von Thomas Rünker

Domschatz lädt mit Gratis-Eintritt zur Wahl der Lieblings-Kunst

Das Museum am Essener Dom verteilt zum „Lass Kunst dein Herz inspieren“-Tag am Donnerstag, 31. Januar, Postkarten zum freien Eintritt. In der Schatzkammer können Besucher dann die Vitrine mit ihrem Lieblings-Kunstwerk markieren.

Ist es die Essener Krone, das Schwert, eine mittelalterliche Handschrift oder eine der wundervoll verzierten Broschen? Der Essener Domschatz lädt am Donnerstag, 31. Januar, von 11 bis 18 Uhr alle Passanten der Innenstadt ein, bei einer kostenlosen Stippvisite ihr Lieblings-Kunstwerk zu küren. Wer an der Domschatzkasse eine der kostenlosen Postkarten vorzeigt, die den ganzen Tag über in der Umgebung verteilt werden und auf dieser Seite zum Download bereitstehen, hat freien Eintritt. Im Museum dürfen die Besucher dann mit herzförmigen Klebezetteln die Vitrine markieren, die ihr persönliches Lieblings-Schatzstück zeigt. „Wir laden an diesem Tag alle ein, die in der Innenstadt unterwegs sind, im Domschatz Altbekanntes wiederzusehen, Neues zu entdecken und sich von dieser wunderschönen Mittelalter-Kunst inspirieren zu lassen“, sagt Andrea Wegener, die Leiterin der Domschatzkammer. „Einfach vorbeikommen und Kunst gucken“, sagt die Schatzkammer-Chefin. „Und natürlich zählen wir am Abend, welchem Kunstwerk die Besucher die meisten Herzen geschenkt haben. In unserem Team laufen schon die ersten Wetten.“

Die Aktion ist Teil des weltweiten „Lass Kunst dein Herz inspirieren“-Tags, den Künstler, Museen und Privatleute jährlich am 31. Januar feiern und der aus Wegeners Sicht exzellent zur Domschatzkammer passt: „Unsere Kunst ist überaus inspirierend“. Dom und Domschatzkammer „bewahren einen Kirchenschatz von überregionalem Rang. Zugleich zeugen sie damit von der kulturell bedeutenden vorindustriellen Geschichte unserer Region“. Unter anderem zeigt die Schatzkammer Goldschmiedekunst aus dem 10. und 11. Jahrhundert, die weltweit zu den bedeutendsten Objekten jener Zeit gehört, allen voran „Essen sein Schatz“: die Goldene Madonna. Apropos Gold: Auch der „Goldraum“ lädt am 31. Januar zu einem inspirierenden Besuch ein. Die Installation auf dem Domhof ist noch bis März geöffnet.

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