Den sozialen Herausforderungen der Corona-Krise gemeinsam begegnen

Bistum Essen

Beim Treffen der Oberbürgermeister und Landräte mit Bischof Overbeck stand die soziale Dimension der Corona-Pandemie im Fokus. Hier wollen Kirche und Kommunen künftig stärker zusammenarbeiten.

In der Coronakrise muss neben gesundheitlichen und ökonomischen Aspekten gerade die soziale Dimension des täglichen Zusammenlebens noch stärker in den Blick genommen werden. Darauf hat sich Bischof Franz-Josef Overbeck am Freitag, 21. August, mit den Oberbürgermeistern und Landräten aus den Städten und Kreisen des Ruhrbistums verständigt. „Es ist von enormer Bedeutung, dass alte, schwache und kranke Menschen nicht vereinsamen“, betonte der Bischof. „Wer in Not- und Ausnahmesituationen Nähe und Trost sucht, hat auch ein Recht auf Begegnung und Halt. Das ist für mich ein Gebot der Menschlichkeit.“

Regelmäßiges Treffen im Bischofshaus

Regelmäßig kommen auf Einladung des Ruhrbischofs die Stadtoberhäupter und Landräte der Ruhrbistums-Kommunen sowie Vertreter des Regionalverbands Ruhr in Essen zusammen, um sich über aktuelle Themen der Region auszutauschen. An dem Gespräch im Bischofshaus nahmen auch die Weihbischöfe Ludger Schepers und Wilhelm Zimmermann teil.

Die Kirche im Bistum Essen sei auch in der Pandemie bereit, in enger Abstimmung mit den Kommunen diesem Anspruch gerecht zu werden. Gerade angesichts wieder steigender Infektionszahlen sei es richtig, jetzt soziale Perspektiven zu entwickeln, die ein Auseinanderdriften der Gesellschaft verhindern, betonten die Teilnehmer des Meinungsaustauschs im Essener Bischofshaus. Angesichts der Corona-Herausforderungen habe sich aber auch gezeigt, dass die kommunalen Strukturen recht gut funktionieren. „Insbesondere die Kenntnis regionaler Gegebenheiten hilft den lokalen Entscheidungsträgern, gezielt und wirksam zu agieren. Das stärkt das Vertrauen der Menschen in die Demokratie“, hob der Bischof hervor.

Gesundheitliche Versorgung vor Ort in Zukunft sichern

Die Perspektiven und Entwicklungen im Bereich der katholischen Krankenhäuser im Ruhrgebiet waren ein weiterer Gesprächspunkt. Hier erörterten die Teilnehmer, wie sich nachhaltig sicherstellen lässt, dass die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung vor Ort langfristig auf hohem Niveau gewährleistet ist.

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