Essener Dom feiert Mariä Himmelfahrt und Altfrid-Gedenktag

Bistum Essen

Feierliche Gottesdienste am Samstag, 15., und Sonntag, 16. August.

Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel und der Gedenktag des Heiligen Altfrid, dem Gründer von Stadt und Stift Essen, bestimmen am Samstag, 15., und Sonntag, 16. August, den Kalender des Essener Doms.

Am Samstag feiert Weihbischof Wilhelm Zimmermann um 10 Uhr mit den Gläubigen das Fest Mariä Himmelfahrt mit einem Pontifikalamt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Schrein mit den Gebeinen des Heiligen Altfrid aus der Krypta erhoben und im Dom zur Verehrung aufgestellt. Musikalisch gestaltet die Choralschola der Essener Domsingknaben die Messe.

Corona-Regeln

Wegen der coronabedingten Hygieneregelungen dürfen aktuell nur 65 Besucher zeitgleich im Dom sein. Für die Gottesdienste wird der Zugang über eine entsprechende Menge an Gesangbüchern geregelt: Jeder Besucher erhält ein Gesangbuch und kann sich dann auf einen der eigens markierten Plätze setzen. Plätze können nicht vorab reserviert werden. Der Zugang zum Dom ist durch die – barrierefrei erreichbare – Tür im Kreuzgang möglich. Im Dom gibt es keine Maskenpflicht, allerdings werden die Besucher gebeten, insbesondere auf dem Weg zu ihrem Platz und zurück zum Ausgang die Abstandsgebote einzuhalten.

Das Fest Mariä Himmelfahrt ist seit dem Mittelalter bekannt und wird bis heute von Christen verschiedener Konfessionen gefeiert. In der katholischen Kirche wurde die Lehre von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma, also zum verbindlichen Glaubensinhalt, erklärt. Im Saarland und in vielen bayerischen Gemeinden ist Mariä Himmelfahrt ein Feiertag.

Am Sonntag, dem Gedenktag des heiligen Altfrid, feiert Dompropst Thomas Zander um 10 Uhr ein Festhochamt. In der Abendmesse um 19 Uhr mit Domvikar Bernd Wolharn werden die Altfrid-Reliquien dann wieder zurück in die Krypta getragen.

Altfrid wurde um das Jahr 800 geboren und stammte aus einem altsächsischen Adelsgeschlecht. Im Jahr 851 wurde er Bischof von Hildesheim, um das Jahr 852 herum gründete er das Stift Essen, dessen erste Äbtissin seine Schwester Gerswid wurde. Er starb am 15. August 874 und wurde in der Essener Stiftskirche bestattet, die seit Gründung des Bistums Essen dessen Kathedralkirche ist. Altfrids Gedenktag ist der 16. August.

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