Für ein gutes Miteinander von Christen und Muslimen

„Ramadan Mubarak“: Einen „gesegneten Ramadan“ wünschen die Kirchen in NRW in einem gemeinsamen Grußwort den Muslimen zum Beginn ihres Fastenmonats.

In ihrer Grußbotschaft zum muslimischen Fastenmonat Ramadan rufen die Kirchen in Nordrhein-Westfalen die Muslime zu einem gemeinsamen Engagement für Menschlichkeit, Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheitsrechte auf. „Muslimische Gemeinschaften und christliche Kirchen stehen gemeinsam vor der Herausforderung, das Gift der gesellschaftlichen Spaltung zu bekämpfen“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben der fünf katholischen Bistümer und drei Landeskirchen in NRW.

„Wir nehmen an vielen Orten weltweit Angriffe auf die Demokratie wahr, auf Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit“, schreiben die Kirchen. „Menschen werden verfolgt, diskriminiert und diskreditiert, weil sie vermeintlich die falsche Religion, die falsche Hautfarbe oder Herkunft, das falsche Geschlecht, die falsche sexuelle Orientierung, die falsche politische Meinung haben.“ Zukunftsangst, Orientierungslosigkeit und Frustration gehörten zu den vielfältigen Ursachen. Dem gelte es etwas Positives entgegenzusetzen. Dabei könnten und sollten die Religionsgemeinschaften einen wichtigen Beitrag leisten.

Kirchen und Moscheen sollten Orte sein, an denen „fair und menschlich miteinander umgegangen“ werde. Die acht Unterzeichner – darunter Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck für das Ruhrbistum – rufen zum Einsatz „in Worten und Taten“ für Menschlichkeit, Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheitsrechte auf. Ihr Appell: „Lassen Sie uns diesen Herausforderungen gemeinsam begegnen, indem wir Spaltungen überwinden, dem Hass die Kraft der Liebe Gottes entgegensetzen und eine Kultur der Mitmenschlichkeit pflegen, die alle erreicht."

Der vollständige Text des Grußworts als pdf-Datei:

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