Kultureinrichtungen am Dom öffnen wieder

Die Domschatzkammer und das Medienforum des Bistums Essen öffnen wieder, für Besucher und Personal jedoch besondere Hygieneregeln. Auch die katholische Akademie „Die Wolfsburg“ hat bald wieder für Veranstaltungen geöffnet.

Die Kultureinrichtungen am Essener Dom setzen die Lockerung der Einschränkungen durch die Corona-Krise mit entsprechenden Hygieneregeln um und öffnen wieder.

„Museen sind ein bedeutsamer Teil unseres kulturellen Erbes“

Ab Dienstag, 12. Mai, ist die Domschatzkammer wieder zu den gewohnten Zeiten für Besucher geöffnet. „Museen sind ein bedeutsamer Teil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes und wir freuen uns, für unsere Besucher wieder da sein zu können“, freut sich Andrea Wegener, Leiterin der Domschatzkammer. Sie betont allerdings auch, dass „dies nur unter Einhaltung der derzeit allgemein verbreiteten Schutz- und Hygienemaßnahmen möglich ist“. Das Domschatz-Team habe alle Vorkehrungen getroffen, um die Besucher vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Dazu gehören erhöhte Hygienemaßnahmen, eine begrenzte Besucherzahl, geregelte Wegeführung und Bodenmarkierungen zur Einhaltung des Mindestabstands. Weitere Informationen und Regeln zum Besuch sind auf www.domschatz-essen.de zu finden.

Das Medienforum im Bistum Essen öffnet wieder ab Dienstag, 19. Mai. Alle Besucher werden gebeten, sich beim Eintritt die Hände zu desinfizieren und bestenfalls einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Maximal 15 Personen dürfen sich dann in der Bibliothek am Zwölfling 14 aufhalten. Besucher können allerdings nur Bücher und andere Medien ausleihen oder zurückbringen sowie Kopien machen. Für Fragen stehen die Mitarbeiter des Medienforums bereit. An den Arbeitsplätzen darf jeweils nur eine Person für einen kurzen Zeitraum sitzen. Sicherheitsabstände müssen durchgehend eingehalten werden.

Keine Sommerpause im Medienforum

Das Medienforum wird außerdem in diesem Jahr keine Sommerpause einlegen und durchgehend geöffnet haben. Das Veranstaltungsprogramm mit Lesungen und anderen Kulturangeboten startet im Herbst 2020 – auch unter Berücksichtigung der dann geltenden Sicherheitsmaßnahmen.

Die katholische Akademie „Die Wolfsburg“ ist bereits seit Dienstag, 6. Mai, wieder geöffnet. Die Öffnung erfolgt zunächst für Gastgruppen, dann für ausgewählte eigene Veranstaltungen. Schilder und Pfeile am Empfang, im Bistro und Restaurant weisen Besuchern den Weg und mahnen zum Abstand halten. Einbahnstraßen-Regelungen sollen verhindern, dass auf engen Gängen und im Gebäude zu viele Menschen aufeinandertreffen. Plakate fordern zum Händewaschen auf. Für Seminare, Tagungen und Abendveranstaltungen gibt es eine Begrenzung der Teilnehmerzahl je nach Raumgröße.

Erste offene Veranstaltung in „Wolfsburg“ am 13. Mai

Bei der ersten offenen Veranstaltung am Mittwoch, 13. Mai, um 19 Uhr, diskutieren der Kulturpsychologe Pradeep Chakkarath sowie Harald Karutz, Professor für Rescue Management, und Sven Werner, Branddirektor und Leiter der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr, über Gaffer, die Rettern ihre Arbeit erschweren und oft sogar daran hindern. Das von Akademiedozent Mark Radtke moderierte Podium fragt nach den Ursachen für dieses Phänomen. Anmeldungen sind unter Telefon 0208 / 99919-981 oder per Mail an akademieanmeldung@bistum-essen.de möglich.

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