Overbeck: „Den eigenen religiösen Standpunkt kennen“

Ruhrbischof sieht im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht Vorteile für die Ökumene und die Kenntnis der eigenen Kon-fession

Eine Stärkung des Bewusstseins für die eigene Konfession erwartet Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck vom konfessionell-kooperativen Religionsunterricht, in dem katholische und evangelische Kinder und Jugendliche gemeinsam unterrichtet werden. Nur wer seinen eigenen religiösen Standpunkt und Horizont kenne und ihn darlegen könne, könne sich bewusst mit anderen religiösen und kulturellen Gruppen der Gesellschaft auseinandersetzen, sagte Overbeck in einem Interview mit dem in Essen erscheinenden Fachmagazin für den Religionsunterricht „Kontexte“. Die konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht stütze ökumenische Bemühungen und ermögliche authentische Begegnung mit der anderen Konfession; dies gelte nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte.  

Eine Vereinbarung zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht war im September von den katholischen Bistümern und evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen unterzeichnet worden, um einerseits entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, andererseits angesichts sinkender Zahlen christlicher Schüler den Religionsunterricht zu sichern.  

Das Fachmagazin „Kontexte“ geht kostenlos an rund 4.000 Religions-Lehrkräfte im Bistum Essen. Gegen Erstattung der Portogebühren kann es auch bestellt werden: dezernat.schule@bistum-essen.de.

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