahr in einem kleinen, coronagerechten Rahmen verteilt: Gruppenweise kommen die Pfadfinder am späten Nachmittag in die Adveniat-Krypta des Doms und erhalten dort bei einem „Walk in“ das Licht, das in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ verteilt wird.

Seit 1986 organsiert der österreichische Sender ORF, dass jeweils ein Kind das Friedenslicht in Bethlehem entzündet. Da in diesem Jahr kein österreichisches Kind ins Westjordanland reisen konnte, hat die neunjährige Maria Khoury aus Betlehem Mitte November das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu geholt. Von dort ging es über Tel Aviv per Flugzeug nach Österreich.

Ins Ruhrgebiet holen die Pfadfinder das Friedenslicht in diesem Jahr aus Salzburg. Zudem wird die Flamme nicht wie sonst mit dem Zug transportiert, sondern über eine Auto-Stafette weitergereicht. Dort wollen die Pfadfinder das Licht nun in Gemeinde, bei Gottesdiensten und vielen anderen Aktionen „an alle Menschen guten Willens“ verteilen.

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