Essener Prälat Heinrich Heming feiert 85. Geburtstag

Bistum Essen

Früherer Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamts lebt in Essen-Huttrop.

Prälat Heinrich Heming, der frühere Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamts, vollendet am Freitag, 11. Dezember, sein 85. Lebensjahr.

Heming wurde 1935 in Essen-Huttrop geboren und 1962 vom ersten Ruhrbischof Franz Hengsbach zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit war er ab 1966 als Religionslehrer am Städtischen Aufbaugymnasium und am Bischöflichen Gymnasium am Stoppenberg tätig. 1978 wurde er zum Essener Stadtvikar ernannt und damit Leiter des Katholischen Stadthauses und Koordinator der überpfarrlichen Seelsorger in der Ruhrmetropole. Vier Jahre später wechselte er nach Burgaltendorf und wurde Pfarrer der dortigen Herz-Jesu-Pfarrei und 1984 Dechant des Dekanates Essen-Heisingen-Kupferdreh. 1993 schließlich berief ihn Bischof Hubert Luthe als Leiter in das damalige Seelsorgeamt. Er brauche „keinen Amtsvorsteher, sondern einen wirklichen Seelsorger“, hatte der Bischof damals formuliert und hinzugefügt, er sei sich sicher, dass mit Heming „der richtige Mann an der richtigen Stelle sitzt“.

2004 wechselte Heming in den Ruhestand, blieb aber als Priester im Einsatz – sei es als Pastor im besonderen Dienst in der Rellinghauser Pfarrei St. Lambertus oder in den Kirchen der Innenstadt-Pfarrei St. Gertrud. Heute lebt Heming wieder in Essen-Huttrop. Auch wenn er mittlerweile nicht mehr regelmäßig am Altar steht, schätzen die Menschen den Kontakt zu dem beliebten Seelsorger, sei es beim Gespräch auf der Straße – oder über das Social-Media-Netzwerk Facebook. Im Sommer 2018 war Heming noch auf der holländischen Urlauberinsel Texel zu Gast, als die sommerliche Touristenseelsorge des Bistums Essen, die Heming viele Jahre unterstützt hat, dort ihr 50-jähriges Bestehen feierte.

Einige Erfahrungen aus seinem Priester-Leben hat Heming bereits 2014 in seinem Buch „Der liebe Gott tut nix wie fügen“ zusammengefasst. Ein Titel, der nicht nur auf Hemings Ruhrgebiets-Heimat verweist, sondern auch auf eine Lebenseinstellung des Jubilars.

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