von Lisa Myland

Kirchliche Denkmäler öffnen am 12. September ihre Pforten

Teils moderne, teils Jahrhunderte alte Gotteshäuser im Bistum Essen beteiligen sich am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“.

Kirchen, Klöster und Kapellen – wenn die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am Sonntag, 12. September, wieder zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ einlädt, öffnen auch im Bistum Essen zahlreiche katholische Einrichtungen ihre Pforten. Unter dem Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ bieten Gotteshäuser und Schatzkammern bei Besichtigungen und Führungen ungewohnte Blicke hinter geschichtsträchtige Kulissen. Es gelten die Regeln der aktuellen Corona-Schutzverordnungen.

Hier ein Überblick über katholische Einrichtungen im Ruhrbistum, die sich mit besonderen Öffnungszeiten, geführten Rundgängen und vielen anderen Angeboten am „Tag des offenen Denkmals beteiligen. Informationen zu den einzelnen Programmpunkten der verschiedenen Orte gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.
 

Duisburg:

  • Katholische Kirche St. Dionysius, Sermer Straße 1, 47259 Duisburg – das Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert im ländlich geprägten Duisburger Süden ist eine der ältesten Kirchen Duisburgs.

Mülheim:

  • Kirche St. Theresia von Avila, Karl-Forst-Straße, Mülheim-Selbeck – eine einschiffige Backsteinkirche auf einem Bruchsteinsockel (1890-1892).
     
  • Museum Kloster Saarn, Klosterstraße 53, Mülheim-Saarn – ehemaliges Zisterzienserinnenkloster (13. bis 19. Jahrhundert), heute unter anderem Pfarrkirche und Museum.

Essen:

  • Dom und Domschatz, Burgplatz 2, Essen-Innenstadt – ehemalige Stiftskirche des um 850 entstandenen Frauenstifts, historisches Zentrum der Ruhrgebietsmetropole und seit 1958 Kathedrale des Bistums Essen.
     
  • Marienhäuschen – Münstermannstraße 23, Essen-Gerschede – 1784 als Hirtenkapelle errichtet, diente auch als Kapelle bei Marienprozessionen und ist eng mit dem Brauchtum in Gerschede verbunden.
     
  • St. Antonius – Berliner Straße, Ecke Kölner Straße, Essen-Frohnhausen – Ende der 1950er Jahre von Rudolf Schwarz erbaute Kirche mit einer einer quadratischen Grundfläche (Symbol für eine heilige Stadt), über der ein mit 154 Fenstern versehener T-förmiger Baukörper ruht.

Gelsenkirchen:

  • St.-Michael-Kirche, Valentinstraße 40, Gelsenkirchen-Hassel – 1915 bis 1917 im Rückgriff auf barocke und klassizistische Architekturformen nach Plänen von Ernst Brand und Ernst Stahl errichtet, 2007 außer Dienst gestellt, seit 2014 wieder Gemeindekirche. Im Turm mit mechanischem Uhrwerk von 1921 und Glockenanlage von 1923.
     
  • St.-Ludgerus-Kirche, Horster Straße 122, Gelsenkirchen – 1915 konsekrierter Sakralbau, neuromanische Gestaltung nach einem Entwurf des Kölner Architekten Georg Spelling. Die Kirche steht seit 1992 unter Denkmalschutz.

Bochum:

  • St.-Johannes-Kirche, Kemnastraße 10, Bochum-Wattenscheid-Leithe – kleinere, dreischiffige, fünfjochige Basilika mit rechteckigem Westturm von 1914. Zeugt von der Entwicklung der Bauernschaft Leithe zu einem von Bergbau und Industrie geprägten Umfeld. Auch in diesem Jahr gibt es als digitales Angebot Filmimpressionen vom Kirchenschiff, Kreuz, Gewölbe, Orgel, Turmuhr, Turm und Wetterhahn unter www.st-johannes.info

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