von Thomas Rünker

Festmesse zu Christi-Himmelfahrt im Essener Dom

Pontifikalamt mit Weihbischof Wilhelm Zimmermann. Domsingknaben und Mitglieder der Essener Philharmoniker spielen Mozarts „Orgelsolomesse“

Weihbischof Wilhelm Zimmermann feiert am Donnerstag, 25. Mai, um 10 Uhr mit den Christen im Essener Dom einen feierlichen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt. Musikalisch gestalten die Essener Domsingknaben zusammen mit Solisten und Musikern der Essener Philharmoniker dieses Pontifikalamt mit der „Orgelsolomesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 259).

Stichwort: Christi Himmelfahrt

40 Tage nach Ostern feiern die Christen das Fest Christi-Himmelfahrt. Die Himmelfahrt des auferstandenen Jesus gehört zum Urbestand des christlichen Glaubens. Sie wird im Lukasevangelium (Lk 24, 50–52) wie auch in der Apostelgeschichte (Apg 1, 1–11) beschrieben. „Und während er sie (die Jünger) segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben“ (Lk 24, 51). Die Apostelgeschichte berichtet, dass der auferstandene Jesus sich 40 Tage wiederholt seinen Jüngern gezeigt und mit ihnen gesprochen habe, bis er schließlich segnend „vor ihren Augen emporgehoben“ wurde. „Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken“ (Apg 1, 9). Im Katechismus der katholischen Kirche wird die Himmelfahrt Jesu als der endgültige „Eintritt seiner menschlichen Natur in die göttliche Herrlichkeit“ erklärt. Entsprechend heißt es im Apostolischen Glaubensbekenntnis: „(…) am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“

In der frühen Christenheit war das Gedächtnis an die Himmelfahrt Jesu zunächst mit dem Pfingstfest (Pfingsten) verbunden. Seit 370 kann Christi Himmelfahrt als eigenständiges Fest 40 Tage nach Ostern nachgewiesen werden. Christi Himmelfahrt fällt demnach stets auf einen Donnerstag und ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.

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