Das Wort des Bischofs zum Jahr 2018

Das Wort des Ruhrbischofs zum 1. Januar 2018 wird am Sonntag, 14. Januar, in allen Gottesdiensten im Bistum Essen verlesen.

Der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat die Katholiken im Ruhrbistum dazu aufgerufen, die 80 bis 90 Prozent der Kirchensteuerzahler in den Blick zu nehmen, die mit der Kirche sympathisierten und neugierig auf das Christentum seien, ohne sich für das überkommene kirchliche Leben zu interessieren. „Von Menschen, die in Distanz zur Kirche stehen, können wir viel lernen“, schreibt Overbeck in seinem „Wort des Bischofs“, das am 13. und 14. Januar 2018 in allen Kirchen des Bistums Essen verlesen wurde. Diese Distanzierten dächten oft flexibler, stellten Glaubensvorstellungen in Frage und fragten auf unkonventionelle Weise nach Gott.

In den Pfarreientwicklungsprozessen, die in allen Pfarreien des Bistums in die Zielgerade gingen, stünden zwar Finanzen, Personal und Immobilien auf dem Prüfstand, schreibt der Bischof. Wichtiger aber sei es, einen inhaltlichen „Konkurs“ abzuwenden, weil die geistliche Substanz zu schwinden drohe. Overbeck nimmt den Druck wahr, unter dem viele haupt- und ehrenamtlich Verantwortliche in den Pfarreien die Veränderungsprozesse gestalten müssen: „Viele von ihnen haben mit ganz anderen Träumen ihren Beruf gewählt oder ihr kirchliches Engagement begründet.“ Trotz der menschlichen Verletzungen und Verwerfungen, zu denen es in diesen Prozessen auch komme, bittet der Bischof die Katholiken darum, „in diesen bewegten Zeiten beieinander zu bleiben und uns nicht auseinandertreiben zu lassen“.

Das „Wort des Bischofs“ ist auch in leichter Sprache erschienen. Darin wendet Overbeck sich in einfachen Worten und kurzen Sätzen an Menschen mit Behinderung oder auch an Menschen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. „Das Zukunftsbild ist wie ein Kompass“, schreibt der Bischof, „ein Kompass zeigt die richtige Richtung. Das Zukunftsbild zeigt die richtige Richtung für die Kirche.“ Behindertenverbände können den Text in leichter Sprache über presse@bistum-essen.de beziehen.

Das Wort des Bischofs zum Nachhören (mobile Nutzung): Wort des Bischofs

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