von Cordula Spangenberg

Friedenslicht aus Betlehem erreicht das Ruhrbistum

In zwei Gottesdiensten wurde das Friedenslicht in der Essener Kirche St. Ignatius ausgegeben.

Das Friedenslicht aus Betlehem hat auch in diesem Jahr am 3. Advent das Bistum Essen erreicht und wurde am Sonntagnachmittag in und vor der Kirche St. Ignatius ausgegeben. In zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten mit Diözesankurat Maximilian Strozyk und musikalischer Begleitung der Laufband des Bistums Essen feierten Pfadfinderinnen und Pfadfinder das gemeinsame Netz, das sie verbindet. Den thematischen Einstieg machten Aufnahmen und Erklärungen zum neuronalen Netz im menschlichen Körper – der biologischen Grundlage dafür, Frieden und Geborgenheit empfinden zu können. Um die Verbindung untereinander zu halten auch während der derzeitigen Kontaktbeschränkungen, berichteten vier Mitfeiernde von ihrem „schönsten pfadfinderischen Moment“ – denn gute Erinnerungen verbinden die Pfadfinder.

Zuvor hatte der Bund Moslemischer Pfadfinder, der mit einigen Mitgliedern auch im Ruhrbistum vertreten ist, die Aufgabe genommen, das Friedenslicht aus Wien abzuholen und in Nordrhein-Westfalen zu verteilen. Sie brachten das Licht direkt zur Kirche St. Ignatius, wo man es auch draußen vor der Kirchentür mitnehmen konnte, und nahmen dann am Gottesdienst teil, um für den Frieden zu beten. „Denn“, so Maximilian Strozyk, „Frieden ist eine pfadfinderische Grundhaltung.“

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