von Cordula Spangenberg

Die Königsdisziplin künftiger Kirchenentwicklung

Workshop für Seelsorge-Profis: Wie bindet man Ehrenamtliche in Entscheidungsprozesse ein?

Weil die Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamt im Bistum Essen hohe Wertschätzung genießt, haben nun zwölf angehende Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten am dreitägigen Workshop „Basiskurs Freiwilligenkoordination“ teilgenommen. Im Mittelpunkt des Kurses, der zum festen Bestandteil ihrer Ausbildung im Ruhrbistum gehört, steht das Einüben und Organisieren einer vielfach eingeforderten „Partizipation auf Augenhöhe“, damit sich die Ressourcen aller Beteiligten in den Pfarreien optimal entfalten können. Derzeit wird daran gearbeitet, diese Fortbildung auch für angehende Priester und Diakone anzubieten, die derzeit gemeinsam mit den Kandidaten aus dem Bistum Münster ausgebildet werden.

Neue Formen von Kommunikation und Abstimmung seien deshalb nötig, weil die Ehrenamtlichen von heute sich echte Teilhabe an der Gestaltung des kirchlichen Lebens wünschten, sagt Roman Blaut, Referent für ehrenamtliches Engagement im Bistum Essen: „Denn wer sich heute ehrenamtlich engagiert, der versteht sich als gleichwertiger Partner, der nicht nur ausführen, sondern auch mitentscheiden will.“

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