Hauptschule und Realschule Am Stoppenberg schließen ihre Pforten

Die neue Sekundarschule am selben Standort kommt den Elternwünschen entgegen

Mit der Verabschiedung ihrer letzten zehnten Jahrgänge ist der Schulbetrieb in der Hauptschule und der Realschule Am Stoppenberg eingestellt worden. Die Aufgaben der vom Bistum Essen getragenen Schulen übernimmt künftig am selben Standort die im Jahr 2012 gegründete Sekundarschule. An den letzten Entlassungstag der Hauptschule am Freitag, 29. Juni, soll künftig ein junger Baum erinnern, der nach der Feier auf dem Schulgelände gepflanzt wurde. Die Realschule verband ihren Abschied am Samstag mit einer großen Party auf dem Schulhof.

Mit der Umgestaltung der Schultypen im Schulzentrum Am Stoppenberg reagiert das Bistum Essen darauf, dass zuletzt immer weniger Eltern eine Hauptschule für ihr Kind gewählt haben. „Die Gründung einer Sekundarschule am Standort Stoppenberg war sinnvoll, um den Elternwünschen entgegen zu kommen und in enger Kooperation mit dem Gymnasium alle aufgenommenen Schülerinnen und Schüler ihrem Lernvermögen entsprechend optimal zu fördern“, erklärt Harald Gesing, stellvertretender Schuldezernent im Bischöflichen Generalvikariat. Aufgrund räumlicher und organisatorischer Nähe könne die neue Sekundarschule in noch engerer Kooperation mit dem Gymnasium den Übergang der Schüler in die gymnasiale Oberstufe begleiten.

Die Realschule am Stoppenberg wurde 1969 zunächst als Aufbaurealschule für Mädchen in Essen-Katernberg gegründet, die Hauptschule folgte im Jahr 1974. Zusammen mit dem 1966 eröffneten Gymnasium sollten die drei Schulen am selben Standort nach dem Wunsch des damaligen Essener Bischofs Kardinal Franz Hengsbach die Bildungschancen der Kinder von Arbeitern und Bergleuten im Essener Norden verbessern.

Die neue Sekundarschule setzt ebenso wie das benachbarte Gymnasium das Konzept der Tagesschulen am Stoppenberg fort: Am Mittag essen Schüler und Lehrer zusammen und gestalten gemeinsam den Nachmittag. Vorteilhaft für viele Kinder ist das gemeinsame Lernen in der Sekundarschule bis zur sechsten Klasse, bevor der Unterricht je nach Vermögen und Neigung der Schüler in unterschiedlichen Lerngruppen fortgesetzt wird.

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Harald Gesing

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