von Simon Wiggen

Prälat Klemens Kamp im Alter von 89 Jahren gestorben

Langjähriger Diözesanpräses des Cäcilienverbands starb am Dienstag kurz vor seinem 90. Geburtstag.

Prälat Klemens Kamp ist am frühen Dienstagmorgen im Alter von 89 Jahren in Essen-Werden gestorben. Er wäre am heutigen Mittwoch 90 Jahre alt geworden. Vielen Katholiken im Ruhrbistum wird Kamp vor allem als Diözesanpräses des Cäcilienverbandes in Erinnerung bleiben. Dieses Amt hat er von 1978 bis 1996 bekleidet und in dieser Zeit die Chormitglieder mit großem Engagement geistlich begleitet und sich für die Bewahrung und Entfaltung des kirchenmusikalischen Erbes in den Gottesdiensten eingesetzt. 1992 wurde er vom damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Karl Lehmann, zum Geistlichen Assistenten des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland ernannt. Auf Vorschlag von Franz Kardinal Hengsbach nahm Papst Johannes Paul II. 1989 den Essener Priester in die Reihe der Päpstlichen Ehrenkapläne auf.

Klaus Kottenberg, Vorsitzender des Cäcilienverbands, erinnert sich an Kamp als „einen wahren Seelsorger des Verbands zu jeder Zeit.“ Er habe die Chöre immer tatkräftig unterstützt – innerhalb des Bistums und auch auf zahlreichen Pilgerfahrten nach Rom und Israel.

Nach seiner Weihe im August 1952 in Münster war der in Essen-Borbeck geborene Kamp zuerst als Kaplan in Gladbeck (Herz Jesu), Castrop-Rauxel (St. Joseph) und in Duisburg (St. Peter) tätig. 1968 wurde er Pfarrer in St. Antonius in Essen-Frohnhausen. Nach 1989 war er Pfarrer im Ruhestand in Gelsenkirchen-Buer-Erle und Pfarrer im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth in Essen-Schuir. Zuletzt wohnte er im Ludgeri-Altenheim in Essen-Werden.

Die Totenvesper ist am Freitag, 7. Juli, um 18 Uhr in der Kapelle des Altenheims „Stiftung St. Ludgeri“, Brückstr. 87-89 in Essen. Das Seelenamt wird am Samstag, 8. Juli, um 9 Uhr in der Ludgerus-Basilika gefeiert, die Beisetzung findet anschließend um 10.30 Uhr auf dem Bergfriedhof in Essen-Heidhausen statt.

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