Münsters Bischof Felix Genn begleitet Ludgerus-Prozession in Essen-Werden

Am Sonntag, 2. September, ziehen wieder Hunderte Christen mit dem Trageschrein des Heiligen Liudger durch Werdens geschmückte Straßen

Zur Ludgerus-Wallfahrt in Essen-Werden am Sonntag, 2. September hat Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck in diesem Jahr Münsters Bischof Dr. Felix Genn  eingeladen. Im festlichen Gottesdienst mit beiden Bischöfen, der um 10 Uhr in der Ludgerus-Basilika beginnt, wird Bischof Genn auch die Predigt halten. Anschließend begleiten die Gläubigen gemäß einer fast 900 Jahre alten Tradition den Schrein mit den Gebeinen des heiligen Liudger durch die Straßen von Essen-Werden. Im Anschluss an die Prozession gibt es gegen 13 Uhr Gelegenheit zur Begegnung und zu einem kleinen Imbiss im Forum des Mariengymnasiums, Brückstraße 108.

Das Ludgerus-Fest beginnt am Freitag, 31. August, um 19 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst zur Schreinerhebung. Die Predigt hält Oberkirchenrätin Henrike Tetz vom Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Samstag startet unter dem Titel „Pommes und Frommes“ von 11 bis 14 Uhr mit einem experimentellen Gottesdienst des Mariengymnasiums in der Ludgerus-Basilika mit viel Musik und einem Pommes-Snack vor der Kirche. Um 15 Uhr wird in einer Heiligen Messe älteren und kranken Menschen die Krankensalbung gespendet.

Nach der Prozession am Sonntagvormittag wird am Sonntag um 18 Uhr in einer Vesper der Schrein in die Krypta der Abteilkirche rückgeführt. Die Essener Domsingknaben gestalten die Vesper musikalisch, die Predigt hält Propst Christoph Wichmann aus der Pfarrei St. Pankratius in Oberhausen-Osterfeld.

Das „Fest der Umtragung der Gebeine des heiligen Liudger“ wird seit dem Jahre 1128 gefeiert. Es geht auf den 28. Abt von Werden, Bernhard von Wevelinghoven (1125-1388), zurück. Aus Dankbarkeit für die Abwehr einer Hungersnot hatte der Abt das Gelübde abgelegt, die Gebeine des Ortsheiligen, des Friesen- und Sachsen-Missionars Liudger, im Rahmen einer feierlichen Prozession durch den Ort tragen zu lassen. Ursprünglich zog die Prozession am Vortag des Festes des heiligen Bartholomäus (24. August) durch Werden. Wegen der Ferienzeit wurde der Prozessionstag auf den ersten Sonntag im September verlegt.

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